Frage von myofibrille,

Erfahrung mit Galileo-Vibrationstraining zur Muskelstimulation?

Mein Vater hatte einen Bandscheibenvorfall. Nun wurde ihm zur Muskelstimulation und zum Muskelaufbau Trainingseinheiten am Trainingsgerät "Galileo" empfohlen, eine Art Rüttelplatte, die zum Vibrationstraining dient. Welche Erfahrungen habt ihr mir Galileo gemacht? Habt ihr wirklich Verbesserungen nach dem Training festgestellt?

Antwort von filousheela,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Habe mir auch einen Galileo gekauft wegen einem alten Bandscheibenvorfall. Ich hatte immer Rückenbeschwerden und Verspannungen. Seitdem ich den Galileo nutze sind diese wirklich so gut wie verschwunden, ich stelle mich inzwischen jeden Tag drei Minuten mit einer tiefen Frequenz zum lockern darauf und jeden zweiten Tag mit hohen Frequenzen für den Muskelaufbau. Was ich allerdings als wichtig erachte ist eine vernünftige Einweisung des Gerätes und der Übungsmöglichkeiten. Wir haben das Gerät damals bei medicos unter www.medicos-vibrationstraining.de bestellt und sind mit dem Service und vor allen auch der Beratung durch einen Therapeuten sehr zufrieden gewesen.

Kommentar von Omajanzen,

Hallo

Kannst Du mir sagen,was du bezahlt hast? Ich liebäugle schon lägst ich möchte wieder Gewicht verlieren, Muskel aufbauen , habe ein Lipodem und Lymphodem und einne halux. Danke vorab Simone

Antwort von sportforme2710,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wir haben vor zwei Monaten einen Galileo gekauft und setzen ihn größtenteils im sportlichen Bereich ein da ich Leistungssportler bin. Allerdings nutzt meine Mutter ihn auch die heftige Probleme mit Rückenschmerzen und vor allem Stressinkontinenz hat. Bis jetzt konnte ich deutliche Unterschiede beim Sport feststellen, die Antrittsschnelligkeit hat zugenommen und ich meine auch das mein Stützapparat belastbarer geworden ist. Also vom Gefühl her schon deutliche Erfolge. Bei meiner Mutter ist der Rückenschmerz wesentlich besser geworden und vor allen hat das Problem mit der Inkontinenz bereits nach 2 Wochen aufgehört. Wenn man bedenkt das sie jahrelang Physiotherapie und Medikamente in Anspruch genommen hat und dies immer nur bedingt helfen konnte ist die ein Erfolg der meiner Meinung nach wirklich gigantisch ist. Wir haben uns einen Galileo Fit gekauft, dieser wurde auch durch einen Therapeuten eingewiesen, was meiner Meinung nach sehr wichtig war. Da nicht nur ich ihn nun richtig bediene sondern auch meine Mutter welche bei der Einweisung dabei war und dem Therapeuten auch verschiedene medizinische Fragen stellen konnte welche er sehr geduldig beantwortet hat. Also wir können das Gerät absolut weiterempfehlen. Gekauft hatten wir bei www.medicos-vibrationstraining.de. Die können wir auch weiterempfehlen, da hat alles gepasst.

Antwort von antoniosilva,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

http://www.formedo.de Galileo®-Training

Das Galileo®-Training wendet spezielle (kippende) Ganzkörpervibrationen (GKV) für die Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen von Knochen, Muskeln und des Nervensystems an.

Bei welchen Erkrankungen hilft das Galileo®-Training ? (Indikationen) •Osteoporose- Steigerung der Knochenfestigkeit •Glasknochenkrankheit Osteogenesis imperfekta. •Gang- und Gleichgewichtsstörungen •Sturzneigung •Kreuz- und Rückenschmerzen

•Fibromyalgie

•Benignes Gelenkshypermobilitätssyndrom

•Muskelverspannungen

•Myogene Cervikalsyndrome

•Rehabilitation nach Knieverletzungen und Operationen

•Fußbeschwerden (bei muskulärer Insuffizienz, Spreizfuss und Hallux valgus und Hallux rigidus)

•Harnverlust bei Belastungsinkontinenz (früher Stressinkontinenz genannt). Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur!

•Polyneuropathien

•Restless legs Syndrom

•M. Parkinson

•Schlaganfall

•Parkinson

•Muskelschwäche durch multiple Sklerose (MS) Enzephalitis disseminata

•Inkomplette Querschnitt-Lähmungen

Wie läuft das Galileo®-Training ab?

Der Patient steht auf dem Gerät. Niederfrequente mechanische Schwingungen werden über die Fußsohlen in den ganzen Körper eingeleitet.

Das Training wird in 4 Serien pro Trainingstag durchgeführt. Eine Serie dauert 1-3 Minuten. Zwischen den Serien ist eine Pause von mindestens derselben Dauer wie das Training erforderlich. Eine Trainigseinheit dauert daher knapp eine halbe Stunde und kostet 5€.

2 Trainingstage pro Woche sind erforderlich.

Die Dosierung wird für jeden Patienten individuell festgelegt.

Was bewirkt das Galileo®-Training?

Durch den tonischen Vibrationsreflex (TVR) wird die Muskulatur zur Kontraktion gebracht, besonders die raschen IIa- Muskelfasern. Außerdem kommt es zu einer sanften Stauchung der Knochen. Diese Reiz ist zur Erhaltung der Knochenfestigkeit erforderlich.

Die Wirkung auf die Muskulatur hängt von der Frequenz –gemessen in Hertz (Hz) - ab:

•5 Hz bis 10 Hz = Willentlicher Ausgleich der Bewegung besonders geeignet zur Behandlung neurologischer Defizite •11 Hz bis 20 Hz = Muskel kontrahiert und relaxiert, Muskelentspannung geeignet zur Behandlung der Beckenbodenmuskulatur bei Inkontinenz und Rückenschmerzen) •21Hz bis 36 Hz = Dauerkontraktion der Muskulatur , Leistungssteigerung, intensive Muskelkräftigung, besonders der schnellen IIa Fasern.

Die Vibrationsimpulse wirken stimulierend auf das Knochengewebe. Das ist durch die direkte Stauchung, den die mechanischen Schwingungen auf den Knochen ausüben bedingt. Noch intensiver sind die durch die Muskelkontraktion auf die Knochen wirkenden Kräfte. Insgesamt wird dadurch die Knochenfestigkeit erhöht.

Zur Behandlung der „Glasknochenkrankheit“ Osteogenesis imperfekta wird die Galileo®- Therapie in Deutschland bereits von den Krankenkassen bezahlt.

Galileo zur Osteoporosebehandlung: Ziel der Osteoporosebehandlung ist die Vermeidung von Knochenbrüchen. Das Galileo®- Training wirkt hier auf mehreren Wegen. •Erhöht die Festigkeit der Knochen und unterstützt damit die medikamentöse Therapie, denn sämtliche Osteoporosemedikamente wirken nur bei ausreichender Bewegung und Belastung des Knochens. (Berlin-Bedrest Study) •Wirkt gegen die Sturzgefahr. Auch ein durch Osteoporose geschwächter Knochen bricht nur bei Gewalteinwirkung. Diese Gewalteinwirkung rührt praktisch immer von einem Sturz her. (Bruyere 2005)

Es lindert die durch die Osteoporose bedingten Rückenschmerzen (Iwamoto 2005)

Wie auch die medikamentöse Therapie der Osteoporose muss das Galileo®- Training über lange Zeiträume durchgeführt werden.

Was unterscheidet das Galileo®-Training von anderen Ganzkörpervibrationssystemen?

Das Prinzip der seitenalternierdenden Stimulation auf eine Wippe.Dadurch ist es •dem physiologischen Ablauf beim Gehen ähnlich •kann präzise und individuelldosiert werden •sind auch niedere Frequenzen- besonders wichtig bei neurologischen Erkrankungen und geringer Belastbarkeit des Patienten- verfügbar.

Wie wird das Galileo®-Training dosiert?

Für die Dosierung von Ganzkörpervibrationsimpulsen sind verschiedene Parameter maßgeblich: •Amplitudenhöhe: Diese kann am Galileo® durch die Standbreite stufenlos von 0-5,3mm (0-10,6mm Hub) eingestellt werden. Damit ist eine genaue Anpassung an den Patienten möglich. Hebende Vibrationsimpulse können nur mit 1 odermaximal 2 vordefinierten Hubhöhen angewendet werden. Diese vordefinierten Hubhöhen sind aber vom Körpergewicht abhängig, also nicht auf den individuellen Patienten abzustimmen. •Frequenz: Diese ist nicht nur für unterschiedliche Wirkungen massgeblich sondern auch für die Intensität. •Dauer: Diese beträgt maximal 3 Minuten für eine Serie. •Zusatzgewichte: Durch Gewichtswesten oder Hantelstangen kann über die Vorspannung der Muskulatur die Intensität des Trainings bei Bedarf weiter erhöht werden.

Antwort von Falugi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich persönlich habe es mal ausprobiert über drei Wochen und habe schon eine Verbesserung bzw. eine Stärkung meiner Muskulatur festgestellt. Das Gerät selbst ist in der Anschaffung sehr teuer. Ich kann euch aber empfehlen, Zehnerkarten zu kaufen, die liegen bei ca. 40 Euro. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.

Antwort von togoxrach,

Ich persönlich bin nicht nur Anwender von Vibrationsplatten, sondern bin auch Regelmäßig mit Therapeuten bei Informationsveranstaltungen. Bei Selbsthilfe Gruppen wie: Parkinson, MS, Inkontinenz, Schlaganfall, Rückenprobleme, ect. Leider muss ich hier Einschränkungen machen, auf das Vibrationsverhalten und die Amplitude kammt es an. Durch die Vertikalen Schwingungen oder auch Schläge, werden nachneusten Untersuchungen die Sehnen und das Knorpelgewebe geschädigt. Beim Training mit einigen Geräten die bis zu 60 Schlägen oder Hz vibrieren wurden erhebliche Schädigungen der Knorpel und Gelenke festgestellt. Die Muskulatur Schwingt im Ruhezustand zwischen 7 -13 Hz im Alltag bis zu 22,24 Hz und kann max 38 Hz aufnehmen oder die Muskulatur verarbeiten, danach wird es Kontraproduktiv. Zwischen 30 und 35 Hz wird bei guten Therapeuten in der Schmerzablenkung gearbeitet. Gute Ergebnisse hat man bei Vibrationstraining zwischen 26 und 28 Hz. Therapeutisch wird auch b eim Bandscheibenvorfall mit 20 -24 Hz. gearbeitet. Also Tip " ALLES WAS VERTIKAL SCHWINGT NUR UNTER AUFSICHT VON AUSGEBILDETER THERAPEUTEN ODER SPORTWISSENSCHAFTLER" Nur 7 % der Menschen, und dann nur absolut gesunde Menschen, können Vertrikale Schwingungen verarbeiten, meist sind es Spitzensportler. Info´s unter www.bms-ratgeber.de

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community