Frage von Fluffy234, 64

Erziehung schief gelaufen wer ist schuld?

Hallo, ich möchte gerne eure Meinung dazu hören, wenn die KindesErziehung schief läuft, ob eurer Meinung nach die Eltern dann immer schuld sind? Weil Vllt wurden sie ja von ihren Eltern auch genauso erzogen wie sie ihre eigenen Kinder erziehen? Lg

Antwort
von irgendeineF, 30

Meiner Meinung nach ist niemand zwingend schuld, wenn die Erziehung eines Kindes angeblich "schief läuft". Da gibt es immer viele verschiedene Faktoren, die Einfluss auf die Erziehung haben.

Antwort
von Manja1707, 16

Man wird von den Eltern erzogen, also sind diese auch schuld, wenn die Erziehung schief gelaufen ist. Auch wenn die Eltern selbst von ihren Eltern wiederum falsch erzogen wurden. Denn sie hätten ja den Fehler erkennen und es besser machen können. Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich. Wenn auch gewisse Einflüsse von außen jeden Menschen beeinflußen, so ist jeder doch in der Lage selbst Schlüsse zu ziehen, Denkweisen zu ändern, Verhalten zu ändern. 

Ich selbst bin auch nicht glücklich darüber, wie meine Eltern mich erzogen haben. Aber ich selbst habe es anders gemacht und meinen Sohn anders erzogen. Und das war gut so.

Antwort
von Gina1230, 13

Die Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich. Und wenn etwas schief läuft müssen sie erzieherisch gegensteuern. Menschen sind nie perfekt, daher existiert auch keine perfekte Erziehung. Jeder Mensch (jedes Kind) ist anders und natürlich ist es nicht immer einfach, gute Eltern zu sein. Von daher würde ich auch nicht immer von Schuld sprechen, wenn es nicht so gut läuft.

Von Schuld kann man eindeutig sprechen, wenn Kinder vernachlässigt oder psychisch oder körperlich misshandelt werden. Oder wenn man sich über die Erziehung keine Gedanken macht und nur reagiert (ohne vorausschauendes Denken), die Kinder einfach nur "laufen lässt" und diese sich dann in einem anderen Umfeld emotionale Nähe suchen (müssen).

Gerade wenn diese Eltern genauso erzogen wurden, müssten sie doch wissen wie das ist und es selbst anders machen. Hierzu kann man sich auch einen fachmännischen Rat holen. Aber nicht um die Verantwortung an die Fachleute abzugeben, sondern um es selbst wirklich besser zu machen.

Antwort
von Goodnight, 11

Auch gute Erziehung ist keine Garantie, dass nichts schief läuft.

Wenn aber Eltern sich um Erziehung keine Gedanken machen, kann man auch sagen, dass sie schuld sind. Nützt aber auch niemandem, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Besser Lösungen suchen, statt Schuldige.

Antwort
von Volkerfant, 13

Die Eltern sind leider nicht immer schuld, wenn es mit der Erziehung nicht so läuft, wie sie es sich vorstellen, denn das Umfeld erzieht mit. Und darauf haben Eltern oftmals keinen Einfluss.

Das Umfeld sind die Freunde, Verwandte, Schulkameraden, Bekannte...... Meistens kann man sich die nicht aussuchen, die KInder geraten in dieses Umfeld hinein. Sie müssen abschätzen und erst lernen, wer es gut oder böse mit ihnen meint, sie müssen stark genug sein, um sich gegen Feinde und Falsche zu wehren, sich abzuwenden.

Nicht jedes Kind/Jugendlicher schafft das.


Antwort
von Olchi100, 19

Es kommt auf die Hinsichten an.
Eltern spielen zwar eine große Rolle, aber andere Faktoren können dies übertreffen,sodass die Eltern nicht immer schuld sind.
Wie schon gesagt:Es kommt auf die Situation an.

Antwort
von lillifee70, 10

Das lässt sich nicht allegemein beantworten. Was genau bedeutet denn "schief gelaufen"? Im Ergebnis nicht Beziehungsfäig oder asoziales Verhalten oder im Gefängnis gelandet? Oder einfach nur wenig  Selbstbewusstsein, wenig  Disziplin usw.?

Erst einmal müsste man definieren, wass eine erstrebenswerte Erziehung ist. 

Aber ja, bei der Erziehung orientieren sich Eltern oft zwangsläufig (oft auch ohne es zu wollen) daran wie sie von ihren Eltern erzogen und behandelt wurden. Das kann sicher viele "schief gelaufene" Erziehungen erklären, macht es aber nicht unbedingt besser, wenn sie sich z.B. nicht gut und liebevoll gekümmert haben. Es macht die Sache also zwar verständlich und nachvollziehbar aber es ist deswegen nicht weniger schlimm für das betroffene Kind. 

Antwort
von Schwoaze, 7

Sagen wir es mal so... bis zum Alter von... 20 oder von mir aus 25 ist die eigene Erziehung als Ausrede noch ein bissl... glaubhaft.

Aber irgendwann muss man die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Sich auf die Eltern auszureden, finde ich... billig. Wenns Grund zur Beanstandung bei der eigenen Erziehung gegeben hätte, hat man doch den Anspruch, es selber besser zu machen!

Antwort
von Dumpii, 19

Nicht immer Eltern,

heutzutage z.b. einige Lifestyleyoutuber..
Das ist jetzt wirklich ernst gemeint, schlimm sowas.

LG

Antwort
von ilknau, 11

Hallo, Fluffy234.

Die Kindeseltern haben einen eigenen Willen.

Gewiss spielt die eigene Erziehung durch die Eltern rein, aber machen müssen es die Kindeseltern selbst:ö

Hätte ich je Kinder gehabt, wäre ihnen gewiss gewesen, weder Ohrfeigen noch Schläge noch Bettarrest zu bekommen, denn ich erfuhr selbst, wie demütigend das ist.

Und es war immer der Vater, der es mir antat..., lG.

Antwort
von Wernerbirkwald, 14

Wenn an einem Menschen,in der Erziehung Fehler gemacht werden, muss man die ja nicht wiederholen.

Im Gegenteil,aus der Erfahrung, könnte man die sehr gut vermeiden.

Antwort
von smelt, 27

die Eltern ist aber keine Entschuldigung 

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