Erst Kur und im Anschluss eine Reha möglich?

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4 Antworten

Und wenn das jeder so machen würde weil es bei allen ganz furchtbar dringend und schlimm ist?

Dann würde die Kuss auch ewig dauern....

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Kur und Reha ist quasi das gleiche, nur andere Ausdrücke. Davon bekommt man nich zwei hintereinander

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die Reha auf die du hinaus willst, würde über die Deutsche Rentenversicherung laufen. die Krankenkasse ist dafür nicht der Leistungsträger. die DRV fragt bei der Kasse an, welche ambulanten und stationären Leistungen von Seiten des Versicherten in Anspruch genommen wurden.

für die Bewilligung ist maßgeblich, dass alle ambulanten Behandlungsmöglichkeiten vor Ort ausgeschöpft wurden. wenn du noch nichts in diese Richtung gemacht hast, ist das meistens schon der Grund für eine Ablehnung.

wenn die DRV dann noch sieht, dass du bereits in naher Vergangenheit auf einer Mutter-Kind-Kur warst, ist eine Ablehnung nahezu vorprogrammiert.

du schreibst, dass du eine psychische Erkrankung hast. inwieweit sind ambulante Therapien bei dir bereits absolviert bzw. vorangeschritten? was sagt der Psychotherapeut in Bezug auf eine Reha?

für den Antrag musst du auch alle behandelnden Ärzte ins Boot holen. und dein Hausarzt muss als erster Schritt überhaupt die medizinische Notwendigkeit feststellen, bevor du den Antrag stellst.

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Hallo eschii,

Sie schreiben:

Erst Kur und im Anschluss eine Reha möglich?

Antwort:

Der Begriff "Kur" wird heutzutage meist nicht mehr verwendet und wurde durch den Begriff "REHA" ersetzt!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kur

Zwischen einer REHA-Maßnahme bis zur nächsten REHA müßen mindestens 4 Jahre abgewartet werden!

Allerdings kann eine REHA in einem kürzeren Zeitabstand erfolgen, wenn dies aus medizinischen Gründen auf Grund ärztlicher Unterstützung angezeigt ist!

In der heutigen Zeit wird es immer schwerer, eine REHA überhaupt bewilligt zu bekommen, die Hürden sind ziemlich hoch angelegt!

REHA-Antragsablehnungen sind eher die Regel aus die Ausnahme, dieser Vorgang ist regelrecht automatisiert!

Wenn Sie sich gegen den zuständigen Sozialversicherungsträger erfolgreich durchsetzen wollen, brauchen Sie ggf. einen langen Atem und Ärzte, welche voll zu Ihnen stehen und dies auch schriftlich ausführlich dokumentieren!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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