Frage von Kaffeemann88, 8

Erfahrungen bei Eigenkündigung?

Wenn sich der neue Betrieb nicht als das wahre herausstellt, sollte man eine neue Arbeit annehmen. Was, wenn dies sich etwas in die Länge zieht. Der Leidensdruck auf der neuen Arbeit jedoch wächst und wächst ?

Es geht hier nicht darum das Handtuch zu werfen. Wenn man jedoch sieht, dass die neue Arbeit keinen Sinn hat, und man seelisch sehr darunter leidet, dann sollte man kündigen auch wenn man im zweifel nicht sofort was neues hat.

Wenn man bevor man kündigt, zum Arbeitsamt geht und seine Situation erklärt, nehmen die dann Rücksicht darauf und man kann auch ohne Sperre kündigen ? Insbesondere, wenn man schon an ärztlich bestätigten Diagnosen leidet die sich durch die neue Arbeit eher verschlimmern ?

Es geht hier um dauerhafte Diagnosen die ärztlich bescheinigt sind. Also von wegen "Würde ja jeder machen " is nich. 

Antwort
von Maximilian112, 4

Du bräuchtest ein ärztliches Attest um zum gewünschten Ziel zu kommen.

Wenn der Doc feststellt das du im Betrieb xy nicht arbeiten kannst weil... Gründe... dann ist auch eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses ohne Sanktionen möglich.

Allerdings müssten auch andere Mittel ausgeschöpft werden.  Versuch einer anderen Tätigkeit, Gespräche im Betrieb, Krankschreibungen und so weiter.

Eine Reinemachfrau die eine Allergie gegen Reinigungschemie bekommt wird auch kündigen können. 

Ein Angestellter dem das Betriebsklima nicht gefällt wird sich einen neuen Job suchen müssen.

Antwort
von conelke, 7

Eigenkündigungen sind immer blöd. Da kommst Du auf jeden Fall in eine Sperre. Wenn Du schon beim Arzt warst und er Dir aufgrund Deiner Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, dann würde ich das erst einmal über diesen Weg machen. In der Zeit, in der Du dann zu Hause bist, kannst Du Dich dann um eine andere Arbeitsstelle kümmern. Das Arbeitsamt lässt meines Erachtens nicht mit sich reden, wenn Du keine ärztliche Bescheinigung in der Hand hälst. Wenn Du eine ärztliche Bescheinigung hast und die Diagnose in die Richtung gehen sollte, dass Deine Krankheit daraus resultiert, weil Du Dich am Arbeitsplatz nicht wohlfühlst, könnte man vielleicht mit dem Jobberater sprechen und ihn bitten, Dir bei der Suche nach einem neuen Job zu helfen, aber ob die das dann in Erwägung ziehen, kann ich Dir nicht sagen. Jedoch ist es so, wenn Du krank bist und arbeitsunfähig, dann kann Dir erst einmal keiner was.

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