Frage von JohnGrammaticus, 71

Es gibt ja Menschen, die die Klimaerwärmung durch den Menschen leugnen, wie erklären sich diese dann die schmelzenden Gletscher?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PeterP58, 71

Weil wir uns immernoch von der letzten Eiszeit wegbewegen, bzw. theroretisch uns noch in der Eiszeit befinden.

Ist ganz normal, dass die Gletscher schmelzen. Und an den Polen bildet sich weiterhin neues Eis - da schmilzt auch nix weg (so wie es immer behautpet wird).

Antwort
von dompfeifer, 17

Der Klimawandel ist so als wie das Klima, somit weitaus älter als die Menschheit. Das ist nichts anderes als der langfristige Wetterverlauf. Gegenwärtig leben wir in einer Phase der hohen globalen Temperaturkonstanz. Die im langfristigen Vergleich kleinen aktuellen Veränderungen lassen sich auch durchaus ohne menschliche Eingriffe erklären. Weitaus gravierendere Klimaveränderungen gab es schon lange vor der Menschheit, ja schon 60 Millionen Jahre davor, als z.B. die Dino-Saurier ausstarben. Und dazwischen gab es noch zahlreiche große und kleine Eiszeiten.

Antwort
von Luegendetektor, 7

Erstens gibt es auch genug Gletscher die wachsen. (einfach mal nach "growing glacier" suchen)

Zweitens sind Gletscher schon immer geschrumpft und gewachsen. Es hat sich also überhaupt nichts verändert.

http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/sciencelife/gruenealpen.html

Antwort
von Omnivore08, 41

Die Gletscher schmelzen JEDES Jahr. Toll, dass Frau Merkel da immer im April hinfährt. Sie sollte das mal im Oktober machen!

Gletscher waren schon mehrfach eisfrei. Selbst da, wo der Mensch noch kein einziges µg CO2 produziert hat. Das hat ganz natürliche Ursachen. Schon mehrfach so gewesen: Nennt sich in Fachkreisen "Warmzeit"

Antwort
von Nemesis900, 59

Damit das die Erde schon immer Kälte- und Wärmephasen hatte und wir uns momentan einfach nur in oder am Anfang einer solchen Wärmephase befinden.

Antwort
von MegamanM18, 58

Die Veränderung des Klimas wird nur bedingt durch die Menschen verursacht. Es ist ganz normal, dass sich das Klima auf der Erde verändert und wir leben in einer Zeit, in der sich das Klima wieder ändert. Wir verschnellern diesen Prozess nir durch den hohen Ausstoß von Treibhausgasen.

Kommentar von Luegendetektor ,

Und wie erklären Sie sich die globale Abkühlung?

http://www.woodfortrees.org/plot/rss/from:2002/plot/rss/from:2002/trend

Kommentar von dompfeifer ,

Die globalen Temperaturen stiegen und fielen immerzu über Jahrmillionen zwischen Hochtemperaturzeiten und Eiszeiten, ganz ohne menschlichen Einfluss. Die letzte "kleine Eiszeit" ist gerade etwa 250 Jahre alt, die letzte "große Eiszeit" etwa 10 000 Jahre. Siehe Google/Wikipedia unter "Klima", "Eiszeiten" und dergl. Das Thema füllt wissenschaftliche Bibliotheken und lässt sich schwerlich hier in wenigen Worten darstellen.

Warum geht z.B. gerade die außergewöhnliche Novemberhitze in Berlin (Da kann ich kaum schlafen bei der Hitze!) gerade erst zu Ende? Warum litten in den letzten Jahren so viele Amerikaner auf subtropischen Breitengraden, unter außergewöhnlichen Kältewellen? Selbst die kanadische Hauptstadt Ottowa liegt immerhin noch südlich von Venedig!

Antwort
von Zebbinho, 64

Das Hauptargument der Kritiker ist nicht, DAS sich das Klima erwärmt. Die erklären die Erwärmung z.B. mit Zyklen der Sonne oder mit natürlichem CO2, wie es etwas in Methan-Eis gebunden ist.

Antwort
von Gambler2000, 33

Sie denken das es eine natürliche Klimaerwärmung gibt, was zwar stimmt aber glauben nicht das der Mensch das Klima noch zusätzlich erwärmt. Dabei argumentieren sie meist mit Daten von angeblichen Experten oder dem Climagate skandal.

Kommentar von Omnivore08 ,

Die Jungs vom IPCC sind doch auch nur "angebliche Experten", 'tschuldigung. Wer glaubt zu wissen wie das Klima (vorallem "Weltklima *lol*) in 50 Jahren ist, der möge mir auch bitte sagen wie die Börsenkurse 2050 sind

Kommentar von moreblack ,

@Omnivore08:

Nur weil du dir das nicht vorstellen kannst, dass man das Weltklima so lange simulieren kann, heißt das doch noch lange nicht, dass es nicht möglich ist. Der Vergleich mit Börsenkursen ist außerdem mehr als abenteuerlich, da das ja mal völlig unterschiedliche Dinge sind.

Wenn die Forscher vom IPCC nur angebliche Experten sind, wer hat dann deiner Meinung nach mehr Ahnung?

Kommentar von Omnivore08 ,

Nur weil du dir das nicht vorstellen kannst, dass man das Weltklima so lange simulieren kann

Das hat nichts mit vorstellen zu tun, sondern mit Wissen. Als Informatiker, der sowohl auch mit Modellen zu tun hatte, weiß ich ganz genau, dass Modellberechnungen für die Zukunft (erst recht 50 Jahre) völlig absurd sind. Bei linearen Differentialgleichungen mit 2 gekoppelten Systemen (z.B. Lotka Volterra) mag das noch einfach sein. Aber NICHT bei hochkomplexen nichtlinearen Gleichungssystemen mit dutzenden Einfussgrößen! Kommen dann noch Störglieder dazu (von dessen Einflussgröße der Mensch z.B. noch gar nicht weiß), dann wird das ganze Modell sowas von chaotisch, dass du höchstens bis morgen Mittag vorraussagen treffen kannst. Solche Modelle sind völliger Unsinn. Und das sag nicht nur ich, sondern auch jene Professoren, die mit Statistik und Modellentwicklung tagtäglich zu tun haben.

Der Vergleich mit Börsenkursen ist außerdem mehr als abenteuerlich, da das ja mal völlig unterschiedliche Dinge sind.

Ist er eben nicht! Beides sind chaotische nichtlineare Gleichungssysteme mit bekannten und unbekannten Wechselwirkungen. Und bei beiden gibt es Störglieder, die das System beeinflussen und chaotisch machen. Dahingehend ist es sehrwohl vergleichbar. Nur weil du es nicht verstehst, muss das noch lange nicht heißen, dass der Vergleich unsinnig ist...

Denk mal drüber nach

PS: Jeder Mathematiker weiß schon, dass eine Formel mit 3 Unbekannten nicht lösbar ist. Aber wer kann schon Mathe....

reinste Panikmache

Antwort
von gottesanbeterin, 8

Wie erklärst DU denn das Ende der Eiszeit?

Antwort
von Papabaer29, 36

Die leugnen doch eigentlich bloß, dass die Klimaerwärmung vom Menschen gemacht ist?

Antwort
von Luegendetektor, 10

Weil Gletscher das schon immer gemacht haben. Gletscher wachsen und Gletscher schrumpfen.

http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/sciencelife/gruenealpen.html

Es gibt auch heute noch genug Gletscher die wachsen. Einfach mal nach "growing glacier" googlen.

Antwort
von Matthes500, 56

Weil es schon vor dem Menschen immer Klimawandel gab. Es gab Eiszeiten - Wüstenzeiten die global vorhanden waren

Kommentar von moreblack ,

Natürlich hat sich das Klima schon immer gewandelt, das wird durch niemanden bestritten. Der aktuelle durch den Menschen angetriebene Klimawandel geht jedoch deutlich schneller vonstatten, als es auf natürliche Weise jemals möglich gewesen wäre.

Lies mal folgendes:

http://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-das-klima-hat-sich-immer-schon...

Kommentar von Omnivore08 ,

völlig falsch. Das Klima stagniert! Im Mittelalter gab es viel größere Sprünge.

Mojib Latif im Jahre 2000: Folgende Panik hat er geschoren:

"Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.h...

Dieser Effekt ist NICHT eingetroffen! Ich habe nicht gemerkt, dass es irgendwie seit 2000 deutlich Wärmer geworden ist. Dieser *hust* "Experte" lag einfach FALSCH mit seiner Panik-Meldung! Und das hat eben ein Grund: Wetter und Klima kann man längerfristig NICHT vorraussagen. Da können die vom PIK noch soviele Rechner zusammenschalten und an Modellen rumspielen.

Ich hab mal eine Frage an dich: 26. September 2017. Wie warm ist es da am Tag und wird es Regen geben?

Kommentar von realfacepalm ,

Da hat der Spiegel - wie leider schon seit Jahren desinformierend und eher Schlagzeilen- als Realitätsaffin - mal schlicht den Zeitrahmen weggelassen, für den Latif diese Vorhersage gemacht hat.

Ich habe das damals so nicht gesagt. Insofern gehe ich mit der Kritik gelassen um. Der Spiegel hat mich damals falsch zitiert. Meine Prognose bezog sich nicht auf das Jahr 2010, sondern auf die Zeitspanne zwischen 2050 und 2100 sowie auf den Fall, dass keine Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen werden.

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-02/mojib-latif-klimaskepsis-interview

Kommentar von FrageSchlumpf ,

vor kurzem sah ich eine Reportage im Bildungsfernsehen ZDF Info. Da haben sie anhand von Bodenschlamm aus einem See ( ich glaube der war sogar in Deutschland ) das Klima vor langer Zeit rekonstruiert. ( Gaben zumindest vor, dass das geht ). Fazit war, damals ( zur Zeit der Römer oder noch früher ) gab es zum Teil massive Wechsel zwischen warmen und kalten Jahren innerhalb kürzester Zeit.

Kommentar von realfacepalm ,

Dann mach doch bitte ausnahmsweise mal was konstruktives und such die Quelle und verlinke die!

Denn Hörensagen von Anekdoten (ohne überhaupt zu wissen wo und für wann) ist schlicht übrig.

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