Erfahrungsberichte in der Gastronomie?

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1 Antwort

Hallo, ich arbeite für einen Personaldienstleister in der gehobenen Hotel- und Eventgastronomie.

Gesetzlich sollte es eigentlich so sein, dass man bei deiner Arbeitszeit - die von den Stunden her aber im Rahmen liegt - eine halbe Stunde Pause machen muss. Wenn es mal Kontrollen gibt, hat dein Arbeitgeber ein Problem. Einer unserer Auftraggeber hatte mal eine Kontrolle, hat sich an gewisse gesetzlich festgeschriebene Zeiten nicht gehalten und durfte ein paar 1000er Strafe zahlen.

So stressig klingt dein Tag für mich jetzt aber nicht, 50 Gäste bedienen mit Menü ist für mich normal. 50 gleichzeitig. Wobei, beim Menü laufen bei uns alle mit. Nur kriegen die bei uns alle gleichzeitig den jeweiligen Gang. Nur die Getränke und das Abräumen muss in der Regel jeder selber machen. Abräumen geht aber schnell, bei 50 Gästen läuft man vielleicht 5x. Mein Rekord sind 140 Gäste alleine, à la carte Getränke und eine in diesem Bereich beschränkte Auswahl an Snacks und kleinen Speisen. Das war aber Stress pur, die erste Dreiviertelstunde war ich da nur am rennen. 

Je weniger Gäste man hat, desto besser ist der Service, bei vielen Gästen leidet die Qualität.

Für deine Arbeit würde ich zum Mindestlohn aber keinen Vertrag unterschreiben. Bei den meisten Personaldienstleistern, wie meinem, fängt man bei um 9,50€ an, ich verdiene über 11€ die Stunde, habe aber auch mehr Verantwortung über meine Kollegen.

Kriegst du wenigstens Trinkgeld, und wenn ja, darfst du es behalten? Einziehen dürfen die es nämlich nicht, das ist rechtlich gesehen Diebstahl. Du kannst der Küche was abgeben, dazu kann dich aber keiner zwingen.

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Kommentar von Paolaola
18.01.2016, 23:33

Danke für deine Antwort.

Also ich muss die alle alleine bedienen, wenn ich bei dem letzten tisch anfange sind die meisten schon fertig und dass geht meiner meinung nach nicht. Getränke können sich die Gäste aussuchen was sie wollen also muss diese dann auch noch bedienen. Das heißt die Gäste müssen länger warten auf ihr getränk.

Trinkgeld wird mit dem ganzen personal aufgeteilt

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