Frage von pluqinrinmois, 16

Erziehungsmethoden Hund (Groß,stark)?

Klar haben Hunde ein bestimmtes Wesen doch es hängt im Endeffekt doch alles an der Erziehung. Wie erzieht man also einen großen Hund. Beispiele:

Rottweiler, American Bulldog, Bandog, Boerboel, Dobermann, Deutscher Schäferhund, Cane Corso usw.

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von Primarschule, 9

Hast / hattest du bereits einen Hund? Weil im Grunde ist es bezüglich Erziehung bei jeder Rasse das gleiche: konsequente, liebevolle Erziehung und Sozialisierung. Und auf jeden Fall Hundeschule.

Informier dich vorab über die Vorlieben der Rassen – Auch wenn sie ähnlich in Statur sind wollen sie korrekt beschäftigt werden. Ein Schäferhund brauch sehr viel Bewegung und eine Aktivität für Nase und Gehirn. Bulldoggen sind sehr stur und Cane Corso, wie auch Rottweiler, sind Hütehunde.

In unerfahrenen Händen sind alle aufgezählten Rassen eine Zeitbombe. Ich rate dir dringenst ab einen solches Tier als Ersthund zuzutun. Damit tust du dem Tier, deinen Mitmenschen und vor allem auch dir einen Gefallen.

Kommentar von EySickMyDuck ,

Da gibt es erstma nix hinzuzufügen...

Kommentar von pluqinrinmois ,

Hab einen kleinen Zwergpinscher, informiere mich nur aus Interesse ;)
Vielen Dank für deine Antwort

Kommentar von pluqinrinmois ,

Kennst du seriöse Seiten auf denen man das genau nachlesen kann?

Kommentar von Primarschule ,

^^ Süss! Das ist ja schon ein halber Dobermann... oder 1/16 ;)

Ich kenn leider grad keine Seite welches alle Infos gut zusammenfasst... da musst du je nach Rasse recherchieren

Ich empfehle dir Züchter und Vereine in deiner Umgebung zu googlen und diese Leute direkt anzufragen. 

Vereine veranstalten auch "Events" wie Spaziergänge, Wettkämpfe und ähnliches. 

Mit Haltern zu reden ist immer am Besten. Sie wissen an was für Krankheiten die Tiere leiden können, was für Aktivitäten sich mit ihnen eignen und was für Unarten auftreten können. So kommst du auch mit den Hunden in Kontakt und siehst selbst, welche Rasse am ehesten zu dir und deinem Zwerg passen würde.

Ich selbst bin kein grosser Fan von Vereinen und dergleichen. Nachdem ich meinen Beagle holte habe ich an einer Wanderung teilgenommen und ich habe dabei mehr über Beagles erfahren als auf allen Homepages zusammen. Hätte ich doch mal vor dem Kauf mit den Leuten geredet ;) neee, Scherz, ich hab ihn natürlich total lieb!

Kommentar von pluqinrinmois ,

Ok scheinst dich gut auszukennen, dann hätte ich doch noch eine Frage :D
Was meinen Leuten wenn sie sagen "Hundeerfahren"?
zB habe ich schon einige Fragen hier gelesen in denen sich jemand Infos über zB American Bulldog holen wollte und alle ihn darauf hingewiesen haben ob derjenige erfahren ist.
Würde man mich jetzt zum Beispiel auch als Erfahren einstufen?
Bin 21 und hatte bisher 2 Hunde, einer ist nach 18 Monaten leider verstorben wegen mehreren Krankheiten die vom Züchter ausgingen. Wir mussten ihn mit Tabletten am Leben halten und später einschläfern weils nurnoch Quälerei war.
Und mein Zwergpinscher ist jetzt 10 Jahre, er hört aber nicht sonderlich gut muss ich hinzufügen. Lebte in einem Haushalte mit 4 Personen und damals hatte das mit der Erziehung keiner so richtig ernst genommen außer ich, was aber Schlussendlich nie wirklich funktionierte da er bei den anderen machen durfte was er will.
Also würdest du mich als Erfahren einstufen?
Hab ein Feeling für Tiere allgemein und liebe sie daher überlege ich mir einen Hund zuzulegen da mein Zwergpinscher mit meiner Mutter ausgezogen ist.
Ziehe in spätestens 2 Jahren in ein Haus mit großem Garten wo ich dann wsl allein oder mit einer Partnerin leben will und bin schon am planen und überlegen wie das alles klappen kann.

Interessiere mich sehr für Cane Corso da mich diese Rasse vom Charakter der im Internet beschrieben wird sehr reizt. Außerdem gehe ich leidenschaftlich gern Joggen & Wandern und will viel Zeit in meinen Hund investieren, also würde ich ihn auch bei mir im Garten Ausbilden. (Cane Corso Hüte/Wachhund) Nur damit kenn ich mich nicht sonderlich aus im Moment da es sehr schwer ist an solche Informationen zu kommen ohne eine Hundeschule zu fragen wie ich finde.
Hundeschule wäre dann natürlich auch angesagt.

Kommentar von spikecoco ,

nein als erfahren würde ich dich nicht einstufen, denn es ist unerheblich wie lange man schon Hunde hatte. Es kommt darauf an ob Wissen in Sachen Hundeerziehung, Hundeverhalten, Bedürfnisse eines Hundes etc vorhanden ist. Ich hatte schon Besitzer im Training die mehrere Hunde hatten, doch vom wesentlichen her über keine Kenntnisse verfügten. Schon die Tatsache das dein einer Hund nicht erzogen war zeigt, das noch Handlungsbedarf besteht. Denn es zeigt sich auch am Hundeverhalten und am Gehorsam, wie die Besitzer Ahnung haben.  

Kommentar von Primarschule ,

Es tönt als hättest du Erfahrung mit kleinen Jagdhunden, bezogen auf deinen Zwergpinscher :)

Cane Corso sind echt ein zweischneidiges Schwert: zum einen sind es Listenhunde. Auch wenn alles top läuft und du den liebsten Hund der Welt hast, du wirst immer wieder auf Leute mit Vorurteilen stossen. Mit einem grossen Hund dürfen dir weniger "Schnitzer" passieren. Viele Menschen haben Angst vor grossen Hunden und du musst das respektieren können, auch wenn diese Leute dir gegenüber nicht immer respektvoll sind. 

Dann brauchen sie von Welpenalter an eine starke Hand in der Erziehung und müssen gut sozialisiert werden. 

Mag beim faltigen kleinen Bündel noch lustig wirken, wenn er auf stur stellt – bist du bereit deinen knurrenden, pubertären 50kg Hund etwas wegzunehmen, dass er gerade zerkaut? Und das konsequent und ruhig? 

Zudem muss er von jung an lernen alleine und ruhig zu bleiben ohne dein Sofa aufzufressen, oder den Türrahmen auseinanderzunehmen. Jagdtrieb ist ein absolutes no-go, der schleift dich gnadenlos mit wenn er eine Katze jagt.

Ich würde dir eine Hundeschule/Verein anraten, wo du regelmässig einen Hundesport machen kannst. Eigentlich egal was es ist, Hauptsache der Hund aber auch du habt Spass dabei.

Dann hab ich das nicht ganz verstanden, aber um Gottes willen bilde deinen Hund nicht alleine im Garten zum Schutzhund aus! Der wird schon von sich aus schauen, dass niemand Fremdes reinkommt, zumal ein Hund ab 30 cm Stockmass bereits unerwünschte Leute nur durch Bellen und anwesend sein fernhalten kann. 

Schutzhunde sind Arbeitshunde. Ich bin sicher es gibt da viele Ausnahmen, aber diese Ausbildung macht dein Tier zu einer potentiellen Waffe und sind dann u. U. keine Familienhunde mehr. Solange du nicht bei der Polizei, Armee oder so arbeitest rate ich dir davon ab.

Du wirst nicht nur viel Zeit sondern auch viel Geld in eine grosse Hunderasse stecken müssen. Zudem solltest du gut auf die "Regeln" am Anfang achten, also mit dem Welpen nicht schon Joggen gehen. Grosse Hunde haben ein schnelles Wachstum im Verhältnis zum Körper und wenn man nicht aufpasst können sie Rückenprobleme entwickeln – viel schneller als kleinere Hunde. Das kann bis hin zum Wobblersyndrom führen, was qualvoll für dein Tier sein kann, und sehr sehr teuer für dich als Halter.

Aus welcher Region kommst du? Suche einen (oder mehrere) geeigneten Züchter oder Molosservereine, erst mal nur zum Reden und Fragen stellen. Löcher sie ruhig! Frag, ob du mal schauen und mit den erwachsenen Tieren spazieren gehen kannst.

Um mehr Hundeerfahrung zu "sammeln": adoptier doch erst mal einen mittelgrossen Hund aus dem Heim. Es gibt so viele einsame Tiere, und viele von ihnen sind problemlos und brauchen ein Zuhause. Eine spezifische Rasse rennt dir ja nicht weg :)

Egal wie du entscheidest, informiere dich unbedingt weiter, über das Internet hinaus.

LG, Primarschule

Kommentar von pluqinrinmois ,

Vielen vielen Dank!!!!!

Antwort
von SusanneV, 5

Am Anfang muß jeder Hund gleich erzogen werden. Er muß die Grundkommandos beherrschen. Die Erziehung beginnt schon im Welpenalter, am besten in der Welpenschule. Gewaltlos, liebevoll und konsequent. Ein Welpen sollte nicht überfordert werden. Wenn ein Junghund dann alle Kommandos beherrscht kann man sich überlegen, was man weiterhin macht z.B. Agiliti oder Schutzdienst. Dazu muß der Hund mindestens 1,5 Jahre alt sein. Wichtig ist, dass er min.3 Stunden Auslauf hat, mit Artgenossen spielen darf und er auch vom Kopf her ausgelastet wird. Er ist ein Familienmitglied und so muss er au behandelt werden. Streicheln und Knuddeln gehört dazu. Eh welchen Hund man hat, ee und sein Halter lernen sein Leben lang von und miteinander.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 2

Hi,

Ich finde da ist der beste Weg einfach der richtige Typ Mensch zu sein. Bei Molossern hilft zb stoische Geduld, ein hohes Selbstwertgefuehl und eine natuerliche Sturheit die leider so nicht erlernbar ist, sondern eher zu den individuellen charackterzuegen gehoert.

Beim Doberman und Schaeferhund finde ich gehoert noch eine grosse Portion Aktivitaet und Kreativitaet rein um die Hunde auch vernuenftig auslasten zu koennen.

Wichtig bei allen genannten Rassen finde ich das man sich durchsetzen kann ohne sich koerperlich einsetzen zu muessen. Grad bei so grossen die auf einer bequemen Zugriffshoehe sind, sind viele Halter versucht koeperlich auf den Hund einzuwirken wenn ein Befehl nicht befolgt wird,diese Chance hat man bei Chihuahuas zb eher weniger solange keiner gefaehrdet wird sollte man auf die "mentale" Fuehrung achten.

Die Hunde muessen genau das Mass an Sicherheit bekommen, das eben nicht sich selber oder Halter beschuetzen zu muessen. 

Antwort
von Achwasweissich, 3

Genau wie jeden anderen. ich hab eine Weiße Schweizer Schäferhündin, die braucht viel Lob und mag es nicht wenn man laut wird, Konsequenz ist wie bei allen Hunden natürlich wichtig weil sie sonst einfach selbst entscheiden was sie tun wollen. Strafen verstehen Hunde nicht, wenn man sie allerdings beim Unfug machen erwischt hilft ein deutliches "Nein", bei meiner Dicken ist es sogar noch wirksamer wenn ich einfach traurig schaue und weggehe^^

Das Einzige was bei solchen Kalibern wichtiger ist als bei kleinen Wuffels ist das sie sich an der Leine benehmen. Einen Minihund kannst du auch halten wenn er sich aufführt wie sonstwas aber wenn meine ernsthaft zieht wehe ich hinterher wie das Fähnchen im Winde^^ Das kann man mit Lob und eventuell Leckerchen von kein an üben aber Aufmerksamkeit ist immer nötig denn Hunde sind halt keine Maschinen und manchmal bekommen sie Ideen wie z.B. "Oh, ein Eichhörnchen! Das muss ich mir jezt ansehen!"

Alle Hunde brauchen Beschäftigung, nicht nur für die Pfoten sondern auch für den Kopf, was sie mögen ist je nach Hund verschieden und kann entsprechend gefördert werden. Meine hat z.B. vviel Spaß daran hin und wieder auf einem Gelände von THW und Feuerwehr nach mir zu suchen. Kein richtiges Rettungshunde Training aber ein schöner Spaß für zwischendurch.

Antwort
von MaschaTheDog, 4

Bei uns in der Hundeschule wird mit einem Zwegschnauzer genauso Trainiert wie mit unserem Dobermann.

Bei uns haben Leckerlies überhaupt nichts gebracht bei dem Kerl,sind dann auf etwas strengere Erziehung umgestiegen ohne Leckerlies und alles klappt super.

Wie man seinen Hund schließlich erzieht hängt von einem selbst ab.Da gibt es kein wirkliches "richtig" oder "falsch" oder irgendwie die perfekte Erziehungsmethode.

Kommentar von spikecoco ,


doch, falsch ist die Methode die mit Starkzwang, Härte, Unwiissen, unsinnigen Hilfsmitteln , Methoden die beim Hund in Meideverhalten enden, ausgeübt wird. Die Methoden, die durch  übertriebene Machtdemonstrationen, Aggressionen , Ungeduld und unsouveränes Verhalten seitens des Besitzers an Hund ausgelassen werden.  

Antwort
von Viowow, 16

Genauso wie einen Chihuahua oder einen Mops.
Mit Ruhe und Geduld, Konsequenz und Lob.

Antwort
von spikecoco, 2

wie andere Hunde auch, souverän, geduldig, konsequent ohne gewalt und angstmachende Methoden.

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