Frage von HzgMikeVP, 138

Habt ihr Erfahrungen mit einer Beziehung zwischen einem Veganer und einer Omnivoren?

Ich (Veganer) bin seit knapp vier Monaten mit meiner Freundin (Omnivore) zusammen und es fällt mir immer schwerer zu ertragen, dass sie in meinem Beisein tote Proteiene isst. Das Problem ist, ich will sie nicht Missionieren oder Manipulieren aber dennoch sehe ich jedes mal in dem "Essen" das Leid der Tiere und noch mehr... . Ich Liebe sie natürlich so wie sie ist aber immerhin betrifft es auch unschuldige Lebewesen. Hat jemand einen Rat was ich tun kann oder was mir helfen kann? -Danke im vorraus!

Antwort
von habakuk63, 138

Du musst toleranter werden, sonst geht es nicht. Du kannst dein Verhalten ändern, aber nicht das deiner Partnerin. Sie ist eine eigenständige Persönlichkeit. In unserer Familie haben mein Neffe (Fleisches der durch und durch, arbeitet in einem Steakhaus) und seine langjährige Freundin (Veganerin aus Überzeugung) geheiratet! Es geht also mit Toleranz auf beiden Seiten. Bei der Hochzeitsfeier gab es beides (Vegan, glutenfrei, etc und.....FLEISCH), keiner hat sich aufgeregt. Die Familie kennt das seit Jahren und hat damit auch keine Probleme, wobei der Anteil der Veganer in der Familie gestiegen ist.

Kommentar von HzgMikeVP ,

Danke, ich werde mich an deiner Antwort mal orientieren. :-)

Kommentar von EmptyCages ,

Das ist schön - trotzdem kannst und darfst du dies nicht als Maßstab nehmen für das Empfinden aller Veganer... Auch Veganer, die irgendwann nicht mehr zusammenleben können mit Fleischessern, sind deshalb keine intoleranten Menschen - hat absolut nichts mit deiner Sichtweise von "Toleranz" zu tun !

Kommentar von habakuk63 ,

Was wäre denn, nach deiner Meinung Toleranz in einer Beziehung von Veganer und Omnivore?

Kommentar von EmptyCages ,

Das kommt darauf an, wie weit der vegan lebende Partner gegangen ist bzw. wo er steht... Irgendwann erreichen halt viele den Punkt, an dem sie Tiere einfach nicht mehr als Nahrung und Essen betrachten können und wollen... Manchmal entwickelt sich der nichtvegane Partner mit - ohne Zwang, sondern weil er sich einfach informiert und auch hinterfragt hat - das wäre natürlich der Idealfall... Geschieht dies nicht und das Paar trennt sich, hat dies absolut nichts mit fehlender Toleranz zu tun, sondern mit der Tatsache, dass sich die ethischen Werte und tiefsten Überzeugungen zweier Menschen, die zusammenleben, nicht mehr kompatibel vereinbaren lassen... Das ist halt einfach so und absolut nichts veganerspezifisches ! Schließlich geht es nicht um Schuhe, Musikgeschmack oder Einrichtungsgegenstände...

Antwort
von AppleTea, 107

Ich bin Veganerin, mein Freund Omnivore. Wir kommen super zurecht, auch wenn ich ihn gerne vegan sehen würde :) er isst sehr wenig Fleisch und isst alles was ich koche. Und da meistens ich koche, wird das essen automatisch vegan. Wenn er lust auf echten Käse oder Eier hat, kauft er sich das und bereitet es zu.

Antwort
von spaghetticode, 133

Ich bin mir nicht sicher, was du dir jetzt erhoffst, und welchen anderen Rat man dir geben könnte als "gewöhne dich daran und versuch, es mit anderen Augen zu sehen oder trenne dich".

Dir scheint die tierethische Seite am Veganismus extrem wichtig zu sein, und ob in einem solchen Extremfall eine Beziehung mit einer Mischköstlerin gut gehen kann, halte ich für äußerst fraglich.

Wir reden hier ja nicht von Alltagsbanalitäten wie dem Musikgeschmack oder dem Kleidungsstil, sondern von etwas, was einen gewichtigen Teil deiner Identität ausmacht. Eine gesunde, erwachsene Beziehung setzt fundamental voraus, dass beide Persönlichkeiten kompatibel sind.

Antwort
von Schuhu, 117

Eure Beziehung kann nur funktionieren, wenn ihr (auch tief im Innersten) akzeptiert, dass eure beiden Lebensformen eine Berechtigung haben, keiner dem anderen ethisch überlegen ist und niemand ekelhaftes Zeug zu sich nimmt oder als Kleidung trägt. Das scheint dir nicht möglich - also sehe ich schwarz für eure Liebe. Allerdings gehe ich davon aus, dass du noch kein "gefestigter" Veganer bist (ja erst seit vier Monaten) und deine Gelassenheit in Sachen anderer Lebensweise noch wachsen wird, in dem Maße, indem du dich in deiner neuen Ernährungsweise sicherer fühlst.

Kommentar von HzgMikeVP ,

ich bin seit 7 1/2 Jahren Vegan und seit knapp vier Monaten mit ihr zusammen. Ich stelle niemanden höher oder niedriger, mir geht es nur um eine erweiterte sichtweise damit ich besser damit umgehen kann, denn ich ich will ja für mich was ändern.

Kommentar von Schuhu ,

Da habe ich wohl zu ungenau gelesen.

Ich Liebe sie natürlich so wie sie ist aber immerhin betrifft es auch unschuldige Lebewesen

Den Satz habe ich als Indiz gesehen, dass du sie als Fresserin unschuldiger Lebewesen verachtest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du das nicht kommentierst. Eure Chance besteht dann wohl darin, nicht mehr gemeinsam zu essen.

Kommentar von HzgMikeVP ,

Nein, es ist keine Verachtung und dazu gesehn isst sie auch nicht alles. Ich finde nur ich sollte mir meine Sichtweise erweitern zu lassen, damit ich auch damit git klar komme.

Kommentar von EmptyCages ,

Ich gehe im Gegenteil davon aus, dass der FS eher ein sehr gefestiger und überaus gelassener Veganer ist, was seine Lebensweise und Überzeugung angeht - sonst würde er m. E. diese Frage hier nicht stellen...!

Kommentar von HzgMikeVP ,

Danke EmptyCages! :))

Kommentar von EmptyCages ,

Nichts zu danken...:)

Antwort
von PlueschTiger, 26

aber dennoch sehe ich jedes mal in dem "Essen" das Leid der Tiere und noch mehr... auch unschuldige Lebewesen. Hat jemand einen Rat was ich tun kann oder was mir helfen kann?

Interessiert dich das Leid deines Salates gar nicht? Er ist ein Lebewesen wie du. Du teilst mit der Banane 15-50% der Gene. Sie ist auch unschuldig, trotzdem verdrückst du sie ohne Gewissensbisse. Du hast dich für diese Lebensweise entschieden und dieser Schein Ideologie. Vegetarisch kann ich als Omnivore verstehen, aber Vegan ist Illusion.

Ich (Veganer)

Da muss ich dich enttäuschen, das Bist du nicht und ich meine damit nicht deine Zähne. Du isst einen Apfel=Omnivore. Du ist veganes aus dem Supermarkt regal = Omnivore. Du darfst dir nicht einbilden das es den Lebensmittel Produzenten auch nur ein fitzelchen interessiert ob du Veganer bist, die benutzen Tierische Komponenten wo sie wollen und wenn es um 2 Ecken geschieht.

Du hast dich für diese Lebensweise entschieden und nun lebe damit. Wenn du wirklich Tieren helfen willst, dann engagiere dich persönlich und Stoppe die Rasse Zucht bei Hunden, Katzen, Kaninchen und, und, und. Es gibt viele Baustellen auch die Massen und Qual Haltungen.

Antwort
von FrauW, 16

Vielleicht solltest Du mal Deine Postion überdenken. Ich habe auch Bekannte, die sich vegan ernähren. Was ich nicht verstehen, sie fliegen wahnsinnig gerne in Urlaub und da interessieren sie die Menschen, die in Einflugschneisen leben absolut nicht, obwohl klar ist, dass dieser Lärm Menschen krank macht und durch Herz- Kreislauferkrankungen umbringt. Hast Du eine Handy? Weißt Du wieviel Menschen vergewaltigt, verletzt und getötet werden, um das notwendig Coltan zum Bau von Handys in Uganda zu gewährleisten. 5 Millionen Tote im Bürgerkrieg um das Coltan - aber lieber das liebe kleine süße Schweinchen nicht töten ... Wenn Du Dich schon moralisch über andere erhebst, dann bitte sei konsequent und fliege nicht, nutze keine Handys ...... Das ist das, was mich am meisten bei Veganern nervt, dass sie völlig inkonsequent sind, sich aber als hohe moralische Instanz aufspielen, nur weil sie auf tierische Produkte verzichten. Schau mal im Internet unter "Licensing Effect" nach.

Antwort
von JohannaJacob, 32

Bei mir ist es wie bei AppleTea - es wird meistens vegan gekocht (ich), manchmal vegetarisch (er) und beim Rest sorgt jeder für sich selbst. Wir tolerieren und respektieren die Entscheidung des Anderen.

Wenn du permanent ein ungutes Gefühl bei der Sache hast und es nicht schaffst, es zu tolerieren (das ist ok, manchmal schafft man es einfach nicht, auch wenn man es so sehr will), empfehle ich dir, dich mit "The Work" von Katie Byron zu beschäftigen.

Antwort
von EmptyCages, 102

Ich mag deine Frage, denn ich bin diesbezüglich absolut bei dir...! :) Vielleicht bist du schon zu weit gegangen und hast es einfach so noch nicht bemerkt oder dir eingestanden... Bevor ich hier allerdings meine persönlichen Erfahrungen ausbreite, empfehle ich dir - sozusagen als "1. Hilfe-Paket" :) - ein geniales Buch:

 "Überleben unter Fleischessern" von Carol J. Adams... Dort findest du unter anderem auch viele wertvolle Tipps und Ratschläge zum Thema Beziehung und Partnerschaft... Alles Gute für euch beide - lass immer auch dein Herz und dein Gewissen mitentscheiden, denn das sind immer noch die besten und ehrlichsten Ratgeber - irgendwann wird dann alles ganz einfach...:)

Kommentar von HzgMikeVP ,

Ich danke dir herzlich! Ich werde mir das Buch besorgen. :-)

Kommentar von EmptyCages ,

Sehr gern geschehen - ich hoffe, es bringt euch beide auf einen guten Weg zu- und miteinander...:)

Antwort
von ACA25, 108

Hallo,

Ich bin auch Veganer und anfangs war das auch sehr schwer.

Meine Freunde und Freundin sind sehr diskussionsfreudig und sehen ein, dass es vernünftig ist, vegan zu leben. Sie werden dennoch nicht zu Veganern, da sie Fleisch zu sehr mögen. Das ist eine Tatsache womit man sich in unserer Gesellschaft als Veganer abfinden muss. Hast du mit ihr über Veganismus gesprochen? Wie steht sie dazu? Wenn sich Menschen verteidigen und versuchen "Argumente" für das Fleischessen zu finden nervt das. Mir reicht es wenn sie zugeben, dass man als Veganer recht hat...

Antwort
von Ostsee1982, 137

Man kann aus allem ein Dogma machen und das militant ausleben. Wenn du nicht bereit bist eine entsprechende Akzeptanz aufzubringen wird das langfristig nicht funktionieren denn sie wird sich deinem Lebensstil kaum anpassen. Ganz gleich ob jemand Fleisch isst oder nicht, keiner muss sich rechtfertigen, beides ist völlig legitim. Wie du damit umgehst ist deine Sache.

Kommentar von HzgMikeVP ,

Ich will nur an mir was ändern und eine erweiterte Sichtweise erlangen, damit ich mit der Situation besser umgehen kann, denn nur mit Akzeptanz (auch wenn ich das sicherlich bräuchte) komme ich nicht weiter. :/

Kommentar von Ostsee1982 ,

Das ist aber eine Einstellungssache, das verändert sich ja nicht mit ein paar anderen Kommentaren. Die kannst du dir zwar durchlesen und vielleicht das ein oder andere annehmen, das verändert aber nicht deine Sicht auf die Dinge. Da kannst du dich nur mit dir selbst intensiver auseinander setzen. Wenn ich angenommen Schokolade nicht gut finde und will sie aber gut finden dann kann ich mir das ja nicht von außen einreden lassen. In dem Fall ist Toleranz und Akzeptanz die erweiterte Sichtweise.

Kommentar von EmptyCages ,

Es hat m. E. nicht das Geringste mit "Militanz" zu tun, wenn man seine tiefsten ethischen Überzeugungen und Werte nicht verraten möchte, denn man würde im Grunde viel mehr verraten - auch sich selbst und die, für die man einsteht...

Kommentar von Ostsee1982 ,

Wenn ich mir deine ganzen Kommentar angucke frage ich mich was hier eigentlich dein Thema ist? Hier geht es ursächlich um eine Beziehungsfrage, die habe ich beantwortet. Ich benötige auch keine Bekehrungen. Du darfst deine Einstellungen genauso haben wie auch jeder nicht Veganer, beides ist legitim und nichts anderes habe ich bereits in meiner ersten Antwort formuliert.

Kommentar von EmptyCages ,

Darum geht es doch nicht ! Du hast vielmehr dem FS indirekt Militanz unterstellt, nur darauf bin ich eingegangen (so wie ich jeden meiner Kommentare individuell gestalte) - nicht mehr und nicht weniger...

Kommentar von Ostsee1982 ,

Du denkst also, dass ich meine Antwort in Grundsatzdiskussionen vor dir zu rechtfertigen habe weil dir ein Wort nicht in dem Kram passt? :-)

Antwort
von Omnivore07, 102

Hat jemand einen Rat was ich tun kann oder was mir helfen kann?

Ein Blick über den Tellerand wäre dabei hilfreich. Denn:

dass sie in meinem Beisein tote Proteiene isst.

Deine veganen Produkte sind genauso tote Proteine. Oder isst du lebendige Pflanzen, die du dann qualvoll durch die Zähne oder Magensäure tötest?

ich will sie nicht Missionieren oder Manipulieren aber dennoch sehe ich jedes mal in dem "Essen" das Leid der Tiere und noch mehr

Damit musst du alleine fertig werden, wenn du in Viehzucht nur Qual und Leid siehst. Tierquälerische Aufzuchten sind in Deutschland verboten! Wer sich nicht an die Nutztierhaltungsbedingungen und Schlachtverordung hält, der kann sein Laden zu machen.

Ich empfehle dir mit deiner Freundin einen Bauernhof, einen Schweinestall, einen Kuhstall, eine Rinderherde zu besuchen. Dann siehst du mal mit eigenen Augen welche Arbeit die Landwirte reinstecken um das Tierwohl zu maximieren. So könntest du jedenfalls diesen Punkt von der Liste streichen, wenn du dir die Viehzucht mal selbst anschaust!

 Ich Liebe sie natürlich so wie sie ist aber immerhin betrifft es auch unschuldige Lebewesen.

Tiere sind nicht immer so unschuldig wie ihr denkt. Sie wurden genau zum Zwecke des Milchgewinns oder Fleischgewinns gezüchtet! Ohne dem würden sie erst gar nicht leben! Sie verdanken ihr Leben nur dem Konsumenten.

Genauso sieht es mit pflanzlichen Produkten aus. Diese Pflanzen werden nur zum Zwecke für Tierfutter oder Menschennahrung gezüchtet. Das sind dann genauso unschuldige Lebewesen.

Und dann kommt noch was hinzu: Für pflanzliche Nahrung müssen enorm viel andere Tiere sterben. Ackerwirtschaft tötet Würmer, Kleintiere und Kleinsäuger durch Walzen, Grubber, Pflug, Egge und Erntemaschinen. Dann kommen noch die ganzen Pestizide und Schneckenlinsen hinzu, welche viele Insekten, Mäuse und Schnecken vergiftet. Dieser Tod ist mit sicherheit nicht so toll wie der Blutentzug im betäubten Zustand!

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Wie du also siehst, solltest du deine Ansichten ein wenig erweitern und schon wirst du erkennen, dass alles halb so schlimm ist wie du es dir vorstellst! Bzw. dass das Töten von "unschuldigen Lebewesen" bei Veganern nicht geringer ist als bei einem Mischköstler.

Gruß
Omni

Antwort
von HzgMikeVP, 112

Und ich bin schon seit 7 1/2 Jahren Vegan und seit knapp vier Monaten mit ihr zusammen.

Antwort
von ThomasAral, 126

und was ist mit dem Leid der Pflanzen ? .... also wenn schon dann solltest wegen dem Leid auf höher entwickelte Tiere (also Säugetiere, Vögel) verzichten ... aber nieder egenau wie Pflanzen behandeln --- also z.B. Fische. Und Eier wegnehmen ist kein Leid im eigentlichen Sinn ... die Evolution hat das schon so eingerichtet dass bei den Vögeln viel mehr Eier produziert werden als dann tatsächlich für die Nachkommenszucht benötigt werden. Aber klar ... das mit der Milch ist schon ein Problem. Hab mich da mal erkundigt ... ist recht fies.  Was jetzt die Freundin betrifft --- brings ihr schonend bei.

Kommentar von ACA25 ,

Hühner wurden zu Eiermaschinen gezüchtet. Das ist die vom Menschen aufgezwungene Evolution und nicht eine Natürliche Selektion.

Kommentar von HzgMikeVP ,

Damit wollte ich sagen; Wir Menschen sollten aller Leiden auf ein Minimum verringern, denn wir haben das Wissen, die Mittel, die Kraft, die Resaucen, die Intelligenz! Auserdem weil wir das alles haben, sollten wir alle anderen Schützen, weil immerhin fällt es dann positiv auf uns wieder zurück. Aber darum geht es nicht in meiner Frage. Wenn hier keine Antworten kommen würde ich hier jetzt die Kommentarliste beenden. Danke an die die mir wirklich Helfen möchten

Kommentar von ThomasAral ,

tja die welt ist halt kein paradies.  wenn du z.B. die ratten schützen wolltest und alles tun damit die ja nicht irgendwie durch die menschen verdrängt werden ... dann passiert genau sowas wie im Mittelalter (PEST)... und das war jetzt nur ein einfaches Beispiel.  Würdest du z.B,. die Wildschweine schützen dann wirds wohl auch nicht gerade rosig werden ... irgendwann würden marodierende Wildschweinbanden durch alle städte ziehen und gärten verwüsten ... von den wäldern und feldern gar nicht zu reden .... usw.  Schöne neue Welt :-)

Kommentar von EmptyCages ,

Wildschweine, Füchse, Waschbären, Wölfe und im Norden sogar Eisbären drängen vielmehr in die Städte, weil Menschen immer mehr deren Lebensräume beschneiden und einengen - dem Größenwahn sei Dank ! Stolz darauf ? :(

Kommentar von Omnivore07 ,

Wir Menschen sollten aller Leiden auf ein Minimum verringern

Dann schlage ich folgendes vor:

Wir werden alle Boviganer: Man stellt sich drei Rinder auf die Wiesen und schaut zu wie sie wachsen. Nach einem Jahr kann man ein Rind schlachten und die Nachkommen aufziehen. Von dem Fleisch kann man ein ganzes Jahr leben. Das verhindert Tötungen im Acker- und Obstbau. Fehlende Nährstoffe kann man supplementieren (Vit C, Ballaststoffe)

Das wäre die schonenste Art der Ernährung!

Kommentar von ThomasAral ,

ja nur die Veganer würdens erst recht nicht übers herz bringen ihr eigens aufgezogenes rind eigenhändig umzurbigen. außerdem ist es unwirtschaftlich und das ist der grund warum diese frühere praxis der menschheit langsam immer mehr verschwindet.  wenn man jetzt noch hinzu nimmt, dass man ja besonders das leiden der menschen verringern will, dann muss man im hinblick auf die steigende weltbevölkerung mehr nahrung haben --- das geht natürlich nur wenn es möglichst preiswert ist. Fleisch ist leider nicht so preiswert wie die selbe Energie durch anderere Nahrung.  Das könnte ein Argument für die Veganer sein --- doch soweit denken die meisten nicht.

Kommentar von Omnivore07 ,

Es ging ja nicht um Wirtschaftlichkeit, sondern um "Leiden auf ein Minimum" zu bringen. Und da ist nun mal Bovigan die beste Idee

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