Frage von reddi1010, 165

Erfahrungen mit Emma Matratze?

Ich bin nun seid längerem in Matratzen Geschäften unterwegs. Nicht nur, dass einem überall etwas anderes erzählt wird, nervt mich, sondern auch, dass einem immer zum teuersten geraten wird. Wenn es nach den Verkäufern geht, muss ich mir eine 800€ Matratze mit Gelschicht von Schlaraffia kaufen und am besten den passenden 700€ Lattenrost gleich dazu.

Das Problem an der Sache ist auch: Meine Schulter sinkt fast nie richtig ein. Die Matratzen im Laden sind auch alle meist so maximal 20 Zentimeter breit. Ein Lattenrost mit Schulterabsenkung ist außerdem eigenartiger Weise eine Rarität.

Ich bin nun auf die Matratze "EMMA" aufmerksam geworden. Da man diese 100 Tage testen kann und nicht nur 10 Minuten im Geschäft, reizt es mich, diese zu bestellen. Vor allem, da ich für diese keinen Lattenrost brauche und sie mit 25 Zentimetern etwas höher als normal ist. Ich habe gehört, dass sie ohne Lattenrost, sprich auf einem Plattformbett oder einfach dem Boden genau die richtige Härte hätte. Außerdem habe ich keine Lust mehr auf dieses ständige Probeliegen im Geschäft.

Habt ihr Erfahrungen, wie sehr dieses Modell im Schulterbereich einsinkt? Das ist mir das wichtigste. Ich wiege 70kg.

Antwort
von Moebelzentrale, 95

zum Thema Emma.............die Marketing Strategie geht voll auf genau wie Smood oder oder oder...........

Zum Raumgewicht einer Matratze hört sich alles gut an wenn man liest 55-75 kg, nur das muss nichts heißen, Raumgewichte werden in der Schaumindustrie auch durch beimischen von Füllstoffen erreicht, das bedeutet gleiches Schaum Raumgewicht, aber nicht eine so hohe Flexibilität. Es wird halt gespart........

Versuch es doch mal mit einer variablen Matratze die Härtegrad einstellbar ist und sich auch Nachts während der Schlafphasen dem Körper anpasst......

Zum Thema Matratze auf Boden, na herzlichen Glückwunsch was die Luftzirkulation anbelangt......Dann lieber einen anständigen Roll Lattenrost mit min. 20 Leisten, nicht teuer und erfüllt auch bei einer anständigen Matratze seinen Zweck.

Kommentar von reddi1010 ,

Es wird wahrscheinlich ein Palettenbett... 

Antwort
von Michipo245, 134

Ich arbeite in einem Matratzengeschäft. Zur Emma kann ich dir nichts sagen, was beschrieben steht liest sich aber gut. Hab nur spontan keine Angabe zum Raumgewicht gefunden, dass sollte nicht zu niedrig sein. Ab RG 40 finde ich persönlich am besten/langlebigsten.

Allerdings würde ich sie nicht auf den Boden legen, das ist für deine Schulter auch nicht gut. Ein einfaches Lattenrost mit engem Leistenabstand ist besser. Du kannst die Leisten im Schulterbereich umdrehen. So, dass die Wölbung nach unten geht. Das hilft bei schwierigen Schulterproblemen oft sehr gut.   

Kommentar von reddi1010 ,

Ich habe tatsächlich in Rezensionen gelesen, dass die Matratze vielen gerade auf einer harten Unterlage gut gefällt. Sie hat ja quasi einen integrierten Topper. 

Kommentar von Michipo245 ,

Das mag sein. Mir ging es jetzt nur um den Schulterbereich, der Boden gibt ja nunmal gar nicht nach. Am besten du probierst es aus

Kommentar von reddi1010 ,

Ich finde diesen Tipp sehr nett mit dem Latten Umdrehen. Den kenne ich allerdings schon und das Problem ist, dass sich dadurch die Position in der Rückenlage unglaublich verschlechtert. Man liegt dann mit dem oberen Rücken quasi in einer Kuhle. 

Die Stiftung Warentest hat alle Lattenroste in ihrem Test (bis 1000€) mit einem "Ausreichend" versehen. Sie empfehlen ebenfalls eine starre Unterlage, die im selben Test ein "Befriedigend" bekam. 

Kommentar von Michipo245 ,

Ich weiß.. Stiftung Warentest empfiehlt sich aus starren Latten seinen eigenen Lattenrost zu basteln. Jeder so wie er will, und was ihm gut tut. Probier doch die Emma aus, so verkehrt kann sie nicht sein ;)

Kommentar von wuerfli ,

Eine Matratze muss schon von unten belüftet sein, sonst schimmelt sie. Schließlich verliert der Mensch im Schlaf viel Feuchtigkeit, die muss verdunsten.

Ja, Stiftung Warentest hat Matratzen und auch Lattenroste aller Preisgruppen getestet. Fazit: Testsieger ist der Lattenrost Marke Eigenbau und die 50 Euro Matratze aus dem Lidl.

Ein Freund von mir hat eine Matratzenfabrik, daher weiß ich, wie die gefertigt werden. Für mich ist das mit diesen Werbeversprechen eine reine Verkaufsmasche. Die eine Matratze hat angeblich dies, die andere angeblich das - und tatsächlich ist der Schnitt halt etwas anders, big deal, oder es sind Röhren reingeschnitten oder sonstwas.

Dafür kostet so´n Ding fast 1000 Euro, obwohl es einfach nur ein Kaltschaumblock ist mit ein paar eingeschnittenen Konturen. Meiner Meinung nach völlig unseriös und lachhaft, und der Test von Stiftung Warentest unterstreicht meine Meinung.

Das einzige, was wichtig ist bei einer Matratze, ist der Härtegrad.

Kommentar von reddi1010 ,

Die emma Matratze ist für den Boden geeignet laut Website und hat 10 Jahre Garantie. Ich würde sie aber eher auf ein sog. Palettenbett legen, da es besser aussieht. 
Testsieger war die Bodyguard Matratze von bett1.

Kommentar von Looney199 ,

Ja genau der Härtegrad, weil es ja auch eine Norm dafür gibt und nicht jeder Hersteller sein eigenes ding macht. 

Antwort
von Looney199, 128

Es gibt lattenroste, die kunststoffmodule im Schulterbereich haben, die auf tieferliegenden latten liegen, die kann man entfernen und dadurch sinkt man dort deutlich tiefer ein. Dann eine einfache matratze. 

Die Emma Matratze kenn ich nicht, aber es gibt meiner Meinung nach keine "volksmatratze". Jeder Mensch ist anders vom Körperbau. Selbst wenn ein Mensch die gleiche körperform hat, liegen sie auf der gleichen Matratze unterschiedlich.

Rein von den Eckdaten, hört die sich gut an, nur wie oben schon beschrieben fehlt leider das Raumgewicht, welches in meinen Augen sehr wichtig ist, um die Langlebigkeit einschätzen zu können.

Wenn du sie bestellst, würde mich interessieren, wie sie ist.

Kommentar von reddi1010 ,

Raumgewicht der Schichten ist 44, 50 und 75 laut Hersteller. 

Diesen Tipp mit dem "Latten im Schulterbereich tiefer machen", den höre ich ständig. Ich frage mich dann immer, ob die Leute den selbst mal ausprobiert haben. Ich liege natürlich nicht nur auf der Seite, sondern auch auf dem Rücken. Und eine S-Kurve in der Wirbelsäule (wegen der Kuhle im Schulterbereich) ist auf dem Rücken genauso schmerzhaft wie auf der Seite. Löst also kein Problem.

Die Matratze an sich muss so weit nachgeben, wie die Schulter Platz braucht. Ein flexibler Lattenrost bringt mir gar nichts. 

Kommentar von Looney199 ,

Ich schlafe seit zwei Jahren so, somit kann ich das beurteilen, da ich sowohl rücken als auch bauchschläfer bin und man merkt überhaupt nichts. Wenn man es richtig macht, dann bildet die matratze auch keine kuhle im schulterbereich, wenn man auf dem rücken liege. Zusätzlich hat man eine Kyphose der Wirbelsäule im schulterbereich, also die wöblung nach hinten. Somit kann es, wenn man richtig in den Zonen liegt, nicht weh tun, denn die "wirbelsäule" im Schulterbereich steht ja durch die Kyphose hervor. Der schulterbereich einer matratze ist ja nicht nur 5 cm groß. Die wirbelsäule muß eine s-kurve haben, wenn man seitlich drauf schaut, sonst hätte man ein großes gesundheitliches problem. Aber wie oben schon gesagt, jeder Mensch ist halt anders.

Die liegezonen sind auf 1,75 cm Menschen ausgerichtet, wenn man kleiner ist, muss man dementsprechend runterrutschen und wenn man über 1,80 ist, ist es besser, wenn man 220 cm lange nimmt, damit alles passt. Denn ab 1,80 cm ist es schwer korrekt in den Zonen zu liegen, ohne das die füße aus dem Bett schauen. Dies gilt für die klassischen 7 oder auch 5 Zonen matratzen.

Die Matratze muss nicht nur soviel nachgeben, wie die Schulter Platz braucht, sondern so fest im Beckenbereich, dass sie ordentlich stützt. Das ist immer ein Zusammenspiel zwischen den beiden Bereich. Wenn man eine Sanduhr ist (Körperform, meißtens Männer), braucht man ein extrem festen Beckenbereich, dadurch wird das Becken angehoben und man sinkt automatisch tiefer in die Matratze, weil die Gewichtsverteilung anders ist. Wenn man nämlich einen weichen Beckenbereich hat, dann versinkt das Becken da drinne, da schwerer als der Schulterbereich, und die Schulter hat überhaupt gar keine Chance einzusinken, weil der gesamte mögliche Druck nicht umgesetzt werden kann, denn man liegt dann quasi bergauf. Also nur ein weicher Schulterbereich reicht nicht aus.

Die raumgewicht ist wirklich gut. Findet man selten im normalen handel

Kommentar von reddi1010 ,

Du bist Rücken- und Bauchschläfer... Wozu brauchst du eine Schulterzone? Ich rede doch von der Seitenlage. Und ja, ich habe auch so geschlafen (Lattenrost im Schulterbereich tiefer gemacht) und habe auf dem Rücken nach einer Woche unter starken Brustschmerzen das Gefühl bekommen, im oberen Drittel meines Oberkörpers einen "Knick" zu haben. 

Kommentar von Looney199 ,

Da hast du recht, als bauchschläfer braucht man das nicht. Ich hab mich verschrieben. Bin seiten- und rückenschläfer. Kein bauchschläfer.

Wie gesagt ich merke das gar nicht, obwohl ich krankheitsbedingt öfter die ganze Nacht aufm rücken schlafen muß.

Vielleicht war deine Matratze zu dünn meine ist 22 cm. Keine Ahnung warum. Ich bin zufrieden für kleines Geld.

Kommentar von reddi1010 ,

meine jetzige ist 16cm :D 

Antwort
von chriswag31, 97

Gestern hat Stiftung Warentest die sechs bekanntesten Online-Anbieter für Matratzen getestet - und die Emma Matratze hat da garnicht gut abgeschnitten (Gesamtnote 4,2).


Kommentar von reddi1010 ,

Schade, dass sie die Casper nicht getestet haben, ist ja quasi das Original. 
Aber das gibt einem wirklich zu denken... Allerdings kommt die starke Abwertung auch maßgeblich wegen fehlender Griffe und fehlendem Härtegrad. 

Kommentar von chriswag31 ,

Und wegen der Falschaussage "One fits All" und dem Punkt Gesundheit und Umwelt.
Und der Service-Check ist auch nicht gerade prickelnd - insgesamt ein ziemlich vernichtendes Urteil.

Casper wäre auch schön gewesen, aber dafür sind die zu kurz auf dem deutschen Markt.

Kommentar von reddi1010 ,

Ich werde mir wohl die Casper bestellen. Die haben schließlich nachweislich Studien usw. durchgeführt. Darauf vertraue ich mehr. Auch wenn ich mir bei der Stiftung Warentest mehr Gewichtung der Liegeeigenschaften gewünscht hätte. Denn nichts anderes interessiert mich eigentlich. 

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