Frage von wildVampire 17.01.2012

Erfahrungen mit OPs bei Kalkschulter

  • Antwort von drholgergross 18.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, leider geht aus deiner Frage nicht hervor wie lange die Beschwerden schon andauern. Grundsätzlich muss zunächst einmal auf den "natürlichen" Verlauf einer Kalkschulter Erkrankung hingewiesen werden.

    Das bedeutet, dass in den meisten Fällen plötzlich auftretende sehr starke Schmerzen auf eine spontane Selbstauflösung des Kalkherdes hindeuten. In diesen Fällen könen durch gezielte Injektionen und ausreichende Schmerzmedikation die Schmerzen beseitigt oder gelindert werden und zunächst mal zugewartet werden. Oftmals ist nach 2-3 Wochen der Kalkherd dann nahezu verschwunden und die Beschwerden klingen ab. Eine OP oder Stoßwellenbehandlung ist dann gar nicht mehr notwendig. Sie hierzu auch unsere Internetseite: http://www.kalkschulter-behandlung.de/index.php/kalkschulter-verlauf

    Sollten die Schmerzen zu stark sein und die Kalkauflösung aufgrund der Größe der Kalkherde zu lange andauern, ist eine Entfernung des Kalkherdes zu empfehlen. Die normale Operation im Rahmen einer Arthroskopie wurde Dir ja bereits empfohlen. Dieser Eingriff kann ambulant oder auch stationär durchgeführt werden. Leider kommt man dabei um eine Vollnarkose nicht herum. Nach der Operation ist man ebenfalls auf Schmerzmittel angewiesen. Die Beschwerden klingen jedoch im Allgemeinen innerhalb den ersten zwei Wochen deutlich ab. Aufgrund der Wundflächen im Gelenk ist jedoch der Arm einige Zeit zu schonen. Alternativ zur Arthroskopie bietet sich noch ein neues Verfahren zur Entfernung des Kalkherdes bei der Kalkschulter. Man spricht von der ultraschallgestützen Needel Lavage oder microinvasiven Therapie. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Dies deckt sich auch mit den neusten wissenschaftlichen Ergebnissen und einem Artikel im Focus. Schau mal bei Google unter: Schnelle Hilfe für Kalkschulter Dieser Eingriff kommt ohne eine Vollnarkose aus und der Arm kann sofort wieder eingesetzt werden. Weitere Infos kannst Du auch auf unserer Webseite die ich oben schon aufgeführt habe nachlesen. Gute Besserung Dr. Holger Groß

  • Antwort von Gurkentopf 17.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich wurde auch an der Schulter operiert. 2009, aber nicht nur wegen Kalk.

    Die OP hat ca. 50 min, gedauert, unter Vollnarkose, Es wurde endoskopisch gemacht, also keine großen Schnitte , sondern habe jetzt 6 kleine an der Schulter., Sieht man kaum noch.

    Nach dem Schlauchziehen am nächsten Tag wurden schon wieder die ersten Übungen ausprobiert. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Dank Schmerzmittel.

    Alles halb so wild. Du bekommst dann wahrscheinlich auch einen Stützgurt(Gilchchrist_Gurt) Der hilft dir, den Arm ruhig zu halten.

    Übrigens bin ich vorher zum Friseur gegangen und habe mir die Haare ganz kurz schneiden lassen, damit ich sie nicht stylen musste:-)

    Die erste Zeit durfe ich den Arm nicht weiter als bis zum Hals heben, da war nichts mit stylen. Und auf Toilette gehen war auch doof. Keine Arme, keine Kekse.

    Also, mach dir nicht solche Sorgen, dass ist alles halb so wild. Und du wirst bald keine Schmerzen mehr haben.

    Habe jett nur manchmal etwas Schmerzen wenn ich zuviel auf der operierten Seite liege.

    Alles Gute

    Gurkentopf

  • Antwort von hauwech 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    ich bin Dienstag den 14.02.2012 an meiner rechten Schulter wegen eines Kalkdepos operiert worden. Die OP war zum Glück völlig harmlos, ich hatte auch Angst davor. Vollnakose OK, dann ein arthroskopische - minimalinvasive OP, aufwachen und nach ca. 6 Std gesammt in der Klinik, konnte ich wieder nach Hause. Es wurde vorher versucht mir mit Medikamenten, Laserbestrahlung und der sehr teuren Stoßwellenbehandlung ("ESWT") zu helfen. Ich hätte die OP gleich machen lassen sollen, dann hätte ich viele Schmerzen und auch viel Geld sparen können. Naja, jetzt zwei Tage nach der OP habe ich noch Schmerzen und ich hoffe die sind nur von der OP. Es handel sich bei den Schmerzen um eine Art von einem sehr starken "Pferdekuss". Ob eine OP alles vollständig beheben kann, kann nartürlich keiner sagen. Aber man ist um eine Erfahrung reicher. So ich hoffe das hilft ein wenig und wenn du noch mehr wissen willst frag einfach. Ich finde es gut meine Erfahrung mit jenanden teilen zu können.

  • Antwort von berndao 22.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, meine Partnerin hat die gleichen Probleme und fand im Internet die Praxis von Dr.Groß in Saarlouis. Dort hat sie am 6.2. Termin. Eingriff dauert 20 Minuten, danach ist der Kalk weg. Wir fahren die insgesamt 1200 km gern, da sich die Sache offenbar lohnt, wenn man die Meinung Betroffener liest. Ob die KK Kosten übernimmt, klärt sich morgen. Grüße aus Gera

  • Antwort von gabriele0815 17.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die OP wird für dich wirklich die beste Lösung sein. Ich kenne das so, daß es in Vollnarkose gemacht wird, aber per Arthroskopie (Schlüssellochtechnologie). Kommt dann darauf an, wieviel der Arzt dann "aufräumen" muß in deiner Schulter, aber es ist nicht so ein langer Eingriff. Angst mußt du keine haben bei der Vollnarkose, du schläfst ganz sacht ein, wenn dir das Medikament gespritzt wird. Nach der OP zwickt es natürlich noch etwas in der Schulter, dagegen bekommst du aber Medikamente und wirst von Physiotherapeuten langsam trainiert.

  • Antwort von wildVampire 16.02.2012

    Erstmal tausend Dank für Eure Antworten!! :) Habe jetzt am 27.02. Termin zur OP...hab zwar mega Angst davor, aber wenn ich so an die ständigen Schmerzen denke, kann ich es eigentlich kaum erwarten... hatte seit 2005 immer einen leichten Schmerz, wenn es z. B. darum ging, den Arm nach hinten zu drehen... habe ich in meiner Dummheit gänzlich ignoriert... ich meine... wenn es weh tut, den Arm nach hinten zu tun, dann mache ich das halt einfach nicht... lach Heute bin ich definitiv schlauer und kann nur jedem raten, der das liest und der auch erst nur "leichte Schmerzen" hat, gleich zum Arzt zu gehen, denn dann hilft meist die Spritzentherapie... :) Danke auch an hauwech... dein Beitrag baut mich auf, weil ich auch angst vor der Narkose hab usw. aber wenn du sagst, dass du nach 6 Stunden wieder heim bist... aaaaaah... wird schon schiefgehen.... schade nur, dass man nicht sagen kann, wo der Kalk herkommt... die Ärzte haben eine Abnutzung am Knochen festgestellt, der wohl auch für die Enge zwischen Schulterdach und Gelenk verantwortlich ist... wahrscheinlich weil ich in der Jugend "zu viel" Sport gemacht habe... kann ich mir aber nicht vorstellen... na jaaaa... jetzt heißt es... "Augen zu und durch"... und wenn ich die erste Nacht wieder auf meiner geliebten rechten Seite schlafen kann, dann: JUHUUUUU... :-))) Danke euch nochmal...

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen
Diese Frage und Antworten teilen:

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!