Erklären Sie den Festigkeitsbegriff in seiner Doppelbedeutung als Widerstand gegen dauerhafte Verformung und andererseits gegen den Bruch!?

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3 Antworten

Hallo, Festigkeit bedeutet singemäß: Widerstand gegen plastische Verformung, zumeist über die Streckgrenze/Dehngrenze definiert. Die Bruchfestigeit beschreibt die maximal ertragene Festigkeit (bezogen auf den Ausgangsquerschnitt der Probe), bei der die Probe dann einschnürt bzw. bei spröden Werkstoffen (Grauguß) durch Bruch versagt. Bei Kunststoffen gibts dazu die Reißfestigkeit. Das ist die Bruchlast, bei der Kunststoff nach erfolgter plastischer Dehnung reißt (Tragetasche: Henkel werden bei Überlast  lang gedehnt, dann irgendwann reißen sie erst). Ist bei Metall (tatsächliche Zugfestigkeit bei Bruch) i.d.R. nicht wichtig, da ja bei plastischer Verformung keine Funktionssicherheit bw. Versagen vorliegt. 

Bei Unklarheit bitte rückfragen. Gruß Osmond

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Ein Körper ist "fest", wenn er unter einer Last oder einem Lastkollektiv je nach Anforderung nicht zu Bruch geht oder eine festgelegte (dauerhafte) Verformung überschreitet.

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Das erklärt einprägsam die Handwerkerweisheit: Nach "fest" kommt "ab"

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