Wenn ich mich an das was Omi etc erzählen, habe ich den Eindruck, dass die Leute sich früher gesünder und regelmäßiger ernährten. Sie litten auch in jüngeren Jahren (ich spreche von meinem Alter: 22) weniger an Übergewicht und sie haben erst jetzt Diabetes, Bluthochdruck etc. Sie dachten auch nicht viel über Diäten nach und wieviel sie aßen. Was war an ihrer Ernährung anders? Ich weiß dass viele Familien Freitags immer Fisch aßen und nur Sonntags Fleisch. Und dass in der Arbeit die Mittags- und Frühstückspause mehr eingehalten wurde. Sie fuhren auch nicht soviel Auto und arbeiteten körperlich schwerer. Habt ihr Ideen was noch alles anders war? An der Ernährung? Was machen wir heute falsch?
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Jein. Damals gabs weniger Fastfood. Aber gerade in der Nachkriegszeit wurde auch ganz schön gehaltvoll gegessen. Man hat sich halt auch einfach mehr bewegt und oft auch körperlich härter gearbeitet.

Es wurde sicher nicht weniger gegessen als heute. Aber der Einkauf und die Zubereitung der Speisen waren zeitintensiver. Alle Arbeiten im Haushalt brauchten mehr Kraft und Zeit. Das hielt ständig auf Trab. Komischerweise beklagen sich aber gerade heute alle über Zeitmangel. Dabei wird uns viel erleichtert und man verplempert Zeit vor dem Fernseher oder dem Compi.
zb bei gutefrage.net :-)
raubkatze am 19. Juni 2008 15:55 Genau! Heute sogar mit keinem schlechten Gewissen! Ich hätte zwar sehr viel wichtigeres zu tun! Aber Holland hat die Wolken rübergeschickt und ich habe Kopfschmerzen, die mir kompliziertere Dinge unmöglich machen. PS: Man kann es an meinen Schreibfehlern hier leider auch sehen... :) LG an Dich!
Heutzutage gibt es fast nichts mehr ohne Geschmacksverstärker und Süßstoff. Das ist schon ein großes minus der heutigen Kost. Aber was sich noch geändert hat: Viel häufiger süßkram, mehr geld zum essen bzw zu wenig geld um gesund zu essen. Früher: mehr Kinder, kleine Portionen für jeden, dafür häufiger essen. Und was das schlimmste ist: Die Deutschen HUNGERN sich dick. Will heissen, die ganzen Diäten usw führen über kurz oder lang dazu dass sie immer dicker werden. Da sie unregelmäßig essen, ihren Stoffwechsel kaputt machen usw
Früher waren die Lebensmittel nicht in der Vielfalt und der Qualität (Bio) vorhanden. Also muss es was anderes sein. Wie wäre es mit der Bewegung? Autofahren war nicht drin, also ist viel mit dem Fahrrad gefahren worden. Es gab mehr körperlich anstrengende Arbeitsplätze und viel längere Arbeitszeiten, wie 48-Std-Woche und Sonnabendsarbeit. Aber soll es das sein? Vielleicht ist das Leben nicht so negativ wie heute gesehen worden. Früher hat die Aufbruchstimmung viel positives bewirkt.
Vielleicht gab es nicht unbedingt Bio, aber ich denke man hat nicht so stark konservierte Lebensmittel gegessen. Man hat zb oft die Milch vom Bauen geholt (obwohl die mehr Fett hat) und vor allem hat man mehr frisch gegessen... Und wenn man bedenkt welche Haushaltsgeräte es früher nicht gab oder nur selten gab..

Bedingt durch die Geldknappheit in der Nachkriegszeit, wurde weniger Fleisch und Wurst gegessen (sehr gesund) und mehr mit Gemüse und Kartoffeln gekocht - oft aus dem eigenen Garten und jahreszeitbedingt und diese enthielten weniger Schadstoffe. Süßigkeiten waren teuer und nicht in der Vielzahl wie heute im Angebot. Allerdings begann in der Zeit danach die "Fresswelle", und die amerikanischen, ungesunden Essgewohnheiten (Fastfood)machten bei uns Furore.

Bestimmt nicht, da es damals nicht so viele Erkenntnisse darüber gab, was gesund und was nicht gesund ist. Sie hatten nicht so viele Alternativen und oft auch nicht die übermäßigen finanziellen Mittel.
Ungesunder ernährt man sich heute auch nicht unbedingt. Nur denkt man heute über jeden Dreck viel intensiver nach - wissend oder unwissend!
Das Ernährungsverhalten hat sich einfach komplett geändert. Meine Nichte hat darüber in der Uni mal eine Arbeit geschrieben (bezogen auf Kinder) und verschiedene Studien haben festgestellt, dass die meisten Kinder und Jugendlichen viel zu viel Wurst, Fleisch und Süßes essen, dafür aber zu wenig kohlenhydratreiche Nahrung, wie Kartoffeln und Nudeln, und zu wenig Gemüse. Außerdem trinken sie auch zu viele gesüßte Getränke. Und da Kinder ihr Ernährungsverhalten durch ihre Eltern lernen, kann man darauf schließen, dass sich auch viele Erwachsene so ernähren.
Stimmt, Cola war früher Luxus

Nein, mit Sicherheit nicht gesünder. Es wurde viel zu fett gegessen , viel Butter, viel fettes Fleisch und von der Wichtigkeit von Obst und Gemüse wußte man damals noch nicht so Bescheid wie heute.

Ja, natürlicher und damit gesünder. Wir müssen immer daran denken, wie wir konstruiert sind. Mit meinem Auto fahre ich auch nicht an die Pommesbude und stopfe Pommes mit Majo in den Tank. Es fährt dann nämlich nicht mehr! Weiß jeder! Als wir mal konstruiert wurden, stand dafür sauberes Wasser mit 84 Elementen (Meerwasser), Sonnenlicht und Luft (Sauerstoff). Mittels Fotosyntese entstand dann biologisches Leben. Sicher sind diese Zutaten aus unserer heutigen Sicht nicht gerade eine Delikatesse. Aber je näher ich an diesen "Urzustand" komme, um so gesünder lebe ich. Was macht der Löwe, wenn er krank ist? Rennt er zum Arzt oder zum Psychotherapeuten? Nein! Er legt sich an ein Schlammloch in die Sonne, frißt Dreck (Mineralien) und säuft dreckiges Wasser. Und es hilft - Supi!
Genau so war es ! DH