Frage von issu3s, 45

Erregungsübertragung an den Synapsen - Wohin mit der Essigsäure?

Ich schreibe morgen eine 4-stündige Biolkklausur und das ist eines der Schwerpunkte. Gehe jetzt grade nochmal meinen Stoff durch und dann ist mir etwas aufgefallen: Es ist ja so, dass der Transmitter Acetylcholin im synaptischen Spalt dann von Acetylcholinesterase in Acetyl und Cholin gespalten wird. Das Cholin diffundiert dann zur präsynaptischen Endigung zurück, wo es mit einem neuen Essigsäurerest verbunden wird, aber was passiert dann mit der Essigsäure aus dem synaptischen Spalt? In meinen Schulbuch steht nichts dazu und das Internet spuckt für mich auch keine verwertbare Antwort aus :/ Mich würde das jetzt halt schonmal interessieren..wenn jm von euch da eine Antwort hat, würde mir das echt weiterhelfen :) Danke schonmal

Antwort
von voayager, 45

die aktivierte Essigsäure als Ein Produkt der Glykolyse wird in den Citronensäurezyklus eingeschleust.

Kommentar von issu3s ,

😳also wird die auch verwertet und es steht bloß nichts im Buch? sorry die Antwort hat mich grade etwas verwirrt😅 Citronsaurezyklus sagt mir glub ich noch was, aber ich schau das lieber nicht nach, möchte mich nicht verwirren

Kommentar von voayager ,

Verstoffwechselt wird doch eigentlich alles, einige Metaboliten scheidet der Körper im Urin wieder aus.

Der Citronensäurezyklus ist recht umfangreich, mit 2-3 Sätzen läßt er sich jedenfalls nicht erklären.

Kommentar von issu3s ,

das ist echt komisch, dass das weder in einem Buch, noch auf einer von den Internetseiten steht, auf denen ich geschauet hab, aber auf jeden Fall vielen dank für deine Antwort!

Kommentar von voayager ,

Danke für deinen Hinweis. Ich hab jetzt mal bei Hunnius, der pharmazeutischen Bibel unter Acetylcholin-Abbau nachgeschaut. Da ist nun vwermerkt, dass der Abbau in 0,1 Millisek. erfolgt und die Acetylcholinesterase wieder zu Cholin und Acetat umgewandelt und dann mit dem Blut abtransportiert werden, oder wieder in den präsynaptischen Neuron zurückwandern. Bei Letzteren natürlich ohne Reaktionsumbildung. In welchem Proporz das geschieht, darüber schweigen wohl auch die Fachbücher, bzw. es ist ganz einfach unbekannt.

Du findest derlei Infos nicht in den Standard-Biobüchern, einfach weil dort das Allgemeine, selten jedoch das Spezifische so genau abgehandlt wird.

Bei der Rückführung in die Blutban würde ein Biobuch-Autor dir entgegnen, dass ja dann auf die Glykolyse sowie den Citronensäurezyklus zu verwiesen ist, die allemal in den oberen Gymnasialklassen angemessen abgehandelt werden.

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