Frage von respondereNon, 72

Erklärt mir mal bitte das Massenphänomen "Tattoos"- Wieso ist das jetzt Salonfähig- Kein Schamgefühl sich so zu präsentieren-Außenwirkung-Hautgesundheit?

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Antwort
von Brunnenwasser, 19

Masse ? Phänomen ? Empfindest Du so oder hast Du Dir das Wort irgendwo.... geliehen ?

Im Gegensatz zu diesen kleinen, verschämten und billigen Tattoos auf Schulterblättern und Oberarmen sind größere Tätowierungen richtig hübsch heutzutage.

Ersteres habe ich immer abgelehnt, aber seit die Leute dazu stehen und es "richtig" zeigen gefällt es mir als Kunstform außerordentlich.

Ich selbst sehe es im Alltag meistens an Frauen im Verkauf hinterm Tresen: manchmal jung oder hübsch, manchmal keines vom beiden. Aber ein ganz tätowierter Oberarm, ein Naclen, manchmal sogar das Dekollete. Es sieht richtig gut aus. Auch an Männern, kennen wir ja von den Fußballern.

Kommentar von hummel3 ,


Im Gegensatz zu diesen kleinen, verschämten und billigen Tattoos auf Schulterblättern und Oberarmen sind größere Tätowierungen richtig hübsch heutzutage.

Dieses Argument ist für mich nicht mehr als eine Bestätigung auch deiner Geschmacklosigkeit! - Zum Glück muss aber jeder die Folgen seiner Geschmacksverirrung auch selbst tragen.

Kommentar von Brunnenwasser ,

Das ist aber sowas von schade, daß Dir meine Meinung nicht gefällt.

Lieber geschmacklos als intolerant, sag ich da nur...

Kommentar von respondereNon ,

Laut Statistik ist jeder 8te bereits tätowiert @ Brunnenwasser!

Wie würdest Du das sonst bezeichnen, wenn nicht als Massenphänomen?

Kommentar von Brunnenwasser ,

Dann hast Du aber schon bei der Fragestellung die Statistiken bemüht. Mich stören die Dinger nicht im Alltag (und sehe sie kaum außer in den Beispielen), würde selbst aber auch nie eines haben wollen.

Selbst wenn es Achte hat - ein Phänomen ? Nö.

Antwort
von zalto, 11

Die Grenze liegt gefühlt bei den heute etwa Vierzigjährigen: Die älteren haben keinen Bezug zu Tattoos und kämen gar nicht auf die Idee, sich eines stechen zu lassen. Den jüngeren gefällt es offenbar.

Den Anfang sehe ich in den späten Neunzigern mit der Bauchfrei-Mode und den Arschgeweihen: Wer zu dem Zeitpunkt schon deutlich über 20 war, ist auf den Zug nicht mit aufgesprungen. Für die jüngeren war es offenbar ein Erweckungserlebnis und der Wunsch nach "mehr" kam auf.

Gesundheit spielt bei Modefragen keine so große Rolle - das ist bei Stöckelschuhen oder Piercings nicht anders als bei Tattoos.

Antwort
von GoodFella2306, 34

Viele jahrhundertelang waren Tattoos in der westlichen Welt verschrien, weil man sie automatisch mit Seeleuten und Gefängnisinsassen in Verbindung brachte.

Mittlerweile sind aber sehr viele Menschen aufgeklärt und sehen, dass auch völlig normale Menschen ein Tattoo tragen können, ohne sich gleich gesellschaftlich ins Abseits zu stellen. Soviel auch zu deinem Punkt Außenwirkung.

Natürlich gibt es nach wie vor Arbeitsplätze, an denen eine Tätowierung nicht erwünscht ist beziehungsweise nicht sonderlich gut ankommt. Allerdings werden da auch alle Menschen immer aufgeschlossener.

Was die Hautgesundheit anbelangt, braucht man sich bei einem professionellen Tätowierer mit guten Farben absolut keine Gedanken zu machen. Auch nach Jahrzehnten wird ein Tattoo keine Hauterkrankung auslösen.

Antwort
von Tragosso, 34

Wo ist dein Problem? Tattoos sind keine Neuheit, die gibt es schon seit Menschen in der Lage waren Farbe mit Werkzeugen unter die Haut zu
bekommen. Im Gegensatz zu früher läuft es heutzutage wenigstens
hygienisch ab und die Farben sind weniger bedenklich. Ob es gerade Trend
ist oder nicht sollte auch nicht deine Sorge sein, dich zwingt keiner
dir eins stechen zu lassen. Warum man sich für ein Tattoo mehr schämen
sollte als für anderen Schmuck am Körper ist mir rätselhaft. Ich
finde es gut, dass es immer weniger problematisch wird seine Tattoos in
der Öffentlichkeit zu zeigen. Auch in Jobs in denen sowas früher
vielleicht nicht denkbar war.

Kommentar von respondereNon ,

Nicht "wo ist mein Problem", sondern wo ist "deine Antwort"??? 

Langzeitstudien bezüglich Gesundheitsschäden gibt es noch nicht.

Anderer Schmuck ist abzulegen und rückgängig zu machen.

Bedenken die Leute, das es alle 2-8 jahre zum nachstechen kommt, damit das Tattoo nicht nur ein "verschwommenes irgendwas" ist...

Also es bedarf schon des genauen hinsehens um meine frage zu beantworten!

Was sehr interessant ist: du scheinst tätowiert zu sein!!?? Und fasst es irgendwie als Angriff auf!! Warum?? Unzufrieden?? Oder fühlt man sich "abgestempelt "??

Kommentar von Tragosso ,

Ich empfinde deine Frage als Provokation, ja. Aber nicht, weil ich tattoowiert bin, sondern weil mich so eine Intoleranz und falsch angebrachte Neugier einfach nervt. Was geht dich denn bitte der Körper anderer Leute an? Ich finde auch viele Tattoos hässlich, na und? Ich muss sie mir nicht stechen lassen. Ich finde Schönheitsoperationen unnötig und eventuell sogar gefährlich, na und? Wenn jemand das will, soll ers tun.

Es muss auch niemand alle '2-8' Jahre zum nachstechen - Vielleicht, wenn man sich das Tattoo im Gefängnis oder irgendeinem Hinterhof oder bei einem inkompetenten Tattowierer stechen lässt, aber nicht bei einem professionellen Tattoowierer. War eventuell früher mal so als die ersten Studios aufgemacht haben.

Und nö, weshalb sollte ich unzufrieden sein? Ich bin glücklich mit meinem Tattoo, weil ich es mir eben nicht aus einem Trend heraus hab stechen lassen. Nichts läge mir ferner, alleine schon weil mich Mode und sonstiger Schmuck nicht sonderlich interessiert. Ich verbinde mein Tattoo mit einer bestimmten Zeit, so rückt für mich das Motiv in den Hintergrund und ich werde es immer als etwas gutes wahrnehmen. Ich lasse mich nicht für andere tattowieren, sondern für mich selbst.

Lustigerweise wurde ich nie deswegen 'abgestempelt' wie du es so schön nennst. Solche verkalkten Ansichten haben nur noch irgendwelche Menschen die sich als was besseres darzustellen versuchen. Selbst die meisten älteren Menschen haben absolut kein rückständiges Denken mehr hinsichtlich Tattoos. Das ist nur noch ein veraltetes Klischee.

Antwort
von rosfeld, 12

Tatoos sind eine Zeiterscheinung in unseren Breitengraden. Leider sind sie nur sehr schwer rückgängig zu machen. D.h. Jeder, der aus einer Laune heraus oder wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit ( und das sind die meisten ) sich seinen Körper verunstalten lässt zahlt dafür einen hohen Preis.

Antwort
von independentpunk, 30

es sollte jeder mit seinem körper machen was er schön findet

Kommentar von respondereNon ,

Reicht mir als Antwort nicht.

Kommentar von independentpunk ,

dein problem,das ist meine meinung dazu

Antwort
von wfwbinder, 19

Jeder möge sichverschönern/verschandeln wie er/sie will.

Wem es nicht gefällt (wie mir) braucht nicht hinzusehen.

Kommentar von respondereNon ,

???

Die Antwort reicht mir nicht...es geht nicht darum was jeder tun und lassen kann...mich interessiert, was ihr glaubt, warum das salonfähig geworden ist!?!

Auch der Gesundheitsaspekt ist nicht zu verachten: angeblich den Menschen "Autolacke"!!!!unter die Haut gestochen für "tollt" Farben: das ist schon scharf.

Kommentar von Tragosso ,

Das ist Schwachsinn.

Kommentar von wfwbinder ,

mich interessiert, was ihr glaubt, warum das salonfähig geworden ist!?!

Es ist einfach Mode geworden. Vermutlich wird es in einigen Jahren wieder weniger.

Es gibt ja auch Leute, die sich die Tätowierungen nach einigen Jahren kostenaufwändig entfernen lassen.

Antwort
von hummel3, 9

Ich kann es dir nicht anders erklären als, dass unserer Gesellschaft immer blöder und dekadenter wird. - Ein ehemaliger Außenminister hat schon vor Jahren auf die Dekadenz unserer Gesellschaft hingewiesen und wurde übel dafür beschimpft.

Heute ist an vielen Erscheinungen erkennbar, wie recht er doch hatte.

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