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Ergotherapie für Sohn, keine neue Verordnung mehr vom Doc?!

gefragt von juviqu am 06.11.2009 um 12:40 Uhr

Mein Sohn geht seit einiger Zeit zur Ergo + braucht auch noch einige Zeit (lt. alter Kinderärztin, Lehrerin, Kindergarten) um auf dem gleichen Stand wie seine Klassenkameraden zu sein. Nun sind wir vor ein paar Monaten umgezogen + der neue Kinderarzt sagt, er hätte nur ein gewisses Budget,bevor er ein neues Rezept ausstellt (2 haben wir von ihm bekommen) soll erstmal der Bedarf geklärt werden. Nun muss ich mit ihm ins SPZ+ihn dort vorstellen.Das Problem ist hier die lange Wartezeit Das neue Rezept geht jetzt noch bis Jahresende,den ersten Termin im SPZ habe ich am 28. Mai bekommen.Das bedeutet wenn er den Bedarf hat,dann muss er trotzdem ein halbes Jahr pausieren weil es vorher keinen Termin gibt.Das wieder bedeutet, dass man dann wohl noch einmal ganz von vorne starten muss.Das kann doch auch nicht im Sinne der Kasse sein!!!! Desweiteren braucht er noch Logopädie+ein neues Rezept für seine Einlagen in den Schuhen-der Kinderarzt hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen!Ein Anruf bei meiner Krankenkasse bescheinigte,dass der Arzt einem Kind das es nötig hat ein Rezept nicht verweigern darf. Das Problem ist,dass mein Sohn ja noch nicht so lange zu ihm geht und er ihn auch nicht gut kennt. Den Bericht meiner Ergotherapeutin hat er niedergeschmettert so von wegen:die will ja auch nur ein Geschäft machen + stellt jedes Kind als bedürftig dar.Was kann ich sonst noch tun?


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Naza09
beantwortet von Naza09 am 6. November 2009 12:41
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geh doch einfach zu nem anderen arzt, der noch genug budget hat

Kommentar von juviqu am 6. November 2009 12:52

ich vermute nur, dass es mir da auf Dauer auch nicht besser ergeht, denn auch ein neuer Arzt wird irgendwann kein Rezept mehr ausstellen wenn er mein Kind noch nicht gut kennt. Und alle paar Monate den Arzt zu wechseln würde mir und meinen Kindern auch nicht gut tun. Mein Großer ist recht sensibel und braucht sehr viel Halt. Dabei ist es wichtig, dass sich bei solchen Dingen sein Umfeld nicht ständig verändert! Aber danke für Deinen Tipp!


konny27
beantwortet von konny27 am 6. November 2009 12:46
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Wenn ich soetwas lese,könnte mir die Hutschnur platzen. Ein Kind was eine Behandlung wirklich nötig hat,so abzuschmettern.Nerv die Krankenkasse weiter,nerv den Arzt und wenn alles nicht hilft,wende dich an die Öffendlichkeit. Alles Gute für euch!


anonym
beantwortet von marlinchen2004 am 6. November 2009 12:50
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Bei uns war das so, dass im Krankenhaus wo die Untersuchung gemacht wure, der Bedarf festgestellt wurde. Auf der Verordnung stand dann immer ein Hinweis auf die besondere Schwere der Erkrankung, deshalb habe ich fünf Jahre lang anstandslos die Terapie bewilligt bekommen. Ich habe aber von der Thetapeutin gesagt bekommen, dass normalerweise nach einem Jahr erneut geprüft wird!!Also das Kind erneut zu dieser Untersuchung muss um zu schauen ob noch Bedarf besteht

Kommentar von juviqu am 6. November 2009 12:58

Na super, das hätte mir der Arzt ja auch schon vor 6 Monaten als wir gewechselt haben sagen können, dann hätte ich wahrscheinlich in 1-2 Wochen schon einen Termin im SPZ!


anonym
beantwortet von Smudo1284 am 7. November 2009 04:10
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Ich würde das Problem in einem Termin mit der Krankenkasse besprechen, die dann alles Weitere mit dem Arzt klärt.

Lass Dir von der Krankenkasse doch eine Liste mit Ärzten geben, die die Behandlung weiterlaufen lassen.

Willst Du überhaupt noch zum aktuellen Arzt? Der legt Euch doch nur Steine in den Weg! Höre Dich mal im Kindergarten / bei anderen Müttern um. Vielleicht kann Dir jemand einen anderen, guten Arzt empfehlen.

Dein Arzt weiss doch, wie es dem Kind schaden kann, wenn es erstmal lange Zeit prüfen lässt.

Er ist nicht an der Gesundheit interssiert, sondern daran, seine Kosten und seinen eigenen Gewinn zu erhöhen. Ein Arzt mit Leib und Seele wäre doch besser, oder?


darkmaiden
beantwortet von darkmaiden am 7. November 2009 08:07
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Also ich finde zunächst mal die Aussage der Krankenkasse amüsant. Soweit ich da noch auf dem aktuellen Stand bin (bin seit einiger Zeit aus der Arbeit in der Ergo-Praxis raus), zahlen Ärzte Strafen für Rezepte, die sie zusätzlich zum vorgegebenen Budget ausgeben!! Wenn die Kasse sagt, dass er einem Kind, bei dem Bedarf besteht, das Rezept nicht verweigern kann, macht sie es sich verdammt einfach. Ich ärgere mich aber auch über den Arzt, weil er der Therapeutin vorwirft, Geschäft machen zu wollen. Wenn es bei ihm anders wäre, würde er das Rezept ausstellen. Ich halte auch eine Suche nach einem Arzt, der sich dafür einsetzt, dass die Behandlung fortgesetzt wird, für sinnvoll. Die Regeln sind zwar für alle gleich, da hast du recht, aber die Einstellung unterscheidet sich. Und ein Arzt, der offensichtlich von der Behandlungsmethode nciht viel hält, zeigt natürlich auch kein Engagement, wenn es darum geht, diese fortzuführen.



anonym
beantwortet von Moonie811 am 7. November 2009 10:38
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Hallo, wichtig wäre erst mal die diagnose, wir können keinem Kind nachhilfe geben, damit es auf den gleichen stand der anderen kinder kommt. hat er ads? oder was steht auf der verordnung drauf? so pauschal kann man es nicht sagen, wenn da z.b. motorische unruhe oder konzentrationsmangel drauf steht, dann hoffen die ärzte das wir das in ein paar monaten n bekommen und wichtig dabei ist, das die eltern mitarbeiten, sonst arbeiten wir kontraindiziert und das bringt keinen erfolg,,,,, schreib mir doch mal per mail, was genau sein problem ist, manche kinder bekommen rezepte, und wenn ich die diagnostik fertig habe, stellt sich heruas, das das kind gar keine etgo braucht, sondern evtl, nur regeln und strukturen von den eltern oder oder oder,,,,,

lg Moonie


anonym
beantwortet von jazzdance3 am 7. November 2009 19:09
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ich denke auch, daß ein Kinderarzt so leichtfertig die Arbeit von Kollegen abwertet ohne deine Sohn und den Behandlungsverlauf zu kenne, nicht der Arzt meiner ersten Wahl wäre. Also umhören wo es einen guten Kinderarzt gibt. Und Rezepte werden in der Regel auch von Hausärzten ausgestellt, also ruhig mal beimeigenen Allgemeinarzt vorstellig werden und die Ereignisse schildern. Die Beschwerde bei der Krankenkasse ist auch wichtig, den soweit ich weiß, kann ein Arzt generell nicht in Regress genommen werden, wenn er in der Lage ist die Rezeptierung über sein Buget hinaus medizinisch zu begründen, was allerdings Arbeit bedeutet. Viel Erfolg und nicht abspeisen lassen!!


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