Frage von sannygirl11, 84

Erfahrungsberichte über Therapie von Schuppenflechte?

Hallo :) Meine Mutter leidet schon seit ihrer Schwangerschaft mit mir an Schuppenflechte. Zuerst waren es nur vereinzelte Stellen, doch jetzt, nach ca. 18 Jahren übersäht es sich über den ganzen Körper. Vorallem die Gelenke sind betroffen. Durch eine einjährige Ausbildungsmaßnahme, in der sie sehr viel Stress hatte, wurde alles nur noch schlimmer. Sie ist mittlerweile an dem Punkt, wo sie sich für ihren Körper schämt und depressive Phasen hat. Wir haben es schon mit Wechselbädern, Stromtherapie, UV-Behandlung, verschreibungspflichtige Cremes und Salben und Mittel aus dem Drogeriemarkt versucht. Doch nichts schlägt wirklich an.

Habt ihr vielleicht schon ähnliche Fälle gehabt. War bei euch vielleicht irgendwas besonders wirksam? Oder wie habt ihr gelernt mit dieser nicht heilbaren Krankheit umzugehen?

Bitte schickt mir eure Erfahrungsberichte. Vielleicht könnt ihr meiner Mutter wieder ein wenig Mut und Lebensfreude vermitteln.

Was mich natürlich auch interessiert ist, wie hoch wohl die Wahrscheinlichkeit ist, dass ich später auch einmal Schuppenflechte bekommen werde (oder schon in mir habe).

Ich danke schon jetzt für eure Antworten. Dieses Thema ist mir wirklich sehr wichtig.

LG Sanny

Antwort
von Goppi, 59

Nachdem ich das auch alles hinter mich gebracht hatte, habe ich eine 3-wöchigen Aufenthalt in der Spezialklinik Neukirchen-Rötz (Landkreis Cham im Freistaat Bayern) verbracht. Dort wird alles auf Naturbasis (ohne Kortison) gemacht. Auch die Ernährung spielt dort eine große Rolle (keine Milch, kein Kaffee, fast kein Schweinefleisch). Besuche doch ´mal die Homepage der Klinik. Geholfen hat das schon, aber nach einiger Zeit waren die Schuppen wieder da. Dann habe ich Fumaderm genommen; habe aber Durchfall davon bekommen. Da habe ich mich dann an die Uni-Klinik gewandt. Hier verschrieb man mir die Spritzen "Cosentyx" 150 mg. Die Schuppen sind weg.

Antwort
von Goppi, 48

Hallo,

ich war in der Spezialklinik Neukirchen-Rötz (Landkreis Cham/Freistaat Bayern). Die Behandlung dort dauert 3 Wochen (alles auf Naturbasis, ohne Kortison). Alles was man braucht ist eine Einweisung ins Krankenhaus, die nicht älter als 1 Woche sein darf (siehe auch Homepage der Klinik).

Zur Zeit spritze ich "Consentyx 150 mg" (sehr, sehr teures Medikament), welches mir von der Uni-Klinik verschrieben wurde. Die Schuppen sind weg.

Antwort
von respondera, 62

Kollege hat sehr gute Erfahrungen mit einer Methotrexat-Behandlung gemacht. Er hatte sehr ausgeprägte Schuppenflechte, auch Gelenke betroffen. Allerdings wirkt das Mittel auf das Immunsystem.wenn es euch interessiert, kann ich Kontakt aufnehmen. Am besten Freundschaftsanfrage Persönliche Nachricht.

Weglassen von Milchprodukten ist eine natürliche Möglichkeit, kann man zunächst oder unterstützend machen. Ebenso Eier, Weizen, Hafer, Dinkel, Kamin, Hefe, Bier, Wein. In diesen Zusammenhang Hinweis auf Blutgruppendiät. Dies ist eine entzündungshemmende Ernährung, welche auch auf Darm und Haut wirken kann. Schuppenflechte steht im Zusammenhang mit Darmproblemen "Unverträglichkeit gegen die körpereigenen Darmbakterien"

Kommentar von Anna1230 ,

Schuppenflechte hat rein gar nichts mit Darmproblemen zu tun. Das ist eine Autoimmunerkrankung. Auch Lebensmittel wirken sich nicht auf die Krankheit aus. Es sein denn man ist zusätzlich allergisch gegen irgendwas.

Kommentar von Schwampel ,

Ja eine chronisch-ENTZÜNDLICHE Hauterkrankung, deshalb die antiendzündliche Ernährung!

ist ja eine ganz andere aussage als:

Schuppenflechte steht im Zusammenhang mit Darmproblemen "Unverträglichkeit gegen die körpereigenen Darmbakterien"

und im übrigen ist das "zentrum der gesundheit" eine seite, die unsinn verbreitet, um unnütze mittelchen zu verkaufen.

Kommentar von respondera ,

Ja, da mit den entzündlichen Erkrankungen und der Ernährung hatte ich ursprünglich auch von einer  völlig anderen Quelle ( https://m.youtube.com/watch?v=FlUIo4n8aBw ) als die Unverträglichkeit der Darmbakterien.  Jedoch beides wird als Ursache für Schuppenflechte aufgeführt.  Das Zentrum der Gesundheit nutze ich auch nicht selbst, aber dort wurden die Fakten genauso dargelegt wie in dem Artikel, von dem ich das mit den Darmbakterien hernehme (Quelle leider nicht mehr bekannt, Zeitschrift oder Radio oder Online)

Antwort
von Anna1230, 36

Es gibt unterschiedliche Methoden und Mittel Psoriasis zu behandeln. Was die Psyche angeht, so soll sie eventuell mal über eine Psychotherapie nachdenken. Oder schauen ob es in der Nähe eine Selbsthilfegruppe gibt.
Wenn die Gelenke mit betroffen sind, hilft eventuell eine Therapie mit Biologika, allerdings müssen da vorher diverse Blutuntersuchungen gemacht werden und auch während der Behandlung sind ständige Kontrollen wichtig.
Ganz ungefährlich ist dieses Zeugs nicht und hat auch einige Nebenwirkungen. Da ist eine genaue Absprache und Aufklärung durch einen Rheumatologen sicher notwendig.
Ich habe seit 46 Jahren Psoriasis und lebe recht gut damit.

Kommentar von respondera ,

Wie gesagt, es gibt unterschiedliche Methoden und warum nicht auch Alternativen kennenlernen?

Kommentar von Anna1230 ,

Soll auch jeder so machen wie er möchte. Mir persönlich sind die Nebenwirkungen einfach zu riskant und ich habe mich dagegen entschieden. Allerdings leide ich auch nicht wirklich, ich habe mich damit abgefunden und komme gut damit zurecht.

Antwort
von sunflower2902, 61

Mein Bruder hatte dies, sind zum Hautarzt und der hat uns eine Creme verschrieben sowie Solarium. Erfolg war nach paar Wochen auch da.

Antwort
von Mimii5555, 25

Ich hatte auch Schuppenflechte es wird durch Stress mehr

Ich hatte UV Therapie und bekam zwei Cremen mit die ich immer noch einreibe wenn wieder mal rote Punkte auftreten.

Die Behandlung hat sehr schnell angeschlagen und ich war überrascht 

Also ein Besuch beim Hautarzt ist zu empfeheln

Antwort
von xSukiyo, 46

Also meine Mutter hat auch starke Schuppenflechte. Aber wenn wir im Urlaub sind zb in Bulgarien und sie viel im Salz Wasser und der sonne ist geht sie fast vollständig zurück.

Kommentar von Anna1230 ,

Bei mir leider nicht. Ich vertrage gar kein Salzwasser, das macht es nur schlimmer. Aber man muss eh austesten was einem hilft, leider ist es nun mal bei jedem anders. Was dem einen hilft muss dem anderen noch lange nicht helfen. Das muss jeder für sich selber ausprobieren.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community