Frage von LilaNeka, 43

Erster Termin bei einem Psychologen - Was passiert da?

Ich habe eig. schon gegoogelt, aber die meisten Leute antworten immer mit : ''Wir müssen erstmal den Grund wissen um dir zu sagen was da passiert'' Also hier ist mein Grund :

Grund : jahrelange Depressionen, Aggressionen gegenüber mir selber, Selbstverletzung ( aber nicht in form von ritzen ), angst mit anderen Leuten zu sprechen! , Selbsthass

Und meine Frage ist natürlich jetzt, was passiert bei den ersten Termin, wird da nur gesprochen oder/und irgendwelche Tests gemacht? Oder ist das unterschiedlich was passiert, ist das bei jedem anders? Kann man sich irgendwie darauf vorbereiten?

Antwort
von Dahika, 32

Der/Die Psychologin wird dich in ihr/sein Büro bitten und fragen, was dich zu ih/geführt hat. Was du dir von einer Therapie erwartest. Daraus ergibt sich dann ein Gespräch. Am Ende wirst du vielleicht gebeten, mal einen Lebenslauf zu schreiben. Natürlich keinen, wie man ihn für eine Bewerbung schreibt, sondern du sollst aufschreiben, was du für wichtige Stationen in deinem Leben hältst. Und über die Frage nachdenken: welche Ereignisse in meinem Leben haben mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. So ein Lebenslauf muss nicht mal mit deiner Geburt anfangen, der kann bereits bei den Großeltern beginnen, wenn du meinst, dass deren Schicksal für dich bedeutsam war.
Ob Tests gemacht werden? Eher nicht, jedenfalls nicht beim ersten Mal. Ich wüsste auch nicht, was Tests zeigen sollen.

Vorbereiten? Genau das solltest du nicht. Die Gefahr ist dann, dass du über Dinge redest, aber sie gefühlsmäßig nicht präsent hast. Mindfucking nennt man das.

Geh am besten unvorbereitet in das Gespräch und rede über das, was dir gerade in den Sinn kommt.  Wenn du findest, dass der/die Psychologe dich streng anguckt und du dich fragst, was er jetzt wohl denkt über dich, dann rede darüber. Es bringt nichts, über die schwere Kindheit zu reden, wenn einem aktuell etwas ganz anderes auf der Seele brennt. Achte auf das, was du fühlst. Rede darüber.

Du musst den Therpeuten nicht schonen, du musst nicht höflich sein, du kannst ALLES sagen und fühlen.

Antwort
von Leopatra, 29

Auf jeden Fall bedeutet dieser erste Termin den Anfang, um deine Leiden in den Griff zu bekommen! Toll, dass du diesen Schritt gehst!

Es gibt absolut nichts, was du fürchten müsstest! Ob vorab ein paar Fragebögen ausgefüllt werden müssen oder nur miteinander gesprochen wird, wird unterschiedlich gehandhabt.

Falls du doch noch irgendetwas im Hinterkopf hast, wovor du Angst hast, kannst du mir die Frage, wenn du magst, auch als PN schicken.

Alles Gute!

Antwort
von fsjhilfe, 24

Man hat erstmal mehrere Stunden zum gegenseitigen "beschnuppern". Du entscheidest, ob der Psychologe oder Therapeut der richtige für dich ist und Er guckt, ob er für deine Probleme überhaupt der richtige ist. Wichtig ist immer, dass die "Chemie" stimmt und man als Patient ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Ob du über alles frei reden kannst merkst du dann schon. Im allgemeinen werden auch am Anfang keine Tests gemacht sondern erst nach ein paar Stunden, das kann aber auch nach Alter, Gründen und Therapieform variieren. Geh einfach möglichst entspannt hin, mach dich nicht vorher verrückt und lass es auf dich zukommen. Der Therapeut will dir helfen, aber wenn du dich zu unwohl fühlst frag ruhig nach wieso oder sag du magst es nicht. Vielleicht kannst du dir ja vornehmen, nach der Therapie etwas für dich zu tun, eine Art kleines Ritual. Zum Beispiel ein Eis essen oder ähnliches. Das kann helfen, wenn du am Anfang noch Angst hast, dich trotzdem auf die Therapie zu freuen. Liebe Grüße und ganz viel Erfolg

Antwort
von LiselotteHerz, 28

Beim ersten Termin lernt ihr Euch erstmal kennen ,da werden keine Tests gemacht. lg Lilo

Antwort
von FolerAnne, 21

Ich hatte auch oder habe Depressionen. Ich verletzte mich nicht selbst bitte aber immer andere darum mir Schmerzen zu zufügen. Ich war auch beim Psychologen. Natürlich wird das bei jedem Psychologen anders gehandhabt. Bei mir lief das erste treffen sehr ruhig ab. Es war mehr ein vorstellen. Wir haben uns gegenseitig erst kennengelernt. Pass aber auf, es ist wirklich sehr wichtig das du mit deinem Psychologen gut klar kommst. Wenn du dich bei einem nicht wohl fühlst hat die Behandlung keinen Zweck.

Antwort
von FemaleVampyre, 23

Bei der ersten Sitzung passiert noch nicht viel. Erst fragt er dich, warum du da bist und was du dir von der Behandlung versprichst.

Im Regelfall gibt er dir einen Fragebogen mit, diesen füllst du dann Zuhause aus und der wird dann in den nächsten Sitzungen besprochen und er stellt dir Fragen dazu.

Dann entscheidet er, welche Behandlung für dich am Besten ist und wie man das Problem am Besten in den Griff bekommt.

Antwort
von GreenDeer, 20

Ich habe nach über einem Jahr den Weg zum Psychologen gewagt, da ich bereits mit 17 vor 1 1/2 Jahren meinen Vater verloren habe, der selber depressiv und zudem schwer krebskrank war, und ich die ganzen Jahre leiden musste. Ich bin zum einen bei einem Psychotherapeuten und nehme aufgrund meiner manisch-depressiven Erkrankung Escitalophram. Er meinte, eine Verhaltenstherapie bzw. tiefenpsychologische Betreuung für mich wäre empfehlenswert, um das Geschehene zu verarbeiten und nicht mehr dauerhaft meiner Biopolaren Störung zu verfallen. Ich habe wirklich nach vielen Ärzten gesucht, habe schließlich einen netten Psychologen finden können. Das Erstgespräch lief bei mir folgendermaßen ab: - er fragte mich, warum ich da bin - ich erzählte ihm die ganze Geschichte - er hinterfragte vieles, ging meiner Depression auf den Grund - Kennenlernen Psychologe/Patient - er empfahl mir gewisse Dinge, um Geschehnisse besser verarbeiten zu können, damit zu leben - er meinte, er sei sich sicher, dass man mir bis zu einem gewissen Grad helfen könne - Beginn der Verhaltenstherapie Anfang November Der Psychologe wird keine Therapie machen, wenn entweder du nicht mit ihm zufrieden bist, oder ihr einfach nicht auf einer Wellenlänge bist. Und keine Sorge! Du brauchst dich absolut nicht vorbereiten. Das Einzige, was du eventuell noch beachten solltest, dass du von Anfang an bereit bist, über deine Probleme zu reden! Liebe Grüße!

Antwort
von SamOthy, 22

Du hast ja schon einige Antworten erhalten.

Ich verstehe deinen inneren Drang dich darauf vorbereiten zu wollen, doch es gibt nichts worauf du dich vorbereiten müsstest :P 

So schwierig das ist, versuche dich überraschen zu lassen.

Und da du oben Symptome aufgezählt hast erwähne ich das noch: lass das Diagnostizieren den Psychologen machen, versuche deine Situationen zu beschreiben und die damit verbundenen Gefühle, das hilft dir dich auf das Wesentliche zu beschränken.

Ich finds toll dass du den Schritt wagst, immerhin kostet es einige Überwindung.

Alles Gute für dich :)

Antwort
von souvisou, 19

Also ich müsste nichtmal den Grund wissen, um dir in etwa zu sagen was bei einem Psychologen passiert. Da du das erste mal gehst, wird nicht gleich geschaut warum du depressionen usw. hast. Ich wohne in der Schweiz, und ich weiss nicht, ob es in Deutschland immer gleich gehandelt wird. Jedenfalls wurde bei mir immer so Fragebogen ausgefüllt. Darin standen allgemeine Fragen wie, suizidgedanken, depressionen, ob man sich selber verletzt usw. Und die Fragenbögen sind immer unterschiedlich. Bei den einen muss man Ja oder Nein ankreuzen, bei den anderen muss man die stärke ankreuzen. Oder er/sie fragt dich ab und notiert es für sich selbst.

Dann/oder wird er/sie dich sicher fragen, wo eben deine Probleme sind. Er wird dich über deine Familiesituation befragen, wo du wohnst, wie alt du bist, was deine Hobbys sind, ob du Freizeitaktivitäten machst, ob du Freunde hast, wie es in der Schule oder bei der Arbeit läuft. Er muss dich ja kennen lernen und wird dich erstmal allgemeines abfragen.

Wenn dir etwas zu viel wird, oder du darauf nicht antworten willst, wirst du das auch nicht müssen. Dann kannst du das sagen und er oder sie muss es akzeptieren und wird es auch.

Denk einfach mal so, ertsmal ist es ein Kennenlern Gespräch :)

Viel glück und Kraft und daumen hoch, das du dich diesen Schrit wagst. :)

Antwort
von watsonemma, 17

Die ersten Termine sind zum Kennenlernen. Da geht es auch noch über so allgemeine Dinge wie Krankenkasse, was eine Therapie überhaupt ist, wie viele Sitzungen zu Beginn genehmigt werden, usw. Du kannst auch Fragen zur Therapie stellen, wie das abläuft, ob das für deine berufliche Zukunft irgendwelche Folgen hat,...

Wenn du bereits von einem Arzt bestimmte Krankheiten diagnostiziert bekommen hast, kann damit gleich gearbeitet werden. Wenn nicht, wird der Therapeut wahrscheinlich einige Fragebögen mit dir machen. Auch wenn du deine Diagnosen schon hast, wirst du einige Fragen beantworten müssen, damit sich der Therapeut ein Bild von dir machen kann. Ich musste zum Beispiel etliche Seiten ausfüllen, damit sie meine Suizidalität einschätzen konnte. Oder auch einen Fragebogen, der die Schwere der Depression bestimmt (das wird gerne immer wieder mal gemacht, damit man sehen kann, ob sich etwas verändert). Meistens wird dann auch schon über bestimmte Ziele gesprochen, was du überhaupt verändern möchtest und woran du arbeiten willst/kannst.

Aber mach dir vorher nicht allzu viele Gedanken, das wird schon und der Therapeut wird dir auch alles erklären und wenn du etwas nicht machen/sagen willst, kann er dich auch nicht zwingen :)

Antwort
von Youareme, 15

Also, im ersten Termin geht es nur darum, dass du den Psychologen und der Psychologe dich, kennenlernen könnt. Es werden weder Tests, noch andere Sachen gemacht. Weil nicht jeder Psychologe passt zu dir. Keine Sorge, wenn du minderjährig bist, ist mindestens ein Elternteil beim ersten Mal dabei

Antwort
von Strolchi2014, 13

Der Psychologe will dich erst mal kennenlernen und dich über dein Leben befragen.

Antwort
von Patriciiia, 14

Bei mir wurden keinerlei Tests gemacht, sondern erstmal nur geredet. Es wurde nichtmal über den Grund geredet, warum ich da war, sondern über die familiären und schulischen Umstände. Ich wurde gefragt, was meine Eltern arbeiten, wie mein Zeugnis so ist, was meine Lieblingsfächer sind, was ich soäter werden will und so weiter. Auch wurde ich gefragt, wie es bei mir so mit Freunden aussieht und so und was ich in meiner Freizeit mache. Dann wurde der weitere Therapieverlauf besprochen und welche Therapeutin ich bekomme usw. 

Mein Lob, dass du den Schritt gegangen bist, bei mir hat es lange gedauert, ich war dort wegen Magersucht und auch Svv und bin immernoch in Therapie, aber es hilft sehr. Wenn man soweit ist und selbst zugibt, dass man krank ist, ist das schon der erste Schritt in richtung Besserung. Viel Erfolg auf deinem Weg und gute Besserung.

Antwort
von joanniefiototj, 14

der wird erstmal dich kennen lernen versuchen in der ersten stunde. damit er weiß was für ein typ du bist

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