Frage von 8Raben, 132

Ernte und Lebensmittel Konservieren aber Energiesparend?

Ich suche Verschiedene Möglichkeiten zum Konservieren von Einzelnen Dingen bis hin zu Gerichten usw. Allerdings so Energiesparend wie Möglich

Einkochen Empfinde ich nicht gerade als Energiesparend

Wie hat man es früher gemacht ?

Einfrieren geht ja nicht mit allem, beziehungsweise leidet der Geschmack oder die Konsistenz

Sonnentrocknen oder mit Solartrockner.. sind ja schon mal ansatzmöglichkeiten

Milchsäuregärung ist mir ebenfalls bekannt. Allerding , sind die Dinge dadurch nicht ewig haltbar.

Grund ist ich möchte so Ökologisch wie möglich die Ernte Konservieren. Wäre es möglich den Steinofen nach dem Brotbacken noch zu nutzen zum Einkochen? Er kühlt ja relativ langsam aus? (Erfahrungen gesucht)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nijori, 48

Du kannst Fleisch und Fisch Salzen oder Pökeln wenn du Pökelsalz hast kann man in den meisten Läden die sich mit Jagd oder dem Fischen beschäftigen bekommen oder aber beim Metzger manchmal.

Dünne Streifen Fleisch kannst du auch einfach so in der Sonne trockenen genau wie Fisch wenn er nicht zu dick ist aber Vorsicht mit den Fliegen und wenn ein Wespen oder Hornissennest in der Nähe ist klauen die auch schon mal gerne was, man denkt kleines Insekt, aber die tragen ne Menge und "erzählen weiter" das es da zu holen gibt.

Gemüse kann auch getrocknet werden verliert dabei noch nichtmal viele Nährstoffe aber wird definitiv nicht so gut schmecken selbst wenn mans einweicht.

Einlegen in Salzlake geht auch z.B. Pilze einige Arten wie der unter normalen Umständen giftige "Kahle Kämpling" wird dadurch nicht nur genießbar sondern auch lecker.

Dann hätten wir noch Räuchern was nicht ganz so kompliziert ist wie mancheiner denken mag und auch wesentlich weniger Aufwandslos manche Angler zum Beispiel haben eine Räucherdose kaum größer als ein Aktenkoffer und eine kleine Räucherhütte wäre mit etwas handwerklichem Geschick auch schnell gebaut.

Rein aus Interesse wieso brauchst du diese Arten der Haltbarmachung?

Kommentar von 8Raben ,

Gemüse Räuchern geht aber nicht oder ?? Wäre mir neu. Aber Räuchern ist für Fleisch und Fisch eine Gute Wahl.

Ich bin dabei ein Projekt zu verwirklichen. Es geht um Ökologische Bewirtschaftung und Nachhaltigkeit. Und Selbstversorgung, darum Versuche ich soviel Wissen wie Möglich zu Sammeln.

Und auch Maschienen die Ohne Strom nutzbar sind. Siebwindfege .. super ding für Getreide. Dreschmaschiene lässt sich auch selber bauen, aber gibt auch Stiftendrescher. Nur soll die die Körner mehr beschädigen.

Wie dünn sollten die Scheiben so sein ? Das die an einem Tag durchtrocknen ? (Würd ich jetzt vermuten wegen den Microorganizmen)

Kommentar von Nijori ,

Bei großen Wurzelgemüsen könnte man es vllt mal probieren aber da hab ich auch noch nix gehört von.

Und eigentlich ist alles ohne Strom machbar wenn wir hier nicht von Strahlungsbädern reden.

Obwohl die Sonne sowas dann doch kann,zB. flache Wasser Mengen in durchsichtigen Tüten lassen sich so zum Beispiel egal aus welcher Quelle, lassen wir mal Salzwasser außen vor, gefahrlos trinkbar machen.

Jeder motorbetriebe Maschine lässt sich zum Handkurbelbetrieb modifizieren oder die Tätigkeit ganz von Hand machen alles was Maschinen wirklich tun ist Arbeitszeit und kraft gegen Strom austauschen.

Fleisch sollte allenfalls ein paar mm dünn sein du kennst doch sicher Trockenfleisch aus dem Supermarkt oder?

Deins sollte wenn es fertig ist dünner sein denn das gekaufte wurde beheizt und vorallem so steril wie es geht getrocknet.

Säfte wäre ich ganz vorsichtig mit da feuchte Dinge immer anfällig sind solange sie nicht in gänzlich Keimfreier Umgebung verpackt wurden.

Auch verschwendet Saftherstellung einen Großteil der Frucht es sei denn du hast für die Reste auch noch Pläne.

Von deiner Methode habe ich nich noch nie gehört aber das heißt nicht das es nicht funktioniert, man muss alles mal selber testen schätze ich, solange es nicht in monumentaler Lebensmittelverschwendung gipfelt.

Kommentar von Nijori ,

Ich finde die ganze Idee von dir im übrigen richtig gut und interessant
wenn es nur ein zeitlich begrenztes Projekt ist hoffe ich das du
zumindist etwas von der Nachhaltigkeit mit in den Alltag zurück nehmen kannst viel zu wenig Leute machen sich um sowas Gedanken nur weil der
Supermarkt um die Ecke ist.

Kommentar von 8Raben ,

Nein es wäre insofern nur Begrenzt wie ich durchhalte.. Finanziell oder auch Menschlich.

Schwierigste wird es sein, die Grundsteuer oder Pacht zu bezahlen sowie Krankenversicherung. Und andere unumgängliche Dinge, Zucker usw. Oder Anschaffungen.

Gleichschwierig wird es sein ein passendes Grundstück zu finden. Brauche ja Weideland, Acker und Wald.. wobei letzteres auch nur in der nähe sein darf. Man kann bestimmt was aushandeln. Holz gegen Arbeitskraft ^^

Auf lange sicht muss der Überschuss aber Verkauft werden. Sonst habe ich keine Chance genug Geld für Zwangsanschaffungen zu Verdienen.

Kommentar von Nijori ,

Mit dem verkaufen könntest du n Problem bekommen so wie das heute mit allem steht wären deine Ansprechpartner wohl ehr Privatleute im Dorf(sowas ist ja zwangsläufig auf oder in der Nähe vom Dorf) das heißt erstmal kennenlernen und Bekanntschaften knüpfen

Kommentar von 8Raben ,

Ich kenne mich was das Lebensmittelrecht angeht recht gut aus. Und weiss welche Hürden da zu nehmen sind. Man kann sogar unter umständen Privatküchen die Modifiziert sind nutzen. Usw..

Natürlich gibt es einfachere Sachen und solche die Kompliziert herzustellen sind , zumindestens wenn man es Gewerblich tuen möchte und dabei die Richtlinien befolgen muss. Aber bei Marmeladen , Frischem Gemüse Obst und Eiern ist das ziemlich Einfach.

Kommentar von Nijori ,

Nein ich meine nicht in Herstellung sondern in Konkurrenzfähigkeit mit zb dem örtlichen Aldi vertu dich mal nicht wie viel du da am Ende raus hast nachdem du satt bist und damit musst du dann trotz niedriger Preise wo anders noch Verdienst für deine stehenden Kosten rausholen.

Falls du auf nen Wochenmarkt oder so willst hast du auch wieder Standkosten.

Es sollte für Leute die so leben wollen definitiv Steuervorteile geben da die ja eigentlich auf einen 40 std Jobverdienst zugeschnitten sind.

Kommentar von 8Raben ,

Das mit dem Saft ist mir auch neu.. das muss mal ausprobiert werden. Wenn es dadurch länger haltbar wird, wäre es für die erste Fuhre oder einen Teil ja gut. Denn Sterilisieren und dann runterkühlen ist doch viel Aufwand. Und so oder so ist Saft schwierig länger haltbar zu machen.

Na klar der Fruchtkuchen wird Verfüttert und Kompostiert. Hasen,Hühner und 2 Ziegen +nachzucht. (Ziegen wegen der Milch und dem Käse ^^) Weniger des Fleisches.

Ob dann irgendwann mal Enten , Gänse oder Puten dazukommen bleibt offen. Erstmal mit dem nötigsten Versorgen. Und damit dann über das Jahr rüber kommen. Eine Kuh oder ein Schwein Frisst einfach zu viel.. . Das wäre ein Extremer aufwand und Händisch kaum zu Schaffen.

(Fürchte ja das ich das Heu auch nich von Hand machen werde.. schneiden zumindestens mit ner Maschiene. Wenden kann man von Hand.)

Kommentar von Nijori ,

Ist schön wenn man zu sowas die Möglichkeit hat.

Ich versuche seid einigen Jahren ein von unserer Konsumgesellschaft gelösteres Leben zu verwirklichen doch wenn man nicht den Platz hat selber etwas anzubauen oder Nutztiere zu halten und auch nicht die Mittel hat umzuziehen dorthin wo man es könnte, ist es schön zu sehen das wenigstens jmd anders sein Erspartes nicht wie die meisten für irgendetwas geistloses rauswirft sondern soetwas tut :)

Kommentar von Nijori ,

Das kommt alles drauf an wieviel Zeit du dir nimmst man will natürlich auch nicht dann den ganzen Tag mit Feldarbeit und ähnlichem verbringen irgendwann braucht jeder ne Pause aber vor der Maschine hat man auch die gute alte Sichel oder Sense fürs Heu genommen.

Kommentar von 8Raben ,

Ja mal schauen, wenn es nur bei den paar Tieren bleibt und die Ziegen nicht zuviel Fressen ist es überschaubar mit der Sense zu mähen. Aber wenns zuviel wird, würde ich die Maschine bevorzugen. Natürlich etwas mit sowenig Ps und Verbrauch wie möglich. Eigentlich am besten etwas mit sowenig einzelteilen wie möglich.

Da kann auch weniger Kaputt gehen ;)

Ich denke ein Mäher mit Rollen ist was feines.. aber dafür brauchst du dann schon ein Pferd ^^ Der Handmäher funktioniert leider nicht , wegen der Schnittweise und der höhe des Grases.

Ach ich gucke seit Jahren schon kein Tv mehr.. und Konsumiere auch sonst kaum etwas. Kaffee und Tee würden mir Fehlen. Aber man kann halt nicht alles haben. Ich wäre schon glücklich am We mal Kaffee trinken zu dürfen. Aber vorerst wird jeder Kostenfaktor eingemottet. Vllt gewöhn ich mir dadurch ja Kaffee auch ganz ab.

Naja das schwerste wird das erste Jahr.. , und ausbauten. Habe ja wirklich tolle Ideen aber die kosten trotz eigenleistung etwas Geld. Und einfacher wäre es zu mehreren. Aber jemand zu finden der bereit ist entbehrlicher zu Leben.. schwierig.. . Andererseits wäre der Überschuss größer und der zuverdienst bestimmt besser.

Kommentar von Nijori ,

Mähen musst du ja eigentlich sowieso nur vorm Winter oder halt übers Jahr verteilt und es dann einlagern sonst können die Ziegen das selber und freuen sich sicher über den Auslauf auf der Wiese.

Ich schätze ich würde am meisten Musik hören zu können wann immer ich will vermissen und Fleisch ich versuchs mittlerweile einzuschränken aber ich bin trotz besseren Wissens zimmicher Fleischesser x.x

Kommentar von Nijori ,

Wenn du dann was in der Nähe von Wald Fluss oder See bist denk dran das du da auch noch Dinge bekommen kannst.

Mach n Angelschein ...oder angel so Früchte im Wald sammeln Pilze Nüsse Bucheckern wenn man richtig hinschaut lässt sich überall was finden ich hab letzten Herbst mindistens 11 mal Pilzgerichte aus dem Wald gegessen und wir haben hier nur ein kleines Stück.

Kommentar von 8Raben ,

Da wollt ich mir Baumstämme zurecht Sägen oder vom Förster bringen lassen und mit Pilzen Impfen. :3 Mag Pilze auch sehr gerne. Bei den Champinongs muss ich noch schauen wie ich da am besten eigenes Nährsubstrat herstelle.

Also billiger wie der Aldi würd ich ungern Verkaufen, ausser es steht rum und würde sonst schlecht werden. Sonst hoffe ich schon darauf das die Menschen Ökologisch herstelltes zu schätzen wissen. Mehr Bio geht ja nicht.. .

Trotzdem wirst du wohl Recht haben. Letztendlich wird der Verkauf nicht ausreichen. Und beim Honig bin ich unsicher, die Geräte sind schon recht Teuer auch gebraucht. Und die Arbeit nicht zu unterschätzen. Und das im Sommer.. ^^

Ein Marktstand muss für eine feste längere Zeit gemietet werden. Und kommt nicht in Frage. Ich könnte höchsten mit dem Rad und Anhänger zb an den Straßenrand oder so ^^ Da sind die Auflagen für viele Sachen auch nicht so hoch.

Mal gucken, ich plane ja Reserven ein. Wenn ich merke es klappt nicht, muss ich wohl einen Minijob annehmen. Aber gleichzeitig würde ich dann gucken das ich auch zb geschlachtete Hühner verkaufen kann. (Evtl. auch die Hasen, aber da muss ich dann lernen wie man das macht, der Halsschnitt.)

Oder halt anders noch an geld komme. Zb Öle selber pressen scheint mir auch ne gute Sache. Und vom Aufwand Akzeptabel. Kräuter trocken und Frisch ^^ Gibt wirklich genug.

Kommentar von Nijori ,

Man muss halt auch Mal darüber nachdenken an welchen Punkten man Vorschriften und Gesetze umgehen kann es mag nicht jedem schmecken aber weder sind unsere Gesetze besonders im Steuerwesen für ein solche Leben zugeschnitten noch steht an jeder Ecke ein Polizist und besonders auf dem Dorf wird da schonmal ehr ein Auge zugedrückt.

Natürlich kannst du immer alles anbauen aber was du draußen sammeln kannst darum musst du dich vorher nicht kümmern ;)

Was meinst du mit dem Honig willst du auch noch Imkern?

Minijob und das alles wäre sicher ne zimmiche Herrausforderung besonders jenachdem wo du bist bekommst du keinen in der nähe und wie gehts dann da hin? Ein Auto kannst du nicht haben viiiel zu teuer nur Bus und das ist auch je nach Region und geltenden Tarifen nich so billig.

Kommentar von 8Raben ,

Bei Saft (Äpfel) hab ich zb Gelesen das man ihn auch kaltgepresst glaube ich in ausgekochte sterilisierte Gläser geben kann. Und ganz oben in Würfel geschnittenen Meerretich, damit wird der länger haltbar. Aber soll auch bisschen den Geschmack annehmen.

Wobei ich das bei Apfel Meeretich ja nicht so schlimm fände.

Kommentar von Dirndlschneider ,

Ein recht ordentliches Buch zum Thema hatte ich vor Jahren mal......leider verschenkt , aber der Titel war : " Das große Buch vom Leben auf dem Lande " ....der Autor ....Seymour , ein Engländer ,ich hoffe , dass es noch im Handel ist .

Antwort
von petersiggis, 45

ich wär mir garnicht so sicher, ob einfrieren energiesparender ist als Einkochen, bei kurzen lagerzeiten kann das stimmen.

mit dem Steinofen hab ich keine erfahrungen, aber wenn man es wie mit der üblichen Variante im normalen Kochtopf macht wäre das einen Versuch wert!

Wurzelgemüse kann man auch gut in einer Wanne mit Sand eingraben und kühl stellen!

Kommentar von 8Raben ,

Naja dachte halt wegen der Restwärme.. nutzt man gerne ja auch für Pumpernickel.

Nur müsste man bestimmt das Wasser vorwärmen oder Rechtzeitig den Topf einstellen damit er noch heiss genug wird.

Du hast Recht einfrieren ist nicht wirklich Energiesparend. Aber für Manches sehr gut nutzbar. Wichtig ist es ein gutes Gerät und den Richtigen Standort zu haben. Sowie immer voll. Luft kalt zu halten kostet mehr Energie.

Kommentar von petersiggis ,

also ich kenne noch die Variante das gemüse im garten in eine Grube zu legen über den Winter, oder eben die Variante mit der Wannt mit Sand in der Garage, hält beides bis ins Frühjahr.

Fermentiert halten einige Gemüse auch sehr lange küchlgestellt, du meintest aber dies wäre zu kurz, wie lange sollte es denn halten?

Kommentar von 8Raben ,

Ich weiss zb von den Milchsauren Gurken das diese nur paar Monate haltbar sind. Also nicht solange bis die neuen Erntereif sind. Oder liegen mir da Falsche Infos vor ?

Beim Sauerkraut kann man sicherlich die Lagerzeit verlängern durch die Mischung und nachlagern. Beziehungsweise Kohl und Möhren lassen sich gut lagern, so kann man nochmal neues machen. Auch wenn es wahrscheinlich nicht so gut schmeckt wie die erste Fuhre.

Kommentar von petersiggis ,

ich hab bis jetzt auch nur Rot und Weißkraut fermentiert und dies hielt im kühlschrank ein paar Monate, wurde auch recht lecker und nach meinem Geschmack "runder", von anderen Gemüsen hab ich nur gelesen, kann dir über die Haltbarkeit aber auch nichts sagen...

mir fällt gerade noch ein: Obst kann man gut in Alkohol einlegen (Rumtopf), ob das allerdings wenn man das Schnapsbrennen mit dazurechnet noch energiesparend ist, kann bezweifelt werden...

Antwort
von wiesele27, 9

wie man es früher gemacht hat?

Da hat man den Küchenherd mit Holzfeuerung benutzt zum eindünsten. Das Eindünstgut kam in Gläser oder Dosen. Man hatte noch Naturkeller wo man eingeschnittenes Kraut in Steingutbehältern  lagern konnte. Ebenso Kartoffeln, Rüben und Tomaten.

ABER - wer hat heute noch Holzfeuerung und Naturkeller

Antwort
von Dirndlschneider, 43

Es wäre durchzurechnen , wie aufwendig Einkochen tatsächlich ist......du kochst ja die Gerichte für den täglichen Bedarf auch .

Meine Oma hat sehr viele Gemüsekonserven ( Weckgläser ) hergestellt und sie wurden zum Verzehr nur noch aufgewärmt , weil sie schon durch den Einkochvorgang schon gegart waren .

In einem Einkochkessel kann ich auf einmal ?? zig Gerichte  vorgaren und dann sind es Vollkonserven , die so gut wie ewig haltbar sind . 

Hast du diesen Aspekt bedacht ?

Btw - man kann so gut wie alles einwecken - vom Gulasch über Gemüsegerichte bis zu Kuchen.....

Kommentar von 8Raben ,

Natürlich kann man mehrere Dinge gleichzeitig einkochen. Aber ich Frage halt weil es Mengenmässig um soviel geht das man von seiner Ernte über den Winter kommt bis hin zur neuen Ernte Saison.

Und wenn ich das alles einkochen würde was geht. Will ich nicht wissen wieviel Strom ich Verbrauchen würde.. . Das halte ich für zu Ineffizent. Darum suche ich alternativen.

Kommentar von Dirndlschneider ,

Hast du meinen Beitrag wirklich gelesen ? Es ging mir darum , zu verdeutlichen , dass beim Einwecken der finale Kochvorgang vor dem Verzehr in mindestens 95 % der Gerichte wegfällt - also : Kurz gesagt : Man kocht nur einmal......

Allerdings muss ich gestehen - Oma hat noch auf dem Holz - Herd eingekocht .....

Kommentar von 8Raben ,

doch doch habe ich Gelesen und ist mir ja auch bewusst, das man nur noch "Aufwärmt".

Und du meinst das Relativiert den Energieverbauch in Gesamtheit gesehen wieder? Trotzdem muss es doch auch noch Sparsamere Methoden geben, kann mir nur schwer vorstellen das zu früheren Zeiten soviel Eingekocht wurde.


Naja Winterzeit Schlachtzeit.. , ich weiss. Aber trotzdem gab es ja Gemüse. Soviel Fleisch war ja auch nicht vorhanden. War ja auch Kostbar.

Kommentar von Dirndlschneider ,

Es war die einzige Möglichkeit , die eigene Ernte zu konservieren , das kannst du mir gerne glauben . Der ganze Keller war voller Gläser - ich erinnere mich noch ! ( Aber , wie gesagt , hergestellt auf dem Kohleherd )

Zu deiner Frage :  Natürlich kann man mit der Restwärme vom Backen auch einwecken - ich dünste auch manches im Backofen ein , Apfelmus z.B. , die Zeit und Temperatur muss halt stimmen . 

Kommentar von 8Raben ,

Ja im Steinofen kann man ziemlich viel machen. Sollte man auch, wenn man ihn schon für Brot hochheizt.

Aber da gibt es sicherlich einiges zu Lernen.

Kommentar von Dirndlschneider ,

Ich denke , man muss es ausprobieren , aber ich erinnere mich auch an einige Unfälle ( die Gläser " gingen auf " , speziell grüne Bohnen sind anfällig ) und man musste ständig kontrollieren - wenn etwas kurz vor dem Verderben war " musste " es gegessen werden . 

Andererseits ist es ungeheuer praktisch , wenn man ein Glas mit einem fertigen Gericht ( z.B. Gulasch ) einfach nur erwärmen kann ....

Ich erinnere mich auch an sogenannte " Turmkochtöpfe " , mit denen man Hauptgericht und Beilagen gleichzeitig kochen konnte .

Beim Energiesparen möchte ich auch auf die Dampfdrucktöpfe hinweisen , ich überlege zur Zeit , ob ich mir wieder einen zulege .

Aber , so interessant die Diskussion ist , jetzt muss ich ins Bett. Guts Nächtle !

Kommentar von 8Raben ,

Kochkiste.. auch super. Allerdings eher zum Kochen. Man Kocht quasi nur einen Teil der Zeit und stellt das Gargut in die Kiste die Möglichst gut gedämmt ist. Durch die Restwärme zieht das Gargut bis es durch ist. Geht aber nur mit Feuchtem gargut.

Kommentar von 8Raben ,

Bin auch am überlegen mit Holz zu kochen. Aber das wäre nur mit eigenem Wald möglich. Und genug Wald.. sonst verbrauch ich mehr wie Wald wachsen kann.

Kommentar von Dirndlschneider ,

Ich habe zur Zeit einen Gasthund und bin demzufolge sehr oft und weit unterwegs.....jetzt ohne Witz : bei uns liegt so viel ungenutztes Holz in den Wäldern , dass wohl einige Waldbesitzer riesig froh wären , wenn mal jemand kommt , um diese " Lose " auszuputzen.....in meiner Kindheit war dies die Wochenendbeschäftigung meines Vaters , man bekam das Holz auf diese Weise fast geschenkt.....

Mir ist klar , dass dies alles viel zu weit führt , ich will so nur darstellen , wie es vor ca 50 Jahren bei uns auf dem Land war . Man wusste sich zu helfen und es hat funktioniert.....

Bei Holzfeuer hat man natürlich heute sofort die schädlichen Emissionen im Kopf - auch nicht ohne . Wie man's macht ist es falsch.......

Antwort
von diroda, 45

Einsalzen (Fische), räuchern (Fleisch), schwefeln (Trockenfrüchte), sauer einlegen (Gurken), in Alkohol einlegen (Obst), unter Vakuum verpacken, unter Schutzgas verpacken, UV-Licht, radioaktiv bestrahlen, usw. Eine Methode die für alles paßt gibt es nicht. Es muß für jedes Produkt die richtige Konservierungsmethode gewählt werden die dann auch noch zur gewünschten Speise führt.

Kommentar von 8Raben ,

Schwefeln ist absolut überflüssig meiner Meinung nach sogar eher nicht Gesund.

Gut Durchtrocknen reicht ja in der Regel, der Rest Erledigt der Zuckeranteil in den Früchten, falls es nicht bis zum Totalen Austrocknen kommen soll.

Kandieren wäre eine Abwandlung davon. Zb im Mittelalter wurden Früchte zweimal gekocht und Passiert, und das Gelee getrocknet. Aber dann auch über 2 Jahre Haltbar.

Bestrahlen ? :D du bist mir ja lustig.. ich suche Ökologische und Energiesparsame Methoden. Die ich auch einsetzen kann.. . Das mit dem Schutzgas lässt sich sogar natürlich bewerkstelligen mit Äpfeln. Aber habe oft genug gelesen das es bei Lageräpfeln auch anders geht.

Kommentar von diroda ,

Durch Bestrahlen steriliesieren ist sehr energiesparend nur nicht mehr gut akzeptiert.

Antwort
von petersiggis, 54

als unverbindliche Idee kann man sich vll nochmal über einsalzen informieren.

Kommentar von 8Raben ,

Ist das nicht etwas was nur bei Fleisch oder Fisch eingesetzt wird ? Abgesehen von Zitronen die mir jetzt noch einfallen.

Antwort
von doziho, 25

Trocknen zum Beispiel

http://www.byodo.de/trocknen.html

 Sieh mal da

Kommentar von 8Raben ,

Trocknen hatte ich in den Details schon aufgeführt. Mir geht es zum Teil auch um vielleicht Verlorendes Wissen , damals hat man ja sicherlich nicht soviel Brennholz nur zum Konservieren ausgeben wollen.

Trotzdem danke


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