Frage von SStilinski24, 80

Erst Ausbildung dann Studium oder lieber direkt studieren?

Hallo :) Ich mache im Moment Abitur und weiß nicht so recht wie es danach weitergehen soll. Wenn ich die Schule verlasse bin ich erst 17, deshalb halte ich es für keine gute Idee ohne Perspektive in eine Großstadt zu ziehen um Sprachen zu studieren. Jetzt habe ich darüber nachgedacht erstmal eine Ausbildung zur Arzthelferin zu machen und danach Medizin zu studieren um schonmal etwas Geld und Erfahrung zu haben. Was haltet ihr davon? Ich bin mir total unsicher :/

Antwort
von LordMunkay, 51

Also eine Ausbildung bringt dir schon eine gewisse Sicherheit, weil du damit schon mal was anfangen kannst, auch wenn das mit dem Studium dann doch nicht so gut klappt.

Bedenke aber, dass deine Eltern nur eine Ausbildung finanzieren müssen. Sprich das also vorher mal mit denen ab.

Kommentar von SStilinski24 ,

Dankeschön :) Ja, ist schon alles abgesprochen, ich muss mich nur noch entscheiden :)

Antwort
von ruepel, 44

Mach was dir spass macht und geld bringt. Medizin studieren ist zumindest damals garnicht so einfach gewesen viele unis hatten nc so gesetzt das nur die allebesten angenommen wurden, selbst mit guten noten musste man sich darauf gefasst machen weit weg zu ziehen. In eine andere stadt zu ziehen ist gar nicht so schlecht um lebenserfahrung zu sammeln aber es ist wicht Anschluss zu finden damit man sich nicht einsam fühlt.Also eine Ausbildung führt nicht immer zum studium, und ob Arzthelferin das richtige für dich ist wenn du eigentlich Ärztin werden willst? Frag dich mal was für dich wichtig ist, anderen menschen zu helfen, der doktertitel, viel geld, mit menschen arbeiten, drausen, dirnnen usw. Und halt dan daran fest bis du es geschafft hast.

Antwort
von feirefiz, 29

Stimme den Mitbeantwortern zu bis auf eine Ausnahme - wenn du Medizin machen willst und die Noten hast mach es schnell.

Ich habe damals mit meiner Freundin nach dem Abi den medizinertest gemacht - und der ist heftig (War eher eine mögliche Variante, habe etwas anderes studiert). Ein halbes Jahr später hätte ich ihn so nicht mehr hinbekommen (habe bestanden damals), weil ich wirklich nach dem Abi auf dem Höhepunkt meiner Hinrkapazität war. Heute, 25 Jahre später, bich ich Akademiker, Fachwissenschaftler, benutze mein Hirn immer noch, habe natürlich mehr Lebenserfahrung und Allgemeinbildung, aber viel von der Schnelligkeit, der Techik und dem Wissen aus anderen Fächern habe ich damals schnell verloren.

Antwort
von Martinantwortet, 48

Ist eine gute Idee. Genauso - und das hielte ich für eine noch bessere Idee - kannst du auch ein halbes Jahr Geld verdienen und dann erstmal ein Jahr auf Reisen gehen oder dergleichen.

Ich halte es für wichtiger, auch Lebenserfahrung gesammelt zu haben, als nach 23 Lebensjahren und 15 Jahren Bullemie lernen, möglichst schnell dafür aber profillos dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Antwort
von Psycaotic, 38

Eine Ausbildung wäre echt ratsam, weil du dann vorher schon praktische Erfahrung gemacht hast.
Bin selbst gerade in Ausbildung zum Zimmermann und danach werde ich Architektur studieren, damit ich auch später weiß wovon ich rede. Viele direktstudenten werden später Theoretiker, die keine Ahnung haben das manche praktische Dinge nur in der Theorie möglich sind.
Hoffe ich habe dir weitergeholfen :)

-Salim

Antwort
von hertajess, 14

Entweder Sprachen oder Gesundheitswesen. Da das deutsche Gesundheitswesen bei näherer Betrachtung weltweit bestenfalls Kopfschütteln hervorruft wären Sprachen für den Berufseinstieg empfehlenswerter. 

Und da kommt mir die Europasekretärin in den Sinn bei der tatsächlich empfehlenswert ist so jung als möglich zu starten. Gebe mal den Beruf in die Suchmaske des Browsers und belese Dich. Dann schaue bei Erasmus Plus nach welche Informationen da zu finden sind. 

Solltest Du später doch ins Gesundheitswesen wechseln wollen hast Du eine gute kommunikative Grundlage. Die betriebswirtschaftliche Grundlage welche Du da auch erlernst schadet dann auf gar keinen Fall. 

Willst Du im erlernten Beruf bleiben bieten sich tatsächlich Karrierechancen an die nennenswert gut bezahlt sind. 

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Ausbildung & Schule, 16

Hallo SStilinski24,

Sprachen und Medizin sind zwei ziemlich verschiedene Dinge. Als erstes solltest Du entscheiden, in welche Richtung Du gehen willst. Und dann, welcher Weg dorthin der beste ist.

Antwort
von nastynut28, 21

Die Frage die man sich hierbei stellen muss, ist die ob man sich noch dazu durchringen kann quasi ohne Geld zu studieren nachdem man 3 Jahre eine Ausbildungsvergütung bekommen hat. Darüber hinaus hat ein Medizinstudium natürlich ordentlich Ansprüche, ist dein schnitt gut genug? Weil erst 3 Jahre Ausbildung, dann noch >5 Jahre auf einen Studienplatz in Medizin warten und dann noch 10 Semester studieren ( immer mit der Frage im Hintergrund ob du das Studium überhaupt schaffst ) ist sehr kompliziert und verwunden finde ich.

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