Erinnert euch das neue Zivil-Schutz-Konzept auch an Walking Dead?

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9 Antworten

Mit Walking Dead assoziere ich das weniger.

Ich habe keine speziellen Vorräte, aber genug Konserven (Tomatenstücke, Bohnen, etc.) und andere Lebensmittel (Kartoffeln, Nüße, Nudeln) im Keller, dass es für Wochen wenn nicht Monate reichen müsste, auch wenn es dann nicht gerade abwechslungsreiche Kost wäre. Für die meisten der Lebensmittel bräuchte man aber eine Möglichkeit sie zu erhitzen, werd mir vll. nen Gaskocher kaufen. Wasser kommt immer drauf an, ob gerade frisch eingekauft wurde. Das schwangt dann zwischen ca. 40 Liter und 0.

Es kann nicht schaden, für Naturkatastrophen (man denke an die recht unerwarteten Überschwemmungen dieses Jahr in Süddeutschland) oder Blackouts vorbereitet zu sein. Der an sich harmlose und vernünftige Rat, hat eben eine offenbar völlig verunsicherte Bevölkerung getroffen - der interessanteste Aspekt an der Sache, wie blank die Nerven bei einigen offenbar liegen, bin gespannt wie und ob sich das in den Wahlergebnissen niederschlagen wird.

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Nix mit Walking Dead, sondern erinnert mich an die Zeiten des kalten Krieges in den 80ern.

Fakt 1: Das Zivilschutzkonzept ist von Anno Dunnemals und musste mal wieder überarbeitet werden.

Fakt 2: Viele Leute haben heute kaum Vorräte, sondern verlassen sich darauf, mehrmals pro Woche einkaufen zu können.

Fakt 3: Wir sind seit Jahrzehnten eine funktionierende Infrastruktur gewöhnt und rechnen nicht mit einem Ausfall.

Fakt 4: Gleichzeitig wurde am Katastrophenschutz (THW, Feuerwehr etc.) gespart (man könnte es auch "kaputt sparen" nennen), so daß es längere Anlaufzeiten gibt.

Fakt 5: Ausfälle der Infrastruktur nehmen zu. Neben der (mMn unrealistischen) Möglichkeit von Terroranschlägen wird auch hier oftmals am falschen Ende gespart, außerdem kommt es immer öfter zu Ausfällen aufgrund Naturkatastrophen (Klimawandel!)

Kurz: Der Bürger musste mal daran erinnert werden, daß er in einem Notfall auch für sich selbst verantwortlich ist.

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Kommentar von Unsinkable2
22.08.2016, 10:33

Unbeachtet aller - völlig richtigen - Fakten, für die es auch ein warmes "Danke" gibt, weil du sie trefflich zusammengefasst hast: 

Der Zeitpunkt und die systematisch zunehmende Bandbreite der direkten und indirekten "Terror-Warnungen" und "Kalte-Kriegs-Drohungen", auch - und gerade - in einem aktuell stark aufgeheizten argumentativen Umfeld, sind schon spannend, nicht wahr?!

Schließlich ist, wie du völlig richtig anmerktest, das Zivilschutz-Konzept von anno dunnemals und bedurfte schon seit geraumer Zeit einer Novellierung. Warum also just vor einer (US-)Wahl, in der eine "bekennende Kalte Kriegerin" namens Clinton schon mal die Stimmung gegen Russland aufheizt; und im Umfeld von AfD-Wachstum und zwar abklingenden, aber rüder werdenden Pegida-Sympathien?

Es macht geradezu den Anschein, als wolle man vor allem AfD, NPD und CSU, die allesamt immer massiver am äußersten rechten Rand der Gesellschaft fischen, Öl ins Feuer gießen...

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Ich persönlich habe einen nahrungsvorrat+trinkvorrat, gas"herd" also so nen kleines teil mit dem man zb wasser erwärmen kann oder einen topf, notstromaggregat für den fall das was dringendes geklärt werden muss, kerzen und streichhölzer sowieso immer an board und taschenlampen ebenfalls.

Ich halte die Vorschläge grossteils für nicht übertrieben weil wenn du dir vorstellst die Situation tritt ein dann wären diese vorbereitungen meiner meinung angebracht um in anführungsstrichen die erste zeit bequem zu überleben was die eigenverpflegung angeht (ausgenommen medizinisch und psychisch)

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Da ich ohne gutefrage.net nicht mal was davon mitbekommen hätte denke ich, dass es nicht so schlimm ist und eher nur Panikmache die hochgeschaukelt wird.
Halte es generell für unwahrscheinlich das wir in nächster absehbarer Zeit angegriffen werden oder die Vorräte in sonstiger Weise zum Einsatz kommen müssten

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Kommentar von HanseSailor
22.08.2016, 09:40

In den digitalen Medien war das jetzt häufiger Thema.

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<Sarkasmus>Also ich dachte auch sofort an Walking Dead.

Ich habe Hinweise im Internet gefunden, daß die Bundesregierung verheimlicht, daß es tatsächlich Zombies gibt. Einige von den Flüchtlingen waren nämlich vom IS infiziert. Aber das wird uns schon wieder einmal verheimlicht. Die Merkel ist an allem schuld.

Mann mann mann. Was für ein Hühnerhaufen. </Sarkasumus>

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Kommentar von AntwortMarkus
22.08.2016, 18:00

Die soll mal bei mich kommen, dann sol se für uns alle hier kochen, wenn se schon so Vorschläge machen inde Regieerung.

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Das ist, weil man fürchtet, das irgendwelche hacker die vetsorgung für wenige tage unterbrechen könnten, mehr nicht, es gibt ja nicht mal einen echten feind... :) lg

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, für 2 Wochen Vorräte im Haus zu haben.

http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Lebensmittel/lebensmittel.html

Das haben sie 2013 aber auch schon empfohlen, das ist also nix neues.

http://web.archive.org/web/20130921044537/http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Lebensmittel/lebensmittel.html

Insofern sehe ich nicht so ganz, inwiefern der Vorschlag jetzt eine Innovation darstellen soll.

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Es erinnert mich nicht an irgendwelche Filme, sondern an die Zeit während des kalten Krieg. Es ist nicht lange her,  da wurde das gleiche empfohlen. 

Abgesehen davon hat doch jeder normale Haushalt einen  Forrat in empfohlenen Umfang.

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Kommentar von Apfelkind86
22.08.2016, 09:45

Abgesehen davon hat doch jeder normale Haushalt einen  Forrat in empfohlenen Umfang.

Ich kenne keinen. Ich selbst hätte eine Dose Gulaschsuppe anzubieten und 2 Flaschen Scotch.

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Zivilschutzkonzept erinnert an "Walking dead" ? Mag sein. Aber erinnert es dann nicht auch wieder an "Lindenstraße", an "csi", an "Wiki und die starken Männer", an "Zu Hause im Glück" und an "Bernd das Brot"?


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