primavera45 am 21.03.2009 um 9:53 Uhr
bitte Antworten/Rat/Erklärungen(Beispiele), gern aus menschlichen Beziehungen, sowie auch Glaubensbeziehungen (also Vergebung durch Gott)

Wenn man in der überfüllten U-Bahn jemandem auf den Fuß tritt, sagt man "Entschuldigung", aber man erwartet keine "Vergebung", man hat sich schon selber "entschuldigt" - die Schuld ist quasi weg.
Wenn man jemanden aus Unachtsamkeit verletzt, dann müsste da schon mehr kommen als nur ein "Tschuldigung". Dann sollte man richtig "um Entschuldigung bitten" und auch darauf warten ob der Geschädigte einen wirklich "entschuldigt". Nur dann wäre die Schuld getilgt.
Geht es um ganz große Schweinereien, hat man mit Absicht jemanden schwer geschädigt oder getötet, dann kann man wirklich keine "Entschuldigung" durch den Geschädigten erwarten. Dann kann man nur um Vergebung bitten, kann aber auch nicht reklamieren, wenn man sie nicht bekommt. (Beispiele: Krimineller schlägt jemanden halbtot und kommt mit einem Blumenstrauß ins Krankenhaus... Ein ganzes Volk betreibt zusammen mit einem Diktator Völkermord. Soldat wirft Atombombe auf eine Millionenstadt. usw. usw.)
Der Spezialfall "Vergebung durch Gott" ist knifflig: Da der Gott nur im Kopf des Gläubigen zuhause ist, könnte man sagen: Wer von sich behauptet, Gott habe ihm vergeben, der ist selbstgerecht, denn die Vergebung kommt ja aus dem Kopf des Täters/Schuldigen.

Nein, Vergebung ist kein Automatismus. Ehrliche Reue und Umkehr sind Voraussetzung. Und man muss schon darum bitten.
In menschlichen Beziehungen vergebe ich auch, wenn der andere nicht darum gebeten hat - einfach, um mich nicht selbst mit Groll oder Verletztheit zu vergiften.
primavera45 am 21. März 2009 13:10 . . . Danke, so sehe ich es auch!
dingsvomdach am 22. März 2009 08:31 schöne Antwort,der ich im Grossen und Ganzen auch zustimme aber:vergebe ich auch,wenn der Andere nicht darum gebeten hat klingt gerecht,aber wenn du dem Anderen vergibst,selbst wenn dieser seine Schuld gar nicht sieht/versteht/akzeptiert...verdammt wie soll ich mich ausdrücken...wer um Vergebung bittet sieht doch seinen Fehler ein und wer nicht um Vergebung bittet,dem drückt nichts auf der Seele.
primavera45 am 22. März 2009 10:36 hallo dingsvomdach,
du hast Recht, aber beim Vergeben geht es nicht nur um das Ofer und den Täter in dem Hier und Jetzt, sondern auch um eine mögliche Rettung in der Zukunft. Durch die vom Opfer, durch seine einseitige Vergebung, eröffnete Möglichkeit einer späteren Einsicht und Reue durch den Täter, . . . .
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selbst wenn es erst im Sterbebett geschieht, oder sogar erst im jüngsten Gericht zu der aufrichtigen Reue durch den Sünder/Täter kommt, spätestens dann hat ein VERGEBEN ZUVOR, doch noch seine riesen WIRKUNG und RETTUNG hervorgebracht
daddysdearest am 22. März 2009 15:58 Und als Opfer sollte man eben auch deshalb vergeben, weil Unvergebenheit uns selbst schadet.

Jesus selber hat vom Kreuz herunter denen vergeben, die ihn ans Kreuz gebracht haben. Die haben ihn nicht um Vergebung gebeten, zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht. Jesus hat aber für sie gebetet: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."
Gott hat schon vergeben (denn für ihn gibt es keine Zeit). Aber wenn ich ihm nicht meine Schuld bekenne und um Vergebung bitte, dann habe ich von seiner Vergebung nichts, es ist wie wenn mir jemand ein großes Geschenk geschickt hat, und das lagert jetzt auf der Post und ich hole es nicht ab.
primavera45 am 22. März 2009 10:20 DH,DH,DH

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Mein lieber prima ... angenommen jemand fügt mir großes Leid zu. Vielleicht bringt ein Amokläufer einen mir nahestehenden Menschen um, vielleicht schießt ein radiaklislamischer Fanatiker eine Freundin fast tot, vielleicht bringt jemand mein Kind auf grausamste Weise ums Leben oder ich erlebe als Kind Mißbrauch und Vergewaltigung. Vielleicht stupst mich jemand vor die U-Bahn, aus Jux und Dollerei oder vielleicht wird auch einfach "nur" mein Auto geklaut. Die Beispiele sind zahllos und die Nachrichten voll davon.
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Was ist nach solchen Schicksalschlägen langfristig die lebenswertere Alternative für mich?
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Grollen, Schmollen, Hass und Depression oder meinen Frieden zu machen, zu vergeben in der Hingabe an das Unausweichliche und das Leben?
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primavera45 am 21. März 2009 11:00 buon giorno liebe holo, . . . . das hast Du wirklich schön gesagt! . . . . . .
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möchte noch hinzufügen dürfen, das Gott in Jesus Christus auch, bzw. gerade für die (z.B. Deine o.g.) Täter (Verirrte) an Kreuz gegangen ist, um Ihre Schuld und Last auf sich zu nehmen, auf das sie vielleicht (und wenn erst in den letzten Std., oder Sekunden, einer irdischen Todeszelle) SEINE LIEBE zu ihnen erkennen und umkehren und so ein NEUES Herz in ihnen erweckt.
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Ein neues Herz, welches nie solch schlimme Tat, wie zuvor getan, getan hätte . . .
Gritti am 21. März 2009 23:29 DH!
dingsvomdach am 22. März 2009 09:51 @holodeck:sehr gut ausgedrückt,deine Beispiele sind extrem aber genau solche Taten schwirren mir im Kopf (also nicht so eine Kinderkacke wie fünf Euro aus der Brieftasche geklaut,den Tacker vom Büronachbarn ausgeliehen und nicht zurückgebracht usw.).Wenn mir durch Andere großes Leid zugefügt wird und ich meine wirklich GROSSES Leid,dann vergebe ich doch nicht irgendwann automatisch-ich schließe mit dem Thema ab,ich verarbeite es aber von Herzen dem "Bösen"vergeben kann ich doch nur,wenn es vom ihm heißt "bitte verzeih mir".Oder vergibt man automatisch/prophylaktisch? Der "Böse"bereut nicht,er denkt sich "hätte es dich nun nicht erwischt,dann jemand anders"? Ich glaube,wir könnten endlos diskutieren
primavera45 am 22. März 2009 10:16 wir brauchen nicht endlos zu diskutieren, Du hast ebenso Recht mit deiner These, aber auch die Anderen z.B. die von Gritti halte ich für gültig . . .
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ich denke, das es eben verschiedene Modelle gibt, Vergebung zu erlangen und VOR ALLEM, wann und wo, ein Herz um VERGEBUNG GEBETEN HAT . . .
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es gibt einen leichten Weg für den sündigen Menschen und auch einen schwereren Weg, . . . . kommt drauf an wie lange er Stur, Uneinsichtig und Reulos wandelt . . . .
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ich persönlich halte die letzte Instanz und Möglichkeit der Umkehr und Errettung durch GOTTES GNADEN vor dem 2 Tod, die des jüngsten Gerichts, wo bei es für Ihn zu Lebzeiten sicherlich besser gewesen wäre . . . . .
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aber letztendlich glaube ich, ist Vergeben und Gerettet, VERGEBEN und GERETTET.
NUR DAS BÖSE und KALTE HERZ WIRD NICHT UMKEHREN, AUCH NICHT IM GERICHT GOTTES UND DAHER DURCHS URTEIL ENDGÜLTIG VOM LEBEN MIT GOTT (VON DER LIEBE) GETRENNT WERDEN. . .
holodeck am 22. März 2009 13:57 .
@dingsvomdach ... ich hab Dir nie einen Rosengarten versprochen. Und ganz bestimmt ist Vergebung kein Automatismus. Ganz im Gegenteil: Vergebung in Schicksalsschlägen wie ich sie nannte, dürfte eine der größten seelischen Herausforderungen für einen Menschen sein. Gleichzeitig ist sie eine seiner größten Chancen, über sich selbst hinauszuwachsen. Die Alternative zur Vergebung sind fortgesetztes individuelles Leiden, Schmerzen und Krankheit. Bis hin zu Mord, Totschlag und Krieg.
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Vergebung bedeutet, die Vergangenheit und das Leid loszulassen und dem, was ist, dem Leben, in jetzt eben diesem Augenblick keinen weiteren Widerstand mehr entgegenzusetzen. Bedeutet Annehmen, Hingabe und Vertrauen.
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Für mich ist das die! zentrale Botschaft Jesu, das zentrale Motiv der Passion. Dies anzunehmen ohne ein NEIN! des Verstandes ist entweder ein Lernprozess oder ein göttlicher Gnadenakt erkennender einSICHT.
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EMPFANGE DAS LEIDEN ALS EINEN BOTEN DES HIMMELS
DOCH LASS IHN WEITERZIEHEN, WENN ER SCHEIDEN WILL.
..
LERNST DU, DAS VERFLUCHTE ZU LIEBEN,
SO FINDEST DU DEINEN PLATZ.
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aus „Antwort der Engel“ von Gitta Mallasz
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primavera45 am 22. März 2009 14:41 DH,DH,DH . . . . .
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darf ich ergänzen? . . . . der sogenannte Teufelskeis, aus Leid, Schmerz, Verletzung, Hass, Rache, Kriege und Wut, kann nie Enden, wenn nicht eine Gotteskraft sie unterbricht, durchtrennt, oder gar endgültig aufhält . . . .
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Diese GOTTESKRAFT ist LIEBE . . . . (lasst uns Ihr "folgen")
Solipsist am 22. März 2009 16:03 Diese GOTTESKRAFT ist LIEBE
...
Oder Hölle.
primavera45 am 22. März 2009 18:41 Quatsch, . . . hatten wir doch schon . . . diese Gottes Kraft, die LIEBE, rettet und führt uns durchs Tor EINS .
die HÖLLE, Tor ZWEI, . . . IST KEINE GOTTESKRAFT . . . seine Kraft möchte uns vor dem Tor 2 (zweite TOD, engültige Trennung von GOTT) bewahren, möglichst fern halten . . . .
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aber wer nicht will, . . . wer nicht auf seinen VATER hören möchte ist selbst verantwortlich für seine Entscheidung. Er kann sich ja dort Anstellen und Eingehen, wenn er denn den ORT, wo keine Liebe, kein Gott mehr sein wird, unbedingt erleben möchte . . .
Solipsist am 22. März 2009 18:58 Du hast es immer noch nicht kapiert.
Er hat doch nach Deiner Auffassung ALLES erschaffen.
Also auch Tor Zwei.
primavera45 am 22. März 2009 20:07 komisch . . . und ich denke immer Du hast es noch nicht kapiert! . . . . (wird wohl noch eine Weile so bleiben, . . schmunzel)
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aber ich glaube an DEN, DER es auch mit Dir gut meint und Dich gern aus Deinem Tunnel leitet möchte . . . .
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ich weis es kommt der Tag, wo auch Du eine NEUE Entscheidung treffen wirst . . . .
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nur wäre es doch toll, wenn Du nicht soviel Zeit verschwenden würdest, wie ich es 40 Jahre lang tat und plötzlich, erst in den letzten 30 Sek., (Unfall) im Angesicht des Todes, die Frage nach Gott klären zu wollen (oder zu müssen).
. .
Solange Du aber meinst, DU KAPIERST ALLES und kannst Dich jederzeit mit GOTTES GEIST meßen (oder denken er ist ja nicht da), solange wird Gott dich in der IRRE wandeln lassen (wo Du sooo gerne selber bleiben möchtest)
Solipsist am 22. März 2009 20:31 Muss das schön sein. Der große warme unsichtbare Freund der alles tut und Geborgenheit gibt.
...
Du kannst Deinen großen imaginären Freund nicht logisch begründen. Punkt. Du hast keinen Beweis. Nichts als nur Empfindungen.
LSD lässt einen auch irreales sehen und fühlen.
Wie Deine körpereigenen Drogen heissen, weiß ich nicht, ich bin kein Neurologe.
primavera45 am 22. März 2009 20:44 .
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Solipsist am 22. März 2009 22:09 ...
Prima.
Grundschulniveau.
Du stellst die Behauptung auf, es gäbe einen Gott. Du musst es also beweisen. Nicht ich.
...
Ich sagte es schon mal: Wenn ich behaupte in meiner Tasche einen unsichtbaren Drachen zu haben. Bist Du nicht derjenige der mir das Gegenteil beweisen muss. Sondern ich müsste erst beweisen das meine Behauptung stimmt.
Capiche?
primavera45 am 22. März 2009 22:57 soli, >>>Grundschulniveau<<< . . . . ist, wenn man die Glaubensfrage an logischen und wissenschftlichen Beweisen hängen möchte, wie Du es unverständlicher Weise immer wieder versuchst. Obwohl die moderne, aktuelle und seriöse Wissenschaft (der Oberschule) längst nicht mehr behauptet, man könne GOTTES Existens durch irgendwelche Beweise bestätigen, oder gar widerlegen. .
Auch für Wissenschaftler bleibt es nach wie vor eine Glaubensfrage. Der Eine meint GOTT erkannt zu haben und kann an einen GOTT glauben, der Andere eben nicht. .
NOCHMAL; ich behaupte es nicht im Sinne von irdisches Beweisen müssen, sondern ich "behaupte" lediglich, das ich an GOTT in Jesus Christus G L A U B E . . . . . .
und wenn DU lediglich "glaubst", das Du einen unsichtbaren Drachen in der Tasche hast, dann musst du es noch lange nicht beweisen. Zumindest nicht solange DU glaubst und "nicht behauptest, Beweisen zu können", das Du einen unsichtbaren Drachen in der Tasche hast . . .
.
. . . CAPICHI ?
buona notte ................. a presto
Solipsist am 22. März 2009 23:04 Du gibst also zu, das es ihn nicht geben könnte und Du Dich vollinhaltlich täuschst?
primavera45 am 23. März 2009 10:09 . . sag bitte, denkst Du für Deiner These gibt es etwas zu gewinnen? . . . . . Ich denke NICHT, aber Du kannst ehr etwas Kostbares VERLIEREN, soli?
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OK, "diese Option" gibt es sicherlich, sie ist für jeden Menschen OFFEN (es gibt keine Beweise, weder so, noch so herum). . . . es geht GOTT auch nicht um unseren Intellekt, Abi, Doktortitel, unser Haus Boot und Pferd, oder Armani Style, oder Bankkonto usw. . . . ES geht IHM um unsere Herzen. Das, was für uns verborgen ist im Kontakt mit Mitmenschen, ist für IHN NICHT verborgen . . .
.
und daher habe ich überhaut kein Problem damit, VOR GOTT Dir zu sagen; Ich gebe zu, das es IHN auch evtl. NICHT geben könnte, da ich es ja schließlich niemanden Beweisen kann. (ich kann max. mein Zeugnis (wie ich Gott erfahren habe) ablegen)
.
So kann es also auch möglich sein, das ich mich, wie Du sagst evtl. TÄUSCHE!
.
Nur WENN ICH mich getäuscht haben sollte, dann ist in etwa so, wie Du GLAUBST und Tot ist Tot, AUS MAUS . . . unser Bildschirm wird tief schwarz! (ein trauriger Glaube, ohne Hoffnung)
.
aber WENN DU Dich täuschst, lieber soli, und Du das anklopfen Deines Herrn nicht hörst (nicht hören willst), . . .wenn Du SEINE rettende HAND, die er nach DIR immer wieder ausstreckt, um Dich aus dieser gefallenen (sterblichen) Schöpfung heraus zuretten, ausschlägst. Dann wundere Dich bitte nicht, WENN mein Glaube sich bewahrheitet !!! . .
. (ich glaube seine Rettung an Tor 1, . . . . aber bedenke, GOTT tritt niemals uneingeladen ein. In DEIN Leben und Herz, denn TOR 1 hat nur EINE TÜRKLINKE auf EINER SEITE und zwar auf Deiner Seite, Du musst IHN schon selber einladen, das Tor öffnen und IHN zu DIR hinein bitten . . .(in dein Herz und dein Leben))
Solipsist am 23. März 2009 20:10 Sorry für die späte Antwort, konnte den ganzen Tag vor lauter Arbeit nicht zu GF. Nicht mal Dad hätte mich locken können.
...
Du schreibst:
und daher habe ich überhaut kein Problem damit, VOR GOTT Dir zu sagen; Ich gebe zu, das es IHN auch evtl. NICHT geben könnte.
...
WUNDERBAR!!
...
Primavera, frei von jedweder Ironie, ich wünsche Dir noch viel Freude und Geborgenheit mit Deinem Glauben!
Wer fähig ist diese Einstellung zu haben, darf meines Erachtens glauben was immer er will. Das ist undogmatisch und fair. So soll es sein.
...
Servus,
Soli
...
P.S. Du bist doch Italiener/in oder?
Ich verate Dir ein Geheimnis:
Es gibt doch einen ultimativen Gottesbeweis! Und den hättest Du schon längst gegen mich benützen sollen, ich hätte sofort die Waffen gestreckt und Dir Recht gegeben!
...
...
...
Soll ich´s sagen?
...
...
...
Paolo Conte!
..
Grüß Dich.
primavera45 am 23. März 2009 21:11 (schmunzel) . . . . Grazie mille

Diese Frage wird Dir keiner beantworten können. Oder kennst Du jemanden der (nachweislich!) wieder geboren wurde???
Gritti am 21. März 2009 23:11 Ich weiß nicht, ob du es als Nachweis anehmen würdest, aber ich kenne Menschen, die sich nichts daraus gemacht haben, Böses zu tun. Und dann haben sie eine Erfahrung mit Gott gemacht, da ist ihnen bewusst geworden, was sie getan haben. Dann haben sie Gott um Vergebung gebeten. Und dann hat ihnen Gott geschenkt, dass sie anders werden. Dann haben sie auch die Menschen um Vergebung gebeten und so gut sie konnten den Schaden ersetzt.
Wiedergeburt im christlichen Sinn bedeutet, dass jemand den schlechten Weg verlässt und den guten Weg einschlägt. Das kann niemand aus eigener Kraft, das geht nicht ohne die Hilfe Gottes.
primavera45 am 22. März 2009 12:11 DH

Ja, Du kannst Dir selbst vergeben, das befreit enorm.
primavera45 am 21. März 2009 13:14 ähhh? . . wie geht das, SELBST VERGEBEN ? . . . und Dem, dem ich etwas angetan habe, dem bitte ich NICHT um Vergebung und erlange sie trotzdem?
Gritti am 21. März 2009 23:25 Also, mir selber vergeben kann ich nur dann, wenn ich Gott um Vergebung gebeten habe, und ich sicher bin, dass er mir vergeben hat. Das schließt aber ein, dass auch ich denen vergebe, die mir Schaden zugefügt haben (siehe die Bitte im "Vater unser"). Und natürlich muss ich auch den Beleidigten um Vergebung bitten, und so gut ich kann den Schaden ersetzen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, sich selber zu vergeben ist das Schwerste. Ich gebe zu, ich habe Schwierigkeiten, meinen Stolz zu überwinden und zu akzeptieren, dass ich so etwas Arges getan und mir so eine Blöße gegeben habe.
primavera45 am 22. März 2009 08:29 @gritti . . DH,DH
Sich selbst zu vergeben geht schon! Wenn man etwas getan hat, wegen dessen man sich später Vorwürfe macht, klagt man sich mitunter auch selbst an. Bsp.: Jemand macht Andeutungen, dass er Selbstmord begehen wird. Man ignoriert sie oder misst ihnen nicht genügend Relevanz bei. Derjenige begeht dann tatsächlich Selbstmord und man macht sich Vorwürfe, weil man es "gewusst" habe und etwas dagegen hätte unternehmen können. Hier ist es möglich und durchaus sinnvoll, sich selbst zu vergeben.
Gruß wiele
primavera45 am 22. März 2009 12:28 hallo wiele . . mmh? kniffig ??. . . ich weis was Du meinst! . . . aber unterlassene Hilfeleistung kann als eine Straftat bereits schon auf irdischen Gerichten geandet werden. daher bin ich mit dem sich "sich selbst vergeben" skeptisch, ob es tatsächlich möglich ist.
.
Den eigenen Fehler erkennen und eingestehen JA. Aufrichtig vor GOTT und SICH SELBST, BEREUEN, auch ein klares JA (wenn damit "sich selbst vergeben" gemeint sein sollte OK) auf diese Weise scheint mir eine VERGEBUNG und GNADE durch GOTT/Jesus möglich zu sein.
.
Ansonsten glaube ich, ist eine eigene Vergebung mit sich selbst, irgendwie wirkungslos . . . ich kann doch nicht als Angeklagter zu meinem Gerichtstermin erscheinen, in den Saal platzen und sagen; . . "Guten Tag Herr Richter, guten Tag verehrte Geschworene, . . . im NAMEN des Volkes; . . . . . ICH SPRECHE MICH FREI . . . denn ich habe mir bereits "selbst" (durch Reue) vergeben . . . . Guten Tag und Arrividerci
.
oder doch??
.

ein Weg zur inneren Befreiung und Ruhe aus meiner Sicht:bitte Gott um Vergebung (vorausgesetzt du glaubst daran),bitte Andere um Vergebung,denen du Unrecht oder Böses getan hast (das befreit ungemein und tröstet wenn du hörst "ja,ich vergebe dir,ist schon vergessen) und bitte dich selbst um Vergebung (also deinen Fehler einsehen und verstehen).NICHT um Vergebung bitten...aber Vergebung erlangen wollen...ich weiß nicht,wie geht das?
primavera45 am 21. März 2009 10:15 DH,DH,DH . . . . trotz vieler Antworten, ich weis immer noch nicht, wie das gehen soll?
dingsvomdach am 21. März 2009 10:19 danke schön!! die Frage ist: soll dir von anderen vergeben werden oder willst du dir selbst vergeben?
primavera45 am 21. März 2009 10:43 genau!
dingsvomdach am 21. März 2009 10:44 genau was?
Gritti am 21. März 2009 23:28 >und bitte dich selbst um Vergebung< Du hast recht! Ich muss wirklich auch mich selber um Vergebung bitten, weil ich, wenn ich Böses tue, meine menschliche Würde in den Schmutz trete.
dingsvomdach am 22. März 2009 08:35 mit sich selbst im Reinen seinist doch auch so ein wunderschöner Spruch.Und ich denke,wenn ein Mensch mit sich selbst im Reinen ist,dann hat er sich auch Fehler zugestanden,also nicht nach dem Motto "Person X ist ganz allein an der Misere schuld,ich bin so wütend auf ihn!" Vergib dir selbst und du kannst anderen vergeben-ist leichter gesagt als getan aber oft der erste Schritt.
primavera45 am 22. März 2009 09:41 DH,DH Gritti . . . ja kenne ich . . . . Nun, nach deiner wunderbaren Antwort können wir uns noch ein kleines Stückchen weiter in diesem Thema bewegen, wenn Du magst . . . Ich darf an dieser Stelle verraten, das ich es genauso sehe wie Du. JA, es gibt Menschen die einen Peiniger/Täter vergeben, ohne das er anwesend war und um Vergebung gebeten hat. . .
. und ich denke das diese GRÖßE und KRAFT der Vergebung, eines im Leid und Schmerz gepeinigten Menschen ein ganz besonders großer Akt der LIEBE ist . . . . (welche eine Kraft GOTTES ist) ich halte diese Menschen daher für sehr, sehr nah bei GOTT (auch wenn sie es selbst vielleicht nicht wissen, oder glauben). Denn sie denken und fühlen in ihrer einseitigen Vergebung oft ähnlich, wie Jesus am Kreuz, als ER sagte "VATER VERGIB IHNEN; DEN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN " . . . Sie bewahrten auf diese Weise etwas ganz Wertvolles. Sie bewahren damit (ihre) WÜRDE, GLAUBE, LIEBE und HOFFNUNG auf eine bessere Welt (entweder auf Erden, in Ihrem Leben, oder auch bei Gott, wenn sie bereits zum Glauben gekommen waren) .
.
NUN möchte ich etwas WEITER und auf die möglichen Folgen einer “einseitigen VERGEBUNG” eingehen dürfen, damit meine ich jetzt nicht, wie Du so schön sagtest, “das OPFER wieder ein menschenwürdiges Leben“, ohne Hass, Greul, Wut, usw., haben, wenn sie Vergeben. Das ist natürlich eine positive Konsequenz, bzw. Folge vom Vergeben, die ein OPFER oftmals "befreien" kann.
.
Nein, ich möchte die möglichen Konsequenzen, Folgen auch mal für den TÄTER betrachten, der VERGEBUNG erlangt hat von seinem OPFER, ohne das er einsichtig und reumütig darum gebeten hatte. . . . Oder sollte dies für Ihn, den Täter, keine Bedeutung haben? . . . . Ist Jesus nicht gerade auch für die Täter ans Kreuz gegangen?
.
Klar, wir wissen, das viele Menschen bereits zu ihrer Lebenszeit umgekehrt sind und für Vergebung ihrer SCHULD aufrichtigen Herzens gebeten haben. Und GOTT ihnen auf Golgatha vergeben hat!
.
Wir wissen, das alle Menschen (Gläubige, wie NICHTgläubige, Täter und Opfer) am jüngsten Tag auferstehen werden.
.
Wir wissen, das es ein Gericht gibt und Jesus der Richter ist . . . . , (“die an Jesus glauben, stehen auf zum ewigen Leben, die Anderen ins Gericht”, heißt es u.a. in den Schriften)
.
aber wir wissen nicht, was im Gericht so alles passiert!
.
wir wissen nicht, wie GOTT urteilen wird. . .
.
Wir wissen nicht, wie z.B. das Herz
.
eines “ungläubigen Täters” tickt . . .
.
wir wissen, aber um die Gerechtigkeit GOTTES . .
.
Wir wissen, er kennt ein JEDES HERZ und dessen Umstände zu Lebzeit auf Erden . . .
.
Wir wissen nicht, wie die Herzen unserer Mitmenschen (Freunde und Feinde) wirklich sind . . .
.
Vor allem aber wir wissen nicht, welche WIRKUNG bei einem reulosen Täter (der in dieser Gesinnung gestorben war) aufkommen wird, wenn er, bzw. sein nacktes HERZ vor Jesus steht und er nach seiner Anklage in GOTTES Gericht, ERSTMALS von der einseitigen VERGEBUNG seines OPFERS erfährt
. . . und noch dazu, vielleicht auch von den besorgten GEBETEN, seiner Mutter, oder auch seiner anderen Angehörigen. . . . Wovon er im Leben nie etwas wusste und zu seiner Lebenszeit vermutlich auch nichts wissen wollte.
.
Ich glaube, das einige Täter (Herzen) DANN ERKENNEN WERDEN (was des Gesetzes Erfüllung ist) . . . Sie werden die LIEBE ihrer Mitmenschen und GOTTES auf einem gewaltigen Schlag erfahren und bin sicher, viele von IHNEN werden dann vor Scham und Reue, was sie Anderen angetan haben, auf IHRE KNIE fallen . . . . Vor GOTT und ihren OPFERN . . . . und aufrichtig um VERGEBUNG bitten, . . . (“denn sie wussten nicht was sie tun” und vielleicht auch nicht wessen Geistes Kind sie auf Erden gewesen sind) . . . .
.
(nicht alle Täter Herzen, . . . aber Einige) . . . . .

Die Bibel zeigt uns, daß wir ‘alle gesündigt haben und der Herrlichkeit Gottes ermangeln’, daß wir ständig auf seine Vergebung angewiesen sind (Röm. 3:23). Um Aussicht auf Vergebung zu haben, müssen wir anderen vergeben. So machte Jesus Christus im Vaterunser, das er seinen Nachfolgern lehrte, Gottes Vergebung für uns davon abhängig, daß wir anderen vergeben. Ja beachte, daß Jesus nicht sagte, wir sollten darum beten, daß Gott uns unsere Schulden vergeben möge, wie wir -vorhätten -, anderen zu vergeben, sondern „wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben“. (Matth. 6:12). Jesus wußte sehr gut, daß wir als unvollkommene, vergeßliche Menschen nur allzu schnell bereit sind, zu versprechen, daß wir anderen vergeben werden, damit uns selbst vergeben wird. Aber dann mögen wir vergessen oder uns weigern, anderen zu vergeben, da es nicht immer so leicht ist, dies zu tun. Jesus hob denselben Punkt in seiner Bergpredigt hervor, als er sagte: „Glücklich sind die Barmherzigen“, diejenigen, die Barmherzigkeit üben, „da ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird“ — natürlich von Gott und oft auch von Menschen — Matth. 5:7.
primavera45 am 22. März 2009 20:33 DH,DH,DH . . . wunderbar geschrieben und auf den punkt gebracht. . .

Man bekommt nicht Vergebung durch "Bitten"Sondern durch Vergeben Anderer Mitmenschen!Wenn wir Vergeben können,wird uns auch vergeben!
primavera45 am 21. März 2009 10:01 hey ciao vollimleben, meinst Du das andere Mitmenschen (aufrichtig) vergeben können, ohne das derjenige, der ihnen etwas ganz schlimmes angetan hat, um Vergebung gebeten hat??? . . . . aber dann ändert sich dieser Mensch doch nicht, oder hat gar Einsicht für sein Unrecht bekommen, oder? . . . . was macht die Vergebung für ein Sinn dann, (wenn der Böse, böse bleibt) ?
vollimleben am 21. März 2009 10:12 Es geht ja darum das Dir vergeben wird dereinst!Was der Andere aus seinem Leben macht,ist nicht deine Verantwortung!LG Bea
Gritti am 21. März 2009 23:41 Hallo prima! Ja, ich kenne Menschen, die auch Schlimmstes vergeben habe, ohne dass der Schuldige sie um Vergebung gebeten hat. Gott ist es nämlich, der dann den Schuldigen dazu bringt, sich zu ändern, und wenn es auf dem Totenbett ist.
Eine Frau aus Vukovar hat den Mördern vergeben, die in dem jugoslawischen Krieg ihren Mann und ihren Sohn massakriert haben. Sie selber hat dann Frieden gefunden, und ihre beiden Töchter, die ein schlechtes Leben geführt hatten, haben sich bekehrt. Ich habe diese Frau selber kennen gelernt.
Und kennst du Corrie ten Boom? Sie war im KZ weil sie und ihre Familie Juden geholfen haben. Ihre ganze Familie ist dort umgekommen, aber sie weiß aus Erfahrung, dass nur der nach solcher Tortur wieder ein menschenwürdiges Leben führen kann, der vergibt. Wenn du Corrie nicht kennst, dann versuch dir unbedingt "Die Zuflucht" und "Mit Gott durch dick und dünn" zu verschaffen. Sie ist auch eine Freikirchlerin.
primavera45 am 22. März 2009 09:54 SORRY für 2 x posen, hier ist mein Komentar richtig, habe ihn versehendlich weiter oben gesetzt.
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DH,DH Gritti . . . ja kenne ich . . . . Nun, nach deiner wunderbaren Antwort können wir uns noch ein kleines Stückchen weiter in diesem Thema bewegen, wenn Du magst . . .
Ich darf an dieser Stelle verraten, das ich es genauso sehe wie Du. JA, es gibt Menschen die einen Peiniger/Täter vergeben, ohne das er anwesend war und um Vergebung gebeten hat. . .
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und ich denke das diese GRÖßE und KRAFT der Vergebung, eines im Leid und Schmerz gepeinigten Menschen ein ganz besonders großer Akt der LIEBE ist . . . . (welche eine Kraft GOTTES ist) ich halte diese Menschen daher für sehr, sehr nah bei GOTT (auch wenn sie es selbst vielleicht nicht wissen, oder glauben). Denn sie denken und fühlen in ihrer einseitigen Vergebung oft ähnlich, wie Jesus am Kreuz, als ER sagte "VATER VERGIB IHNEN; DEN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN " . . . Sie bewahrten auf diese Weise etwas ganz Wertvolles. Sie bewahren damit (ihre) WÜRDE, GLAUBE, LIEBE und HOFFNUNG auf eine bessere Welt (entweder auf Erden, in Ihrem Leben, oder auch bei Gott, wenn sie bereits zum Glauben gekommen waren) .
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NUN möchte ich etwas WEITER und auf die möglichen Folgen einer “einseitigen VERGEBUNG” eingehen dürfen, damit meine ich jetzt nicht, wie Du so schön sagtest, “das OPFER wieder ein menschenwürdiges Leben“, ohne Hass, Greul, Wut, usw., haben, wenn sie Vergeben. Das ist natürlich eine positive Konsequenz, bzw. Folge vom Vergeben, die ein OPFER oftmals "befreien" kann.
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Nein, ich möchte die möglichen Konsequenzen, Folgen auch mal für den TÄTER betrachten, der VERGEBUNG erlangt hat von seinem OPFER, ohne das er einsichtig und reumütig darum gebeten hatte. . . . Oder sollte dies für Ihn, den Täter, keine Bedeutung haben? . . . . Ist Jesus nicht gerade auch für die Täter ans Kreuz gegangen?
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Klar, wir wissen, das viele Menschen bereits zu ihrer Lebenszeit umgekehrt sind und für Vergebung ihrer SCHULD aufrichtigen Herzens gebeten haben. Und GOTT ihnen auf Golgatha vergeben hat!
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Wir wissen, das alle Menschen (Gläubige, wie NICHTgläubige, Täter und Opfer) am jüngsten Tag auferstehen werden.
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Wir wissen, das es ein Gericht gibt und Jesus der Richter ist . . . . , (“die an Jesus glauben, stehen auf zum ewigen Leben, die Anderen ins Gericht”, heißt es u.a. in den Schriften)
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aber wir wissen nicht, was im Gericht so alles passiert!
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wir wissen nicht, wie GOTT urteilen wird. . .
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Wir wissen nicht, wie z.B. das Herz eines “ungläubigen Täters” tickt . . .
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wir wissen, aber um die Gerechtigkeit GOTTES . .
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Wir wissen, er kennt ein JEDES HERZ und dessen Umstände zu Lebzeit auf Erden . . .
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Wir wissen nicht, wie die Herzen unserer Mitmenschen (Freunde und Feinde) wirklich sind . . .
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Vor allem aber wir wissen nicht, welche WIRKUNG bei einem reulosen Täter (der in dieser Gesinnung gestorben war) aufkommen wird, wenn er, bzw. sein nacktes HERZ vor Jesus steht und er nach seiner Anklage in GOTTES Gericht, ERSTMALS von der einseitigen VERGEBUNG seines OPFERS erfährt . . . und noch dazu, vielleicht auch von den besorgten GEBETEN, seiner Mutter, oder auch seiner anderen Angehörigen. . . . Wovon er im Leben nie etwas wusste und zu seiner Lebenszeit vermutlich auch nichts wissen wollte. .
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Ich glaube, das einige Täter (Herzen) DANN ERKENNEN WERDEN (was des Gesetzes Erfüllung ist) . . . Sie werden die LIEBE ihrer Mitmenschen und GOTTES auf einem gewaltigen Schlag erfahren und bin sicher, viele von IHNEN werden dann vor Scham und Reue, was sie Anderen angetan haben, auf IHRE KNIE fallen . . . . Vor GOTT und ihren OPFERN . . . . und aufrichtig um VERGEBUNG bitten, . . . (“denn sie wussten nicht was sie tun” und vielleicht auch nicht wessen Geistes Kind sie auf Erden gewesen sind) . . . .
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(nicht alle Täter Herzen, . . . aber Einige) .
Solipsist am 22. März 2009 16:01 wir wissen, aber um die Gerechtigkeit GOTTES . .
...
Nicht "Wir".
Ich weiß um seine Ungerechtigkeit.
primavera45 am 22. März 2009 19:28 mit "WIR" meinte ich Menschen die Jesus Christus folgen, da sie IHM vertrauen . . . . .
Menschen, die eine Gotterfahrung in Jesus Christus gemacht haben und um seine GERECHTIGKEIT wissen . . .
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die Ungerechtigkeit die Du siehst, oder seinem Wort entnehmen tust, sehe ich nicht . . . . da ich es vermeide Bibelstellen, oder Erzählungen aus dem Kontex zu reißen, um Gott zu spotten, bzw. zu widerlegen . . . .
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aber Gott weiß, in welcher Gesinnung ein jedes Herz, seine Worte liest und auslegt . . .
Solipsist am 22. März 2009 19:42 Wie gesagt...
Aufgeschlitzte Schwangere und zerschmetterte Kinder.
Kontext ist hierbei völlig egal.
Ein Gott der so verfährt, oder verfahren lässt, ist eben keiner. Nur krank.
primavera45 am 22. März 2009 20:21 also ich will es mal so stehen lassen; Du hast demnach ein Problem vor Allem mit dem Alten Testerment, aber das ist verständlich, das haben auch manche Christen, soli . . . .
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dieses Thema würde in eine Runde gehören, die sich ausschließlich diesem Thema widmed . . . , aber wie gesagt; " meine Pizza Familia Rund " am See, steht nach wie vor . . .
Solipsist am 22. März 2009 20:35 Ich hab kein Problem, mit dem AT. Ich meine es wäre nur das geeignetste Mittel verirrte wie Dich Deinen Irrtum erkennen zu lassen.
Ich habe keine Probleme mit Eurem Glauben. Das berührt mich einfach überhaupt nicht. Ich führe ein erfülltes glückliches Leben eher WEIL ich Deinem Gott nicht hörig bin.
primavera45 am 22. März 2009 21:04 Doch du hast ein Problem damit, vor Allem es zu verstehen. Du könntest es doch einfach mal ungezwungen zugeben, ist ja doch auch verständlich . . . . . . .
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schön, ich freu mich für Dich und gönne Dir dein erfülltes und glückliches Leben (OHNE Dein himmlichen VATER, OHNE GOTT). Ich weis das es (ER) Dich z.Z. überhaupt nicht berühert, aber ein Menschen Leben verläuft nicht immer nach eigenem PLAN! . . . . (und eines Tges berühert er dich vielleicht doch). . . . dennoch hoffe ich sehr, das bevor Dein tolles Leben zu Ende geht, Du Dich mit Ihm versöhnst und Fieden schließen KANNST . . .
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ich bin meinem GOTT auch nicht hörig im negativen Sinne, dennoch folge und liebe ich IHN (freiwillig). . . vor Allem auch für das, was er für mich getan hat! . .
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ach und ich habe auch ein sehr erfülltes und glückliches Leben, wenn auch vielleicht bescheidener als Deins . . . .

ich persönlich denke das in jedem menschen gott steckt, wenn du dir das was du getan hast selbst auch vergeben würdest dan ist es dir vergeben
primavera45 am 21. März 2009 10:05 wie geht das, SELBST VERGEBEN ? und Dem, dem ich etwas angetan habe, dem bitte ich NICHT um Vergebung?
malli am 21. März 2009 10:36 mal angenommen du nimmst dir von meinem tisch einfach ein gummibärchen! von der sache her ist das ja diebstahl, da du mir aber auch vergeben würdest brauchst du mich nicht um vergebung bitten weil ich mir von deinem schreibtisch auch ein gummibärchen nehmen kann ohne das du sauer bist!schwirig aber so denke ich in der beziehung.was anderes wäre es wenn du es dir nimmst aber es von anderen nicht willst das sie einfach ein gummibärchen von deinem tisch nehmen dann musst du um vergebung bitten...
In der Beziehung zwischen zwei Menschen musst Du schon denjenigen um Vergebung bitten, das geht nun mal nicht anders. Im Glauben werden Dir die Sünden vergeben, wenn Du ein gottgefälliges Leben führst.
primavera45 am 21. März 2009 10:07 >>> vergeben, wenn Du ein gottgefälliges Leben führst<<< . . . . incl. um Vergebung bitten,Reue, oder Buße? . . . oder ohne?
Bei "urbi et orbi", jeweils zu Ostern und Weihnachten soll automatisch allen, welche diesen Segen mitverfolgen, Vergebung erteilt sein?
primavera45 am 21. März 2009 10:11 kann ein Mensch (auch wenn er sich Papst, heiliger Vater, oder Stellvertreter Gottes auf Erden nennt) Sünden, die Menschen an Andere begangen haben, vergeben???? . . . . also pauschal für alle? . . . . . oder kann es nur GOTT?? . . .
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(ausgenommen die Vergebung von direkt betroffenen Menschen, die Ihren Peiniger persönlich vergeben . . )
dingsvomdach am 21. März 2009 10:22 eine Person (Papst,Priester,wer auch immer!)pauschal für alle? Nein,glaube ich nicht.Und wieso soll GOTT dir vergen,wenn du deinen Fehler/Unrecht gar nicht einsiehst oder erkennst??
primavera45 am 21. März 2009 11:19 . . . eben, also macht Vergeben doch wirklich nur Sinn, wenn man aufrichtigen HERZENS (ohne Show und Zuschauer) Gott um Vergebung bittet . . .
dingsvomdach am 22. März 2009 09:55 @prima:aufrichtigen Herzens Gott oder den Gegenüber um Vergebung bitten!! EXAKT!
Im Vaterunser heißt es: ...vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern... Ich frage mich auch dabei, ob eine Generalvergebung der Schuld möglich ist, ohne das der Schuldige um Vergebung bittet.
primavera45 am 21. März 2009 11:33 DH . . ja, genau darum geht es!
Bei der heutigen Trauerfeier um die Opfer von Winnenden bat der Pfarrer in einer Fürbitte Gott um Vergebung für den Amokläufer!
Gritti am 22. März 2009 00:06 Jeder Mensch ist aufgerufen, auch für Menschen, die Böses getan haben bei Gott Fürbitte zu tun, damit sie sich bekehren können. Wenn ich sie hasse, dann füge ich zu ihren schlechten Taten noch meine Sünde des Hasses dazu und mache den Schaden noch größer.
primavera45 am 22. März 2009 09:58 DH,DH,DH
Das ist eine gute Frage! Wir werden uns nicht an alle unsere Sünden erinnern und für jede einzelne Sünde um Vergebung bitten können. Eines ist jedoch klar, daß wir aufrichtig unseren himmlischen Vater im Namen Jesu Christi für alle unsere Sünden um Vergebung bitten sollen. Auch wenn uns diese nicht mehr bewußt sind. Der nächste Schritt ist, daß wir uns bei der Person entschuldigen gegen welche wir gesündigt haben, wenn es noch möglich ist. Es kann ja sein, daß diese Person nicht mehr lebt, oder daß durch diese Entschuldigung ein Mensch zutiefst verletzt würde. Denken Sie nur an Ehebruch welcher für viele Zeitgenossen ein großes Problem ist, da der andere oft keine Kenntnis davon hat. Ehebruch wäre auch, wenn ich wieder verheiratet bin und mit verantwortlich bin, daß meine neue Frau das ewige Leben durch diese irdische Verbindung verlieren kann, sollte ich nicht früher sterben und sie die Sünde dieser nicht gottgewollten Verbindung nicht bereuen. Ich jedenfalls wäre verloren und hätte das ewige Leben nicht! Da ist einiges an Aufklärung notwendig! Jesus bietet uns Vergebung an, jedoch unter der Bedingung nicht mehr in den Lieblingssünden zu leben. Sonst treten wir das Blut Jesu mit Füßen und haben das ewige Leben nicht! Gott möge uns allen daher gnädig sein und uns helfen unsere Situation endgültig zu bereinigen indem wir unser Leben in Heiligung praktisch mit seiner Hilfe umsetzen wollen. "Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf Erden!"
primavera45 am 22. März 2009 09:59 AMEN

Ich denke, zu vergeben, ist das schwerste, was einem das Leben abverlangt. Es ist schon schwer genug, wenn der andere einen bittet, zu vergeben, aber wenn man sieht, es tut dem anderen Leid, er ist zerknirscht und will wenigstens versuchen, sich zu ändern, dann ringt man sich dazu durch, zu vergeben. Anders ist es, wenn der andere in seinem Hass immer weiter macht und einem immer mehr Steine in den Weg legt. Ich wurde von einem Familienrichter gebeten, zu vergeben, obwohl der andere weder Reue zeigt, noch aufhören will, mich in aller Welt zu verleumden und mich sogar bei Regierungen unmöglich zu machen, der mich sogar als international gesuchten Verbrecher diffamiert hat, was bar jeglicher Grundlage ist. Ich war unschuldig im Gefängnis und auch das ist noch nicht gut gemacht worden. Die zuständigen Minister schieben sich gegenseitig den Miesepeter zu. Und inmitten dieses Chaos bittet mich der Richter, dem Täter zu vergeben: Ich tat es. Und erntete nichts - als noch mehr Ärger. Jetzt muss ich dabei bleiben, OBWOHL es mir vordrgründig nichts gebracht hat. Ganz einfach, weil ich es nach langem Ringen mit meinem Gott ausgemacht habe. Wie viele Menschen mussten ihren Freunden vergeben, als sie erfahren haben, die haben sie bei der STASI angehängt. Ich denke mir, was die geschafft haben, müsste ich auch schaffen. Fragt nicht, was das an seelischer Kraft kostet!
primavera45 am 22. März 2009 20:29 ich glaube Dir das all zu gut, lese bitte mal weiter oben Grittis Kommentar, vom 21.03 um 23:41h und meine Ergänzung vom 22.03. 09:54h darunter . . . . dann reden wir noch einmal OK?? . . . .
Azizamasrya am 24. März 2009 08:52 Scheint ja echt eine lange Diskussion zu sein. Offensichtlich ist das ein allgemeines Problem. Die Theorie ist mir klar. Aber die seelischen Folgen wie flash-backs des Traumas und die Depressionen, die muss man auch noch verarbeiten. Ohne Gebet und immer wieder darüber beten würde ich das nicht durchstehen.
primavera45 am 24. März 2009 09:12 JA, Gott ist in den SCHWACHEN mächtig, . . . . ich bin überzeugt davon das z.B. bei großer Last und Verzweifelung, uns Gottvertrauen vor den schlimmsten Folgen, aus Schmerz und Verletzung, bewahrt kann. Er uns täglich Trost und Kraft schenkt, die wir benötigen, um solche Zeiten des Leidens zu überwinden.
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wir wissen, wie die Folgen des Schmerzes im Extremfall aussehen können. z.B. insbesondere bei menschen, die Gott nicht kennen, oder nicht an ihn glauben. Diese Menschen gehen an ihren Schmerzen und Leid oftmals zugrunde und kaputt. Sie stehen z.B. auf einem Hochhaus und begehen selbstmord, da der Schmerz IN ihnen größer ist, als der menschliche Verstand (ohne GOTTES GEIST).
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das Leid ohne Gottes Trost zu ertragen ist schrecklich und unendlich schwer . . . .
aber dieses kleine Licht in der Finsternis, kann riesen groß werden und neue hoffnung und neues leben in einem jeden Verzeifelten erwecken

Gott sieht ins Herz. Er vergibt nur, wenn echte Reue vorhanden ist.
Unter Menschen ist das etwas anders, da die Reue auch nur vorgetäuscht sein kann.
Man kann keine Vergebung erwarten, nur darauf hoffen, und man sollte in jedem Fall darum bitten.
Ob der Bitte entsprochen wird, ist ungewiss...

Vergebung ist immer realtiv
denn alles, was du tust oder sagst ist durch nichts und niemandne mehr rückgängig zu machen
das ist meine Meinung als Atheist..
Gritti am 21. März 2009 23:48 Hallo Andreas48! Du hast recht, rückgängig ist es nicht mehr zu machen. Aber ich kenne den Einen, der auch aus dem Schlimmsten noch Gutes machen kann, auch wenn man sich das überhaupt nicht vorstellen kann, aber er kann auch "auf krummen Zeilen gerade schreiben". Wenn der Mensch ihm seine Sache überlässt und dem Schuldner vergeben will.
primavera45 am 22. März 2009 10:17 DH
Oha ... na da bin ich ja mal jetzt gespannt auf Mr. prima ;-))
DH, aber nur bis auf Deinen letzten Satz, ansonsten folge ich dir gerne;
. >>>"Vergebung durch Gott" ist knifflig:<(gewiss, vorallem ohne glauben und vertrauen an GOTT) . . .
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>>>Da der Gott nur im Kopf des Gläubigen zuhause ist, könnte man sagen: Wer von sich behauptet, Gott habe ihm vergeben, der ist selbstgerecht(IRRTUM), denn die Vergebung kommt ja aus dem Kopf des Täters/Schuldigen.<<< . . . . ODER VOM KREUZ AUF GOLGATHA . . .(und Gott hatte Wohnung genommen in des gläubigen Geist und Herzen)
.
Irrtum auch deshalb, weil die Vergebung eben nicht NUR aus dem Kopf des Gläubigen kommt (glauben heist auch Vertrauen, also auf Gottes Worte vertrauen, wie auch ein kleines Kind seinen Vater vertraut), sondern eine Gewissheit aus dem HERZEN ist.
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ach und selbstgerecht ist NIEMAND, der GOTT aufrichtig mit SEINEM DEMÜTIG und REUIGEN HERZEN um Vergebung für seine Taten an Andere (Geschöpfe Gottes) bittet. . . . .
wer das tut, hat nicht mehr das Herz eines Täters, sondern ein neues
@prima: grins
.
Ich wusste, der letzte Satz von heinmueck würde Dir nicht gefallen ;-)))
Aha. Nehmen wir an, ein Massenmörder behauptet vor Gericht: "Ich bin tief gläubig, ich sehe meine Schuld ein, ich habe bereits demütig und reuigen Herzens bei Gott um Vergebung gebeten und nun vertraue ich der Gewissheit meines Herzens, dass Gott mir bereits vergeben hat."
Sollte man ihn laufen lassen?
@holo; . . (schmunzel)
.
>>>Ich wusste, der letzte Satz von heinmueck würde Dir nicht gefallen ;-)))<<< . . . . ich wusste auch, denn ich weiss, denn Du kennst Gottes Worte schon, bzw. seinen Geist . . . . auch wenn Du ihn vielleicht nicht so recht folgen magst (grins)
Tesoro ... ich folge "ihm" bereits, allerdings ganz anders als Du (schreckliches Wort dieses "folgen"). Und dabei bleibe ich auch. Dennoch mille grazie für das grundsätzliche Einvernehmen. ;-)
@lololina, . . . ich denke, die Perspektive ist entscheidend, wie man das Wort "folgen" versteht, oder empfindet, im Zusammenhang des Glaubens an GOTT . .
. für den Einen mag es wohl mit Zwang zu tun haben, oder Druck, usw. . . . für einen Anderen jedoch nicht . . .
.
ich z.B., finde es überhaupt nicht schrecklich, weil ich ja FREIWILLIG und GERNE "versuche" IHM und sein Wort zu folgen . . . . Der eine folgt
und übrigends wer LIEBT, folgt doch ebenso "freiwillig" und gern, oder?
Wenn's denn auf Gegenseitigkeit beruht, und kein Machtgefälle definiert, ja klar, warum nicht ;-))
@holo, . . . . >>>Wenn's denn auf Gegenseitigkeit beruht<<< . . . . aha,ich glaubte bisher wahre Liebe ist Bedingungslos? . . . . 1.Korinther 13 . . . .
. und schau, genau deshalb "folge" ich u.a. GOTT, weil er aus Liebe, wo ich doch soooo ein Sünder war, auch (trotzdem) für mich ans Kreuz ging . . . . obwohl von "Gegenseitigkeit" keine Rede war!. . . . auch ich erkannte seine Liebe erst sehr spät . . . .
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nunja,Menschen machen Liebe oftmals von Gegenleisungen abhängig . . .
Ich habe mich unpräzise ausgedrückt ... wie immer und angewandt auf diese Situation: in der Bedingungslosigkeit der Liebe gibt es keinen mehr, der führt, und auch keinen mehr, der folgt. Zwei sind Eins.
. . va bene . . .holo
@heinmueck;
nein, denn der Mensch kann nicht wie GOTT in die HERZEN der Menschen schauen.
. Ein Richter kann lediglich im Rahmen der empfundenen Glaubwürdigkeit eines Angeklagten, sein Urteil sprechen. Das Strafmaß wird dabei ebenso eine Rolle spielen (eben wegen der nur evtl. zu erreichenden Einsicht und Reue des Täters)
Nicht, ich würde ihn als staatlicher Richter nicht laufen lassen! Gott hat ihm zwar wirklich vergeben, er verliert nicht sein ewiges Leben, aber die irdischen Folgen seiner Sünde muss er schon tragen.
@gritti . . . ja, und nicht wenige Verurteilte besinnen sich manchmal sogar und bereuen ihre Tat aufrichtig . . . . (und wieder manche sogar vor GOTT)
. . . sondern ein neues Herz, welchem es Sinn macht zu VERGEBEN !!