Frage von HalutaMatata, 59

Erfahrungen mit Krebs bei Hunden?

Hallo zusammen,

Seit ungefähr drei Jahren hat unsere Labrador-Schäferhündin, Marta, eine Verhärtung an der Zitze. Die ersten zwei Ärzte haben uns gesagt, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, solange es Marta nicht stört. Nun ist diese "Verhärtung aber auf Faustgröße" gewachsen und auch etwas eingerissen. Der dritte Arzt bei dem wir jetzt waren hat uns die Diagnose Krebs gestellt. Es sieht auch so aus als hätte dieser schon an der Lunge gestreut. Genau konnte der Arzt das zwar nicht sagen, aber sein Gesichtsausdruck hat ihn verraten. Der Tumor wird jetzt entfernt, die Hündin sterilisiert und dann wird gecheckt, ob der Tumor gut oder bösartig ist. Ich bin total geschockt und mache mir Vorwürfe, dass wir den Tumor nicht sofort haben entfernen lassen. Ich muss dazu sagen, dass unsere Hündin erst 8 Jahre alt ist und noch total fit und aufgedreht ist.

Hat j.m. Erfahrungen mit so einer Situation? Was haben wir zu erwarten, wenn der Krebs tatsächlich gestreut hat? Sollte man weitere Tierärzte zu Rat holen?

Antwort
von sabbelist, 27

Ich würde jetzt erst mal abwarten, bis der Befund da ist, bevor Du Dich verrückt machst.

Sollte der Krebs aber gestreut haben, gibt es auch für Tiere Chemotherapien. Anders als beim Menschen, leiden Tiere meistens nicht unter der Behandlung.

Warte ab, was der Befund ergibt und was der Tierarzt Dir sagt. Andere Meinungen kannst Du dann immer noch einholen.

Ich drück die Däumchen, das es nichts schlimmes ist :)

Antwort
von Schnuffi321, 32

Ich kenn das nur zu gut:( bei unserem Labrador war es genau gleich;-( der Arzt hat vermutet, dass sie nie mehr gesund wird, doch plötzlich ist ein Wunder geschehen und sie ist nun wieder eine ganz fitte Hündin:) an deiner Stelle würde ich jetzt einfach abwarten, ich weiß wie schwer das ist:( aber mach dir keine Vorwürfe!! Keiner konnte es wissen

Kommentar von HalutaMatata ,

@Schnuffi321: Welche Maßnahmen habt ihr denn Unternommen? Chemotherapie?

Antwort
von Adsensio714, 10

Mach dich nicht verrückt. Außerdem sind 8 Jahre für einen Hund völlig ok ;) Wie ist es ausgegangen?

Kommentar von HalutaMatata ,

Soweit ok. Sie ist wieder fit, aber im Hinterkopf hat man natürlich immer den Gedanken, dass es mit ihr jeden Tag schnell Berg ab gehen kann :(

Kommentar von Adsensio714 ,

Ja, leider... Aber hey immer hin gehts gut :) Nutzt die Zeit!!!!

Antwort
von Tocopherol, 15

Das kann ich euch jetzt schon sagen, dass das Ding bösartig ist. Gutartige tumore streuen nicht. Sorry, die ganze OP war Abzocke, denn gegen die metastasen kann man nichts machen, an denen wird sie sterben. 

Leider kann ich euch nur sagen, dass die ersten beiden Tierärzte auch nicht die hellsten waren, die hätten euch nämlich gleich operieren müssen. 

Kommentar von HalutaMatata ,

Mein Mann und ich waren jetzt bei einem anderen Tierarzt und das Gleiche hat er uns auch gesagt. Trotzdem musste sie Operiert werden, da sich der Tumor entzündet hat, die Schwellung am Gesäuge ist "geplatzt". Hätten wir sie nicht operiert, wäre sie an der Entzündung gestorben. Es war also nur eine kurz- oder langfristige (wird sich noch herausstellen) Lebenserverlängerungsmaßnahme. Jetzt heißt es einfach nur abwarten und hoffen, dass sich der Krebs sehr langsam weiterentwickelt :(

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