Erfahrungen mit Reha nach Widerspruch?

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4 Antworten

Die Rentenkasse lehnt scheinbar grundsätzlich erst einmal ab. Ich hatte das auch erst.

Allerdings wundere ich mich schon fast, dass du erst seit Februar krankgeschrieben bist und jetzt schon eine Absage bekommen hast.

Bei mir hat die Rentenkasse eine halbe Ewigkeit gebraucht.

August 2014: Antrag bei der Rentenkasse eingereicht

Dezember: Absage seitens der Rentenkasse, direkt 2 Tage später einen Widerspruch samt ausdrücklicher Empfehlung meiner Psychologin für diese Reha.

Februar 2015: Die Rentenkasse schickt mir einen Termin für einen Gutachter.

März: Gutachtertermin, direkt danach schickt der Gutachter ebenfalls eine Empfehlung für die Reha zur Rentenkasse.

Juli: Endlich Zusage der Rentenkasse für die Reha, die ich dann im August 2015, also genau ein Jahr nach Antrag, endlich antreten konnte.

Und hätte ich die zwischendurch nicht so oft angerufen, dass die schon die Augen verdreht haben müssen, wenn die meine Nummer im Display hatten, hätte es wahrscheinlich noch länger gedauert.

Ich kenne viele Fälle, auch durch andere Teilnehmer der Reha, bei denen die Rentenkasse erstmal abgelehnt hat. Am Ende kam bei allen die Zusage.

Wenn die Rentenkasse sich ewig Zeit lässt, einfach nerven. Irgendwann klappt das schon.

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Kommentar von Dickie59
15.05.2016, 17:46

Leider sind die Fristen in den Bundesländern so lang, auch die Verfahren, wenn von vornherein der Antrag ungünstig gestellt wurde (warum hatte erst im Widerspruch die Meinung deiner Ärztin so ein Gewicht und nicht gleich-prüf das mal). Die behauptung, es wird alles erstmal abgelehnt wäre nachzuweisen, das kannst du nicht.!!! Den Versicherten, dennen ich hier und rund um Lübeck geholfen habe einen Antrag zu stellen war innerhlab 3 Monate beschieden, das waren Bundesländer wir Berlin, Schleswig-Holstein, für Köln, Mecklenburg-Vorpommern und Schwaben), vielen machen es sich schwer, die Fragen umfangreich zu beantworten, vor allem zu den gesundheitlichen Einschränkungen.

Beste Grüße

Dickie59

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HAllo,

die Verwaltung muss nochmals eingehnd den Fall begutachten und dem Widerspruchsausschuß eine Lösung vorschlagen:

die kann lauten, abgelhnt weil du vielleicht noch nicht ausreichend über die Krankenlasse Therapien genutzt hast (SGB IV), oder Abhilfe, man genehmigt dir die Reha.

Das Verfahren dauert jetzt ca. 3-6 Monate, da die Widerspruchsausschußmitglieder ehrenamtlcihe Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter sind. Es werden dann bis zu 30 Fälle vorbereitet, den beiden zugesandt, damit sie sich vorbereiten könenn. Am Sitzungstag berichtet ein Mitarbeiter der Abteilung Rechtsmittel über die Verwaltungsentscheidung, ein Arzt vom Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung ist auch dabei, damit er Diagnosen erläutern kann.

Beste Grüße

Dickie59

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Kommt auf den Grund der Ablehnung an...

Wurde die Reha aus medizinischen Gründen oder wegen fehlender Versicherungsrechtlicher Voraussetzungen abgelehnt??

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Kommentar von MySelf182
13.05.2016, 13:08

Aus medizinischer Sicht. Angeblich sei meine Erwerbsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Es wäre eine nervenärztliche, ambulante Therapie angebracht.

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Deine Chancen stehen gut. Ich habe das letztes Jahr für eine Freundin formuliert und sie konnte ihre Reha antreten.

Viel Erfolg und gute Besserung!


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