Frage von blankenberg,

Erhängen

Ein sehr guter Bekannter von mir hat sich erhängt vor 2 Wochen . Dann war er ungefähr 1 Woche in Straßburg um festzustellen ob vielleicht ein Fremdverschulden vorlag. Jetzt ist er beerdigt worden. Ich durfte ihn nicht mehr sehen, der Bestatter meinte daß es besser wäre weil er total entstellt war. Das ganze geht mir garnicht mehr aus dem Kopf. Er war nicht gleich tot, er hätte sich stranguliert. Die Todeszeit lag zwischen 24.00 und 03.00 morgens. Ich muss die ganze Zeit nur darüber nachdenken, wie lange sein Todeskampf war und wie er wohl gelitten haben muss. Er war totkrank und hatte auch nicht mehr lange zu leben. Er sagte mir, der Arzt meinte noch etwa 3-4 Monate. Ich komme garnicht mehr zur Ruhe, weil ich die ganze Zeit dieses Bild vor den Augen habe und mir ständig die Frage stelle, wie lange sein Todeskampf gedauert hat und ob er bis zum Tod alles voll bewußt miterlebt hat. Hat jemand schon was zu dieser Sache gehört????? Ich hoffe nur, daß er nicht so lange leiden musste, ich weiß es aber nicht. Weil sein Genick war nicht gebrochen. Danke für Eure Antworten.

Hilfreichste Antwort von FalkTauberle,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zwar dauert der Tod durch Strangulieren recht lange und der Körper zeigt auch Reaktionen, aber glücklicherweise verliert der Betrofene in aller Regel sehr schnell das Bewußtsein, so daß er das nicht mitbekommt.

Antwort von OneTwoThree321,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

den anfang verstehe ich nicht als er nach seinem tod in straßburg war...aber egal nein wenn er nach ein paar minuten keine luft bekommen hat, sterben seine gehirnzellen. er war vermtlich recht schnell bewustlos. also er musste nicht stundenlang leiden.

Kommentar von blankenberg,

man hat ihn erhängt aufgefunden, dann war die Polizei da und dann wurde er nach Straßburg gebracht. Dort ist er dann untersucht worden, ob nicht vielleicht ein Fremdverschulden vorlag. Das heißt ob ihn nicht jemand erhängt hat. Dann wurde die Leiche freigegeben und er konnte dann hier beerdigt werden.

Antwort von norbi21,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich denke es läuft dann über "ersticken". Die ersten paar Minuten bekommt man noch mit, dann wird der Sauerstoff im Gehirn knapp und es schaltet ab. Es soll gute Bücher über Selbstmord geben. "Der sanfte Tod" zum Beispiel. Ich habe es noch nicht gelesen.

Antwort von larry2010,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich denke, das er sich darauf freute, das sein ende ein leben hat. vielleicht war er auch ohnmächtig.

er hat es selbst entschieden und du solltest seinen entscheidung aktzeptieren. wenn man sich mit der erkrankung auseinandersetzt, merkt man dann, das auch wenn der tod plötzlich und schmerzhaft ist, ein qualvolleres leben erspart.

erinnert euch, an das was ihr mit ihm erlebt habt und ihr werdet sehen, das er in eurer erinnerung weiterlebt. die erinnerung an seinen tod und wie er starb wird mit der zeit egal.

Antwort von onleinhermann,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

nach 8 bis 12 Sekunden bist du Bewusstlos. Auch wenn du nicht frei hängst. Für einen Beobachter ist es aber nicht so locker, der Körper kämpft, (Veitstanz, Abgang von Körperflüssigkeiten, Erektion). Das kriegst du aber nicht mit. Nur deswegen wurde der freie Fall eingeführt, nach Genickbruch zuckt keiner mehr. Zumindest nicht augenscheinlich, denke aber das die obigen Sekunden bis zur Bewusstlosigkeit unterboten werden. Ersticken tritt keinesfalls ein.

Antwort von Joseph3,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Konzentriere dich darauf, dass dein Bekannter nun erlöst ist. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern.

Antwort von Konservativ,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

nach 2 Minuten ging ihm das Licht aus

Kommentar von blankenberg,

schon viel zu lange

Antwort von SigridP,

Heute 10.09. ist Tag der Suizidprävention: Erhängen ist beliebteste Methode

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