frischling am 06.05.2009 um 20:43 Uhr
Wir möchten uns eine Eigentumswohnung kaufen und haben uns überlegt, bei einer Zwangsversteigerung mitzubieten, um Geld zu sparen. Ist es denn tatsächlich günstiger? Oder kommen noch versteckte Kosten auf uns zu?
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Bezüglich der Anschaffungskosten könnte es schon ein Schnäppchen sein, insbesondere dann, wenn es sich bereits um den zweiten Termin handelt.
Bedenkt aber auch, daß ihr Euch gleichzeitig damit in eine soziale Gemeinschaft einkauft; wie stark ist diese WEG finanziell? Wie hoch beziffern sich rückständige Hausgelder (die dann evtl. im Nachgang als Sonderumlage von allen engefordert wird?). Ist die angesammelte Rücklage ausreichend hoch? oder evtl. Instandhaltungsstau vorhanden?
Wie ist die Kostentragung in der Teilungserklärung o. per Beschluß geregelt?
Versucht im Vorfeld soviel wie möglich herauszubekommen, nicht daß es Euch im Nachgang teurer kommt als erwartet.

Nein, ihr zahlt nur die Ersteigerungssumme....wenn ihr Glück habt bekommt ihr da ein richtiges Schnäppchen.
frischling am 6. Mai 2009 20:45 Danke

Es kann tatsächlich günstiger sein - aber manchmal kann man die Immobilie vorher nicht besichtigen. Und dann wäre ich vorsichtig.
Mein Mann ist auf dem Bau tätig und war mal bei einer Zwangsversteigerung um ein Haus unterlegen (was ihn erst sehr geärgert hat). Als seine Firma dann aber beauftragt wurde, die Sanierung des Hauses durchzuführen (Wasserschaden hinter den Leichtbauwänden, Schimmelbefall des gesamten Fußbodens und der Wände und noch ein paar Sachen mehr), war er dann doch erleichtert.
frischling am 6. Mai 2009 20:48 Danke

Da bei den meisten Zwangsversteigerungen auch verdeckt die Hypothekengeber mitbieten, ist ein Schnäppchen eher selten.
frischling am 6. Mai 2009 20:49 Danke
geige kommt mir zuvor.
Im ersten Moment scheint es günstig zu sein. Aber warum gerät eine Wohnung in die Zwangsversteigerung. WEil der Eigentümer als potenzieller Zahler ausgefallen ist. Und das nicht nur bei der Bank, sondern er hat auch wahrscheinlich das Hausgeld nicht mehr gezahlt. Und da kommen schnell mehrere Tausend Euro zusammen, die die ETG als Forderung hat.
Diese werden nach Versteigerung im Verhältnis der Miteigentumsanteile auf alle anderen verteilt. Auch auf dich.
Aber ist wahrscheinlich immer noch günstiger als normal kaufen.
Es kommt noch eine Zuschlagsgebühr hinzu, Weiß aber nicht die genaue Höhe, aber schau mal hier http://www.zwangsversteigerung.de/Haeufige_Fragen
frischling am 6. Mai 2009 20:46 Danke
Das ist DER Schnäppchenmarkt. Versteckte Kosten gibt's nicht.
frischling am 6. Mai 2009 20:48 Danke
Bei deinem Profil so eine Antwort ????
Das Vorhaben ist durchaus verständlich. Neben den üblichen Kosten wie, Notar, Grundbuchamt, Finanzamt und event. Finanzierungskosten könnten noch Maklerkosten, weil über den die Geschichte wg. Anonymität laufen und noch im Grundbuch Lasten stehen.
frischling am 6. Mai 2009 20:59 Danke