Frage von tsakalakos23, 90

Erfolgreichster Bundespräsident?

Wer war eurer Meinung nach der beste Bundespräsident das Deutschland je hatte? Wer hatte am meisten was für Deutschland bewirkt? Wer hat die Meinung des Volkes am besten vertreten?

Antwort
von wfwbinder, 36

Bis zu den zurückgetretenen Präsidenten habe ich immer gesagt, wir hatten immer den richtigen Präsidenten zur richtigen Zeit.

Heuss hat nach dem Krieg wieder Vertrauen aufgebaut.

Lübke, gut der war gesundheitlich sehr angeschlagen, den hätte man wohl früher von der Bühne holen sollen.

Heinemann hat viel vom übertriebenen Protokoll vereinfacht.

Scheel, ein Staatsmann, auch durch die vorherige Tätigkeit als Aussenminister.

Carstens, wirkte etwas hölzern hat aber seine Aufgaben auch sehr gut erfüllt.

Weizsäcker auch ein Staatsmann durch und durch, "einer von dem jeder einen Gebrauchtwagen kaufen würde" Er hat Deutschland auch wieder in in die Spitze eingeführt.

Herzog war auch klasse. Staatsmännisch und klug.

Rau, war eher nicht mein Fall, aber ein volksnaher Präsident.

Köhler fand ich wieder recht gut.

Christian Wulff mag ich gern und hatte ich gern als Präsidenten.

Gauck in seiner salbungsvollen Art ist aus verschiedenen Gründen wieder nicht mein Fall, warum ich auch nicht traurig bin das er nciht wieder kandidiert.

Gern hätte ich den früheren ersten Bürgermeister von Hamburg, Hennig Vorscherau auf dem Posten gesehen. Persönlich und moralisch ein perfekter Kandidat, leider wurde er nie vorgeschlagen, vermutlich hatte er auch keine Lust dazu.

Kommentar von lupoklick ,

Zurückgetreten sind nach meinen Informationen Horst Köhler und Christian Wulff   ---- Heinemann hat Hass gesät "Machtwechsel"

Kommentar von wfwbinder ,

Stimmt bezüglich der Rücktritte, hatte auch nichts anderes gesagt.

"Hass gesät" ist ja wohl etwas hochgetrieben. Machtwechsel, na ja. Die seinerzeitige GroKo hatte ja die bis dahin geltenden Strukturen verändert. Danach wurde einfach neu gemischt.

Antwort
von EgonSued, 14

Ich denke/glaube, Richard von Weizsäcker war ein guter, sehr beliebter Bundespräsident.

Und die Gauck-Nachfolge?

Als Bundespräsidentin könnte ich mir eigentlich nur die Frau Annegret   Kramp-Karrenbauer vorstellen. Warum: Sie ist jung und könnte das Amt mindestens 10 bis 15 Jahre begleiten und nicht nach fünf Jahren sagen: >>Ich fühle mich zu alt<<. Das kostet nämlich die Steuerzahler eine Menge Geld. Die ausgedienten Damen und Herren kassieren nämlich  Pensionen in schwindelerregender Höhe. Die Frau von der Leyen hat zwar die 60 auch noch nicht erreicht, aber die ist mir zu mediensüchtig.

Ich selbst bin auch schon zu alt, habe nichts gegen ältere Arbeitnehmer, aber nicht für nur fünf Jahre auf einem so teuren Posten.

Kommentar von Wolli1960 ,

10 bis 15 Jahre? Ein Bundespräsident kann nur einmal wiedergewählt werden, nach 10 Jahren ist also spätestens Schluss.

Kommentar von EgonSued ,

Das ist mir klar. (10)

Nichts ist für die Ewigkeit. Man kann das ändern.

Antwort
von Stellwerk, 42

Ein Bundespräsident ist eher für formal-repräsentative Aufgaben zuständig, nicht für die Tagespolitik oder Regierungsarbeit. Davon abgesehen: Weizsäcker.

Antwort
von deKlaus, 32

Richard von Weizäcker hat mich am meisten beeindruckt.

Antwort
von BTyker99, 10

Persönlich hat mir H. Köhler am besten gefallen, aber ich bin eigentlich zu jung, um da einen wirklichen Überblick zu haben. Danach kamen aber nur ... mich fällt kein Wort ein, dass man öffentlich gebrauchen dürften.

Antwort
von BernhardBerlin, 40

Der Bundespräsident ist lediglich ein Frühstücksdirektor ohne jeglichen politischen Einfluß bzw. politische Bedeutung.

Die Meinung des Volkes vertreten die gewählten Abgeordneten (jedefalls werden sie dafür gewählt), nicht der BuPrä.

Am sympathischsten war mir Walter Scheel. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Antwort
von 666Phoenix, 23

Was macht denn den Bundespräsidenten "erfolgreich"??

Wie viele Reden er gehalten hat? Wann er aus welchen Gründen zurück getreten ist und sich damit seiner aus seiner Verantwortung davon gestohlen hat? Ob er eine große kulturelle Gruppe von Menschen als zugehörig zu Deutschland deklarierte? Ob er aus persönlichen, klein karierten Gründen den olympischen Sommerspielen in einem ihm verhassten Land ferngeblieben ist? Ob er denn endlich mal (so ganz als Novität) erklärt hat, dass ein "RRRuck" durch Deutschland geht? Oder wie viele Gesetze er unterschrieben und wie viele (unfähige) Minister er ernannt hat?

Nach dem politischen System dieser "bunten Republik" kann der Bundespräsident erklären, was er will. Eine politische Relevanz hat das nicht! Er repräsentiert und labert! Die Entscheidungen müssen andere treffen!

Antwort
von hutten52, 19

Gut waren Heuss, Heinemann, von Weizsäcker. Die schlechtesten: Lübke, Wulff und Gauck.

Antwort
von Pauli1965, 44

Bundespräsidenten haben bei uns nichts zu melden. Sie repräsentieren nur.

Kommentar von UserDortmund ,

Seine Rolle im politischen System des Staates liegt meist jenseits der Tagespolitik. Auch wenn es keine verfassungsrechtliche Vorschrift gibt, die dem Bundespräsidenten tagespolitische Stellungnahmen verbietet, hält sich das Staatsoberhaupt mit solchen traditionell zurück. Die Regierungsarbeit wird in Deutschland von der Bundeskanzlerin bzw. dem Bundeskanzler und dem Bundeskabinett geleistet.[2][3] Gleichwohl beinhaltet das Amt des Bundespräsidenten das Recht und die Pflicht zum politischen Handeln und ist nicht auf rein repräsentative Aufgaben beschränkt.[4] Die Funktionen des Amtes sind durch das Grundgesetz (Art. 54–61) definiert. Wie der Bundespräsident diese Aufgaben wahrnimmt, entscheidet er grundsätzlich autonom; ihm kommt diesbezüglich ein weiter Gestaltungsspielraum zu, auch bezüglich seiner Meinungsäußerungen.[5]

Neben der völkerrechtlichen Vertretung des Bundes und zahlreichen formal und protokollarisch bedeutenden Aufgaben besitzt der Bundespräsident wichtige Reservevollmachten, die ihm besonders in Krisenzeiten staatspolitische Aufgaben von großer Tragweite zuweisen.[6] Unter anderem kommen dem Bundespräsidenten im Rahmen des Gesetzgebungsnotstands, bei der Wahl des Bundeskanzlers, bei der Entscheidungsgewalt über die Auflösung des Deutschen Bundestages im Falle einer vom Bundeskanzler verlorenen Vertrauensfrage, bei der Wahl einer Minderheitsregierung und aufgrund der Tatsache, dass ein Gesetz überhaupt erst durch die Unterschrift des Präsidenten Rechtskraft erlangt, wichtige Kompetenzen zu.[7]

Innerhalb des politischen Systems kann der Bundespräsident keiner der drei klassischen Gewalten zugeordnet werden,[8] sondern er verkörpert als Staatsoberhaupt die „Einheit des Staates“.[9] Er wird deswegen manchmal als eine „Gewalt sui generis“ angesehen.[10] Nach Art. 55 des Grundgesetzes darf er weder der Regierung noch gesetzgebenden Körperschaften des Bundes oder eines Landes angehören. Er darf ferner kein weiteres besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben. Auch ein gewerbliches Unternehmen darf er nicht führen. Daher kann er als „neutrale Kraft“ (pouvoir neutre) bezeichnet werden.[11][12] Der Bundespräsident wirkt im Alltag neben der Wahrnehmung der ihm durch die Verfassung zugewiesenen politischen Befugnisse kraft seines Amtes auch repräsentativ, sinnstiftend und integrativ. Um der Überparteilichkeit des Amtes zu entsprechen, haben traditionellerweise alle Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland eine bestehende Parteimitgliedschaft ruhen lassen.[13]

Der Bundespräsident ist für eine Amtszeit von fünf Jahren von der Bundesversammlung gewählt. Eine anschließende Wiederwahl ist nur einmal zulässig. Die Amtssitze des Bundespräsidenten sind das Schloss Bellevue in der Bundeshauptstadt Berlin und die Villa Hammerschmidt in der Bundesstadt Bonn. In der Ausübung seiner Aufgaben unterstützt ihn das Bundespräsidialamt.

Kommentar von 666Phoenix ,

UserDortmund

Du weißt, dass man seine Aussagen mit Quellen belegen muss!? Hast jedenfalls gut abgeschrieben!

Kommentar von EgonSued ,

>>Kopiert<<

Kommentar von 666Phoenix ,

Noch schlimmer!

Antwort
von UserDortmund, 31

Hallo tsakalakaos23,

wer der erfolgreichste war kann ich dir nicht beantworten. Woran misst man bei dem Amt den Erfolg?

Ein beliebter Präsident ist der aktuelle Joachim Gauck.

Den Bundespräsident in der Form wie heute gibt es übrigens seit 1950. Daher ist die Antwort "Bismarck" falsch!

Der erste war Theodor Heuss. (Theodor Heuss wurde am 12. September 1949 durch die erste Bundesversammlung zum ersten bundesdeutschen Staatsoberhaupt gewählt. Als erster Bundespräsident prägte er das Amt in besonderer Weise. Eine dritte Amtszeit, zu der eine Grundgesetzänderung nötig gewesen wäre, lehnte er ab, da er die Schaffung einer „lex Heuss“ vermeiden wollte)

Weitere Infos findest du auch  hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_(Deutschland)#Die_bisherigen_...

Kommentar von tsakalakos23 ,

Den Erfolg des Bundespräsidenten würde ich sagen misst man mit der Zuneigung der Volkes und das politische Einmischen des Bundespräsidenten.

Kommentar von lupoklick ,

1949   !!!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community