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Es geht um den Beitrag von gestern bei RTL von Extra

gefragt von chmoti88 am 13.08.2009 um 11:30 Uhr

Bitte was mir ganz wichtig ist das es nicht als Ausländerfeindlich angenommen wird. In dem Beitrag ging es um die Intigration von Türken in Deutschland. Und mir kam es so vor als wäre es so dargestellt worden, dass wir nicht tolerant usw. sein sollen. Nur wenn ich doch nach Regionen vom Islam reise, halte ich mich doch auch an die dortigen Regeln wie Kopftuch obwohl ich nur ein Turist bin. Aber warum können die es hier nicht tun? was Sie in ihren vier Wänden treiben ist ja ihre Sache, aber sollten diese Personen sich nicht hier anpassen??? ist es wirklich richtig das wir uns allem anpassen müssen? und wie sieht es auch auf der Arbeit aus, ich google schon aber bei uns im Betrieb wäre es sehr schwer jemand einzustellen der kaum Deutsch kann und auf sein Kopftuch bestehen würde. Sie wäre dann denke ein Ausenseiter. Wo könnte man sich in diesem Falle auch hinwenden um Informationen zu erhalten. Man möchte ja auch diesen Personen Chancen geben aber man kann auch nicht über alles hinweg schauen. (Ich meine wie sieht es aus wenn man eine Besrpechung von 6-8 Stunden hat, dann kann diese Person nicht Beten und ihre Zeiten sind ja doch wichtig denke ich dass wäre nicht realisierbar).


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anonym
beantwortet von UmmuHureyre am 13. August 2009 12:19
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Hilfreichste Antwort

Also ich habe diesen Beitrag gesehen und mir kam fast mein Essen wieder hoch. Dass sie diesen Proleten gezielt genommen haben ist ja wohl klar. Auch was die anderen Mädchen gesagt haben spiegelte in keinster Weise meine Meinung wieder!!

Zu der Sache, dass man sich anpassen solle: Was ist denn typisch deutsch? Ich meine den Kleidungsstil? Es gibt doch keine einheitliche Kleidung in Deutschland. Die eine trägt Hotpants, der eine einen Irokesen, der andere deutsche ist evtl. mystisch angehaucht und trägt total alternative Kleidung und eine andere eben ein Kopftuch. Ich sehe darin überhaupt kein Problem.

Ich sehe mein Kopftuch auch nicht als Zeichen oder Symbol oder sonst etwas. Es gehört zu meiner Kleidung, wie z.B. ein Rock. Jeder erkennt mich doch wieder an meinem Gesicht, meine Identität ist doch nicht verschleiert. Wäre mir neu, dass man sich an den Haaren wiedererkennt (gerade bei einer Frau, die monatlich ihre Frisur ändert..).

Dieser Beitrag hat mich sehr sehr geärgert. Schade, dass mich niemand angesprochen hat, ob ich in dem Beitrag mitwirken möchte. Bis jetzt war nur Deutschlandfunk an mir interessiert und das hört leider nicht die breite unterhaltungslustige Masse!

Ich suche immer wieder und sehr gerne Kontakt zu Deutschen, weil ich gerade mit diesen deutschen Tugenden, wie Pünktlichkeit, Versprechen einhalten, Verlässlichkeit etc. vertraut bin und nicht mit der orientalischen Nachlässigkeit.

Sobald jemand mehr als 5 Sätze mit mir gesprochen hat und über meinen akademischen Bildungsweg erfährt, ändert sich auch die Meinung meines Gegenübers. Nur wenn einige Menschen mich gar nicht an sich heranlassen.. tja viel kann ich dann auch nicht tun.

Mir ist es ganz egal, wie Menschen aussehen oder wie sie gekleidet sind. Ich verachte auch niemanden, wenn dieser freizügig gekleidet ist. Meine Meinung dazu ist: Sie kennt das so und trägt das eben gerne so. Das stört mich jedoch nicht.

Wichtig ist, was IN den Köpfen der Menschen ist (auf intellektueller Ebene) und nicht was die für einen Stoff, Farbe oder Haare auf dem Kopf haben.

Ich bin viel im interkulturellen und interreligiösen Dialog aktiv und bin immer wieder über solche Fernsehbeiträge (und die Gestalten, die dort auftreten) sehr traurig und verärgert. Denn was wir uns im Dialog mühsam Schritt für Schritt erarbeiten, wirft so ein schlechter, unqualitativer TV-Beitrag enorm zurück, indem es die Masse wieder anheizt. Die Masse schaltet nunmal lieber RTL und Co. ein und nicht Arte, Detschlandfunk oder Phoenix...

Für meinen Teil, kläre ich auf. Ich versuche Muslime/Migranten aufzuklären (für ein Miteinander mit Nichtmuslimen/Deutschen) und ich versuche die Deutschen/Nichtmuslime aufzuklären, indem ich ihnen Einblick in mein Leben, in meine Bildung und in meine Gedanken gewähre. Das ist mein Beitrag für ein besseres Miteinander!

PS: wenn man in einem Land wie D in eine beruflichen Besprechung sitzt, verschiebt man das Gebet dann auf später, wenn es in den 6-8Stunden nicht gewährleitet ist.

Bei weiteren Fragen können mein Mann und ich dir gerne behilflich sein, er würde dich dann kontaktieren wenn du Bedarf hast.

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 13:24

Liebe Ummu Hureyre, Ich möchte hierzu folgende Feststellung machen. Im Grunde geht es ja nicht um "was wird werden" ich denke eher das Fragen in diesem Bereich und mit der Tragweite einen anderen Ansatzpunkt brauchen; "wie konnte es soweit kommen", denke ich ist ein besserer Ansatzpunkt. Und letztendlich ist es nicht so, das der zur Debatte stehende Kopftuchzwang von Seiten des Landes verursacht worden ist in dem er diskutiert und umstritten wird, sondern das Handeln derer die mit dem Vorwand "aus religiösen Gründen ist das so", haben den An- lass gegeben. Zweifelsohne ist ein Fortschritt zu erkennen. Aber das Problem im speziellen liegt einfach an der komplexen religiösen Einstellung des mohamedanischen Gläubigen. Es gibt in Deutschland mehrere hundertausende von Frauen die Kopftuch tragen und nicht dieses Glaubens sind die hat man noch nicht ein mal nur erwähnt oder als "Kopftuchträger ermittelt". So kann ich auch nicht feststellen das abegesehen von mafiösen Ereignissen die Heerscharen von Italiener im Land trotz tiefster Religiösität so nachhaltig aufgefallen wären wie es im vorliegenden Fall nun mal ist. Und es ist im westlichen Europa nun einmal so das die Religion auch tolerant ist. Um zum Anfang zurück zu kommen; die permanente Einstellung, wie es auch das der Koran vorgibt; "der Moslem ist der bessere Mensch" sind hier der Hauptgrund eines kaum zu lösenden Problemes.

Kommentar von UmmuHureyre am 13. August 2009 13:46

Der Hauptgrund eines Problems ist sich an Dingen aufzuhalten, die das Problem nicht lösen. Ich kann kein "aber" mehr hören (egal ob von Nicht-/Muslimen). Das "aber" lässt uns stagnieren! "Wie konnte es soweit kommen" bringt uns insofern weiter, wenn wir gleich ein "Was kann ICH tun" mit ranhängen.

Nicht philisophieren, handeln! Jedes "Ich" kann etwas tun. Ich such nicht jedesmal eine Plattfom, um in den Dialog zu treten. Sobald ich aus der Haustür bin, fange ich an. Sei es nur ein Lächeln auf der Straße, ein Versuch eines Witzes oder netten Plauschs beim Einkaufen oder eine nette Begrüßung oder sei es wenn wir mit/für unsere/n gut sozialisierten Tiere/n unterwegs sind. Ich zeige mich, ich öffne mich meinem Gegenüber und teile (ob ein lächeln/Gedanken/Worte/HILFE!).

Und das ist nur die unterste Ebene! - das kann jeder tun, ohne in die Politik zu gehen, ohne eine besondere Ausbildung abgeschlossen zu haben, ohne ganz besondere Fähigkeiten.

Und ich sehe mich nicht als "besseren Menschen" wie du sagtest, nur weil ich Muslimin bin oder ein Kopftuch trage. Ein Mensch, der keins trägt, ist nicht gleich schlechter.

Vielmehr geht es um gute Absichten und gute Taten (z.B. wird das Nachbarschaftsrecht im Islam, ganz egal ob Nicht-/Muslime für ganz wichtig gehalten. Seinen Nachbarn sollte man behilflich sein, besonderes Essen teilen können, vorbeischauen wenn dieser krank ist etc.)

Ich bin kein besserer (oder schlechterer) Mensch geworden, seitdem ich mich bedecke. Ich habe nur dieses Gebot erfüllt. Aber meine Taten vollbringe immer noch ich (meine Persönlichkeit) und nicht mein Stück Tuch.

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 14:36

Ja das was du hier schreibst habe ich bereits auch in deiner ersten Antwort erkannt - Dein handeln gegen, ich sage einmal globales Misverständnis - und ich möchte nicht verheimlichen das ich genau diese Eigenschaften im Grunde sehr nutzniese - nicht bei dir sondern grundsätzlich bei Menschen aus der orientalischen Welt. Ich verstehe dich auch und ich achte dein Engagement. Was ich nicht verstehe ist die Situation die ist. Und das sie aktuell nicht geändert werden kann. Wäre ich ein Zauberer so würde ich von heut auf morgen diese Situation damit ändern dass in diesem Fall die Betroffenen nur noch die selbe Sprache hätten. Ich erinnere an den Turmbau zu Babel mit dem man hat Gott nahe kommen wollen und je höher man gekommen ist um so weniger man sich verstand!


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Leonidas74
beantwortet von Leonidas74 am 13. August 2009 11:36
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Ich bin zwar selber kein Deutscher aber das die Deutschen gegenüber Türken untolerant sind,stimmt doch überhaupt nicht.Ich glaube in keinem Land der Welt haben sie solche Rechte wie hier,bekommen doch alles was sie wollen.Nicht mal in eigenen Land ist es so.


Bause2404
beantwortet von Bause2404 am 13. August 2009 11:38
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Ich versteh auch nicht was hier für ein geschiss um Integration gemacht wird, das wollen die doch garnicht! Die köcheln hier schön ihr eigenes Süppchen. Fragt mal Einer nach Integration von egal wem in der Türkei? Und hat da schonmal jemand versucht eine kath. Kirche zu bauen?

Kommentar von UmmuHureyre am 13. August 2009 13:14

Natürlich gibt es Kirchen :) In Istanbul ist auch einer der größten jüdischen Gemeinde vertreten. Dort kommen die Angehörigen der monotheistischen Religionen gut miteinander aus.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 15. August 2009 23:33

Und du kennst "die" alle, dass du so urteilen kannst?


Realito
beantwortet von Realito am 13. August 2009 12:03
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Also Leute, pauschalisiert doch nicht immer gleich alles. Wir wissen doch das die probleme jahrzehnte zurück liegen und nicht damals schon angepackt worden sind. Das problem musste sich ja irgendwann zuspitzen. Ich kenne viele Türkische mitbürger die sich angepasst haben und die sich darüber auch ärgern. Vorurteile sind inzwischen zu einer Krankheit ausgeartet und da muss sich jeder selber mal überprüfen. Dialog Unfähigkeit ist das schlimmste was uns passieren kann, in so einer Globalen Welt.


DollyPond
beantwortet von DollyPond am 13. August 2009 11:34
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ich kann mir auch nicht vorstellen, in einem land zu leben und zu arbeiten, in dem ich die sprache nicht verstehe. das ist doch das wichtigste, dass man sich verständigen kann.

Kommentar von stratos am 13. August 2009 11:44

Da hast du absolut recht. die Sprache ist das wichtigste. Menschen die das nicht wollen oder sich keine Mühe geben sollten auch nicht hier leben. ganz einfach! Jetzt aber nicht falsch verstehen. Bin selber halber Afro.

Kommentar von 8400efeeca7ab352752785e89d43dd4csmallRealito am 13. August 2009 20:40

Ich weiss immer noch nicht von wem ihr redet. Ich kenne keinen Ausländer mit dem ich mich nicht verstehe. Das ist eigentlich auch nicht der grund für voreilige Schlussfolgerungen sondern etwas ganz anderes. Wenn ich mir allerdings allein nur hier die Jugendlichen anschaue was sie für ein Deutsch an den Tag legen, wird mir echt schlecht.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 15. August 2009 23:28

Um Deutsch lernen zu können reichen ein paar Kurse nicht, man muss die Sprache sprechen üben. Aber alleine geht das nicht so gut. Nur leider sind manche Deutsche irgendwie "angewiedert" wenn sie von einer Person mit gebrochenem Deutsch angesprochen werden. Ich selbst bin ein Ausländer und ich weiß wovon ich rede. Ich hatte jedoch das Glück Leute gefunden zu haben, die mich jahrelang unterstützt haben, in dem sie einfach mit mir geredet haben und mich korrigert haben.

Integration ist keine Einbahnstraße.


Sascher
beantwortet von Sascher am 13. August 2009 11:37
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Wir haben in Deutschland die Religionsfreiheit. Deswegen gibt es auch keine weiblichen katholischen Priester. (Das ist auch nicht angepasst, oder?) Auch ein Moslem respektiert die Gesetze in Deutschland, lebt aber trotzdem nach dem Quran und der Sunna. Er akzeptiert das deutsche Rechtssystem und handelt nicht nach der Schari'a. Ich denke, das Integration ihre Grenzen hat, und denke auch, dass dem Glauben ein hoher Stellenwert eingeräumt werden sollte. Christliche Riten, wie Ostern, Weihnachten und ähnliches sind doch auch in Ordnung.

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 12:23

Aber mal ehrlich was hat Ostern und Weihnachten und Pfingsten damit zu tun? Selbst an diesen Tagen werden unsere Frauen nicht in Tücher gehüllt.

Kommentar von Simple_avatar4smallSascher am 13. August 2009 13:02

Das sind Feste, die gefeiert werden, weil sie etwas mit der christlichen Religion zu tun haben. Dafür hängen die Christen gerne Kreuze auf, oder tragen Sie um den Hals, das ist meiner Meinung nach nichts anderes. Es macht Dir als Christ doch keiner Vorhaltungen, weil Du ein Kreuz trägst, oder? Muslime haben einen stärkeren Glauben, sie nehmen das, was in den Schriften steht ernster. Ich denke, dass man mit einem Dialog mehr erreicht, als mit Vorhaltungen, die drei Religionen (Christentum, Judentum und der Islam) haben die selben Wurzeln.

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 13:47

Aber die allerschlimmsten Kriege der Menschheit verursacht haben die Religionen! Was nun?

Kommentar von Simple_avatar4smallSascher am 13. August 2009 14:11

Nicht die Religion hat den Krieg verursacht, Kriege sind unter dem Deckmantel der Religion geführt worden. Aber wir weichen gerade vom ursprünglichen Thema ab...

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 14:40

Nein gar nicht wir sind immer noch richtig beim Deckmantel!

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 15. August 2009 23:32

Frei nach einem Bösewicht aus dem Film "Shoot 'Em Up" Nicht die Waffen töten die Menschen, aber sie helfen ungemein


Auchdazu
beantwortet von Auchdazu am 13. August 2009 11:56
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Ganz ehrlich gesagt ich verstehe diese Situation auch nicht. Ich habe in einer Fabrik gearbeitet mit über 50% Prozent Anteil an türkischen Mitar- beitern und musste mir da anhören das die deutschen Frauen alles Schlampen sind weil sie sich so kleiden wie sie sich kleiden, dies wurde mir mit dem Unterton gesagt dass wenn ich etwas gegen ihre Religion sage ich mich zum Feind mache und und und. Es war auch tatsächlich so das während der Arbeitszeit sich welche gen Osten geneigt hingekniet haben und gebetet haben. Grundsätzlich sehe ich es so das die Toleranz unserer Regierung auch erlauben müsste, das wenn ich aus religiösen Gründen regelmässig Menschenopfer bringen müsste, ich auch dies dann tun dürfte. Anderst kann ich es nicht sehen. Das unverständlichste bei der ganzen Sache ist das ein erheblicher Teil der Migranten aus der Türkei vor der westlichen Einstellung des türkischen Staates hier nach Deutschland gekommen sind um in Ruhe ihre religiösen Gewohnheiten ausleben zu können. Das kann ich nicht verstehen. Und ich glaube auch das der restliche Teil der türkischen Mig- granten die "pro westlich" eingestellt sind es auch nicht versteht. Mein Adoptionvater (Algerier und moslemische Vorerziehung) hatte einmal meine Mutter geschlagen weil sie einen Freund von ihm in der Stadt getroffen und mit ihm in einer Gaststätte zusammen sich unterhalten hat.

Kommentar von 136c584cd88f13b8b81c933f9581dcb8smallTaqwa am 17. August 2009 00:34

Also du vergleichst in der Mittagspause beten mit Menschenopfer bringen? Dein Niveau ist wirklich unterste Schublade...

Es gibt Menschen auf dieser Welt die lieber nie Reden sollt bzw schreiben.

Aber Meinungen sind ja wichtig Demokratie ;-) und was denkst du wie froh ich bin als deutscher Stadtsbürger(mit rein deutschen Wurzeln)und stolz, das es nur wenig ... mit deinem Niveau gibt. Und ich bete jeden Tag zu Allah das es nicht mehr werden.


Ulieule
beantwortet von Ulieule am 13. August 2009 11:35
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Wir leben in einem freien Land. Nur leider ist das nicht überall so. Ich denke auch ,man sollte sich den Geflogenheiten eines Landes anpassen, in dem man lebt.


anonym
beantwortet von kurtjohann am 13. August 2009 11:38
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wenn du genau hinschaust gibt es sehr viel muslime in deutschland die hier geboren sind und die längst in deutschland integriert sind. was aber auffällt ist, dass mangelnede integrationsbereitschaft von beiden seiten stetig zunimmt. ausländerfeindlichkeit, ausländerphobie sorgt für anchweislich schlechtere bildungschancen und sorgt dafür dass immer mehr muslime ( nicht nur türken) sich in ihre eigene gedankliche und geographische welt zurückziehen. die frage ist nicht, ob ich in marokko beim besuch einer moschee ein kopftuch aufziehe ( das tun im nahen osten übrigens auch alle christinnen) sondern was mich eigentlich daran stört, dass die rechtsanwaltsgehilfin eines anzieht? wir müssen lernen miteinander zu leben.

Kommentar von Simple_avatar4smallUlieule am 13. August 2009 11:41

Und als die "sogenannten Ausländer"(blöde Bezeichnung)damals mitgeholfen haben Deutschland wieder aufzubauen, hat keiner sich an Kopftücher/Glaube oder Sprache gestört, sie waren einfach nur willkommen.

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 12:25

Damals waren es auch "Gastarbeiter" von denen man vorausgesetzt hat das sie das Land wieder verlassen.

Kommentar von UmmuHureyre am 13. August 2009 13:25

Du meinst wohl "ausgegangen" (das würde dann auch deinen grammatischen Fehler beheben). Von etwas ausgehen und voraussetzen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Hätten sie es doch nur vorausgesetzt, wenn sie sich schon nicht darauf vorbereitet haben (Sprachen, Schulen!, Wohnungen MIT Sanitäranlagen etc.). Dann hätte die 3.Generation nicht das Problem zwischen zwei Stühlen zu hocken. Hier ist man fremd, im Heimatland ist man "fremd" (weil man sich an deutsche Tugenden und den Alltag gewöhnt hat...)

Viel wichtiger ist nun diese Proleten und nicht geförderten Jugendlichen von der Straße aufzufangen und ihnen neue Grenzen und Perspektiven zu setzen. Ach was rede ich da, die Politik kriegt es nicht einmal hin die deutschen Kinder zu fördern. So viele Pädagogen und Sozialarbeiter sitzen da und müssen gezwungenermaßen Däumchendrehen...

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 13:53

mit; "bei denen man... könnte der Fehler auch behoben werden - und ich weise darauf hin ich habe nicht gesagt das ich besser deutsch schreiben kann! Siehe weiteren Kommentar von mir! oben


anonym
beantwortet von stratos am 13. August 2009 11:41
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Das mit dem Kopftuch kann man im Prinzip nicht verbieten. Das hat auch nichts mit anpassen zu tun. Die meisten machen es aus Überzeugung. Was willst du diesen Menschen sagen. Natrülich gibt es sachen an die man sich in jedem Land halten muss und wenn es nicht eingehalten wird, wird man halt dafür gerade stehen müssen. Jeder der Arbeit braucht am Tag nicht beten. Die meisten holen das dann am Abend oder sogar in der Nacht nach! Ich weiß nicht ob dieses Land hier überhaupt bereit ist für andere Kulturen. Ich selber hab treffen jeden Tag in KÖLN auch auf intollerante Leute und wenn du mich fragst ist das Land noch nicht soweit. ICh meine warum gibt es in Holland Belgien usw anders farbige Polizisten? Hier hätte ich (halb afro) niemals eine chance diesen Beruf auszuüben. Über das Thema kann man lange diskutieren und man wird zu keinem Ergebnis kommen.


anonym
beantwortet von stratos am 13. August 2009 11:47
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NOchwas... Einer dicken Frau die eine lange Axelhaarpracht mit sich trägt und dann noch ein Top anzieht und damit total unestetisch aussieht sagst du ja auch nicht das die das nicht darf. Hier kann sich halt jeder kleiden wie er möchte und wie er meint so am weitesten zu kommen.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 13. August 2009 12:09

Ein Beispiel, das auch nicht gerade vor Toleranz strotzt...

Meine Achseln heißen übrigens nicht Axel..

Kommentar von Fabeeeefd255e56eef88154f38eb90e2smallAuchdazu am 13. August 2009 12:19

Verzeih mir den Einwand Stratos ein Hund der am scheissen ist sieht auch nicht esthetisch aus und die Folge davon ist ich schau nicht hin. Folge a- ber deines Einwandes ist: ich müsste über beide den Hund und die Axelfrau ein Tuch werfen?


anonym
beantwortet von Dane1 am 14. August 2009 12:16
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Ich unterstütze Umm Hureyres Aussage voll und ganz!!!

Bei dieser Reportage kam mir immer wieder der Gedanke hoch: "WAS stört Euch an unserem Kopftuch?????" Habt Ihr irgendein Nachteil davon? Wohl eher nicht! Ob wir damit eine Arbeit bekommen oder nicht, ist unsere Sache! Ich habe noch nie gesehen oder gehört, daß sich ein Bürger ernsthaft soviele Gedanken darüber macht weshalb und wann ein Alkoholiker keine Arbeit bekommt. Warum ist die Bevölkerung so "scharf" da drauf uns ohne Kopftuch zu sehen??? Wir tragen unser Kopftuch, weil es eine Vorschrift unserer Religion ist. Und die Vorschriften in der Religion hat der Allmächtige Schöpfer verfasst.Und ihr glaubt doch nicht ernsthaft, das wir Euren Willen über den Willen Gottes stellen. Gott ist uns wichtiger als die MEnschen, oder die Meinung eines MEnschen. Nur weil manche Tourristen in der Türkei angeblich Kopftuch tragen (was ich ganz stark bezweifeln möchte das dies kontinuierlich geschieht) heißt das doch noch lange nicht das ihr plötzlich Muslime seid. Eine Religion kann man nicht einfach an oder ausziehen wie ein Kopftuch.

Und der Beitrag bei RTL hat mir nur gezeigt, wie intolerant wirklich viele menschen in Dtl. sind. Als die Türkin voll bekleidet das Schwimmbad betreten hat und fast ALLE das Becken verlassen haben als ob sie die Pest bei sich trägt, ist dafür wohl das beste Aushängeschild! Was wollt Ihr denn? Ihr wollt doch das sie sich integriert und an den Gesellschaftlichen teilnimmt. Das hat sie doch getan. NUR weil sie ein Stück mehr Stoff am Körper trägt als ihr, wird sie behandelt wie jemand der die Pest hat? Ist das nicht oberflächlich??? Wird sie erst anerkannt, wenn sie oben ohne rumläuft? Ich für mich selber weiß schon warum ich Schwimmbäder meide. Und ich bin wirklich auch nicht scharf drauf dorthin zu gehen.

Kommentar von 8400efeeca7ab352752785e89d43dd4csmallRealito am 14. August 2009 12:31

Religionen dürfen keine Vorschriften machen und machen es auch nicht. man kann sich das nicht so zurecht legen wie man es gerade möchte. Mir ist es auch schleierhaft warum dann nicht alle Muslime einen Kopftuch tragen. Sind sie denn weniger religiös? Ich bitte um zwangslose Diskussion mit mehr Ehrlichkeit von allen Seiten und gegenseitigem Respekt.

Kommentar von UmmuHureyre am 14. August 2009 14:00

Hmm, das ist eine schwierige Frage. Da ich nicht in ihre Köpfe schauen kann bzw. in ihr Herz, weiß ich nicht wie stark ihr Glaube ist. Das kann man nicht an der Kleidung ausmachen. Ich bin schon einigen kopftuchtragenden begegnet, die nicht beten (das rituelle Gebet) und sonst auch nicht viel Wissen haben bzw. sich nicht wirklich darum kümmern, sich islamisch weiter zu bilden.

Wiederum habe ich ganz vereinzelt Frauen gesehen, die nicht bedeckt waren, die aber gebetet haben und voller Wissbegierde waren, was islamische Wissenschaft anbelangt.

Ich kenne persönlich einige Beispiele, in denen das Mädchen sich nicht bedecken darf (von der Familie her - weil sie laizistisch veranlagt sind). Trotzdem hat sie gebetet (das rituelle Gebet) und sich weiter gebdildet. Erst nachdem sie sich von ihrer Familie abnabeln konnte, hat sie sich gekleidet wie sie wollte und sich somit bedeckt angezogen. War sie vorher nun schlecht? Kann man wohl nicht sagen, dass sie schlecht war!

Viele setzen sich mit ihrem Glauben nicht auseinander und somit auch nicht mit dem Bedeckungsgebot. Der Koran wurde in 23Jahren offenbart und die Gebote Schritt für Schritt auferlegt, um den Menschen die Umsetzung zu erleichtern. Das Bedeckungs-Gebot wurde im 17. Jahr offenbart - viel früher jedoch das Gebot bezüglich des 5mal täglichen Gebets! Was wir hier sehen ist, dass das Befolgen der Gebote auf einer Entwicklung basiert.

Deshalb ist wichtig, dass Muslime sich immer weiter entwickeln (ganz egal ob mit oder ohne Kopftuch) und uns immer mehr Wissen aneignen und nicht stagnieren.

Diese Frauen, die du meinst sind entweder stagniert und bleiben stagniert oder sie befinden sich irgendwann in einer Entwicklung, fangen an zu beten, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen und tragen irgendwann auch das Kopftuch.

Deshalb meinte ich, dass niemand ein Urteil abgeben kann, ohne in ihre Köpfe hinein zu schauen.


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