Es geht mir schlecht wenn ich an die Einschulung meiner Tochter denke. Was kann ich tun?

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7 Antworten

Du machst dir einfach Sorgen um deine Tochter, ob sie auch alles gut meistern wird, weil du merkst, dass sie dann selbstständiger wird und nicht mehr so sehr auf dich angewiesen ist. Ich glaube, davor hast du vor allem Angst, vor dem „loslassen“, wie du es beschreibst. Sie schafft das schon! Das bedeutet noch lange nicht, dass sie dich dann nicht mehr brauchst, obwohl du weißt, dass es irgendwann so weit sein wird.

Das ist ganz normal. Aber die Einschulung deines Kindes, bedeutet ja noch lange nicht, dass alles vorbei ist, sie ist immer noch klein, braucht und liebt dich. Du wirst deine „alte“ Tochter, das „Kitakind“, nicht verlieren. Vor dir steht deine Tochter und sie wird immer deine Tochter sein, egal was passiert.


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Kommentar von Kimoli
24.07.2016, 21:36

Vielen Dank für die nette Antwort...

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Ich kann dir sehr gut nachfühlen.  

Als das Anmeldeformular für den Kindergarten ( in DE nennt sich das glaub Vorschule) ankam, konnte ich mich nicht durchringen, dieses abzuschicken.  Damals war das erste kindergartenjahr noch freiwillig und nur das zweite ein muss.
Naja, mein Mann nahm es dann in die Hand und schickte es los.
Nach einem schwierigen Start für uns beide, lief es für meine Tochter nach wenigen Wochen super.
Ich genoss auch die Zeit wo ich die Kleine Mal alleine hatte.

Diese Abschiede kommen immer wieder und werden zwar nicht leichter, aber man lernt damit um zu gehen.

Dass sie sich nicht darauf freut ist sehr schade und da musst du schauen dass du es ihr schmackhafter machst und sie deine Ängste und Gefühle nicht mitbekommt.  Das neue muss besser verkauft werden.

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Wo ist dein Problem?

Es steht eben ein neuer Lebensabschnitt für euch beide an. Warum suchst du dir nicht ein Hobby oder eine Arbeit, dann hast du nicht mehr so viel Zeit über den "Verlust" deiner Tochter zu grübeln.

Natürlich ist deine Tochter im Moment traurig, dass sie die gewohnte Umgebung verlassen muss. Aber nach 2 Wochen wird sie das überwunden haben und gerne zur Schule gehen.

Du sollst sie motivieren, dass etwas Neues ganz toll ist und nicht daran festhalten, dass sie nicht mehr in die Kita geht. Deine Tochter ist aus der Kita herausgewachsen. Sie kann dort nicht hingehen bis sie 20 ist!

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Kommentar von Kimoli
13.07.2016, 17:53

Was heißt denn Arbeit oder Hobby suchen? Beides hab ich und was hat das mit dem Thema zu tun....das sie nicht bis 20 in die Kita geht ist klar....🙄
Würde gern dazu noch mehr schreiben aber damit verschwende ich nicht meine Zeit

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Hey, wie alt ist sie denn? Mein Bruder hätte damals auch schon ein Jahr früher in die Schule gehen können, aber seine besten Freunde waren noch nicht so weit, drum konnte er einfach noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben.
Vielleicht ist das für euch ja auch eine Option. Das hat im ersten Sinn vielleicht gar nichts mit deiner Angst loszulassen zu tun, sondern ja eher, wie deine Tochter glücklicher ist.

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Du hast selber das Problem erkannt - denke ich: ich habe immer schon ein Problem gehabt, das Kind loszulassen. Leider hat sich das nun 1:1 auf dein Kind übertragen. Die heult und weint, weil du ihr - unbewußt - vorgelebt hast, wie schrecklich die Welt draussen ist und wie schön sie es doch bei dir hat. Es ist schleunigst deine Einstellung, die du ändern musst. Deine positive Haltung zur Schule kannst du deinem Kind verklickern. Statt dessen fällst du auch ins Jammertal, weil du dein Kind weinen siehst. Suche doch das Gespräch mit den Erziehern, es ist reichlich spät dazu, auf das Kind einzuwirken. Aber ein paar Tage oder Wochen ist vielleicht noch Zeit. Du brauchst eine absolut positive Haltung und auch eine bestimmte Haltung, das Jammern deines Kindes zu ignorieren und positiv zu reden. Und ganz wichtig: höre auch in Zukunft auf zu klammern. Suche dir auch einen eigenen Freundeskreis, eigene Hobbies. Kinder sind uns anvertraut, damit sie später eigene Wege gehen. So ist das Leben. Denke an die Zukunft, auch an deine. Eure Beziehung wird langfristig gestört, wenn du klammerst. Bau dir Hobbies usw. rechtzeitig auf. Die Zeit hast du, denn bis zur Pubertät muss man sich einschränken und kann peu a peu loslassen.  Einschränken schreibe ich, nicht sich selbst aufgeben. Ein großer Unterschied.


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Kommentar von Kimoli
13.07.2016, 17:56

Vielen Dank....ich denke du hast recht....meine Freundin sagt das auch....

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Es ist nicht einfach, aber das wird schon. Kinder können ihre Meinung schnell ändern. Sie müssen stark bleiben und ihr Kind mit viel Selbstvertrauen in die bevorstehende Einschulung begleiten. Sie müssen ihr klar machen, dass dadurch nichts verloren geht und dass der Kontakt vorhanden bleiben kann. 

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So ist es nun mal im Leben. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo die Kinder zur Schule gehen müssen.

Anstatt so traurig zu sein, solltest du deine Tochter mit Freude auf die Schulzeit vorbereiten., wenn du selbst  traurig bist, wird es ihr noch viel schwerer fallen.

Verbringe so viel Zeit wie möglich mit ihr bis dahin, macht viel zusammen, lenke sie ab. Und zwischendurch erzählst du ihr ein paar positive Dinge von der Schule. Dass sie lesen und schreiben lernt z.B.

Und sie merkt auch ohne dass du vor ihr weinst, das was nicht stimmt. Kinder haben Antennen dafür.

Reiß dich mal zusammen und bestärke deine Tochter darin gern zur Schule zu gehen, anstatt es ihr noch mieser zu machen.

Außerdem lernt sie in der Schule noch andere Kinder kennen. Das ist wichtig für ihre Entwicklung.

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