Frage von steffiwmsr, 32

Erfahrungen mit dem Audi A3 Cabriolet-Dach?

Hallo, bei mir soll es wohl das neue Modell des Audi A3 Cabriolet werden, jedoch hatten ich bis jetzt noch kein Cabrio, deswegen hätte ich ein paar Fragen: 》Habt ihr Erfahrungen mit dem Stoffdach, weil ich könnte mir vorstellen, dass es bei beispielsweise Schnee, Regen usw. nach einer gewissen Zeit nicht mehr schön aussieht? Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht vorhabe das Auto ewig zu fahren... 》Wie ist es mit der Lautstärke im Auto beispielsweise auf der Autobahn? Oder sind die Dächer mittlerweile so gut abgedichtet, dass man innen fast nichts mehr hört? 》Abschließen würdet ihr mir ein Cabriolet überhaupt empfehlen oder sollte ich doch lieber die normale Limousine nehmen? - Danke für eure Antworten 😊

Antwort
von IXXIac, 18

Hallo

- Stoffverdecke brauchen "Pflege", das heisst diese muss man regelmässig mit einer Bürste reinigen und evtl. nachimprägnieren. Typischerweise macht man dass bei Sonnenland Drillichstoff im Zyklus der TÜV Termine also alle 2-3 Jahre. Vielfahrer brauchen das schon eher und Sonntags Garagenautos evtl. gar nicht. Im Zuge einer Inspektion wird das Dach kontrolliert und "gewartet". Das Nachimprägnieren wird aber von den meisten Kunden als "Abzockversuch" gesehen (Wobei in dem Bereich auch wirklich gut verdient wird und es viele Werkstätten eher öfters als zuwenig machen. Andere machen es Nie und spekulieren auf eine Dachhauterneuerung oder es ist dennen egal). Aber Verdeckpflege rechnet sich langfristig. Wer das Auto eh nur 2-3 Jahre fahren will kann ja die "Nach mir die Sinnflut" anwenden.

- Stoffverdecke sind besser isoliert und leiser als Stahldachautos vor allem echte Cabrioverdecke mit Innenfutter. Geräuschprobleme ergeben sich eher im Bereich der Dichtungen und wenn die "Stoffspannung" nachlässt flattert das Verdeck bei hohem Tempo das erzeugt ein "Wummern" im Innenraum. Cabrios waren schon "immer" leiser als Limousinen nur Roadster oder andere "Notverdecke" sind "laut".

- Wegen denn guten Isolationseigenschaften waren/sind Cabrios in heissen Gegenden beliebt weil Cabrios geschlossen kühler bleiben als Stahldächer. Aus dem Grund waren bis in die 90er auch Feak/Faux-Cabrios also stoffbezogene Stahldächer beliebt. Heute hat man ja Klimaanlagen

- Cabrios sind auch leiser als Fest/Klappdachcabrios bei diesen sind Geräusche ein massives Problem vor allem wenn die Dachteile alteren. Dann ist auch meist Wassereinbruch ein Problem.

- Wenn man das Dach offen hat sind Cabrios natürlich "laut".

- Wetterrückstände/Schmutz sind bei dunklen Stoffen erst sehr spät sichtbar und ansonsten wird das Auto einfach gewaschen wenn es verschmutzt ist. Man sollte nur nicht das Dach Dampfstrahlen.

Generel sollte man sich nur dann ein Cabrio kaufen wenn man denn Mehraufwand des Dachs bezahlen kann/will und am besten eine Garage verfügbar hat.

- Der grösste "Dachkiller" ist nicht der Regen sondern das Jahrelange "durchbraten" im harten Sonnenlicht. Das verwittert die Dichtungsteile, die Klebstoffe und denn Verdeckstoff. PVC Verdeckhäute sind da anfangs Problemloser als das Stoffdach aber nach 5-7 Jahren muss man die erneuern. Verdeckstoff hält mit etwas Sorgfalt/Pflege eigentlich 20-30 Jahre, bei Garagenautos auch noch länger. Nur gibt es denn gummierten mehrlagigen Sonnenlandstoff erst seit denn 70ern. Und bei älteren Cabrios sind meist die Holzspriegel oder Spannseile eher ein Problem als die Dachhaut aus Stoff

- der nächstgrössere Dachkiller sind Einbrecher oder Neider die mal mit einem Messer die Dachhaut aufschlitzen und die Kaskostufe für Stoffdächer Richtung 40 hochtreiben. Klappdächer sind im Bereich unter 30.

Audi setzt bei allen Cabrios auf Stoffverdecke. Im VW Konzern gabs nur ein Klappdachcabrio. Und der "Sonnengott" hat einige Probleme mit dem Klappdach. Aber das Teil galt als "Grande Complication" der Elektrohydraulik und Mechanik.

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