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Erziehung von Baby und Kleinkind

gefragt von dtheresdtheres am 28.01.2009 um 10:30 Uhr

Warum gibt es so viele Eltern, die unbedingt Ihr Baby im ersten Lebensjahr erziehen wollen? (alleine schlafen, ggf schreien lassen, nicht immer auf den Arm nehmen, Zuwendung mit verwöhnen gleichsetzen etc..). Das ist zum einen nicht möglich und zum anderen nervenaufreibend und einfach schlecht fürs Kind.

Auf der anderen Seite vergessen die Eltern dann plötzlich Ihre Erziehungspflicht, sobald dies möglich und notwendig ist. Sobald die Kleinen sich äussern können, sind plötzlich alle Erziehungsabsichten verschwunden und die zu kleinen "Prinzessinen und Prinzen" gewordenen werden überhäuft mit Süssigkeiten, Spielsachen und allem was gerade gewünscht wird. Hier wären aber auch mal konsequente Grenzen notwendig - so dass es Süsses und Ausnahmen eher in Massen gibt.

Ist dies reine Unwssenheit, Bequemlichkeit (die aber nach hinten losgeht) oder fehlendes Selbstbewusstsein auch Grenzen zu setzen.

Ich versuche meine Kinder mit Liebe, Zuwendung aber auch klaren Grenzen aufwachsen zu lassen. Merke aber immer wieder, dass nur wenige mit mir Gleiches tun.

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Wolkenheim
beantwortet von Wolkenheim am 28. Januar 2009 10:40
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Hilfreichste Antwort

Es gibt soooo viele verschiedene Erziehungsmethoden!!Wer will da sagen,welche die Beste ist??Vielleicht ist es ja eie Mischung ?

Elder, ein bekannter Erziehungsstilforscher, hat bereits 1962 das Erzieherverhalten sieben unterschiedlichen Typen, die auch heute noch aktuell sind, zugeordnet. Er beschreibt die einzelnen Erziehungsstile folgendermaßen: bullet Der autokratische Erziehungsstil Beim autokratischen Erziehungsstil wird angenommen, dass es notwendig ist, Autorität gegenüber den Kindern auszuüben. Aus diesem Grund wird die Eigeninitiative der Kinder unterdrückt, die kindliche Meinung interessiert nicht. bullet Der autoritäre Erziehungsstil Autoritäre Eltern üben ebenfalls eine starke Kontrolle auf ihre Kinder aus. Die Meinung des Sprösslings wird zwar akzeptiert, letzten Endes bestimmen aber weiterhin die Eltern. Alles in allem haben die Kinder nur wenige Möglichkeiten, sich frei zu entfalten. bullet Der demokratische Erziehungsstil Im demokratischen Erziehungsstil werden die Kinder und Jugendlichen als ernstzunehmende Gesprächspartner mit eigener Meinung betrachtet. Je älter der Sprössling wird, desto selbstständiger und eigenverantwortlicher soll er handeln. Anleitungen und Hilfestellungen durch die Eltern werden jedoch als unerlässlich angesehen. Demokratische Eltern sind ihren Kindern gegenüber offen und vermitteln ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Erwünschtheit. bullet Der egalitäre Erziehungsstil Beim egalitären Erziehungsstil haben Eltern und Kinder die gleichen Rechte und Pflichten, d.h. die Meinung des Kindes wird nicht nur eingeholt und berücksichtigt, sondern sie ist in gleichem Maße ausschlaggebend wie die Ansicht der Eltern. bullet Der permissive Erziehungsstil Permissive Eltern halten sich in der Erziehung eher zurück. Die Kinder und Jugendlichen müssen deswegen selbst die Initiative ergreifen, wenn es um persönliche Entscheidungen geht. bullet Der laissez-faire Erziehungsstil Bei einer laissez-faire Erziehung ("machen lassen") gibt es keine verbindlichen Regeln, jeder ist sich selbst überlassen. Stehen persönliche Entscheidungen an, so sind die Kinder und Jugendlichen in der Regel aktiver als ihre Eltern. Elterliche Wünsche können dabei wahlweise berücksichtigt werden oder nicht. bullet Der negierende Erziehungsstil Bei einem negierenden Erziehungsstil beeinflussen die Eltern das kindliche Verhalten überhaupt nicht. Es fehlt das Interesse, an der Entwicklung des Kindes teilhaben zu wollen.

Solche klar umrissenen Erziehungsmethoden zeigen sich im Alltag nur sehr selten, in der Regel sind immer Mischformen unterschiedlicher Stile zu finden. Im Laufe der langjährigen Erziehungsstilforschung konnte allerdings nachgewiesen werden, dass sich Kinder, die überwiegend demokratisch erzogen wurden, nicht nur durch ein besonderes Maß an Selbstvertrauen und sozialer Reife auszeichnen, sondern auch zufriedener und leistungsfähiger sind als andere Kinder und Jugendliche.

Kommentar von 97adadcc054eb9520f333308387ac44dsmallgottesanbeterin am 28. Januar 2009 10:47

Jaja, die Erziehungsforscher! Das sind die , die ihre Kinder sicher nicht erzogen haben, sonst hätten´s ja keine Zeit gehabt zu forschen.

Kommentar von 2896b4924a24d2822537f3af1759ca2asmallWolkenheim am 28. Januar 2009 10:52

jepp,aber gut , dass die das gemacht haben,so bleibt mehr Zeit für uns ,um uns um unsere Kinder zu kümmern^^


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Monchiane
beantwortet von Monchiane am 28. Januar 2009 10:39
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Also, erstmal finde ich es nicht wichtig, sich den kopf für andere Menschen zu machen. Zweitens glaube ich, dass es nicht daran liegen muss, dass manche Eltern zu bequem sind oder zu wenig Selbstbewusstsein haben, wie sie ihre Kinder erziehen. Es kann ja auch an Unsicherheit liegen, wie muss man es machen? Wie machen es andere? warum funktioniert das bei mir nicht? Sich halt ausprobieren! Jeder auf seine Art, das macht auch die Einzigartigkeit der Menschen mit aus! Und wie gesagt, schau nicht auf andere, sondern auf dich. Vielleicht denken einige auch von dir, dass dus nicht richtig machst. Aber das ist doch wirklich nicht wichtig!


anonym
beantwortet von lillifee07 am 28. Januar 2009 10:32
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Tja, bei Erziehung gehen die Meinungen weit auseinander und ich bin der Ansicht jeder sollte es so machen wie er es für Richtig hält.

Kommentar von Simple_avatar2smallflipo am 28. Januar 2009 10:54

grundsätzlich hast du recht, aber wenn ich sehe wie manche eltern ihre macht spielen lassen, finde ich das schon oft erniedrigend und ich frage mich wozu.

Kommentar von lillifee07 am 28. Januar 2009 12:21

Das ist richtig, aber Erziehung wird wohl eins der grössten Streit und Diskussionsthemen überhaupt bleiben!


flipo
beantwortet von flipo am 28. Januar 2009 10:44
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ich finde du bist auf dem richtigen weg, eine grundsätzliche frage bleibt aber: was ist eigentlich erziehung oder was meinst du damit? von anfang an auf die bedürfnisse der kleinen persönlichkeiten achten und eingehen, sich selbst aber nicht vergessen, und ab 1 bis 2 jahren diese bedürfnisse auch miteinander besprechen und ausloten, dabei niemals macht anwenden, sondern gemeinsame lösungen versuchen zu finden. ich finde es falsch, jemanden - egal welchen alters - irgendwohin zu (er)ziehen, jeder hat seine eigene persönlichkeit, das merke ich bei meiner 3jährigen tochter und allen anderen kindern sehr genau!


ZwergS04
beantwortet von ZwergS04 am 28. Januar 2009 10:39
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Mit "Erziehung" kann man doch nicht früh genug anfangen!

Kommentar von Simple_avatar2smallflipo am 28. Januar 2009 10:51

ich finde, mit liebevoller zuwendung, wahr- und ernstnehmen kann man nicht frühgenug anfangen, nämlich bereits vor der geburt!


suesszahn
beantwortet von suesszahn am 28. Januar 2009 10:35
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hört sich so an als wenn du das patentrezept für kindererziehung gefunden hast !!! aber das gibt es nicht und jeder hat da so seine eigenen ansichten...ich halte die zügel auch etwas lockerer und fahre sehr gut damit !!! und was brauchst du jetzt für einen rat ???

Kommentar von 2b415800a689b9b54dfa3e7960614eb6smalldtheres am 28. Januar 2009 10:46

Es geht nicht um einen Rat. Ich wollte gerne die Reaktion auf die Frage sehen, da ich über das Thema gerade ein Buch schreibe. Danke Euch.

Kommentar von 42569b043137a5970e672a201383e1e6smallsuesszahn am 28. Januar 2009 10:48

dann stell die frage doch im forum...da gehört sie hin und die diskusion könnte interessant werden...

Kommentar von 2b415800a689b9b54dfa3e7960614eb6smalldtheres am 28. Januar 2009 10:50

Danke...gute Idee...ich bin noch nicht lange hier und muss erst die verschiedenen Möglichkeiten erkunden

Kommentar von 2b415800a689b9b54dfa3e7960614eb6smalldtheres am 28. Januar 2009 11:43

so die Diskussion im Forum ist eröffnet


schildi
beantwortet von schildi am 28. Januar 2009 10:33
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zu mir hat mal ein Arzt gesagt "Erziehung fängt nach dem abnabeln an"


Mariposa68
beantwortet von Mariposa68 am 28. Januar 2009 10:33
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Was war jetzt noch mal die Frage?


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 29. Januar 2009 18:59
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Es gibt "Erziehungsmassnahmen" die gesetzlich gesehen schon längst verboten sind weil sie nicht zum Wohle des Kindes fungieren!!!! UND TROTZDEM schauen fast alle Mitmenschen in Deutschland wortlos zu wie zb die Nachbarkinder von ihren Eltern geschlagen werden oder verbal erniedrigt werden!!! Sogar bei Missbrauch und schweren Misshandlungen schauen noch genug Leute weg!! Traut sich keiner!!! JEDER kann seine Kinder so erziehen wie er will aber ob das alles so richtig ist was sie tun ist sehr fraglich?? Das beginnt schon im Babyalter indem die Eltern ihre Baby's schreien lassen und somit das Urvertrauen eines Babys zutiefst und unwiderruflich verletzen!!! Ein verletztes Urvertrauen wird ein Lebenlang in einem Menschen tief verankert bleiben! Im Bewusstsein ist es später verschwunden aber im Unterbessutsein quält es sich heimlich durchs gesamte Leben. Viele Leute haben Probleme Beziehungen zu pflegen (nicht nur Liebesbeziehungen) und wissen nicht warum! Schaut man auf die Babyzeit dieser Menschen erkennt man schnell eine Gemeinsamkeit....... JEDER darf Kinder kriegen und sie so erziehen wie sie wollen...... kaufe ich mir ein Auto muss ich erst einen Führerschein machen......bau ich ein Haus muss ich Fachpersonal einstellen oder selbst Maurer sein........Will ich ein Flugzeug fliegen muss ich erst Pilot werden.....will ich Mutter werden brauch ich keinerlei Grundkenntnisse über die kindliche Psyche, die Entwicklungsphasen...NICHTS....man soll sich auf die Instinkte verlassen...die aber durch die Ratschläge der Mitmenschen tief beeinflusst werden......Nee ich wäre für einen Pflichtkurs für werdende Eltern. Obwohl das auch nicht alle Eltern hindern würde nicht zum Wohle der Kinder zu handeln! Aber einige...da hätte es sich aber schon gelohnt!

Für diese Meinung werde ich wohl hier noch gesteinigt aber das ist meine Meinung!!!!


sternchenausdd
beantwortet von sternchenausdd am 29. Januar 2009 09:58
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gebe ich dir völlig recht, vorallem bei der ernährung. meine tochter wusste bis sie 2 jahre alt war noch nicht mal was pommes oder schokolade überhaupt sind. sie hat dann zu weihnachten mal einen schokoweihnachtsmann bekommen und hat damit gespielt, wäre aber nie auf die idee gekommen, dass man den auch essen kann;-)wir erziehen unsere tochter auch mit viel liebe und auch wir setzen altersgerechte grenzen und ich muss sagen: es hat sich gelohnt, bei jedem mucks zu rennen und sich viel mit ihr zu beschäftigen, denn das bekommen wir nun doppelt von ihr zurück. sie ist so lieb und macht uns einfach nur viel freude:-)


anonym
beantwortet von darklady86 am 28. Januar 2009 10:36
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weil sie denken, dass es so richtig ist. und du denkst es ist so richtig wie du es machst. man kann auch nicht immer gleich springen und das kind rausnehmen, wenn es mal nen ton von sich gibt. es muss auch mal reichen wenn es sieht und hört, dass wer da ist und dass es nicht alleine ist. bei einem kind geht das alles noch ganz locker mit rausnehmen wenn es mal schreit....was machst du aber wenn du mit zwillingen alleine zuhause bist? irgendwann sind sie zu groß für beide gleichzeitig am arm. außerdem ist es nicht gut für das kind, wenn es nicht mal lernt, dass es sich auch selbst beschäftigen soll. sagt ja keiner was, wenn das kind wach wird und schreit und man geht hin, redet ins bettchen und dreht zb. das mobile auf...dann hat das kind was zu schauen und man selbst kann zb. weiter seine hausarbeit machen. man tut dem kind absolut nichts gutes, wenn man es die ganze zeit spazieren trägt.eine mutter weiß, ob das kind schreit weil es hunger hat oder weil ihm was fehlt oder schreit es einfach nur um zusagen, ja hier bin ich. was aber nicht heißen muss, dass man seine kinder mit weniger liebe und zuneigung aufwachsen lässt, als jemand der sein kind ständig herum trägt. ich hab auch einsehen müssen, dass ich mein patenkind nicht 24stunden durch die gegend tragen kann, deshalb hab ich es aber nicht weniger lieb.


hibiskuss
beantwortet von hibiskuss am 28. Januar 2009 10:34
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Ich habe meine Kinder zu ordentlichen, fleissigen, höflichen, hilfsbereiten jungen Menschen erzogen. Reicht das?

Kommentar von Simple_avatar2smallflipo am 28. Januar 2009 10:51

wie hast du denn das gemacht?

Kommentar von 2004f41eb58c291c21193025fb52a479smallhibiskuss am 28. Januar 2009 10:59

mit Konsequenz, Liebe, Strenge, Verständnis, Geduld. Ah und nicht vergessen: DAS VORBILD MAMA!

Kommentar von Simple_avatar2smallflipo am 28. Januar 2009 11:13

bis auf "strenge" (was ist das? autoritär, böshaftigkeit, macht?) hört sich das für mich sehr gut an, konsequenz ist auch wichtig, ausnahmen müssen aber verhandelbar bleiben, dabei kann man doch auch viel lernen wa?

Kommentar von 2004f41eb58c291c21193025fb52a479smallhibiskuss am 28. Januar 2009 12:01

Strenge defniniere ich eher mit einer klaren Ansage und das bleibt dann auch so. auch wenn es dem Zwerg noch so was von nicht passt. Ausnahmen nur wenn die Ausnahmen nicht zur Regelmässigkeit werden.


Ally32
beantwortet von Ally32 am 28. Januar 2009 10:32
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Nur weil Eltern ihr Kind anders behandeln oder erziehen wie Du muss es nihct gleich schlecht sein. Regeln sind wichtig da stimme ich Dir zu. Ich maße mir aber auch nicht an über andere Eltern zu urteilen


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