Frage von Dedi95, 53

Erwachsener Rüde und neuer Welpe. Wie muss ich mich verhalten?

Hallo, Ich habe da mal eine Frage. Ich habe einen erwachsenen, sechs Jahre alten, männlichen Shih Tzu, der schon seit klein auf bei mir lebt. Er bekommt außerdem ziemlich schnell Angst, wenn ich mal lauter werde. Aus einer Notlösung heraus, habe ich vor drei Wochen einen acht Wochen alten Welpen dazubekommen. Dies war eigentlich erst nur als Notlösung gedacht, bis er ein neues Zuhause gefunden hat aber mittlerweile habe ich den Kleinen ziemlich ins Herz geschlossen und will ihn eigentlich nicht mehr hergeben. Jetzt habe ich allerdings das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich die Situation jetzt einschätzen soll. Im Haus blockt der Große den Kleinen ab. Das heißt wenn er schläft und der kleinen ihm zu nah kommt, dann geht er weg und sucht sich einen neuen Platz. Auch knurrt bzw. schnappt der Große, wenn der kleine ihm zu nah kommt, wenn er seinen Leckerchenball hat. Draußen hingegen spielen die zwei miteinander. Jetzt weiß ich nicht ob die beiden sich verstehen, weil wenn der kleine ihn in Ruhe lässt, dann ignoriert der Große ihn auch. Außerdem möchte ich in ein paar Monaten studieren gehen und die Hunde würde ich mitnehmen. Hat jemand Erfahrung damit?

Antwort
von Sissy1957, 14

Hallo

Klingt alles ganz normal .

Ich würde mir aber ein paar  gute Bücher  über Mehrhundehaltung besorgen.

Ich habe einen 5 jährigen unkastrierten Rüden und einen mittlerweile 5 Monate

alten Rüden den ich im Alter von 8 Wochen bekam.

Im Vorfeld imformierte ich mich bei einer Hundeexpertin , wegen des Altersunterschieds und der Haltung zweier unkastrierten Rüden da ich es in der Konstellation noch nicht hatte.

Die Hundeexpertin ( K. Schlegl - Kofler ) meinte bei dem Altersunterschied sei es überhaupt kein Problem ,den zieht er sich schon .  Sie kenne niemanden der bei der Haltung zweier Rüden größere Probleme habe.

Bei der Auswahl des Welpen darauf achten  einen mit niedrigerem Energielevel als der Ersthund bzw.unterwürfigeren Welpen zu nehmen.

( Das ist aber für sie , da der Hund schon da ist nicht relevant.)

Wenn der Kleine den Großen zu stark nervt , den Kleinen wegnehmen

z.B. an die Box gewöhnen um die Ruhe des Ersthundes zu gewährleisten.

das waren kurzgefasst ihre Empfehlungen.

Allerdings mußte sie bei mir auch nicht soviel sagen , wir kennen uns schon fast 20 Jahre.

Natürlich muß man eingreifen bevor irgendetwas eskaliert. Da ist dann schon etwas Erfahrung vonnöten um die Interaktion der Hunde nicht zu stören. Ich meine damit wenn der Ersthund gerade beim "erziehen "ist.

Sozialerfahrungen (andere Hunde , Umwelt ) muss der Kleine auch alleine machen .Es ist auch ratsam mit  ihm  viel alleine zu unternehmen um die Bindung zum Halter zu stärken.Trainieren sowieso seperat .

Da mein Kleiner Angst vor fremden Hunden hatte  und auch sonst sehr sensibel ist( ohne den Großen ) ging ich zu einer Hundeexpertin , Clarissa von Reinhardt, die selbst 7 Hunde hat , um den Kleinen gezielt ihren eigenen souveränen Hunden vorzustellen.( Nach 4 Besuchen  bei ihr war das gegessen.)

Sieh sah sich auch die Interaktion meiner  2 Hunde an ,  befand sie für gut

und sieht auch keine Probleme wegen des Altersunterschieds .Sagte aber auch : wenn du irgendwas bemerkst was dir nicht gefällt , ruf mich an.

Meine Empfehlung an sie : belesen und einen Experten fragen der sich mit Mehrhundehaltung  auskennt bevor Probleme auftauchen.

LG

Sissy







Antwort
von Honeybeee99, 24

Na ja, ist ja logisch, dass der Große so regiert, ist ja sein Revier und der Kleine muss sich quasi damit abfinden. Aber da es scheinbar nichts weiter als anknurren und ignorieren ist, würde ich das Ganze erst mal nur weiter beobachten

Antwort
von Goodnight, 15

Bis jetzt kann ich nicht erkennen, dass der Grosse etwas falsch macht. Der Grosse geht weg, wenn der Kleine ihn beim Schlafen stört, das ist nett. Der grosse sagt dem Kleinen er soll seinen Leckerchenball in Ruhe lassen, das ist in Ordnung. Er jagt ihn ja nicht durch die Wohnung. In ein paar Monaten ist der Kleine so weit erzogen, dass keine weiteren Probleme zu erwarten sind. Ob man Hunde zum Studium mitnehmen darf, musst du erfragen. Kenne Leute die Tiermedizin studierten und die Hunde zumindest oft dabei hatten.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 15

oft klappt die vergesellschaftung zwierh und nicht mehr, wenn der altersunterschied zu gross its. dann fuehlt sie der aelterer hund von welpen nur noch genervt..du musst da ziemlich eingreifen und den welpen daran hindern, den aleteren hund staendig zu belaestigen..

einen welpen kannst du auch bei einem 2. hund nicht alleine lassen, viele unis untersagen das mitnehmen von hunden! erkundige dich -sonst brauchst du in der zeit einen hundesitter.

beoachte das verhalte der hund intensiv, hole dir heilfe durch einen hundetrainer, wenn du es nicht slber einschaetzen kanns.

ich glaube eher, dass du den juengeren hund evtl abgeben musst -

Antwort
von KIttyHR, 21

Ich würde es noch länger beobachten. Da der Altersunterschied zwischen den beiden recht groß ist, ist es normal, dass der ältere mal genervt ist und dem kleinen aus dem Weg geht und ihn zurechtweist. Das braucht der kleine aber auch, da die Verhältnisse zwischen den beiden geklärt werden müssen.

Antwort
von Dahika, 23

Ich habe keine Erfahrung damit, habe aber den Ausspruch von E.Trummler im Kopf:

"Man kann einem erwachsenen Rüden keine größere Freude machen, als ihm einen Welpen zu geben. Er wird ihn in seinem Sinne erziehen."

Wenn du aber unsicher bist, würde ich mal einen Hundetrainer kontaktieren.

Kommentar von inicio ,

oder ein hund fuehlt sich durch soe ienen jungen total genervt und moppt den welpen! das ist nicht zu verallgemeinern 

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