conzo66 am 29.02.2008 um 9:36 Uhr
Meine Tochter wurde 3 Monate zu früh geboren wegen Schwangerschaftsvergiftung. Sie ist jetzt 15 Monate, (12), und sie hat ein sehr starkes Durchsetzungsvermögen was auch über eine Stunde hinausgehen kann. Vieleicht kann mir jemand einen Rat geben diesbezüglich. Habe(n) auch schon einiges Probiert, wie ablenken von einer bestimmten Sache auf die sie sich versteift hat, oder mit Geduld bis sie sich anders Orientiert. Würde mich auf Antworten freuen
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Unsere Jüngste ist auch ein Frühchen (29.SSW), sie ist jetzt 16 Monate alt und verhält sich auch so, wenn sie etwas möchte. Das ist aber ganz normal, in dem Alter testen Knder erst einmal aus, mit was sie ales durchkommen bzw. wie sie am besten ihren Willen bekommen. Ihre Brüder (keine Frühchen) haben das in dem Alter auch gemacht. Du kannst nur versuchen konsequent zu bleiben und sie ablenken. Bei unserer Kleinen klappt das meist, aber auch nicht immer. Dann heißt es einfach Geduld haben.

Was du beschreibst ist nicht typisch für Frühgeborene,sondern Typisch für das Alter deines Kindes.In dem Alter sind alle Kinder so,sie versuchen ihre Grenzen auszuloten da kommst du nur mit Geduld weiter und manchmal auch mit ignorieren dabei immer gelassen bleiben,ist nicht einfach,aber da müssen alle Mütter durch.Viel Kraft!
conzo66 am 29. Februar 2008 10:00 Daran gedacht haben wir auch schon das es in ihr Alter passt. Aber es besteht ja auch die Möglichkeit das es eben für Frühgeborene Typisch ist. Ruhiger Schlafen werde ich jetzt auch nicht, aber Beruhigter. Danke
vollimleben am 29. Februar 2008 10:12 Behandle sie nicht mit "Samthandschuhen"Sondern ganz"Normal"Sie merkt das ganz genau wenn du unsicher bist,glaub mir .Sicher hat sie es schwerer gehabt ,aber das liegt HINTER ihr ,und deine Unsicherheit macht dich nervös und das merkt sie .
Meine Tochter ist 4 Monate (20 Monate, korrigiert 16 Monate) zu früh geboren und auch ein richtiger Sturkopf. Wahrscheinlich hat ihr sturer Kopf ihr aber das Leben geretten. Deshalb nehmen wir ihre Zornanfälle eher auf die leichte Schulter. Ignorier doch einfach mal ihr Durchsätzungsvermögen (ich denke Du meinst wenn sie etwas haben will, das sie dann nicht nachgibt)Denn wenn kein "Gegner" da ist, wird´s schneller langweilig.
conzo66 am 29. Februar 2008 09:57 Sturkopf, das ist wohl der ausdruck dafür, manchmal kommt es mir so vor als wenn es eine Kampfansage ist. Kinder in dem Alter sind ja nicht dumm, sie wissen wenn sie etwas nicht bekommen dann eben auf die harte Tour. Aber wie geht man damit um? Danke schön

Was verstehst du unter Durchsetzungsvermögen?
conzo66 am 29. Februar 2008 09:58 Aggressionen, bestimmt falsch geschrieben. Kampfansage. Ich will das was ich will und nicht der Papa oder die Mutti.
Wieselchen1 am 29. Februar 2008 10:10 Ablenken. Ablenken, Ablenken, Ablenken. Mit ihr spazieren gehen, das lieben sie. In einen anderen Raum gehen, eine Schnuffeltuchschlacht anfangen, kuscheln, irgendwas anfangen, was sie liebt. In dem Alter immer Ablenken. Bei meinem Sohn greifen entweder Kitzel- und Tobeattacken und singen und tanzen. Wenn gar nichts mehr geht: Jacke ran und draussen austoben lassen.
Mein Sohn ist zwei Wochen zu spät geboren worden und er war genauso. Ist also nicht frühchenspezifisch und kann genauso gehandhabt werden wie bei allen anderen Kindern auch. Sie entdecken, dass sie eine eigene Person sind, und auch unabhängig von Mama und Papa sein können (krabbeln, aufstehen, laufen....)und dann wollen sie das auch. Aber wie sollen sie es mitteilen und vor allem auch durchsetzen? Das klappte doch bislang immer so gut mit Schreien.....
Das mit dem Testen ist ja alles gut und schön. Leider habe ich die Erfahrung noch nicht sammeln können. Das ist eine ganz schöne Umstellung konsequent zu bleiben. Sie hat es ja schon bei der Geburt und dann im Brutkasten schwer gehabt, man will sie ja auch nicht noch verletzen weil man streng ist. Geht mir auf jeden fall so. Danke
Kann ich verstehen. Bei ihr fällt mir das auch schwerer, als bei den anderen. Gerade weil ihr Start so schwer war. ch weiß aber auch, dass ich ihr keinen Gefallen tue, wenn ich ihr alles durchgehen lasse. Im Kindergarten und in der Schule würde sie es dann ziemlich schwer haben. versuche es einfach und denk daran, es ist zu ihrem Besten. Viel Glück.