Darko am 10.08.2007 um 13:04 Uhr
Hab das mal gehört! Stimmt´s?

ja klar, und wenn man den text des glyxkekses rückwärts liest, erkennt man den namen des eintreibers. ;-O

Mal ehrlich: Wenn es so wäre, glaubst Du, die Mafia ließe es zu, dass der Restaurantbesitzer die Erpressung mittels des Fisches öffentlich machen würde?
Darko am 10. August 2007 13:17 Wieso nicht? Es gibt auch bei der Deutschen Mafia verschiedene Erkennungszeichen. Schau mal an die Türen von Piercing- und Tätowiergeschäften...! Oder gibt´s die Deiner Meinung nach auch nicht?
Artica am 10. August 2007 13:21 also Piercing- und Tätowierstudios gibt es...hab ich schon mal gesehen. zwinker
Heeeschen am 10. August 2007 13:24 Du hast mich nicht verstanden, Darko: ALSO, wenn mir ein erpresstes Chinarestaurant gehören würde, wäre ich dann so verrückt, es allen kundzutun, dass ich erpresst werde, indem ich einen Goldfisch ins Glas (oder wohin auch immer setze)? NEIN, wäre ich nicht, weil ich - klaro - Angst vor den vermutlich nicht begeisterten Reaktionen meiner Erpresser hätte....
darko, ich habe auch einen wunderschönen goldfisch in meinem gartenteich. auch kois.
hoffentlich kommt die mafia nicht zu mir. :o))
Darko am 10. August 2007 13:14 Lebst Du in New York? Dann schau mal auf Euphemias Antwort
@darko:überzeugt mich wiederum nicht.
kenne kein chinarestaurant ohne diese schönen fische, es ist einfach deren tadition und weiter gar nix.
wäre nich zu klären, woran man bei anderen gastronomen und bei dönerbuden die erpressten erkennt :o))
Knowledge am 10. August 2007 13:14 Hm...mal Nick notiert.

So ist ein Aquarium in einem chinesischen Restaurant sicheres Zeichen dafür, dass dieser Gastronomiebetrieb unter "besonderer Aufsicht" steht. Siehe folgender Auszug aus dem Buch "New York" von Christine Metzger:
"... Ganz traurig glotzen sie hinaus auf die Teller. Machen den Mund auf und zu, hängen aber ansonsten wie leblos und mit starren Augen an der Glasscheibe. Selbst wenn man soeben Seafood geordert hat: Die Goldfische in Chinatowns Restaurants wecken Rettungsinstinkte. Genau wie ihre Heimstätten, furchtbar kitschige Bassins und in aller Regel derart veralgt, dass man als Hobby-Aquarianer noch zwischen Frühlingsrolle und Peking-Ente aufspringen und zum sofortigen Großreinemachen antreten möchte. Dabei müssten Chinatowns Goldfische eigentlich putzmunter sein: Sie bekommen das teuerste Fischfutter der Welt, kolportierte 500 US-Dollar die Dose. Und die reicht nur einen Monat. Viel zu teuer? Da sind Chinatowns Restaurantbesitzer anderer Meinung. Wer nämlich Einwände gegen Fischfutter zu diesem Preis hat (ins Haus geliefert übrigens von zwielichtigen Gestalten in schlecht sitzenden Anzügen), wird alsbald über eingeworfene Fensterscheiben, demoliertes Mobiliar sowie aus ungeklärten Gründen ausbrechende Feuer jammern. Ja, doch: Die fürsorgliche Pflege von Chinatowns Goldfischen ist eine Art Restaurant-Vollkasko. Und der Trockenfutterhandel nichts anderes als Tarnung für die Schutzgeld-Erpressung der Triaden, dem chinesischen Gegenstück zu italienischen Mafia: Wer nicht zahlt, kann seine Goldfische zwischen den Glasscherben vom Boden aufsammeln. Anders gesagt: Entdeckt man beim Dim Sum ein Aquarium neben den Tischen, steht das Restaurant unter besonderer Aufsicht. ...".
thebrain am 10. August 2007 13:15 respekt für die gute recherche.
Heeeschen am 10. August 2007 13:28 Aha - die Mafia stellt SELBST die Fischchen auf - das ist ja was anderes.... Andererseits ist mir jetzt JEDE Pflanze bei meinem Griechen verdächtig: Sie könnte ja mit 500 €-teurem Dünger gedüngt werden....

Der Witz ist so alt, wie es Chinarestaurants in Deutschland gibt - ehrlich.
Darko am 10. August 2007 13:07 Sollte kein Witz sein. Weiß auch nicht wer das lustig finden sollte

Ein Goldfisch allein bringt noch lange keine Mafia. es ist halt ein traditionelles Glückssymbol.