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Erzieherinnen Kind anvertrauen?

gefragt von docbde am 30.03.2009 um 9:06 Uhr

Hallo! Ich überlege gerade, ob ich den Erzieherinnen in der KiTa ein Kind anvertrauen kann. habe privat und auch dienstlich immer wierder mit Erzieherinnen zu tun und erlebe diese meistens als sehr jung, unreflektiert und fachlich nicht besonders fit. Klar, wenn die was drauf hätten, hätten die ja Sozialpädagogik oder Frühkindliche Bildung studiert. Wer wird schon freiwillig bei den Gehaltsaussichten Erzieherin...

Da man immer wieder hört, dass eine frühe Bildung für Kinder wichtig sei, frage ich mich, ob ich es verantworten kann, ein Kind in eine KiTa ohne studiertes Personal zu schicken? Sollte nicht in jeder KiTa genug Fachpersonal mit Studienabschluss da sein?


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anonym
beantwortet von anneroseX am 30. März 2009 09:08
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Ziemlich arrogant, deine Haltung.

Kompetenz im Umgang mit Kindern hängt nicht vom akademischen Grad ab.

Kommentar von docbde am 30. März 2009 09:09

Aber ungemein von der Vorbildung!

Kommentar von Simple_avatar8smallReiken am 30. März 2009 09:13

die Vorbildung kann wenn man auf einer erzieherschule war sogar besser sein.

Kommentar von Nordfriesin am 14. Mai 2009 20:34

Hierzu möchte ich mal ein tolles Beispiel nennen das mal wieder beweist dass ein Studium nicht zwingend heisst besser Unterrichten zu können:

Ich war mit meinen Vorschulkindern wie jede Woche in der Schule bei einer Grundschullehrerin. Sie wollte den Kindern beibringen eine Schleife zu binden!

  1. Akademische Methode Kindern das Schleife binden beizubringen:

Sie hatte ein Din A4 Blatt für jedes Kind wo ein Hase drauf war mit 8 Löchern (wie bei einem Turnschuh). Dazu gab sie den Kidnern jeweils ein Stück Wolle! So dann erklärte sie den Kindern wie sie die Schleife binden sollten und wir (ich und die Lehrerin) halfen den KIndern....was eigentlich damit endete dass wir die Schleife FÜR DIE KINDER machten!!! Gelernt haben sie dadurch im Grudne nur dass Papier schnell reisst und man mit Wolle sehr schwer Schleifen binden kann!!!!!!!!

  1. Die Methode einer Erzieherin:

Als ich mit den Kindern da war hatte ich den Gedanken " Was um Gottes Willen hat diese studierte Frau vor?!!!" Als wir zurück im Kiga waren merkte ich wie enttäuscht einige waren dass sie es nicht selbst geschafft hatten die Schleife zu binden! Ich schnitt Turnschuhe aus fester Pappe aus und machte Löcher rein. Dann nahm ich Schnürsenkel und zeigte den Kindern wie man eine Schleife bindet und lies sie üben! Jedes Kind bekam einen "Turnschuh" und Schnürsenkel! So konnten sie in jeder freien Minute üben (wenn sie Lust hatten) und konnten nach 3 Tagen fast alle Schleifen binden!!!

Das dünne papier und die dünne fusselige Wolle ist echt zum Lachen gewesen!!! UND DAS VON EINER STUDIERTEN PERSON!!!! Studiert aber von der Praxis keine Ahnung!!! Ich könnte jetzt noch so einige Besipiele nennen aber bei Leuten wie Dir ist Hopfen udn Malz verloren! Dein KInd wird wahrscheinlich selbst so arrogant werden........ oder es wird rebellieren und wird Kassier/in bei Aldi! :-P

Falls Du Tippfehler findest darfst Du sie aufheben und behalten!!!


Reiken
beantwortet von Reiken am 30. März 2009 09:12
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Bei so einer Einstellung könnte ich schreien! Nur weil Jemand sich gegen ein Studium entscheidet heißt es doch nicht gleich das er nicht verantwortungsbewußt und qualifiziert ist. Es gibt einige Gründe Erzieherin zu werden und nicht Sozialpädagogin. Auf den Erzieherschulen lernt man viel mehr Praxis und mach viel mehr Praktikas als von der Uni aus. Klar würden auch Erzieher gern mehr Geld verdienen und verdient hätten sie das bestimmt. Das sie den Job trotzdem machen heißt nichts das sie nichts anderes könnten, sondern das sie nichts anderes wollen.

Natürlich gibt es auch in Kitas Personal was nicht gut mit Kindern umgehen kann. Das hat aber nichts mit der Art der Ausbildung sondern mit der Person zu tun! Außerdem ist es in Kindergärten mittlerweile so das es meist nur eine Erzieherin gibt und alle anderen nur Kinderpfleger oder Sozialassistenten gibt. Weil eben an jeder Ecke und vorallem an unseren Kindern gespart wird!

Kommentar von D97b63efcda60637afd73d9b2f897311smallCelli82 am 30. März 2009 14:20

Ich kann dir nur sagen es gibt nur noch geschultes Personal als Sozialassistetin oder Pleger darfst du da zwar arbeiten aber höchstens als Praktikant!Man bekommt keinen Job in der Kita wenn man nicht Erzieherin gelernt hat!Ich bin erzieherin und weiß das wir diese "Nicht Ausgelernten" wie es meine Kollegen sagen, gar nicht erst einstellen, also sollte diese Mutti sich erstmal richtig informieren und ich glaube fast das wir mehr Herz als sie selber haben!Sorry aber so kommt es mir vor!!

Kommentar von Simple_avatar8smallReiken am 30. März 2009 16:59

Da sagst Du was. Ich bin auch Erzieherin, deshalb hat mich diese Einstellung ja auch so aufgeregt. Ich arbeite allerdings im offenen Kinder- und Jugendbereich. Aber auch wir stellen ganz bestimmt niemanden ein der keine Ausbildung hat.

Kommentar von Nordfriesin am 2. April 2009 20:47

Ja in manchen Budnesländern ist es so, dass Assistenten /Kinderpflegerinnen nicht mehr eingestellt werden aber soweit sind sie zb in Schleswig Hosltein noch nicht! Da wird schön an der Bildung der Kinder gespart indem nur eine Erzieherin als Gruppenleitung eingestellt wird und eine Assistentin dazu!! In Hessen läuft es serh vorbildlich! Kinderpflegerinnen haben die eine neue Stelle suchen können zwar keine Neuanstellung mehr bekommen weil nur noch Erzieherinnen eingestellt werden aber dafür haben sie die MÖglichkeit eine verkürzte Ausbildung zur Erzieherin zu machen um somit eine Stelle als Erzieherin zu finden!


stef1601
beantwortet von stef1601 am 30. März 2009 09:09
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Da übertreibst du aber mächtig, auch bei uns in der Kita sind junge Leute, aber dumm sind die nicht und sie kümmern sich sehr gut um die Kids, denn sie lieben ihren _Beruf und das ist mir persönlich viel wichtiger als ne groß Studierte Erzieherin die aber kein Gefühl hat. Und noch was...als Eltern sollte man den Kindern auch was bei bringen und es nicht allein den anderen überlassen.

Kommentar von 1890df21fb8b8f067595d66e8519cfb6smallFunki1969 am 30. März 2009 09:17

Ich muss Dir Recht geben, obgleich das Lernen in der Gesellschaft zur heutigen Zeit von immer größerer Bedeutung wird.

Kommentar von Nordfriesin am 2. April 2009 20:42

Wir haben einen streng angelegten Bildungsauftrag in Kindergärten! Den (zumindest) ich sehr ernst nehme!!! Mehr Aufgaben für Erzieherinnen aber nicht mehr Gehalt! So ist das!


ChristlS
beantwortet von ChristlS am 30. März 2009 09:09
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Um Himmels Willen, bleib auf dem Teppich! Lass Deinem Kind bitte auch "normalen" menschlichen Umgang. Kannst ja Zuhause Dein Kind in Deinem Sinne weiterbilden.


cyberoma
beantwortet von cyberoma am 30. März 2009 09:17
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Die frühkindliche "Bildung" ist in Deutschland total unterbewertet, und die dort arbeiten, sind es auch. Sie müssten eine erstklassige, breite Ausbildung erhalten, ein angemessenes Gehalt bekommen und sozial angesehen sein. Was sie tun, ist mit das Wichtigste für unsere Gesellschaft.

Dass es nicht so ist, liegt an der Politik, weil die zuständigen Ministerinnen regelmäßig die Bedeutung dieser Frage nicht sehen. Es liegt bestimmt nicht an den Erzieherinnen, die "nichts drauf haben", das finde ich eine arrogante Einstellung. Da musst du dein Kind eben selbst betreuen! Hoffentlich hast du die Kenntnisse, um es richtig zu fördern.

Kommentar von docbde am 2. April 2009 10:26

bin selber Sozialarbeiter und beruflich in diesem Feld tätig (aber in der Theorie).


Orchidee1
beantwortet von Orchidee1 am 30. März 2009 10:11
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Ironie on >Hast Du vorher studiert um Mama zu werden? Das ist ja wohl das Mindeste, was man erwarten kann von einer Mutter.< Ironie off

Kommt es nicht darauf an, dass Kinder liebevoll betreut werden? Das kann man durch ein Studium nicht lernen.


anonym
beantwortet von Heike128 am 30. März 2009 11:39
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Ich bin selbst Kinderpflegerin und studiere Sozialpädagogik. Wenn ich mich da bei meinen Kommilitonen mal so umschaue, wünschte ich mir, eine pädagogische Grundausbildung in einer Praxisstelle sollte Voraussetzung für ein Studium sein. Viele, die direkt nach dem Abi studieren, haben doch noch null Erfahrung. Und was bringen schon die ganzen tollen Theorien, die man in so einem Studium lernen muß, wenn einem jegliche praktische pädagogische Grundlagen fehlen.

Kommentar von Nordfriesin am 14. Mai 2009 20:16

Das kann ich nur bestätigen!! Habe mit einigen Sozialpädagogen/innen gearbeitet!


Morpheus99
beantwortet von Morpheus99 am 30. März 2009 09:09
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>> Sollte nicht in jeder KiTa genug Fachpersonal mit Studienabschluss da sein

Ist es aber nicht. Sollte jeder deshalb seine Kinder wieder selbst erziehen? Geht auch schlecht. Zudem sind längst nicht alle Erzieherinnen und Erzieher so inkompetent, wie Du sie darstellst.
Sicher findest Du eine akademische KiTa mit studiertem Personal, zumindest in größeren Städten. Kann sich halt auch net jeder leisten. Will auch nicht jeder.


anonym
beantwortet von tergenna am 30. März 2009 09:10
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wenns dein Kind zuhause besser hat??? Es gibt viele Erzieherinnen, die sind fit und prima! Außerdem lernt dein Kind nicht nur von den Erzieherinnen, sondern viel mehr durch den Kontakt mit anderen Kindern! Dann mußt du später ja auch darüber nachdenken, ob dein Kind überhaupt in eine Schule geht! Dort gibt es auch solche und solche Lehrer


lamagoes
beantwortet von lamagoes am 30. März 2009 09:10
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Kindergartenpädagogig ist mir als Studiengang nicht bekannt aber auch die Erzieherinnnen ohne Studium haben eine fundierende Ausbildung mit einigen pädagogischen Inhalten und diesen müssen sie bei der Prüfung drauf haben, daher sind deine Bedenken unbegründet. Allerdings würde ich bei einer privaten Institution mal nach den Bescheinigungen nachfragen - leider wurden inletzter ezit sehr viele schwarze Schafe gefunden, die zwar eine Kindergruppe eröffnet haben aber keine Abgeschlossene Ausbildung al sErzieher haben

Kommentar von docbde am 30. März 2009 18:00

Die Studiengänge sind idR alles Bachelor-Studiengänge und heißen "Frühkindliche Bildung" oder "Bildung in der Frühen Kindheit" gibt laut GEW mittlerweile 42 Stück.


Funki1969
beantwortet von Funki1969 am 30. März 2009 09:15
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Warum gehst Du davon aus, dass das Personal in den KiTa's nicht geschult ist, bzw. dass sie keinen Abschluss haben? Es wird darauf geachtet, dass gelernte Fachkräfte bzw. auch solche mit langjähriger Berufserfahrung eingestellt werden. Hast Du schonmal nachgefragt in der für Dich in Frage kommenden Einrichtung? Die Einrichtungen haben kindgerechte Konzepte, die auch entsprechend umgesetzt werden. Und ich muss mich anneroseX anschließen, es muss kein Akademiker sein. Eine solide Grundausbildung und Erfahrung im Umgang mit Kindern sollte ausreichend sein. Das Berufsbild für das Fachpersonal ist aber zumeist mit Studienabschluss. Von daher verstehe ich Deine Frage nicht wirklich.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 30. März 2009 09:26
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Wohl dem, der es sich leisten kann und auch will, seinem Kind eigene Zeit für die Erziehung zu opfern und sein wichtigstes Gut im Leben nicht der Obhut Dritter anvertrauen muß!


anonym
beantwortet von Partycrasher777 am 30. März 2009 09:10
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Meist machts ja die Mischung: unsere Kinder haben die jungen Mädels geliebt für die unbefangenen Albernheiten und für die Erziehung und Bildung waren die Damen zuständig. Das hat eigentlich gut geklappt.


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 1. April 2009 14:56
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Ich bin fast sprachlos bei Deiner Einstellung!!!

In Hessen braucht man 5 Jahre um die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin zu absolvieren!!!!

Hattest du gedacht man bekommt den Berufstitel geschenkt???? Bei so einer Einstellung frage ich mich ernsthaft wer hier nun noch etwas Bildung gebrauchen könnte!!!!!?

Also würdest Du auch sagen, dass ein ausgebildeter Bäcker keine Brötchen backen kann weil er keinen Studienabschluss hat???? Es gibt in JEDEM BERUF schwarze Schafe!!!

Noch was: Schon mal darüber nachgedacht was Du da von Dir gibst??? Das was Du da oben schreibst heisst soviel wie:

Wenn Dein eigenes Kind später mal wählt kein Studium zu absolvieren oder sogar von der individuellen Lernfähigkeit abgesehen kein Studium möglich wäre, Dein Kind für Dich weniger Wert wäre!!!!!!! Ich würde mich als Mutter schämen sowas von mir zu geben!!! Ganz ehrlich!!!!!! Ich habe zur Zeit gerade ein Kind bei mir, ihre Eltern sind auch "studierte Leute"! Die reden mit uns Erzieherinnen manchmal als seien wir minderbemittelt!!! Da haue ich denen ein paar Fachwörter um die Nase die sie noch nicht gehört haben und dann gehts wieder! Aber mal ehrlich, wer hier wohl noch was an Bildung braucht!!!!!!!!!!! Schon mal was von Sozialkompetenzen gehört??? Die fehlen Dir schienbar ganz gewaltig! So und jetzt bombadier mich ruhig zurück! Interessiert mich ziemlich wenig! Vor studierten Menschen mit so einer Einstellung verliere ich den Respekt eh!!!!!!!


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