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Erfahrungen mit Clustertherapie bei Allergien?

gefragt von kitty1979 am 05.05.2008 um 20:17 Uhr

Hat jemand schon Erfahrungen mit der Clustertherapie bei Allergien - speziell Tierallergien - gemacht?


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Reply


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 5. Mai 2008 23:09
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Der frühere Beginn der Pollensaison bedeutet aber keineswegs, dass sie auch schneller vorbei ist. Sie verlängert sich insgesamt. Wen zum Beispiel neben Baum- auch Gräserpollen plagen, der hat nun über Monate keine Ruhe mehr. Zudem erobern einige Pflanzen sich neue Standorte. Eine der unerwünschten Einwanderer ist etwa das hochallergene Traubenkraut (Ambrosia). In Ungarn sollen bereits 80 Prozent der Bevölkerung sensibilisiert sein.

Für Allergiker bedeutet diese Entwicklung, sich am besten durch eine Desensibilisierungs-Therapie grundlegend zu schützen. Diese Behandlung zieht sich jedoch über Monate hin und muss schon im Vorjahr begonnen werden. Eine neue Form kann Gefährdeten aber auch noch helfen, die nach dem nicht stattgefundenen Winter ohne Schutz dastehen: Die “Cluster-Immuntherapie”. Statt über Wochen verteilt bekommt der Patient die Spritzen an einem Tag. Der Schutzeffekt tritt viel kurzfristiger ein. “Im Idealfall dauert das eine Woche”, erklärt Professor Ludger Klimek, Allergologe und Umweltmediziner an der Universität Heidelberg, der die Cluster-Therapie seit mehreren Jahren anwendet.

Weitere Informationen auf Seite

http://www.curado.de/allergie/allergie/news/klimawandel-quaelt-allergiker-pollen...


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