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Erdwärme - Nutzung wirklich im Kommen?

gefragt von Rafael am 20.04.2006 um 12:56 Uhr

Immer wieder liest man, dass Erdwärme als alternative Energie nun verstärkt genutzt werden soll. Aber wie funktioniert das Prinzip der Beförderung und welche Vor- oder Nachteile hat es?


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anonym
beantwortet von gabormuc am 20. April 2006 13:19
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Nutzung von Erdwärme hat den Vorteil, dass die Heizkosten extrem gering sind. Außerdem ist heizen mit Erdwärme sehr umweltfreundlich da keine Emissionenen stattfinden, wie bei gewöhnlichen Heizsystemen. Wenn man mit Erdwärme heizt, hat man sich die Engergieversorgung langfristig gesichert. Kosten für die Installation des Systems um mit Erdwärme zu heizen sind nicht großer, als die Installation eines gewöhnlichen Heizsystems.

Kommentar von D283a4923cc6e520e7d9f5b9de51a275smallQuestor am 26. August 2007 13:26

Da täuscht Du dich aber, das ist wesentlich teurer


anonym
beantwortet von muc2001 am 20. April 2006 13:07
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Das Prinzip der Versorgung eines Haushaltes mit Erdwärme ist ganz einfach: Es wird mit einer Erdwärme-Pumpe Warmwasser aus dem Boden gefördert.Die Wärme des geförderten Wassers wird mittels einer Wärmepumpe an das Heiznetz der Haushalte übertragen. Das abgekühlte Wasser wird wieder mittels Erdwärme-Pumpe wieder in den Boden zurückgepresst. Erdwärme kann auf verschiedene Arten befördert werden.


anonym
beantwortet von einem Gast am 27. August 2006 11:07
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Das ist ja nun absoluter Quatsch. Die Investitionskosten sind sehr hoch (Bohrungen bis zu 100 m tief). Amortisation je nach Entwicklung der Strompreise 20 bis 25 Jahre.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 30. Dezember 2006 17:14
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Im Gegensatz zur Meinung des Gastes müssen hier keine Tiefbohrungen vorgenommen werden.

Es reicht, im Garten in etwa 1.5 m Tiefe "Heizschlangen" zu verlegen, ähnlich wie bei einer Fussbodenheizung, nur dass hier eben nicht gewärmt, sondern Wärme entnommen wird.

Um das Temperaturniveau anzuheben, braucht man eine meist elektrisch betriebene Wärmepumpe, die etwa ein Drittel der Leistung selbst aufnimmt, die sie aus dem Grundwasser gewinnt.

In ländlichen Gegenden, in denen der Strom noch über dünne Leitungen durch die Luft kommt, kann es mal Probleme mit der Erlaubnis für den Betrieb einer elektrischen Wärmepumpe geben


anonym
beantwortet von Erdwaerme am 10. Oktober 2008 15:53
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Also in der Schweiz sind es sogar weitaus mehr als nur 30%. In der Schweiz sind es 60% der Neubauten und in Schweden sogar 90%. Wenn man da Deutschland anschaut... Aber das wird sich in Zukunft mit Sicherheit noch ändern. Denn die Festbrennstoffe werden auch nicht mehr, sondern weniger. Und bekannter weise bestimmt die Nachfrage und die Verfügbarkeit den Preis. Was heißen soll das es nicht mehr auf die Ewigkeit Öl und Gas geben wird bzw. diese noch einiges teurer werden. Schau einfach mal hier http://www.erdwaerme-loesung.de ein einfaches Video das die Erklärung der Erdwärme veranschaulicht.

PS: Zu meinen Vorredner, da die Preise für Festbrennstoffe inzwischen schon bald nicht mehr tragbar sind, beträgt die Amortisation selbstverständlich in dem meisten Fällen auch keine 20 bis 25 Jahre mehr, eher 10 Jahre!



anonym
beantwortet von eunio am 5. Juli 2008 13:18
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Bei den steigenden Gaspreisen ist das auch kein Wunder. Mittlerweile sinkt die Amortisationszeit einer Erdwärme Heizung durch den Anstieg der Energiepreise. Steigt der Bedarf werden auch die Preise für Bohrungen und Wärmetauscher weiter sinken. In der Schweiz werden ca. 30% aller Neubauten mit Erdwärme ausgestattet. Infos: http://www.energie-visions.de/erdwaerme.html


anonym
beantwortet von wolfgang55 am 8. November 2008 14:26
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Für alle Unentschlossenen: Interview mit Günter Grass über Erdwärme

Echt interessant warum er auf Erdwärme umgestiegen ist:

Findet Ihr rechts unter www.stoltenberg-energie.de


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