Frage von KatzeNini,

Erklärungsnotstand! Was ist gemeint? >Die Würde des Menschen ist unantastbar!<

Dieses im Grundgesetz verankerte Recht wird oft und gern zitiert. Die Frage eines anderen Usern brachte mich auf diesen verzwickten Gedankengang...

Was macht denn die Würde eines Menschen aus? Haben alle Menschen gleichviel davon? Was beeinhaltet dieses Recht?

Wie kann dieses Recht für gleichermaßen für alle bestehen, wenn es soviel Ungerechtigkeit gibt ...was die Frage aufwirft kann man dieses Recht einfordern, wenn ja von wem? Kann dieses Recht verwirkt werden, verloren gehen?

Wäre toll wenn jemand auf diese nicht ganz einfache Frage, eine schlüssige Erklärung hätte und mir helfen könnte mein entstandenes Gedankenknäuel zu entwirren...

Hilfreichste Antwort von Albrecht,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

1) Würde ist ein unterschiedlich verwendeter Ausdruck. Im Kern ist Würde ein achtungsgebietender Wert. Neben der äußeren Ehre (einer Vorrangstellung, einem Ansehen, einer Anerkennung von Verdienst) gibt es den inneren Wert und ein Verhalten, das einem Wissen um diesen Wert entspricht.

Auffassungen, was die Würde eines Menschen ausmacht, hängen von philosophischen Ansätzen und dem Menschenbild ab.

Würde kann unterschiedlich begründet werden, mit der Vernunftbegabung, mit Freiheit, mit der Fähigkeit zu sittlich-vernünftiger Selbstbestimmung des Menschen als Person (Vernunft und Freiheit als zentrale Bestandteile verbunden), mit schöpferischer Selbstmächtigkeit (Mensch ist Urheber seiner Werke), mit Unantastbarkeit der Verwirklichungsbedingungen des Menschen als Raum, in dem die Konstitution der Persönlichkeit möglich wird, religiös mit Gottesebenbildlichkeit (Geistigkeit, Zuordnung zur Welt als Ganzes).

Wichtige Gedanken hat der Philosoph Immanuel Kant dargelegt: Würde ist ein absoluter innerer Wert, der jedem vernünftigen Subjekt als Zweck an sich selbst zukommt. Grundlage ist die Autonomie, ein gesetzgebendes Wesen im Reich der Zwecke zu sein. Diese Selbstzweckhaftigkeit ist unbedingt zu achten. Menschen haben sie durch ihr Menschsein.

Grundlegung zur Metaphysik der Sitten BA 76/7: „Die praktische Nothwendigkeit nach diesem Princip zu handeln, d. i. die Pflicht, beruht gar nicht auf Gefühlen, Antrieben und Neigungen, sondern bloß auf dem Verhältnisse vernünftiger Wesen zu einander, in welchem der Wille eines vernünftigen Wesens jederzeit zugleich als gesetzgebend betrachtet werden muß, weil es sie sonst nicht als Zweck an sich selbst denken könnte. Die Vernunft bezieht also jede Maxime des Willens als allgemein gesetzgebend auf jeden anderen Willen, und auch auf jede Handlung gegen sich selbst, und dies zwar nicht um irgend eines anderen praktischen Beweggrundes oder künftigen Vorteils willen, sondern aus der Idee der Würde eines vernünftigen Wesens, das keinem Gesetz gehorcht, als dem, das es zugleich selbst gibt.

Im Reich der Zwecke hat alles entweder einen Preis oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes als Äquivalent gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent verstattet, das hat eine Würde.

Was sich auf die allgemeinen menschlichen Neigungen und Bedürfnisse bezieht, hat einen Marktpreis; das, was, auch ohne ein Bedürfnis vorauszusetzen, einem gewissen Geschmacke, d.i. einem Wohlgefallen am bloßen zwecklosen Spiel unserer Gemütskräfte, gemäß ist, einen Affektionspreis; das aber, was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst sein kann, hat nicht bloß einen relativen Wert, d. i. einen Preis, sondern einen innern Wert, d. i. Würde.“

Menschen dürfen nicht zu einem bloßen Objekt (nichts weiter als Mittel für andere) degradiert werden.

Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten BA 66 - 67: „Der praktische Imperativ wird also folgender sein: Handle so, daß du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.

Bei Friedrich Schiller ist Würde ein Ausdruck erhabener Gesinnung.

Nachschlagewerke zur Philosophie enthalten Darstellungen und Überblicke, z. B.:

Otfried Höffe, Menschenwürde. In: Lexikon der Ethik. Herausgegeben von Otfried Höffe. Original-Ausgabe, 7., neubearbeitete und erweiterte Auflage. München : Beck, 2007 (Beck'sche Reihe ; 152), S. 202 - 204

Franz - Peter Burkard, Würde. In: Metzler Philosophie Lexikon. Begriffe und Definitionen. 3., erweiterte und aktualisierte Auflage. Herausgegeben von Peter Prechtl und Franz P. Burkard. Metzler : Stuttgart ; Weimar, 2008, S. 690 - 693

Rolf-Peter Horstmann, Menschenwürde. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 5: L– Mn. Basel ; Stuttgart: Schwabe, 1980, Spalte 1124 – 1127

sehr ausführlich:

Paul Tiedemann, Menschenwürde als Rechtsbegriff : eine philosophische Klärung . 2. Auflage. Berlin : BWV, Berliner Wissenschafts-Verlag, 2010 (Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam ; 29). ISBN 978-3-8305-1865-5

2) Menschenwürde ist etwas, das alle Menschen schon durch ihr Menschsein haben. Daher haben sie alle Menschenwürde und nicht unterschiedlich viel davon. Es gibt auch eine grundsätzliche Gleichheit aller Menschen im Recht. Eine gegenseitige Anerkennung als prinzipell freie und in gleicher Weise würdige Wesen der Gemeinschaft gehört zu einem guten Rechtsstaat.

Kommentar von Albrecht,

Das Grundgesetzverständnis bindet die Menschenwürde noch nicht einmal an das aktuale (verwirklichte, nicht nur potentielle) Personsein, was als Standpunkt erwogen werden könnte (Würde ist ein nicht erwerbbarer und unverlierbarer Wert einer Person, der schon darin liegt, Person zu sein; eine Person zeichnet sich durch Eigenständigkeit, Einheit, Selbstbezüglichkeit und Handlungsmächtigkeit aus). In Artikel1 ist eine Rückbeziehung des individuellen Würde auf die menschliche Gattung zugrundegelegt.

3) Der Inhalt ist ziemlich allgemein. Der Kernbereich aller Grundrechte gehört dazu. Auch an Erfüllung eines Mindestmaßes elementarer Bedürfnisse kann gedacht werden. Folterverbot kann mit der Menschenwürde begründet werden.

Ausführliche Kommentare zum Grundgesetz bieten Erläuterungen, z. B.:

Wolfram Höfling, Schutz der Menschenwürde, Menschenrechte, Grundrechtsbindung. In. Grundgesetz : Kommentar. Herausgegeben von Michael Sachs. 4. Auflage. München : Beck, 2007, S. 74 – 109

4) Unantastbarkeit bedeutet in Artikel 1 Absatz 1des Grundgesetzes nicht, die Menschenwürde könne nicht angetastet werden, es fänden keine Verletzungen und Verstöße gegen das statt, was die Menschenwürde verlangt. Die Feststellung des Seins („ist unantastbar“) ist eine nachdrückliche Form der Anmahnung des Sollens.

Das Recht besteht in einer Rechtsordnung als Recht auch, wenn es im tatsächlichen Geschehen Verstöße dagegen gibt. Ebenso hat ein Wert in einer Wertordnung als Wert ideell Geltung, auch faktisch Abweichungen vom Wertideal stattfinden. Tatsächlich geschehende Ungerechtigkeit wird ja im Prinzip der Menschenwürde nicht

Die Formulierung insgesamt zeigt, was gemeint ist: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Ein vorstaatliches Naturrecht wird mit unmittelbarer Verbindlichkeit Bestandteil positiven (gesetzten) Rechts. Die Menschenwürde ist damit oberster Wert der Grundrechtsordnung und der Verfassung.

Es gibt ein kategorisches Verbot, die Menschenwürde anzutasten. Es richtet sich an die Staatsgewalt als Verpflichtungsadressaten. Geschichtlich ist ein totalitärer Staat in nationalsozialistischer Zeit mit schlimmen Übergriffen ein Erfahrungshintergrund gewesen und bei der Entstehung des Grundgesetzes wurde angestrebt, dem etwas entgegenzusetzen.

Die Menschenwürde ist grundrechtlichen Abwägungsprozessen, wieweit etwas bei einer Entscheidung zur Geltung kommt oder von anderen Dingen überwogen wird, entzogen. Die Menschenwürde gilt absolut, sie unterliegt keiner Möglichkeit einer Beschränkung durch einen Güterausgleich.

Die Beachtung der Menschenwürde kann von staatlichen Gewalten (Gesetzgebung, vollziehende Gewalt, Rechtsprechung eingefordert werden) eingefordert werden. Auch Staatengemeinschaften (Europäische Union) und zwischenstaatliche Zusammenschlüsse (Vereinten Nationen) haben Menschenrechte formuliert (UN-Menschenrechtscharta; Charta der Grundrechte der Europäischen Union).

Die Beachtung der Menschenwürde kann als ethische Forderung an Personen gerichtet werden.

5) Menschenwürde kann nicht verwirkt, aberkannt oder veräußert werden. Das Recht kann nicht verlorengehen. Den Wert hat die Person an sich. Die Anerkennung der Menschenwürde ist nicht dem Belieben anheimgestellt, sondern als Pflicht geschuldet.

Kommentar von KatzeNini,

Dankeschön, für die aufschlußreiche Abhandlung. Das hilft mir im Verständnis ein ganzes Stück weiter. DH!

Antwort von jospe,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

es gibt leute, die das wirklich gut erklären können -- hier ist eine ausarbeitung von einem rudolf kuhr. der kann das besser als ich

http://www.humanistische-aktion.de/wuerde.htm

Kommentar von KatzeNini,

danke jospe, der paßte wirklich genau..wurde mir schon empfohlen.DH!

Kommentar von jospe,

gern geschehen, Nini

Antwort von Meandor,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Würde ist ein schweres Wort zu erklären. Ich als Beamter (und somit als Bediensteter des Staates) hab die Würde des Menschen zu beachten. Für mich direkt heißt das, dass ich jeden Bürger als Menschen zu behandeln habe, und nicht nur als Fallnummer die abgearbeitet werden muss. Bürokratische Vorgänge dürfen nie wichtiger werden, als die menschlichen Schicksale die dahinter stehen.

Kommentar von KatzeNini,

Dann hast du eine tolle (nicht immer selbstverständliche) Einstellung zu deiner Arbeit! Dafür ein dickes DH!

Kommentar von Claud18,

DH

Antwort von coeleste,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

freiheit auf rede,wort und tat, die auf keinen fall beschnitten werden darf,sondern gefördert werden sollte.

anspruch auf die lebensnotwenigen güter (essen/ trinken/unterkunft/ medizinische versorgung/ bildung),der auf keinen fall beschnitten werden darf,sondern gefördert werden sollte.

Kommentar von KatzeNini,

Auch eine mögliche Interpretation, vielen Dank!

Antwort von dreadnought,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Diese Formulierung war 1948 eine Antwort auf die Erfahrungen der NS-Zeit. Sie sollte klarstellen, daß nie mehr eine Ideologie über den Wert oder Unwert menschlichen Lebens entscheiden dürfe. Sie entsprang damals einem zutiefst christlichen Menschenbild, interessanterweise kennen nichtchristliche Kulturen diesen Begriff ja auch nicht. (Eine der Hauptaufgaben heute ist es, diesen Zusammenhang zu leugnen und zu vernebeln- das wäre ja noch schöner, sonst würde man ja die blöden Kirchen nie los!)

Der Satz drückt ein Staatsziel aus, er ist kein konkretes Gesetz. Denn selbstverständlich wird die Menschenwürde eines Verbrechers bei seiner Hausdurchsuchung, Festnahme etc.nicht bruchlos eingehalten. Im konkreten Leben kann es immer nur um ein "soweit wie möglich" gehen.Nebenbei: der Link zur humanistischen Aktion ist interessant. Bei denen besteht die "Menschenwürde" in einer staatlich überwachten atheistischen Erziehung bis zur Volljährigkeit- das ist mal eine durchdachte und widerspruchsfreie Lösung :-)

Kommentar von KatzeNini,

Interessant - wußte ich teilweise garnicht. Auch von welcher Gruppierung der Link zur humanistischen Aktion stammt, hab ich garnicht nachgesehen, werde es gleich mal nachholen...vielen Dank für die Informationen.

Antwort von Collagen2,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kennst doch folgenden Spruch: Papier ist geduldig.?Es gibt in Deutschland mehrere Millionen Gesetzesvorschriften. Hinter jedem davon steht auch beim Verstößen, eine Strafandrohung. Um eine gerichtliche Ahndung zu erreichen bedarf es erst einmal einer Anzeige. ( Wo kein Kläger da kein Richter). Beim Grundgesetz handelt es sich um ein Rahmengesetz. Wenn also die Würde eines Menschen verletzt wurde, müsste erst einmal eine diesbezügliche Anzeige erfolgen. Da besteht schon das erste Problem, juristisch genau zu definieren, wie und womit gegen die Würde des jeweiligen Klägers verstoßen wurde. Das Recht selbst ist eigentlich das Mittel zur Umsetzung des Gesetzes. Dieses wird vom höchsten Organ der Rechtssprechung eines Landes ( in den Demokratien vom Parlament) beschlossen und von der Regierung in Kraft gesetzt. Ganz sicher werden tagtäglich tausende Mal Gesetzesverstöße begangen, wovon nur ein winziger Bruchteil zur Anzeige gebracht wird. Nun sieht es in der Praxis ja so aus, dass angezeigte Gesetzesverstöße (in der Regel) irgend wann einmal vor einem ordentlichen Gericht verhandelt werden. Da geht es auch nicht immer "gerecht" zu. Wenn ein Straftäter beispielsweise einen sehr gewieften Strafverteidiger zur Seite hat, kann es durchaus passieren, dass er "ungeschoren" davon kommt. Wurde schon in unzähligen Filmen gezeigt. Recht und Gesetz sind noch lange nicht identisch mit Gerechtigkeit. Alle menschen sind vor dem Gesetz gleich , manche jedoch etwas "gleicher", sagt der Volksmund und liegt damit vollkommen richtig. Gesetze lassen sich überwiegend wunderbar "interpretieren" und mit Hilfe von sog. "Präsidenzfällen" ( vorwiegend in den USA praktiziert), versuchen die Gerichte häufig ein einigermaßen ordentliches Urteil zu finden. Ich bin juristischer Laie und kann hier nur aus meiner ganz persönlichen Betrachtungsweise versuchen, hier ein wenig "Licht" hineinzubringen. Es wird Dich kaum befriedigen, aber vielleicht helfen Dir meine überlegungen dennoch ein wenig weiter.Im Zweifelsfalle ist zugunsten des Angeklagte zu entscheiden! Machs gut. !

Kommentar von KatzeNini,

Vielen Dank für deinen Beitrag... stellt denn ein Verstoß gegen die Würde eines Menschen einen Straftatbestand dar, bzw ist das eine Menschenrechtsverletzung? Kenne diese Begründung nur aus Kriegsverbrechensverfahren u.ä....

LG

Antwort von Mucker,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Menschenwürde wird täglich mit Füssen getreten - es sind schöne Worte bzw. Wunschdenken - die Realität sieht leider meist anders aus.

"Der Satz "Die Würde des Menschen ist unantastbar" bedeutet eigentlich: "Die Würde des Menschen ist verletzlich, sie ist zu ermöglichen, zu achten, zu wahren und zu schützen."

Dies sollte nicht nur Verpflichtung aller staatlichen Gewalt sein, sondern auch aller elterlichen, schulischen betrieblichen und sonstigen Gewalt oder besser: Verantwortlichkeit.

Da das Grundgesetz nicht nur für den Staat gilt, müßten sich dessen Inhalte auch in allen außerstaatlichen Bereichen entsprechend widerspiegeln, z.B. in wirtschaftlichen Bereichen im Betriebsverfassungsgesetz, in schulischen in den Vorschriften der Kultusministerien und in privaten in den religiösen Richtlinien, die jedoch entweder ethische Normen wie Artikel 1 GG nicht enthalten oder sogar gegen diese verstoßen."

http://www.humanistische-aktion.de/wuerde.htm

Kommentar von KatzeNini,

Danke für diese Erläuterung! DH!

Antwort von balljunge87,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

http://www.humanistische-aktion.de/wuerde.htm

Dort wird genau dein Thema behandelt...

Kommentar von KatzeNini,

Ist das ein toller Link!!! Er spinnt tatsächlich meine Gedanken weiter, nämlich das diese Formulierung mißverständlich ist, denn die Würde des Menschen wird jeden Tag, überall auf der Welt angetastet. Also doch mehr ein unerreichtes Ideal?!

ganz großes DANKE!

Kommentar von balljunge87,

Sehr gerne geschehen!

Antwort von Kleobulos,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das kannst Du Dir mit etwas Denken selber beantworten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenw%C3%BCrde

Kommentar von KatzeNini,

^^hier wird zwar erklärt was man unter Menschenwürde verstehen kann, aber es beantwortet nicht meine Frage. Entschuldigung das ich grad nicht drauf komme...aber macht nichts - du ja auch nicht :)

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