Frage von QwartzW, 74

Erfahrungsargumente?

Hallo undzwar sitze ich gerade an einer Aufgabe fürs Studium und bin mittlerweile komplett verwirrt. Grundlegend habe ich verstanden was ein Erfahrungsargument ist, nur steht da in der Definition des Lehrmaterials noch: "..Deshalb muss man überprüfen, inwieweit sie intersubjektiv sind, dh mehrere Beobachter darin übereinstimmen. Nur dann dürfen sie verallgemeinert werden." Daraus habe ich jetzt geschlossen, dass also alles "allgemein beobachtbare" ja im Prinzip auch eine Art Erfahrungsargument ist. Wenn jetzt in dem zu bearbeitenden Text sowas steht wie "xy ist gut, denn mittlerweile entwickeln sich schon babys viel gesünder[...], die human ressource kann länger und effektiver genutzt werden" oder zB sowas wie "die verbilligung der Lebensmittel [...] als zeichen des Fortschritts durch xy.." ist doch dann auch irgendwie ein allgemeingültiges Erfahrungsargument oder nicht? Nur irgendwie kann das nicht sein weil dann besteht der Text fast nur aus Erfahrungsargumenten was mir wieder falsch vor kommt, aber empirisch sind sie nicht da der Autor auf keine Belege/ Statisktiken verweist und als Plausibilitätsargument, dass in seiner "Selbstverständlichkeit" überzeugen soll.. Irgendwie auch nicht. Vllt ne Art Moralisches Argument? Ich bin verwirrt :( Danke für Hilfe

Expertenantwort
von ADAsperger, Community-Experte für deutsch, 67

Weshalb sollten die weiteren Beispiele Erfahrungsargumente sein? Inwieweit ist in deren Zusammenhang die Intersubjektivität gegeben?

Kommentar von QwartzW ,

Indem verschiedene Menschen die gleiche Beobachtung machen würden, denke ich. Am Beispiel der Verbilligung der Lebensmittel zB, würde man jetzt mehrere Menschen fragen ob sie die Erfahrung gemacht haben, dass Lebensmittel günstiger werden und sollten viele es bejahen, wäre es ja eine intersubjektive/ allgemein gültige Erfahrung oder nicht? 

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