Erfahrung schlafparalyse?

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3 Antworten

Ich hatte meine erste Schlafparalyse als ich ca. 13 Jahre alt war. Ich wachte nachts auf, konnte mich nicht bewegen und war der festen Überzeugung, es sitze ein Dämon oder so etwas auf meinem Brustkorb. Ich geriet in Panik, konnte aber nicht atmen. Es war ein wirklich schreckliches Erlebnis und ich hatte es noch einige Male während der Pubertät. Eigentlich dachte ich, ich sei verrückt und behielt es deshalb erstmal für mich. Nach einer besonders langen Schlafparalysen beobachtete ich meine Katze, die völlig ruhig neben mir schlief und von mir und meinem Dämon auf der Brust nix mitbekommen zu haben schien. Das war für mich eine sehr infantile Erklärung dafür, dass es zumindest nichts Übernatürliches sein konnte - denn das hätte die Katze sicherlich gemerkt. ;) Irgendwann erzählte ich es beiläufig einer Freundin, die sich damals sehr für Okkultes interessierte, es aber nicht ausübte oder lebte. Sie war also eher wissenschaftlich daran interessiert und war mit allerlei Dingen vertraut, die sonst nicht so geläufig waren. Sie sagte mir, dass diese nächtlichen Erlebnisse Schlafparalysen seien. Das war für mich ein sehr wichtiger Baustein, um darüber mehr erfahren zu können.

Heute bin ich 31 Jahre alt und habe noch immer gelegentlich Paralysen. Nämlich meist dann, wenn ich psychisch sehr belastet bin.

Ich kann damit sehr gut umgehen. Wenn es passiert, dann reagiere ich zu Anfang zwar immer wieder leicht panisch, jedoch legt sich diese Panik innerhalb sehr kurzer Zeit. Ich denke einfach deswegen, weil ich weiß, woher es kommt, dass es mein ganz persönlicher Weg ist, Stress zu verarbeiten und vor allem, dass es nichts Übernatürliches ist und dass es auch sehr schnell wieder vorbei sein wird. Kein Grund zur Panik also... Es ist eine sehr rationale Weise damit umzugehen, die wahrscheinlich nicht jedem liegt.

Es gibt noch andere Methoden Schlafparalysen zu verarbeiten. Ich selbst habe die allerdings nie ausprobiert und bin auch von allem, was mir irgendwie zu esoterisch als Lösung für ein medizinisch erklärbares Phänomen erscheint, auch nicht sonderlich überzeugt... ;)

Mich würde aber trotzdem auch interessieren, wie andere damit umgehen! 😃

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Ich hatte meine erste Schlafparalyse vor ein paar Monaten. Danach konnte ich ein paar Tage nicht mehr ordentlich schlafen bzw. einschlafen, weil ich Angst hatte, es könnte sich wiederholen. Als ich sie zum ersten Mal hatte, war das ehrlich gesagt wirklich ein schlimmes Gefühl. Ich habe meine Augen geöffnet und konnte mich nicht bewegen, auf mir war eine unbeschreiblich heftige Last, fast so, als würde mich jemand runterdrücken. Ich habe zum Glück nichts schlimmes gesehen, aber ich habe ein angestrengtes Atmen gehört. Ich wollte schreien, aber es ging einfach nicht. Ich kann mich aber nicht mehr wirklich an den Moment erinnern, als der ganze Spaß dann aufgehört hat. Die ganze Nacht konnte ich nicht mehr schlafen. Nach ein paar Tagen hatte ich wieder eine, die aber nicht wirklich schlimm war. Ich wusste mittendrin, dass das eine Schlafparalyse ist und habe mich entspannt. Ging dann auch schnell um.

Ein Tipp meinerseits ist, dass du unbedingt vermeiden musst auf dem Rücken zu schlafen. Als ich die Paralysen hatte, war ich immer auf dem Rücken. Mach dir auch keine Gedanken mehr darum, dadurch entsteht nur unnötiger Stress, welcher ebenfalls Auslöser sein kann.

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Würde das auch gerne wissen, bisher hat mir da leider nichts geholfen, außer das Wacker durchzustehen.

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Kommentar von Caspiel
18.05.2016, 21:20

Ich zum Beispiel hätte eine richtig schlimme, Ich kann seitdem nicht mehr ohne Licht schlafen und das sind 15 Jahre her

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