Erfahrungen mit Borderline/Depression/Angststörung?

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4 Antworten

Hallo,
ich denke, ob die Diagnose Borderline oder "nur" Angststörung und Depression lautet ist relativ egal.
Denn es geht in erster Linie darum, gegen die einzelnen Symptome etwas zu machen.
Was wird in der Tagesklinik gemacht?
Mir hat eine (stationäre) DBT (Dialektisch behaviorale Therapie / Skills-Training) sehr geholfen um Techniken zu erlernen mit innerem Druck und Anspannung besser umzugehen.
Gegen soziale Phobie, Angstzustände, Panikattacken etc. nehme ich ein SSRI (Sertralin), aber das musst du mit deinen Ärzten besprechen.

Alles Gute!

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warum die -wenn ich es mal so sagen darf- vermeintliche "geilheit" nach einer diagnose? oben wurde geschrieben, dass es eher um den umgang damit gehen sollte, wege ein schönes leben zu leben. oder wirst du dann zu deiner diagnose? übrigens wurde die bezeichnung "borderline" ohnehin abgeschafft.. "ich bin voll okay und habe eine emotionale instabilität, die ich aktiv behandel" - das klingt auch viel besser.. du bleibst immer ein Mensch. ofenbar ein feinfühliger: bewahre dir das, diese qulität haben nur die wenigsten.

ich wünsche dir auf jeden fall alles gute! leb dein leben und lass es dir gutgehen.

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Kommentar von Solaris80
13.07.2016, 20:42

Sehe ich auch so,
aber dass die Bezeichnung "Borderline" abgeschafft wurde stimmt nicht so ganz. Im offiziellen Diagnosekatalog taucht er noch als "Unterform" der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung auf (F 60.31).

Ist zumindest mein Stand des Wissens, habe ein paar Jahre schon keine aktuellen Sachen mehr gelesen, weil ich das schlimmste hinter mir habe, und im Großen und Ganzen inzwischen ein relativ normales Leben lebe. Ab 30 wird man meist sowieso ruhiger... ;)

Aber es stimmt, dass viele Fachleute den Begriff nicht mehr verwenden und statt dessen entweder allgemein von der "emotional instabilen Persönlichkeitsstörung" oder von einer "chronischen posttraumatischen Belastungsstörung" sprechen.

Zum einen wahrscheinlich weil der Begriff so eine "Stigmatisierung" ist, aber wohl auch weil so unklar ist, was damit eigentlich gemeint ist. Denn der Begriff wurde mit der Zeit unterschiedlich verwendet. Ursprünglich wurde er benutzt, weil es "irgend etwas auf der Grenzlinie zwischen Neurose und Psychose" bezeichnete. Später wurde unter "Borderline" eine Mischung aus Anteilen sämtlicher Persönlichkeitsstörungen verstanden (nach Kernberg etc.). "Borderline" kann also völlig unterschiedliche Symptome bezeichnen, und es mit Selbstverletzendem Verhalten gleichzusetzen ist komplett falsch. Oft ist es ein Symptom, muss aber nicht.

Viele Grüße

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Das klingt für mich eher nach Borderline. Ich hoffe das es dir bald besser geht.

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Das schöne ist jetzt, ich kann dir sagen, dass es sein kann, dass du Borderline hast.

Allerdings kann ich dir genauso gut sagen, dass es sein kann, dass du kein Borderline hast.

Was denkst du,wieso der Arzt so einen ausführlichen Fragebogen und solche Dinge gemacht hat?

Du musst dich wohl oder übel noch ein paar Tage gedulden bis du die Diagnose erhältst.

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Kommentar von Basstalone30
09.07.2016, 19:49

Danke... des weiss ich ja. Habe ja nach Erfahrungen gefragt um mir die Zeit zu verkürzen. ;)

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Kommentar von einfachichseinn
09.07.2016, 21:03

auch Erfahrungen werden dich da nicht wirklich weiterbringen. Ich sagte ja schon. Es kann sein, es kann aber auch nicht sein.

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