Erstattung Außergewöhnliche Belastung Zahnarztrechnung?

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7 Antworten

Von den außergewöhnlichen Belastungen wird die zumutbare Belastung abgezogen, der Rest wird vom Einkommen abgezogen. Dazu kommen dann noch die anderen Informationen. Am Ende wird also dein zu versteuerndes Einkommen berechnet. Und davon wird dann die Einkommensteuer berechnet.

Während des Jahres hast du mit der Lohnsteuer eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer gezahlt. Als Grundlage diente der Bruttolohn und der Arbeitnehmerpauschbetrag.

Nach deinen Informationen hast du also mit der Erklärung weniger Einkommen nachgewiesen. Also bekommst du die zuviel gezahlte Steuer zurück. Wenn ich es richtig lese, hättest du gar keine Steuern zahlen müssen.

Du wärst am besten vor der Behandlung zu einer Beratung gegangen. Wenn man die Behandlung/Bezahlung auf mehrere Jahre verteilt hätte, dann hättest du auch in diesen Jahren davon profitieren können, weil sich dein Einkommen nicht ganz so stark verringert hätte. So allerdings ist es zu spät.

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"Kann ich den Differenz betrag von Rechnung zu Erstattung im nächsten Jahr wieder mit absetzt, und im Jahr drauf usw? Wie eine Art Vermögensverlust den ich angebe?"

Nein, nur den Betrag einmalig. Wenn du dieses Jahr nicht mehr an Steuern gezahlt hast, hast du "Pech gehabt". Die Rechnung dürfen auch nur für das ausgestellte Jahr eingereicht werden, also aufheben geht auch nicht

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Das Finanzamt erstattet nur zuviel bezahlte Steuern. Mehr nicht. Außergewöhnliche Belastungen sind nur im Jahr der Zahlung zu berücksichtigen. Hättest du für deine Rechnung eine Ratenzahlung über mehrere Jahre vereinbart, hättest du ggf. steuerlich mehr rausholen können. So hast du leider Pech gehabt.

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Ich denke Du solltest einfach mal dankbar sein,ehrenamtliche und caritative Helfer tun auch noch was für Deutsche.Einem Steuerberater hättest sein Honarar zahlen müssen.Die 12.000,.mindern ja nur Dein steuerpflichtiges Einkommen.Wenn Du nun nicht mehr Steurn gezahlt hast,bekommst nur diese raus.Aber immerhin ohne jeden Abzug.^^Nein,abschreiben über Jahre und den jeweiligen Anteil steuermindernd geltend machen,kannst z.B.bei einem Computer im Arbeitszimmer,oder anderen langlebigen Gebrauchsgütern.Aber...du kannst Dich ja mal politisch engagieren....hier könnten die Grenzen der Absetzbarkeit geändert werden,die Kassenleistungen erhöht und wenn das alle machen,jagen wir die Regierung zum Teufel .Ja,es ist eine Schande wenn man krank ist,wenn man dazu arbeitslos ist,wird man behandelt wie Dreck.Menschenwürde gilt immer mal gerade für die anderen,Asylanten,oder wer vorgibt es zu sein.Beste Grüße

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Kommentar von Helmuthk
13.05.2016, 13:25

Ich wusste bisher nicht, das ein Lohnsteuerhilfe- Verein ehrenamtlich und caritativ tätig ist.

Dieser Eehrenamtliche" Verein verlangt Gebühren, die gestaffelt sind nach dem Einkommen des Mitglieds.

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Kommentar von Bakaroo1976
13.05.2016, 17:39

Das wirft doch die Frages auf, ob man seine falschen Zähne nicht dem BV zuordnen könnte (je nach Beruf) und dann doch eine Verteilung des Aufwands nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vornimmt :)

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Es gibt zwar einen Verlustvortrag ins nächste Jahr, allerdings nur für Werbungskosten und nicht für aussergewöhnliche Belastungen, daher ist das Absetzen nur in dem Jahr möglich, in dem die Rechnung erstellt wurde. Eine Möglichkeit wäre gewesen, die Rechnungen in verschiedene Jahre zu legen (Ende des Jahres, Anfang des kommenden Jahres in Absprache mit dem Zahnarzt), dafür ist es aber jetzt zu spät.

Das was du raus kriegst ist im Vergleich zu dem, was du bezahlt hast, aber immer recht wenig.

Zuerst wird von den 14 000 ein Selbstbehalt abgezogen in Höhe von 1 - 7 Prozent des Bruttoverdienstes (Tabelle kann man googeln) je nach Kinderzahl und Verdiensthöhe. Den Rest kann man dann absetzen, d.h. der Betrag wird nicht versteuert. Würde deine gezahlte Steuer hoch genug sein und du einen Steuersatz von sagen wir mal 25 % haben und 1000 Euro Selbstbehalt, dann hättest du so ca. 3000 Euro zurückkriegen. Aber sicher keine 14 000. Je mehr man verdient, desto mehr gibt es zurück.

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außergewöhnliche Belastungen sind weder vor- noch rücktragsfähig.

sie sind ausschl. im Jahr der Zahlung (abzüglich Erstattungen Krankenkasse / Versicherungen) anzusetzen

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