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Ernste Antworten erbeten: Wer hat schon ein todnahes Erlebnis selbst erlebt?

gefragt von Taipan888Taipan888 am 11.03.2009 um 8:56 Uhr

Ernste Antworten erbeten: Wer hat schon ein todnahes Erlebnis selbst erlebt? Lese zur Zeit das Buch von Raymond Moody "Licht von drüben". Handelt von todnahen Erlebnissen, also Menschen, die fast gestorben sind, dann doch wieder ins Leben zurück gekommen sind. Mit faszinierenden Eindrücken aus Sicht des fast gestorbenen Person...Tunnelerlebnis, Treffen mit Lichtwesen und verstorbenen Verwandten etc. BITTE NUR ernsthafte Antworten...D-A-N-K-E)))

Support
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anonym
beantwortet von tihawe am 11. März 2009 09:11
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Hallo lieber Support.Sorry wenn ich Euch korrigieren muß.Diese Frage ist wesentlich besser als viele Fragen die nicht beanstandet werden.Auch diese Frage hat mit Rat suchen zu tun.Wenn ihr bei anderen Fragen auch so eine Trennlienie ziehen würdet, hättet Ihr wohl sehr schnell Schweißperlen auf der Stirn und es gäb bei GF bedeutend weniger Fragen. Sorry, ist nicht böse gemeint, aber auch ein Support ist nicht immer Fehlerlos.(Auch nur Menschen:-)

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:30

Danke tihawe...der Support meint es wahrscheinlich nicht böse, aber auch ich muss zugeben...es fällt mir schwer, die Grenze zu unterscheiden, was der Support als Ratgeber-Portal an Fragen zulässt und mal wieder nicht...


anonym
beantwortet von tihawe am 11. März 2009 09:23
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Dieses Thema beschäftigt die Menschen solange es sie gibt. Nahtoderlebnisse gibt es auch schon seit Menschengedenken. Durch die moderne Medizin und den damit verbundenen Möglichkeiten der Reanimation, häufen sich diese Erlebnisse.

Das Problem ist, das es nur wenige Forscher gibt, die dieses Thema ernsthaft und Neutral erforschen. Meistens gibt es zwei Lager. Die einen sagen sich, es kann nicht sein was nicht sein darf und sind wild damit beschäftigt ihre Thesen zu beweisen. Die anderen versuchen gegenteilig damit zu beweisen das es ein Leben nach dem Tod gibt.

Fakt ist, das beide Lager keine Beweise für ihre jeweiligen Thesen haben. Trotz Forschung und trotz Nahtoderlebnisse ist alles nach wie vor eine Glaubenssache.

Ich gehöre übrigens der Richtung an, die an ein Leben nach dem Tod glauben und auch daran, das ein geistiger Teil des Menschen (Seele genannt)nach dem Tod in irgend einer Form weiterexistieren können. Einen Beweis habe auch ich nicht. Lassen wir uns überraschen. Wir werden es eines Tages erfahren. Ich denke es ist gut so das wir Menschen nicht alles wissen.

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:36

Respekt vor dem letzten Satz: "Wir werden es eines Tages erfahren. Ich denke es ist gut so das wir Menschen nicht alles wissen." DH))) Danke...)))


jobo22
beantwortet von jobo22 am 11. März 2009 09:01
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Man beachte immer, dass wärend des Sterbens LSD artige Substanzen ausgeschüttet werden.

Und die Wirkung von LSD sollte man nicht unterschätzen..

Übrigens: Auch bei Leuten die von einem LSD Rausch berichten, kommt der Tunnel und das strahlende Licht immer wieder vor...

Kommentar von 255a61dca803698aa671477dcda916f9smalljobo22 am 11. März 2009 09:03

Auch ein LSD Rausch mag faszinierend sein, da man in ungewohnte Regionen seines Gehirns vordringt. Nicht umsonst heißt es bewusstseinserweiternd...

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 11. März 2009 09:06

Ergänzend: Aldous Huxley (ja, der von "schöne neue Welt") hat zu den Anfangszeiten von LSD Experimente mit dieser Substanz an Sterbenden durchgeführt und sehr ausführlich über deren Reaktionen berichtet. Es waren wohl Tunnelerlebnisse als auch Höllenerfahrungen dabei... :-)

Kommentar von 255a61dca803698aa671477dcda916f9smalljobo22 am 11. März 2009 09:09

Moin Baiana.

Deutschland morgens um halb zehn...

...wird über Nahtoderlebnisse siniert ;-)

Kommentar von 255a61dca803698aa671477dcda916f9smalljobo22 am 11. März 2009 09:06

"Wissen" tut man es nicht, aber ich denke die Aussagen von den Betroffenen sind deshalb so glaubwürdig und faszinierend, weil sie ja nicht "lügen" in dem Sinne....

Kommentar von Semana am 11. März 2009 09:13

Nun ja, LSD erklärt aber nicht, daß manche Nah-Tod Erlebende davon berichten, was in einem anderen Raum in ihrer Umgebung, den sie optisch nicht einsehen und akustisch nicht wahrnehmen konnten, vor sich gegangen ist, während sie im Sterben lagen. Diese Berichte sprechen eigentlich gegen einen letzten Drogenrausch vor dem Exitus. Gruß

Kommentar von Semana am 11. März 2009 09:13

Nun ja, LSD erklärt aber nicht, daß manche Nah-Tod Erlebende davon berichten, was in einem anderen Raum in ihrer Umgebung, den sie optisch nicht einsehen und akustisch nicht wahrnehmen konnten, vor sich gegangen ist, während sie im Sterben lagen. Diese Berichte sprechen eigentlich gegen einen letzten Drogenrausch vor dem Exitus. Gruß

Kommentar von 255a61dca803698aa671477dcda916f9smalljobo22 am 11. März 2009 09:30

Ich persönlich bin durchaus der Meinung, dass sich die Seele bzw. der Geist (?) vom Körper trennen kann. Leider wird das als Beweis, für ein Leben nach dem Tod hergenommen... Wobei ich der Ansicht bin, dass nichts verloren geht. Auch die Seele nicht...

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:32

Sehe ich genau so...wie im Buch, das ich gerade lese...sehr zu empfehlen (siehe ganz oben)...


Baiana
beantwortet von Baiana am 11. März 2009 09:00
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Hallo Taipan.

Ich hab keine Nahtoderfahrung gemacht, kenne aber einen deutschen Soziologen in Berlin, der zu diesem Thema ein interessantes Buch verfasst hat. Er hat Nahtoderlebnisse in Deutschland, besonders in Ostdeutschland untersucht.

Hier ist der Link zu dem Buch als PDF: http://www2.tu-berlin.de/~soziologie/Crew/knoblauch/material/HubertKnoblauchNahtod-Todesnaehe-Berichteausdem_Jenseits.pdf

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:32

Danke für den Link...werde es gleich mal downloaden...vielen D-A-N-K))) DH

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 11. März 2009 09:35

Das ist die "populärwissenschaftliche" Variante, wenn Du an der stärker wissenschaftlich (soziologisch) aufbereiteten Untersuchung interessiert bist, dann schau mal nach Hubert Knoblauch, Todesnähe. Wissenschaftliche Beiträge zur Erforschung eines außergewöhnlichen Phänomens.

Knoblauch hat noch weitere Bücher zum Thema Thanatosoziologie geschrieben (also Soziologie des Todes), in denen es jedoch nicht hauptsächlich um Nahtoderfahrungen geht.

http://www2.tu-berlin.de/~soziologie/Crew/knoblauch/veroeffentlichungen.php

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:51

Nochmals danke...für deine wertvolle Mühe)))) Tolle Woche Dir und Deiner Familie))))


Azizamasrya
beantwortet von Azizamasrya am 12. März 2009 09:01
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Ich habe es einmal erlebt: Ich schwebte über verkarstete Erde und da hinten am Horizont war ein schönes Licht. Ich denke, dass diese Stoffe im Gehirn beim Sterben helfen, dass man es dann im Ernstfall gar nicht so schlimm empfindet. Auch jede Ohnmacht bei einem Unfall ist eine Nahtoderfahrung. Da ist man einfach weg, schläft und weiß nichts. So stelle ich mir den endgültigen Tod vor. So ist er auch in der Bibel beschrieben. Beim Verbluten dämmert der Geist einfach so weg, alles wird verschwommen, man sieht und denkt nur noch langsam und dann ist alles weg. Habe alles drei schon erlebt. Die Spätfolgen sind posttraumatische Belastungsstörungen. Die sind schlimmer als das Erlebnis selber.

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 12. März 2009 11:03

Die These, dass beim Sterben ein chemischer Prozess im Gehirn abläuft, ist sehr verbreitet...das o.g. Buch, was ich erwähnte, räumt alle Zweifel aus...trotzdem danke, dass du deine Erlebnisse hier mituns teilst...DH)))


Gritti
beantwortet von Gritti am 11. März 2009 10:48
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Nicht selber, aber ein ganz normaler, unauffälliger Kirchgänger in unserer Pfarre hat meinem Mann von seinem Nahtoderlebnis erzählt. Er war uns aufgefallen, weil er so leuchtende Augen hat und so tief und innig die Messe mitfeiert. Von sich aus hätte er nichts erzählt, mein Mann hat ihn gefragt, warum das bei ihm so anders ist, als bei den anderen Kirchgängern.

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 12. März 2009 11:01

Interessant...


anonym
beantwortet von anonymymy am 7. Juni 2009 15:17
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Ein zug hat mich schon mal fast überfahren eine frau blieb miten auf den bahübergang stehen und ich konnte nicht vorbei dan ist sie doch weiter gegenagen für mich war es knapp. sieh das mal an :: http://www.youtube.com/watch?v=YEuaLF7mDIU


expertin
beantwortet von expertin am 16. März 2009 10:39
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Hallo.

Ich war wiklich schon mal Tod... zumindest haben während einer OP meine lebenserhaltenden Funktionen ausgesetzt und ich musste wärend der OP noch am Leben erhalten werden und das war wohl sehr schwierig.

Dieses Gefühl ist leider unbeschreiblich aber um in etwa es ausdrücken zu können beschreibe ich es dir wie folgt:

Ein starker Wechsel von extremen Glücksgefühlen (so wie das Schönste auf der ganzen Welt) und extremen Schmerzen (als würde man am lebendigen Leibe aufgeschnitten)... und dieser Wechsel von diesen zwei Gefühlen, geschah in hundersteln von Sekunden... und hielt sehr lang an... Ich hatte das Gefühl von Ewigkeit


Auswanderer
beantwortet von Auswanderer am 11. März 2009 08:59
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Um genau zu sein 2 mal sogar. Krankheit und Autounfall.


akademikus
beantwortet von akademikus am 11. März 2009 08:57
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war mal tüchtig krank, viele jahre her.. ich kenne so was, rede aber nicht gern darüber

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:31

Respektiere ich umsomehr...


BELLA64
beantwortet von BELLA64 am 11. März 2009 08:57
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Ich glaube nicht, das das hier beantwortet wird. Ist schon besch..., wenn man so was erlebt hat.

Kommentar von D4cbf33031f3933f02d4ba716f77ff8dsmallTaipan888 am 11. März 2009 09:34

Wenn man das o.g. Buch liest, dann ist es nicht besch..., im Gegenteil...aber das Buch selber lesen, um neue Erkenntnisse auf diesem Gebiet zu erlangen.


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