Erschleichung einer Unterschrift? HILFE!?

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7 Antworten

Du hast keine Schulden bei Deinem Mann - sowas gibts überhaupt nicht.

In einer ehelichen Gemeinschaft sind beide Teile dazu verpflichtet, sich gegenseitig zu erhalten, d.h dass man zwar Gehälter und Konten trennen kann, trotzdem aber kein Geld vom andern fordern darf, der aufgrund seines Einkommens weniger in den Hauhalt investieren kann.

Wenigsten das hätte man Dir bei Gericht aber sagen können.

Innerhalb eiern Ehe sind derartige Abkommen sittenwidrig und haben schon deshalb keine Gültigkeit.

Lass Deinem Mann mal mit dieser Sache zu einem Anwalt gehen, der wird ihm was erzählen..

Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, da passiert überhaupt nichts, lass Dich nicht einschüchtern!


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Kommentar von Harline
18.02.2016, 16:57

Wir waren nicht verheiratet und einen Anwalt hat er schon. Er ist in die Kanzlei eines guten Freundes gegangen, nur dass er sich von dessen Partnerin vertreten lässt.

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Dazu wären für meine Einschätzung weitere Informationen nötig: hat er darauf bestanden, dass du unterschreibst? Dir gedroht? Angst gemacht o.Ä.? Das alles wäre hier im Fall entscheidend!

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Kommentar von Harline
18.02.2016, 16:55

Nein. Ich glaube so war es nicht. Ich hätte alles gemacht, um da raus zu kommen. Sein Verhalten an dem Tag hat mir aber erfahrungsgemäß Angst gemacht. Er konnte mich unheimlich gut mit seinem Verhalten unterdrücken. Ich könnte auch ein psychologisches und ein neurologisches Gutachten bekommen, dass das auch wirklich der Wahrheit entspricht.

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Kommentar von JuraErstie
18.02.2016, 17:16

Das ist ein sehr schwieriger Fall. Wenn er keine Konsequenzen genannt hat, für den Fall dass du nicht unterschreibst, wird es hier kritisch. Denn dann könnte man entweder: Den Vertrag anfechten oder ihn wegen Erpressung drankriegen.

Ob hier eine Nötigung in Frage kommt, ist mir auch nicht klar. Er hat es nicht geäußert, lediglich dein subjektiver Eindruck hat dich zur Unterschrift verleitet.

Mit einem Anwalt bist du sicherlich besser bedient, der Fall ist meines Erachtens nach viel zu komplex, da müsste man sich intensiv mit auseinandersetzen.

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Da gibt es nur eine Möglichkeit, zum Anwalt. Du kannst Dich aber auch mal an eine psychologische Beratungsstellen wenden die Dir mit Fachwissen weiterhelfen können wie Du was am besten machst.

Im Internet findest Du sicherlich auch in deiner Nähe eine Anlaufstelle.

Ich hoffe das Du da wieder raus kommst, ich drück Dir die Daumen.

Gruß Lottl07

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Kommentar von Harline
18.02.2016, 16:56

Das ist ganz lieb. Vielen Dank.

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Das ist ein komplizierter Fall, den man nur dann richtig beurteilen kann, wenn man alle Details kennt. Du solltest dich unbedingt mit einem Anwalt, dem du vertraust, zusammensetzen und die Sache besprechen. Natürlich kostet ein Anwalt Geld. Aber bevor du hier viel Geld an diesen Mann verlierst, gehe besser zu einem Rechtsanwalt.

Es kann sein, dass dieser Rechtsanwalt die Chance sieht, aus der Sache auch noch Geld für dich rauszuholen und den Spieß so also umzudrehen. Aber ich möchte dir nicht zu große Hoffnungen machen, die hinterher enttäuscht werden könnten.

Wie ich deinem Text entnehme, geht es nicht um wenig Geld und deine Situation sieht nicht so rosig aus. Daher meine Empfehlung: Undbedingt zum Anwalt!

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Kommentar von BenniXYZ
19.02.2016, 00:02

Genau und zwar zu einem Anwalt, der sich im Familienrecht auskennt. Nicht alle Anwälte sind darauf spezialisiert. Du kannst außerdem Prozeßkostenbeihilfe beantragen. Alles Gute!

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Gehe unbedingt zu einem Rechtsanwalt. Ich rate nicht schnell dazu, aber in deinem Fall dürftest du ohne RA nicht unbeschadet da rauskommen. Selbst mit RA dürfte es schwierig werden. 

Wenn du finanziell nicht gut gestellt bist, in manchen Bundesländern gibt es Beratungsstellen oder finanzielle Beratungshilfe. Welche Möglichkeiten für dich beständen, müsstest du selbst schauen. 

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Das dürfte wohl ein Fall für einen Anwalt sein.

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Da kann Dir wohl nur ein Rechtsanwalt weiterhelfen

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