polarfuchs am 09.09.2007 um 12:15 Uhr
Beispielsweise kommt heute und morgen wieder eine insgesamt dreistündige Doku zum "Deutschen Herbst". Auch unter der Berücksichtigung, dass die RAF ein Teil der deutschen Geschichte ist, hinterfrage ich mich schon, ob durch die regelmässigen Dokumentationen der Mythos nicht eher verstärkt wird? Und welche Alternativen gibt es, mit dieser Geschichtssequenz besser umzugehen?

Es gibt viele Jüngere, die die Zeit damals nicht erlebt haben. Auch an den Schulen wird darauf nicht tiefer eingegangen. Meine 40jährigen Nachbarn finden die Dokumentationen interessant, sehen das aber durchaus kritisch.

Durch die neuen Tatsachen, die jetzt bekannt geworden sind, ist es notwendig einiges jetzt richtig zu stellen und das kann man nur, wenn man es anspricht. Deshalb finde ich es gut das diese Dokumentationen im Fernsehen gezeigt werden.

Nein, das konnte ich bei den Dokus, in die ich bisher hineingeschaut habe, nicht feststellen. Es wurde immer die notwendige geschichtliche und professionelle Distanz gewahrt, welche man von guten Journalisten erwarten darf.
Weil jede normale Gesellschaft ohne der erwiesen praktizierten oder verdrehenden Zensur besser lebt.
Vor allen Dingen, was hier noch Schäuble-sicher werden soll ?
Kalt läuft es mir den Buckel runter, wenn ich daran denke, dass Schleyer vielleicht noch leben könnte ?
Mit welcher Arroganz bestimmte Seltsamkeiten heute noch da stehen ?
Anstatt im Boden zu versinken.
Denn das war keine Panne, sondern ein heuchlerisch gewolltes Versagen !
die raf war und ist geschichte. sowas wirds in dieser form nicht mehr geben und wenn jemand dadurch "angestachelt" wird sowas zu machen dann sind die sicherheitsorgane gewappnet. die überwachtung der bevölkerung ist viel zu stark als dass jemand sowas machen könnte