Frage von CelineSc, 99

Ernst zu nehmende Drohung?

Hallo & zwar bin ich im März mit meinem Freund zusammen in eine eigene Wohnung gezogen. Wir hatten bisher nie ein Problem. Alles super! Heute allerdings klopfte es bei uns & der Nachbar von unten drunter Stand vor der Tür. Er meinte wir waren zu laut & er würde das angeblich schon länger beobachten. Er war wahnsinnig unfreundlich & bedrohte und das wenn wir noch einmal zu laut sind er unser Leben zur Hölle machen will! Ich bin verängstigt dadurch & hab Angst bei jedem Schritt den ich mache das es zu laut ist! Ich will nicht sagen das wir uns immer perfekt an die Lautstärke halten, ich weiß ja nicht wie es unten ankommt was wir oben machen.. Aber meiner Meinung nach kann es gar nicht sein das wir oft laut wären.. Mein Freund ist fast immer auf Arbeit & ich bin dann alleine.. & angeblich wären wir nach 22 Uhr zu laut, da schlafen wir meistens immer schon.. Es hat sich bisher niemand beschwert das irgendwas ist z.B. die neben an.. Nur die unten drunter.. Was sollen wir jetzt machen? Haben wir was zu befürchten? Was sollen wir wegen der Drohung machen? Danke..:-(

Antwort
von buma1978, 17

Befragt doch erst mal ganz lieb die anderen Nachbarn wie die Euch und den Nachbarn sehen. Eventuell ist es ein alter Meckersack der schon andere Mieter vergrault hat.

Nicht gleich in den Teppichwahn verfallen. Es geht auch einfacher. In der Wohnung keine Schuhe mit harten Sohlen oder Absätzen tragen und Filzscheiben unter die Stuhlbeine kleben. Notfalls technische Maßnahmen treffen das nachts Türen nicht laut ins Schloss fallen können. Wenn ihr dann noch Fernsehen und Radio nicht zu laut dreht könnte höchstens noch eine nächtliche Waschmaschine Stein des Anstoßes sein.

Wenn es hart auf hart geht muss der Nachbar dem Richter ein Lärmprotokoll vorlegen. Seid ihr z.B. mindestens in Teilen dieses Protokolls nachweislich garnicht in der Wohnung gewesen. Blättert der Herr unverrichteter Dinge ab.

Vorsichtshalber würde ich mich um Rechtsschutz kümmern, denn sollte der Herr das zum unbegründeten, täglichen Ritual erheben könnte man das notfalls juristisch etwas dämpfen.

Wenn ihr euch mit allen anderen Mietern gut versteht wird wohl auch der Vermieter eventuellen Beschwerden des Einen wenig Beachtung schenken.

Antwort
von vanillakusss, 36

Der Nachbar scheint ja richtig genervt zu sein. Vielleicht ist das Haus sehr hellhörig, hier hört man auch wirklich alles. Trotzdem kann man das höflich sagen und darum bitten, dass es nach 22 Uhr leiser wird.

Redet mal mit eurem Nachbarn, ihr könnt ja fragen was genau so sehr stört. Ganz ruhig und nett. So kann man eher eine friedliche Lösung finden, Drohungen und Streit bringen euch da nicht weiter. Den Nachbarn auch nicht.

Sollte das nicht klappen und solltet ihr wirklich ruhig sein, solltet ihr den Vermieter ansprechen, der muss sich darum kümmern. Besser ist aber immer, man findet eine gute Lösung mit den Nachbarn, alles andere ist viel zu stressig.

Kommentar von CelineSc ,

Leider befürchte ich mit unserem Nachbarn lässt sich nicht reden.. Er hat uns ja nicht mal zu Wort kommen lassen & ist dann sofort wieder abgehauen..

Kommentar von vanillakusss ,

Der war halt richtig sauer. Und blöd. Trotzdem, geht zu ihm und sprecht darüber, ruhig und höflich. Alles andere gibt noch mehr böses Blut.

Antwort
von TheFreakz, 19

Wenn es um 22 Uhr zu laut sein sollte und er ruft die Polizei und ihr schläft, dann kann nichts sein! Also ich meine wenn einer/beide verschlafen zur Tür geht, wenn es "angeblich" mal nach 22 Uhr zu laut ist, oder sonstiges! Lässt sich mit dem Nachbar nicht reden? :/

Kommentar von CelineSc ,

Ich befürchte nein.. Aber versuchen kann man es!:-(

Antwort
von Harald2000, 38

Dickere Teppiche oder Matratzen. Wenn immer noch was zu meckern, findet sich bestimmt auch ein Grund, an dem was auszusetzen, z.B. Störung des Hausfriedens.

Kommentar von CelineSc ,

Wir haben keine Teppiche in der Wohnung, das wäre aber eine Idee..

Aber können wir jetzt deswegen ganz schnell/einfach rausfliegen?:-(

Kommentar von Harald2000 ,

Man könnte es vielleicht auch noch mal versuchen, sie mit dem unterem Mieter zu versöhnen, in dem man mit dem Hinweis auf fehlende Teppiche, sich für den Trittlärm entschuldigt und Abhilfe verspricht. So schnell fliegt man nicht aus einer Wohnung.

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