Frage von TurangaNeela, 164

Erzieherausbildung und dann Studium mit 26, was sind eure Erfahrungen?

Hallo Zusammen,

diese Frage geht vor Allem an die, die mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und Berufserfahrung noch studiert haben. Ich bin nun seit 5 Jahren Erzieherin und brauche einfach was Neues. Ich habe auch die Allgemeine FH, wodurch es mir möglich wäre, zu studieren. Ich denke da an soziale Arbeit oder Heilpädagogik. Wie sind eure Erfahrungen? Ist es sehr schwer, seinen Lebensstandard nochmal zurückzuschrauben? Ist es sehr frustrierend, mit Leuten die grad frisch vom Abi kommen und noch kaum Erfahrung haben, zusammen in einem Studiengang zu sein? Würdet ihr mir die Sache grundsätzlich empfehlen, oder eher davon abraten?

Viele Grüße,

Neela

Antwort
von Bobolina, 128

Hallo,

ich habe ein Fernstudium in Sozialer Arbeit neben dem Beruf gemacht und es nicht bereut. Das war basa-online.de

Kostet mit 2000€ gesamt auch nicht so viel.

Unabhängig von Deiner Entscheidung ob und welche Form Du studieren willst, kann ich Dir auf jeden Fall das Aufstiegsstipendium der SBB empfehlen. Falls Du wie ich nebenberuflich studierst kannst Du dort 6000-8000€ bekommen, die Du nicht zurückzahlen musst. Falls Du Vollzeit studierst, kannst Du pro Monat auch 600€ oder mehr bekommen, so dass Du etwas beruhigter die Sache angehen könntest.

Bei meinem Studiengang waren ältere Leute die Regel. Daher war es kein Thema;)

Kommentar von TurangaNeela ,

Hey Babolina,

danke für deine Antwort. Ich habe mich ein bisschen über das Stipendium informiert, hört sich interessant an, danke für den Tip. :) Hast du das Aufstiegsstipendium erhalten? Meine Noten sind jetzt nicht so berauschend, und ehrenamtlich besonders engagiert bin ich jetzt auch nicht gerade, aber so wie ich das verstehe auf der Homepage kann man sich auch mit einer Empfehlung vom Arbeitgeber bewerben. :) Weißt du noch mehr über dieses Stipendium? Weißt du, was in dieser Empfehlung drin stehen sollte?

LG,

Neela

Kommentar von Bobolina ,

Hi, ja ich habe das Stipendium erhalten per Empfehlung des AG. Es sollte drinstehen, was dich als Arbeitnehmer so herausragend macht. Google ist dein Freund. Es muss halt was sein, was nicht zur normalen Arbeit gehört. Sondern einfach das, was dich abhebt von den anderen.Hast du z.b. was aufgebaut im Betrieb? Ein Projekt zusätzlich gemacht? So was halt...

Antwort
von CamelWolf, 56

Ich habe damals den gleichen Weg beschritten, nur dass ich nach der Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher noch das Fachabi nachholen musste. Für mich hat es sich gelohnt, ich fand es auch sehr schön, nochmal ein Studentenleben zu haben. Beruflich bin ich heute an einem Punkt, an den ich nur mit der Erzieherausbildung niemals hingekommen wäre - von daher würde ich die Sache mit "Lebensstandard zurückschrauben" nicht überbewerten. Mit einem lebenslangen Erziehergehalt macht man auch keine großen Sprünge.....

Antwort
von Fernstudy, 114

Hallo TurangaNeela, Ich habe auch gearbeitet und dann noch studiert. Kann dir aus meiner Erfahung nur sagen, dass es sich lohnt. Falls Du das ganze berufsbegleitend machen möchtest, besteht auch die Möglichkeit ein Fernstudium zu absolvieren.

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