Ergotherapie- meine Mutter glaubt nicht, dass ich es kann?

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4 Antworten

Nun ja, kreativ sein und gleichzeitig mit Menschen arbeiten gehört nicht zwingend zusammen.

Auf der anderen Seite ... geh' Deinen eigenen Weg und versuche es. Wenn es nicht funktioniert, hatte Deine Mutter zwar Recht, aber Du hast es wenigstens versucht und wirst es später nicht bedauern.

Übrigens finde ich es gut, wenn jemand mehr als nur einen Job im Leben ausprobiert. Habe ich auch gemacht. Nichts ist schlimmer, als mit Anfang 20 in einem Job zu stecken, den man dann über 40, 45 oder 47 Jahre lang machen muss, bis die Rente kommt. Und wer weiß, wohin das Renteneintrittsalter noch angehoben wird.

Versuch's. Oder suche Dir eine Ausbildungseinrichtung und sprich mal mit einem Ausbilder, was Du dann so machen müsstest, in welchen Einrichtungen Du arbeiten könntest, welche Arbeiten genau in den Bereich einer Ergotherapetin fallen. Oder vielleicht kennst Du jemanden, der das macht. Dann frag mal, ob Du ihn oder sie einen Tag lang begleiten kannst. Vielleicht in einer Reha-Klinik?

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Wenn du es tun willst und die Ausbildung für dich der absolute Traum ist, dann mach es ruhig und später kannst du ja immer noch sagen, ob es was für dich wäre oder nicht. Jedenfalls kann deine mutter dir da nicht reinreden ohne sinnvolle Argumente.

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Ihr solltet nicht eure beiden Vorstellungen gegeneinander ausspielen. Wahrscheinlich habt ihr beide herzlich wenig Erfahrungen mit dem Beruf... Aber das lässt sich ändern!

Egal, ob ehrenamtlich "nebenbei" oder in Form von einem Freiwilligen Sozialen Jahr - wenn du wirklich in dem Bereich arbeitest, bekommst du Rückmeldungen und kannst ggf. deine Mutter überzeugen.

Oder herausfinden, dass sie dich vielleicht doch besser kennt, als du dachtest...

Es geht in der Ergotherapie nämlich in erster Linie um den Menschen, mit dem du arbeitest, und nicht so sehr um das "Kunstwerk", das dabei entsteht. Du wirst mit Dingen konfrontiert, die z.T. nur schwer auszuhalten sind.

Und deine "kreativen Wünsche" müssen selbstverständlich hinter den Bedürfnissen deiner Patienten zurückstehen!

Das kann ziemlich belastend sein, und man braucht ein stabiles Umfeld, um das verarbeiten zu können.

Probier es aus - und sei ehrlich mit dir selbst! Wenn die Arbeit dich überfordert, kannst du anderen nicht lange helfen...

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Geh zum Schnuppertag und nimm deine Mutter gleich mit. Die entsprechenden Schulen kannst du im Internet finden. Melde dich an und schau dir die Abteilungen an. Warum solltest du das nicht können? Ist ein guter Beruf. 

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