Frage von CherryCokeHD, 172

Es gab nie ein Anfang?

Theoretisch und zugleich "Real" gesehen Kann es niemals ein Anfang gegeben haben. Ich meine dem Anfang von ALLEM. Der Urknall und die entstehung der Menschen ist natürlich nicht gemeint. Sondern der Anfang von ALLEM. Irgendwann ist das Universum entstanden, und davor ? Und davor ? Etc.

Was ich nun damit sagen möchte. Wenn es nie ein Anfang gegeben hat von allem, dann bekommt man ein ganz komisches Krippeln im Bauch wenn man darüber nach denkt und es ist natürlich für uns Menschen unvorstellbar zu wissen das es niemals ein anfangen gegeben haben könne.

Um das System zu verstehen reicht die Menschliche intelligenz leider nicht aus. Aber ich kann mir gut vorstellen das es möglich ist dieses zu verstehen. Immerhin nutzt der Mensch max. 12% von seinem ganzen Denkvermögen. Wenn man es erlenen kann dies zu steigern könnte man diese Dimension von Fragen evtl. Klären :D :D

Antwort
von Agronom, 104

Der Urknall bezeichnet den Beginn von Raum, Zeit und Materie, davor hat es nicht exisitiert. Der Mensch denkt in diesen Dimensionen und kennt nichts anderes, daher kann man sich das auch nicht Vorstellen.

Kommentar von Garfield0001 ,

wenn er sich außerhalb der Zeit aber nichts vorstellen kann, wie will er dann begreifen, dass es doch außerhalb der Zeit etwas geben könnte?

Antwort
von Ottavio, 43

Es war Immanuel Kant, der in seiner Kritik der reinen Vernunft darauf hingewiesen hat, dass es zu den Gesetzen der menschlichen Erkenntnis gehört, anzunehmen, dass alles Geschehen eine Ursache hat, die ihm zeitlich vorausgeht. Ein Anfang ist also gar nicht denkbar. Wir werden immer fragen: Was war davor ? Was hat dazu geführt ? Das einzig Denkbare ist ein etwas, das ohne Anfang von Ewigkeit zu Ewigkeit da ist. Wir kennen es nicht. Manchmal nennen wir es Gott.

Antwort
von Philipp59, 21

Hallo CherryCokeHD,

die Frage, was vor dem Urknall war, entzieht sich komplett den Möglichkeiten menschlichen Forschens. Nun hat es aber einen Anfang des Universums gegeben, demnach muss es noch vor seiner Entstehung etwas gegeben haben, das diesen Anfang ermöglicht hat. Die Materie, aus der unser Universum besteht, kann ja schließlich nicht aus dem Nichts entstehen. Die Frage ist nur: Hat etwas oder jemand den Anfang gemacht?

Robert Jastrow, Professor der Astronomie und Geologie an der Columbia-Universität, schrieb: "Der astronomische Beweis für einen Anfang versetzt die Wissenschaftler in eine unangenehme Lage, denn sie glauben, daß jede Wirkung eine natürliche Ursache hat . . . Der britische Astronom E. A. Milne schrieb: ‚In bezug auf den Stand der Dinge [am Anfang] haben wir nichts anzubieten; bei dem göttlichen Schöpfungsakt ist Gott unbeobachtet und unbezeugt‘ “ (The Enchanted Loom—Mind in the Universe). Wie dieser Wissenschaftler selbst sagte, kann niemand ausschließen, dass die Entstehung des Universums letztendlich auf einen Schöpfungsakt zurückzuführen ist.

Gibt es Gründe zu glauben, dass die Welt durch eine intelligente Macht ins Dasein gebracht wurde? Nach meiner Überzeugung schon. Es lohnt sich in diesem Zusammenhang einmal über die im gesamten Universum herrschenden vier fundamentalen physikalischen Kräfte nachzudenken:

1. Gravitation
2. Elektromagnetismus
3. Die starke Kernkraft
4. Die schwache Kernkraft

Alle diese Kräfte sind so fein aufeinander abgestimmt, dass eine geringe Abweichung auch nur bei einer dieser Kräfte dazu geführt hätte, dass Leben nicht möglich wäre. Als Beispiel möchte ich einmal die Gravitation herausgreifen. Die Stärke der Gravitation ist entscheidend verantwortlich dafür, dass die Sonne überhaupt scheinen kann. Dr. Reinhard Breuer schrieb in dem Buch Das Anthropische Prinzip:  Der Mensch im Fadenkreuz der Naturgesetze: „Bei geringeren Schwerkräften würden die Sterne kleiner ausfallen, der Schwerkraftdruck in ihrem Innern würde die Temperaturen nicht genügend hoch treiben, um Kernverschmelzungsreaktionen in Gang zu setzen: Die Sonne könnte nicht scheinen.“

Man könnte sich nun fragen: Warum gibt es diese Feinabstimmung, die für das Leben im Universum unabdingbar ist? Könnte es jemanden geben, der diese Gesetzmäßigkeiten festgelegt hat? Das sind Fragen, auf die die Wissenschaft uns keine Antworten liefern kann. Somit hat der Gedanke an einen Schöpfer, der alles ins Dasein gebracht hat, noch immer seinen berechtigte Platz, selbst im heutigen 21. Jahrhundert! Aber wer hat dann Gott ins Dasein gebracht, mag jemand einwenden?

In der Bibel heißt es über Gott: "Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat. Das mag zwar unsere Vorstellungskraft übersteigen, doch ist das wirklich ein Grund, die ewige Existenz Gottes abzulehnen? Wir müssen uns damit abfinden, dass der menschliche Verstand an Grenzen stößt und somit nicht alles, was existiert, wirklich voll und ganz erfassen kann.

LG Philipp

Antwort
von Jogi57L, 42

also das sind wohl Gedanken, die alle mal haben....

WO kommt denn überhaupt etwas her... sei es Urknall, Gott .. oder sonstwas...

... und eine eindeutige Antwort hat die Menschheit noch nicht gefunden....

Unser Bewusstsein macht vielleicht die von dir genannte % Zahl aus....in dem Sinne, dass wir nicht zu jeder Zeit auf alle gespeicherten Informationen Zugriff haben..

...also in unserem "Arbeitsspeicher" ist nicht permanent alles verfügbar...

Allerdings denken und dachten ja schon viele Menschen über solche Angelegenheiten nach...und in der Gesamtsumme wären das dann viele Milliarden Gehirne... selbst wenn jedes nur zu 12 % arbeitet...wäre das Ergebnis wesentlich höher, als wenn ein Gehirn zu 100 % arbeitet...

Antwort
von NathanDerWei, 29

2 Sachen die schonmal abgrundtief falsch sind. 1. Der Mensch kann sich das Nichts nicht vorstellen, da er es noch nie erlebt hat. Genauso können wir uns auch keine 4 oder 5 Dimension vorstellen, weil wir nur mit dreien leben. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun! Wir alle müssen das was wir wissen oder uns vorstellen irgendwann gesehen oder gelernt haben. 2. Wir denken mit mehr 12% unseres Gehirns oder Denkvermögens!

Antwort
von zahlenguide, 74

stimmt nicht, denn zeit definiert sich über seine Veränderungen in seinem raum - wenn es aber nichts gibt, was sich verändern kann, dann gibt es auch keine zeit, keinen raum, keine Veränderungen - stell dir einfach vor alles wäre gelb - einfach alles - dann kam der Urknall - der hat es dann ein wenig bunter gemacht - aber irgend wann ist vielleicht wieder alles gelb

Kommentar von CherryCokeHD ,

Ja aber selbst das Gelbe muss ein Anfang gehabt haben. Aber es gab nie ein Anfang ;D

Kommentar von zahlenguide ,

stimmt nicht ganz, denn nach der logik von physikern wird so argumentiert, dass wenn in einem raum keine veränderungen stattfinden auch die zeit stehen bleibt. solange also alles gelb im raum ist, gibt es keine zeit, wenn also irgend wann wieder das universum in einen zustand gerät in dem es keine materie gibt - was passieren kann, weil eben alles irgend wann endet - auch die letzte sonne wird irgend wann verglühen, dann wird das universum materielos sein und es wird kein licht und keine teilchen mehr geben die sich bewegen - so stellen sich physiker eine zeitlose ära vor - was nicht heißt, dass man daran keine kritik üben kann, aber so sind eben heute die definitionen und vorstellungen - so habe ich es sogar im schulunterricht - lange ist es her =D - gelernt

Antwort
von Neutralis, 69

Der Mensch nutzt nicht nur 12% des Hirns. Er verwendet immer unterschiedlich viel, je nach Aktivität. Wenn du 100% nutzen würdest, könntest du halt kochen,lesen, tv gucken und etwas auswendig aufsagen und das alles auf einmal, aber die Intelligenz würde sich dadurch nicht steigern. Das ist nur ein dummes Gerücht, was auch gar keinen Sinn macht, wenn man drüber nach denkt.

Antwort
von Chaoist, 74

Irgendwann ist das Universum entstanden, und davor ?

Davor war das Chaos.

Das Chaos ist das Einzige was keinen Anfang braucht. Es bricht die Regel, dass alles was ist erst werden muss. Das Chaos war immer da und wird deshalb auch nie vergehen.

Kommentar von Garfield0001 ,

aber - ohne Materie kann kein Chaos sein. Oder täusche ich mich da. Also bei mir ist einige Materie auf dem Schreibtisch. Und teilweise Chaos :-)

Antwort
von kinglion6200, 38

Das universum ist n coctail aus Raum , zeit und Energie , das was davor War hat keinen Raum oder zeit weshalb es in unserem Sinne nicht real sein kann

Antwort
von Hypoxonder, 44

Ja, da kribbelts bei mir auch immer.
Ist schon verrückt. Aber zu lange darüber nachdenken macht mir meist Angst.

Antwort
von realsausi2, 39

Immerhin nutzt der Mensch max. 12% von seinem ganzen Denkvermögen.

Das ist falsch. Wir nutzen unser Gehirn komplett. Nicht immer alles gleich stark zur gleichen Zeit, aber grundsätzlich hat alles im Gehirn seine Funktion.

Antwort
von MANTIS2016, 53

Ich stell mir vor, dass das universum eine zelle ist wie z.B von einem Blatt. Und ein Blatt wird halt auch irgendwie Geboren und so ist unser Universum entstanden. Und halt ist das Blatt auf dem unser Universum ist auf einem anderen Blatt und immer so weiter Endlosschleife halt ^^ 

Und die eigentliche frage ist wann fällt das Blatt :D 

Naja bin kein Wissenschaftler aber so denk ichs mir halt. 

Antwort
von TimeosciIlator, 35

Der Mensch möchte nur, dass alles einen Anfang hat, weil er es so gewohnt ist.

Bin ebenfalls der Meinung, dass es keinen Anfang gab/gibt. Oder auch, dass immer wieder etwas beginnt, was vorher aufhörte^^. Für diesen Fall hat Ambient-Künstler STEVE ROACH ein Instrumental geschrieben/interpretiert:

"Begin Where I End"



Antwort
von CrispyA, 94

Du hast recht, das macht einen ganz wirr darüber nachzudenken. Deshalb denke ich darüber auch nicht weiterhin nach :D

Antwort
von Lynx1337, 94

Ich denke über sowas eigentlich sehr gerne und sehr lange nach, aber grade bin ich zu müde dafür und die Zeichenbegrenzung würde nicht ausreichen, tut mir leid :)

LG Lynx

Antwort
von AlphaundOmega, 4

Anfang und Ende war und ist immer ein und dasselbe, d.h. auch, das weder das eine, noch das andere tatsächlich existiert, ...demzufolge ist Unendlichkeit, das einzige, was beides beinhaltet... , darin kann weder etwas neues hinzukommen , noch auf Ewig verschwinden...usw. ;)

Ps.

Größe ist nur deshalb relativ , weil es kein relatives Größenmaß geben kann...


Antwort
von Gwennydoline, 67

Und das um 3 Uhr^^
Aber ja - irgendwie hast du recht

Antwort
von Maxwell0, 6

Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, dass wir es verstehen. ~ Albert Einstein

Antwort
von DerBuddha, 36

das problem an der sache ist einfach nur, dass wir zum heutigen zeitpunkt noch keine vorstellungen oder echte erkenntnisse darüber haben, was vor dem ur-knall existierte, bzw. was eigentlich dort existiert, wo das universum noch nicht ist, denn es breitet sich immer weiter aus, bedeutet, es muss etwas existieren, dass den "raum" der ausbreitung zur "verfügung" stellt...........ein nichts ist nur solange ein nichts, bis wir einen namen dafür haben...............:)

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