Erfolge nach einer Langzeit Therapie?

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5 Antworten

Hallo sbm94,

ein Medikament ist nicht zum 'Heilen' der Probleme gedacht, sondern um die Symptome, die die Probleme verursachen, zu lindern und damit eine erste Erleichterung zu verschaffen. Dabei kann es tatsächlich zu Anfang eine Verschlimmerung bewirken, aber das wirst Du ja mit Deinem Therapeuten besprochen haben.

In Kombination mit den Medikamenten hat sich eine Psychotherapie bewährt zur Heilung der von Dir geschilderten Diagnose. Gerade die Kombination macht eine gute Therapie aus. Und durch diese Kombination geht auch nach einem Ausschleichen der Medikamente nichts wieder von vorne los.

Ob nach 45 Stunden schon alles wieder gut ist oder ob weitere Stunden benötigt werden - dazu müßten wir die 'Glaskugel' befragen ;-), also in die Zukunft schauen können. Da ich kein Hellseher bin, kann ich Dir das nicht zuverlässig beantworten.

Aber wenn dann - sei es nach 45 oder mehr Stunden - alles wieder gut ist, wirst Du tatsächlich Deinen Alltag wieder normal bewältigen können. Du wirst sogar, weil Deine Persönlichkeit ja dann auch stabiler und gereifter sein wird, alles besser hinkriegen als vor der Erkrankung. Das ist wirklich lohnenswert :-)

Ich kann Dir nur dazu raten, das was Dein Therapeut empfiehlt zu machen, denn Du scheinst in guten Händen zu sein und kannst wirklich nur davon profitieren.

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

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Hallo

Eine Ferndiagnose kann ich leider nicht stellen. Da du bereits in Therapeutischen Händen bist, würde ich dir anraten, den rat deines Arztes zu folgen. Er hat mit dir gesprochen, dich untersucht und eine allfällige diagnose gestellt.

Der Medikamenteneinsatz welchen du schilderst, wirft bei mir fragen auf, welche genau diagnose deines Psychotherapeuten gestellt wurde.

Was für ein präparat hast du erhalzen? Hast du die absetzung selber bestummen oder wurde dies mit deinem arzt besprochen?

Und nein.. solltest du wirklich an einer psychischen labilität leiden, kannst du dies mit dem arzt, medikamenten auf längere zeit gut und erfolgreich therapieren.

Richtig eingestellt und persönlich betreut hast du gute aussichten auf erfolg.

Ich wünsche dir alles gute

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Kommentar von sbm94
03.05.2016, 16:38

Ich habe lyrica 50mg bekommen und nach etwa 5 Tagen abgestellt und es auch meinem Therapeuten gesagt. Da es nur 5 Tage waren, war es nicht allzu schlimm Sie aufeinmal abzusetzen. Danke für Deine Antwort

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Die Medikamente sollen erstmal helfen, bis die Therapie anfängt, Erfolge zu zeigen.

Eine Erstverschlechterung ist bei Psychopharmaka sehr typisch.

Und man soll die Medis nicht ohne Rücksprache mit Therapeut/ Arzt absetzen.

Steht auch immer eim Beipacktzettel und eigentlich sollte man Dir das auch schon erklärt haben.

Man nimmt es ersteinmal therapiebegleitend und schleichte s dann, aus.

So machen es gute Therapeuten und Ärzte. Tatsächlich heilen die Medis die probleme ja nicht, da hast Du recht. Sie helfen einem "nur", erst einmal über die haarige Anfangszeit wegzukommen.

Das Wichtigste ist w irklich eine gute Therapie und ein Verändern/ dran arbeiten an dem,w as einen so belastet.

Alles Gute!!

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natürlich wird es mit den Medis erst einmal schlimmer,das ist die einschleichphase .Deshalb werden sie eingeschlichen, hat dein Arzt dir dies nciht geasgt? und deswegen werden sie später auch wieder ausgeschliche, ich selber konnte damals mirtazapin problemlos absetzten ,sowie auch fluxetin, im Mom nehme ich nur Citalopram.

Die Medis sind eine Krücke, die andere krücke die Therapien, aber laufen musst du selber ( an  Thera teilnehmen,selber an dir arbeiten etc). ich selber habe auch mit einer Kurzzeittherapie angefangen, weil die erst einmal von der KK übernommen werden muss und es wird wohl eher weniger Stunden zugestimmt. Als  die dem Ende zugiing haben wir dann einen Antrag auf Verlängerung gestellt,das ging problemlos.

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Als erstes ich hab ähnliche Symptome wie du/gehapt. Kann mir da ein wenig vorstellen mit was für eine Erwartung du da reingehst. Ich habe meine Thearpie grade beendet.

Meine Erfahrung ist die das so eine Therapie Hilfe zur Selbsthilfe ist. Die Therapie an sich wird dich nicht gesund machen. Deine Therapeutin zeigt dir nur welche Wege du gehen kannst - Sie zeigt dir also ein paar Türen. ( Noch nicht mal alle ).

Du musst entscheiden welchen du gehst aber du musst wirklich alles Selbst machen. DU musst die ganze Zeit an dich arbeiten. Auch dann wenn die Therpie vorbei ist.

Zusammengefasst hat mir die Therapie nicht viel gebracht weil ich mich auch nicht wirklich mit der Therapeutin verstanden habe, musst dir wirklich eine Suchen die dich und du verstehst das denk ich ist sehr hilfreich. Ich hab mich dann halt selbst therapiert, für mich war das in diesen Moment halt meine Tür.

Medikamente solltest du nur nehmen wenn du denkst das Sie dir auch helfen sonst bringen dir die gar nix.

Arbeite an dir Selbst dann schaffst du es :)

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