Frage von BabyShay 14.01.2012

erfahrungen mit kaiserschnitt unter vollnarkose? bitte melden!

  • Hilfreichste Antwort von Undsonstso 14.01.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich denke mal zur "erfindung" des kaiserschnittes kam es ja, eben weil gefahren für mutter und / oder kind bei einer natürlichen entbindung bestanden....

    zwar birgt jede op / narkose gefahren, doch die medizin ist ja heute schon sehr weit.

    ich meine, ein kaiserschnitt sollte nicht auf wunsch durchgeführt werden, es sollte ein medizinischer grund vorhanden sein.

    erfahrungen:

    mein kind kam per kaiserschnit unter vollnarkose auf der welt, da das aufrechterhalten der schwangerschaft bis zur 40. woche definitiv nicht möglich war und leben von mutter und kind gefährdet waren.

    es gab beim kaiserschnitt keine probleme. und jetzt, 7 jahre später, sind mutter und kind, ein herz und eine seele und wohl auf. ;-)

  • Antwort von DoktorNoth 14.01.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo

    Leider habe ich keine persönlichen Erfahrungen mit einem Kaiserschnitt, da ich ein Mann bin. ICh bin aber auch Arzt, um genau zu sein Anästhesist, daher kenne ich mich sehr gut mit Narkosen aus. Daher gebe ich doch mal kurz einen Kommentar ab.

    Kaiserschnitte werden von Frauen heutezutage häufig gewählt, weil sie es für besser oder einfacher halten. Sicher geht es schneller. Ob es auch angenehmer ist? Ich weiß es nicht, da ich die Frauen ja immer nur bei der OP sehe und nicht danach. Ich weiß aber (und da bin ich mir absolut sicher), dass eine natürliche Geburt keineswegs mehr Risiken birgt als ein Kaiserschnitt. Eine natürliche Geburt ist natürlich nicht risikofrei, da hast du Recht. Das Kind kann unter einem Abklemmen der Nabelschnur zu wenig Blut bekommen, was Hirnschäden verursachen kann. Frühzeichen dafür sind abfallende Herztöne. Das ist es, was du als schlechte Erfahrung in einem deiner Kommentare angeführt hast, und ich kann verstehen, dass du Angst hast, ebenso ein Fall zu sein. Glücklicherweise passiert so etwas sehr selten. Bei Entbindungen in einem vernünftigen Krankenhaus kommt es außerdem fast nie so weit. Der Abfall der Herztöne wird mittels CTG bemerkt und im Notfall dann doch schnell ein Kaiserschnitt gemacht. Bei bestimmten Situationen ist eine natürliche Geburt medizinisch nicht zu empfehlen, dazu gehören Beckenendlage (geht zwar auch natürlich, ist aber risikoreicher) oder eine vor dem Muttermund liegende Plazenta (placenta praevia). Hat man derartiges ist tatsächlich der Kaiserschnitt risikoärmer - aber NUR DANN!

    Denn: Beim Kaiserschnitt geht es immer um zwei Leute: Dich und das Kind. Beim Kaiserschnitt besteht das Risiko der Verletzung für das Kind (kann ja auch mal ein Skalpell ins Bein kriegen, oder ins Auge, oder, oder...), erwiesenermaßen gibt es oftmals emotionale Bindungsstörungen des Kindes, und für die Mutter sind die Risiken auch nicht ohne: Blutung, Verwachsungen, überschießende Narbenbildung, Risiko des Verlustes weiterewr Schwangerschaften, erhöhtes Risiko für Uterusruptur, Schmerzen durch Beschädigung von Nerven, Verletungen des Darms und anderer Organe und Infektionen, um nur einige zu nennen. Dazu kommt folgendes. Kaiserschnitte werden meist in Spinalanästhesie, landläufig Rückenmarksnarkose, operiert. Dabei ist die Mutter wach und nur die untere Körperhälfte durch eine Injektion von Betäubungsmittel in den Rückenmarkskanal betäubt. Ist ein Super-VErfahren und millionenfach erprobt, birgt aber natürlich wie alle Betäubungsverfahren Risiken (Allergie, Blutung, postspinaler Kopfschmerz, Nervenschäden, Blasen- und Mastdarmstörungen). Eine Vollnarkose ist bei Schwangeren nach Möglichkeit IMMER (!) zu vermeiden. Das Risiko für schwere Schäden ist im Gegensatz zu normalen Operationen für beide, Mutter und Kind, um den Faktor 1000 erhöht. Warum? Viele Gründe:

    • Schwangere benötigen eine viel höhere Kreislaufleistung als andere, da sie auch das Kind versorgen müssen, Narkose geht aber auf den Kreislauf - mögliche Schäden fürs Kind durch Sauerstoffmangel (he, wolltest du das nicht vermeiden?)

    • Schwangere sind nie nüchtern, da das Kind immer von unten gegen den Magen drückt, Mageninhalt kann beim Einschlafen nach oben steigen und in die Luftröhre gelangen. Folgen sind schwere Lungenentzündungen, die zum Tod führen können.

    • Die Narkosemedikamente für eine Vollnarkose werden in die Vene gespritzt, gehen also über die Plazenta auch aufs Kind über. Das kommt also mit den Auswirkungen einer Vollnarkose auf die Welt und kann eventuell nciht richtig atmen - möglicher Sauerstoffmangel fürs Kind.

    • Beim Einleiten der Narkose kann es massive Probleme mit der INtubation, also dem Einlegen eines Beatmungsschlauches für die Mutter, geben, da die Anatomie von Schwangeren im Kopf-Hals-Bereich verändert ist. Wiederum hohes Risiko für die Mutter.

    • Bei Kaiserschnitt allgemein, aber besonders bei Vollnarkose werden weniger Hormone zum Zusammenziehen der Gebärmutter ausgeschüttet, wenn dies aber nciht passiert kann es zu massiven Nachblutungen kommen. Risiko des Verblutens für die Mutter.

    • dazu kommen allgemeine Narkoserisiken wie Stimmband- und Zahnschäden, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Kreislaufprobleme und Allergien.

    Kurz gefasst: Eine Vollnarkose bei Schwangeren macht man NUR IM NOTFALL! Wer anders handelt, handelt verantwortungslos, das gilt fü+r Mutter und Arzt. Wenn deine Frauenärztin sagt, aus welchen Gründen auch immer sei ein Kaiserschnitt bei dir das Richtige, muss ich mich ihrem Urteil beugen (wobei es Schwachsinn ist, dass generell das Risiko bei einer normalen geburt größer ist als beim Kaiserschnitt, es ist andersrum, aber wie gesagt, bei dir persönlich mag es so sein). Absolut 100%ig sicher und ohne Widerrede bin ich aber, wenn ich dir sage, dass eine Vollnarkose bei einer Schwangeren nur für den absoluten Notfalkl reserviert bleiben sollte/muss, da sie enorme (und ich meine ENORME) Risiken birgt, für Mutter und Kind. Spinalanästhesie okay, Vollnarkose NEIN!

  • Antwort von rokkabella86 14.01.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe einen Notkaiserschnitt "miterlebt". Ich wurde in Vollnarkose versetzt und muss sagen das ich die umstellung von schwanger sein auf kind haben mit einmal kurz augen zumachen wirklich sehr sehr schwierig. Die Vollnarkose nimmt dir das wichtigste erlebniss, den ersten schrei deines Kindes. Hätte ich die wahl gehabt, dann währe mein Sohn zumindest unter einer Spinalanästhesie zur welt gekommen, so das ich die geburt hätte miterleben können. Hätte unser beider leben nicht auf dem spiel gestanden, hätte ich die einwilligung nicht unterzeichnet.

    Rein physisch gab es keinerlei probleme, bis auf enormen blutverlust und kreislaufprobleme. Die Narbe ist super verheilt und ich bin recht früh aufgestanden.

    Psychisch sieht es eben anders aus, es ist für mich eben schwer gewesen zum kind eine bindung aufzubauen, da ich ihn nicht vom ersten moment an hätte sehen können. Mir fehlt der erste schrei, die emotionale bindung.

  • Antwort von Freya37 14.01.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Finger weg vom KS wenn nix gegen natürliche Geburt steht! Was soll passieren? Milliarden Menschen wurden auf diesem Weg seit Anbeginn der Menschheit so geboren! Wenn die Schmerzen zweitrangig sind entbinde normal spontan! Es ist der beste Start für Mutter und Kind! Ein KS ist ein großer Eingriff mit Komplikationen uU.

  • Antwort von Birmli 14.01.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Keine Methode ist "einfach und sicher". Abhängig vom Datum des Kaiserschnitts (SSW) ist übrigens die Sterblichkeitsrate höher als bei einer normalen Geburt. Jede "Methode" hat Vor- und Nachteile und was genau da am "sichersten und einfachsten" ist ganz sicher von Fall zu Fall abhängig und risikolos gibt's nicht^^

  • Antwort von hourriyah29 15.01.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo BabyShay,

    Ich bin wirklich schockiert, wie sehr Du Dich in einen Kaiserschnitt mit Vollnarkose verbissen hast. Egal ob Erfahrungen oder Fakten, Du willst nichts hören, was nicht in dein vorgefertigtes Bild passt.

    Ob es wohl an den Hirntumoren und den Narkosen liegt? Egal wie Du Dich entscheidest, ich denke Du solltest Dir gute Unterstützung suchen. Zunächst eine kompetente Hebamme, aber eigentlich würde ich Dir zu einer Psychotherapie raten. Vielleicht musst Du noch ein paar Traumata und/oder Ängste bewältigen?

    Egal wie Du Dich entscheidest alles Gute für die Geburt. Egal ob Kaiserschnitt oder normal Du und das Baby werdet es mit großer Wahrscheinlichkeit überleben ;)

    LG, Hourriyah

  • Antwort von Flitzpiepje 14.01.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Muss der Kaiserschnitt bei Dir gemacht werden und willst Du ihn? Bei mir wurde er aus einer Notlage heraus gemacht unter Vollnarkose. Ich wachte auf, mein Baby war gewaschen und gewindelt. Mir fehlt bis heute was. Mein zweites Kind war wieder ein Notkaiserschnitt, da unter den Wehen die alte Narbe aufging (kam erst unter der Geburt raus) und ich vor Schmerzen den Arzt umbringen wollte. Hier setzte man mir eine Rückenmarksspritze und ich konnte life den ersten Schrei meines Kindes hören. Ich habe es dann auch ganz "schmutzig" auf die Brust gelegt bekommen. Ich habe ein anderes Verhältnis zu ihr und bin den Ärzten heute noch dankbar, dass ich den Schrei hören durfte.

  • Antwort von putzfee1 14.01.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Einen Kaiserschnitt sollte man nie ohne medizinische Notwendigkeit durchführen lassen, schon gar nicht unter Vollnarkose! Jede Narkose ist ein Risiko, das man nicht eingehen sollte, wenn es nicht dringend nötig ist! Aber bevor ich hier weiter groß rumschreibe, lies dir vielleicht mal diesen Link durch, da sind viele Infos, die für dich interessant sein könnten:

    http://www.happy-baby.info/babyblog/2011/05/kaiserschnitt-noetig-natuerliche-geb...

  • Antwort von bountyeis 14.01.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo, am anfang waren sie im Vorteil, weil sie nix mitbekommen haben. Aber ich hatte eine natürliche Geburt und war danach gleich wieder fit, während meine Zimmernachbarin mit OP sich schlecht fühlte, Schmerzen hatte (OP- Wunde). Und die sicherste Methode ist es auch nicht, bei einer OP kann immer was passieren (Narkose!). Also ich würde es nur machen lassen, wenn es medizinisch umbedingt sein muss.

  • Antwort von 8rosinchen 26.04.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallööchen,

    • für kinder ist der vorgang der "natürlichen" geburt sehr wichtig,

    • es macht kinder stark, sie haben unbewusst ihren ersten kampf gewonnen,

    • das ist nämlich kein kinderspiel, sich durch den geburtskanal hindurchzuarbeiten,

    • und es stärkt besonders das immunsystem des kindes,

    • wenn keine gefahr besteht, dann nur natürliche geburt,

    • alles gute

  • Antwort von LoveablexX 03.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    zuerst,auch wenn unhöflich,eine gegenfrage : warum denn in vollnarkose? :)

    wurde uns abgeraten,ist eig nicht so gut fürs kind,weil die narkose bis zum kind durchdringt.

    zum 2. erfahrung, ja wir hatten einen KS , allerdings mit spinal anästhesie. :)

    der KS wurde bei mir gemacht,weil eine schulterdystokie vorlag,dh das kind konnte nicht INS becken rutschen.lag wochenlang darüber und hing fest und konnte mir super in die rippen treten und mir luftnot machen ;)

    4 tage nach dem ET war der ks beschlossene sache,nach zahlreichen untersuchungen und vermessungen, der kleine sollte 4500 gramm wiegen. man wird dann morgens auf die op vorbereitet, kriegt ein nettes hemdchen etc,darf einige std nix essen und trinken. dann wird man in den op gefahren,bzw in nen vorraum und die spinal anästehsie wird gesetzt. das ganze dauerte vlt 10 minuten,tat etwas weh aber danach begann direkt meine untere körperhälfte taub zu werden. nachdem dann geprüft wurde,ob ich wirklich keinen spitzen schmerz mehr fühle, ging es los,achja und ein katheter wurde natürlich auch gelegt! :D

    angeschlossen an die apparte und kurzzeitigen schwarz vor augen werden , fingen meine ärtzinen dann an zu schneiden..man merkt nur ein zupfen und drücken,aber keine schmerzen. 10 min nach beginn hiess es für unsere hebamme dann ARME AUF und der arzt schmiss sich auf meinen bauch um den kleinen mops rauszubefördern ;) er wurde mir dann an meine wange gehalten,wir konnten uns begrüßen etc :) dann wurd er hinter mir mit papa fotografiert und versorgt und kam nochmal zu mir,während bei mir noch gesaugt wurde,da ich ich eine ziemliche große plazenta wunde hatte. 30 min später war ich zugenäht und fuhr wieder in den kreissaal wo papa und kind warteten.

    der kleine wog tatsächlich 4520 gramm ;) war putzmuner und wurde direkt auf meinen oberkörper gelegt und habe ihn angelegt. musste leider noch den ganzen tag im kreissaal am blutdruck gerät hängen,wegen dem blutverlust. konnte daher auch 4 tage lang nicht aufstehen, gab noch wochenlang probleme mit der neu-blut bildung und schmerzen.

    aber das ist bei normal großen kindern und normalen blut verlust ja hinfällig!!

    viele grüße!

  • Antwort von frany 15.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich gebe dir ein Tipp kauf dir das Buch "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" Viele Berichte wie es war und Infos zum KS. Eigende Meinungen und Erfahrungen und keiner eröffnet eine Diskusion.

    Ich habe zwei KS gehabt und das erste mal war es schlim das zweite mal war ich drauf vorbereitet auch wenn ich beide male lieber Spontan wollte aber aus gesundheutlichen gründen wirde der KS gemacht.

    Jede Frau entfindet schmerz anders und steckt den KS anders weg! Also wer nur Positives schreibt war vielleicht drauf vorbereitet und zufrieden, aber schmerzen sind da und die mehrheit springt nicht rum wie ein Junger Gott sondern wie eine alte Oma mit krückstock.

    Wenn es die möglichkeit gibt für dich mach doch eine Teilnakose und du erlebst die ersten schreie deines Kindes. Und wenn du einen KS willst dann stelle dich auf schmerzen ein selbst Medis bringen nicht viel.

    Von den Gefahren beider Methoden Spontan und KS muss ich sagen das von allen beiden Gefahren aus gehen. KS: Atemprobleme Kind, Verlusst der Gebärmutter, Heilstörung der Narben, Gefühlverlust am KS um nur mal einige zu nennen. Spontan: auch dort können Atmenprobleme auftretten, Kind kan stecken bleiben, Damriß verschiedende Grade usw.

    Wie auch immer es ist deine Entscheidnung und Erfahrungen bringen dich nicht weiter du musst deine eigenden Sammeln.

    LG Frany

  • Antwort von Eddy63 14.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe zwar keinen Kaiserschnitt gehabt aber meine Tochter,allerdings nicht in Vollnarkose.Bei meiner dritten Geburt hatte ich eine Pda,und ich muss sagen das beste was ich tun konnte,keine Schmerzen und doch kam meine Tochter gut zur Welt.Habe um 12 Uhr die Spritze für die Pda bekommen 13 30 nochmals nachgespritzt.Und um 15 12 war meine Kleine da.Hatte ja Panik vor den Schmerzen.meine letzte geburt lag 11 Jahre zurück,ich kann nur sagen top.

  • Antwort von uwina 06.02.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Beim ersten Kind nach 27 Std Wehen Geburtstillstand, dann Kaiserschnitt mit PDA, vor 2 Wochen habe ich mein zweites KInd per WUNSCHKAISERSCHNITT entbunden!!! Ich bereue es nicht und ich finde es muss jeder selbst wissen! Hatte Rückenmarksnarkose, ich persönlich würde mir nie freiwillig eine Vollnarkose geben lassen, da ich den Moment der Geburt auf keinen Fall verpassen möchte

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